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 Betreff des Beitrags: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2011, 09:06 
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Wie so mancher weiß, bin ich nicht gerade eine Freundin bestimmter "Geheimbünde" ins besondere sind mir die Freimaurer suspekt.

Da sich aber erkennen läßt, dass die Theosophische Gesellschaft eine "Abzweigung" der Freimaurerei darstellt und ihrer besonders in der Gründungsphase Hochgradmaurer angehörten, die Maurerei keine Frauen zuließ und somit die Dame Blavatsky sich veranlaßt fühlte eine Richtung einzuschlagen, die von der Maurerei hin zur Theosophie führte, würde ich die Sache gerne ein wenig Kritisch beleuchten.

Wer von den hier anwesenden kann mir sagen, wie lange die Theosophische Gesellschaft überwiegend hirarchisch FM- ähnlich aufgebaut war. Und ist sie es heute noch?

Kann man bestimmte Dinge, welche den FM z.T. zugesprochen werden, wie geschäftliche Kontakte, Machterweiterung in der Politik, sowie manches mal auch nicht ganz lauterer Umgang mit "abtrünnigen" Mitgliedern, rituelle Veranstaltungen, die psychologisch bedenklich wären usw. usw. auch zuschreiben?

Wo kann man die negativen Aspekte der Theosophischen Gesellschaft finden und in welchem Maße sind sie heute relevant.

Ich würde mir aufschlußreiche auch kritische Posts dazu wünschen.


Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: So 6. Nov 2011, 13:06 
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:geek: (i Besserwisserin :oops:
Ja Baro, jetzt gehen wir mal ein schönes Stück zurück und nicht nur bis in 18. Jhdt. - wo soviele anscheinende Geheimgesellschaften entstanden sind.

FM und Theosophie sind so alt - wie die Menscheit selbst.
Deine Aussagen stimmen ja.

ABER die GOTTESWEISHEIT oder besser noch das WISSEN um die Göttlichkeit
war schon immer und überall, egal WO-weltumrundend - DIESELBE...

das ist THEOSOPHIE oder auch SUCHEN nach Theosophie...von mir aus...
alle diese Schriften - helfen uns GOTTESWISSEN - nahezubringebn - sind Hilfsdinge, um ein wenig weiterzukommen
- doch müssen wir einiges nicht vergessen...wir leben in der Gegenwart.
Niederschriften gibt es schon in den VEDEN - die schon lange vor der Bibel erzählt wurden....danach aber setzen wir uns nicht auf diese Schriften fest...

das was die Blavatskaya und diverse andere Menschen uns näherbrachten...war doch nix Neues...
nur die Blavatskaya hat halt das so niedergeshriben, wie es für diese Jahrhundert war...
und wenn sich das dann einige Leute zu ihren Gunsten auslegten - da kann der Erzähler der Theosophie schon gar nix dafür.

Die Bibel , meines Erachtens - ein Erzählbuch, eher eine Chronik

in Südamerika...war doch schon ein Wissen vorhanden...und nicht nur dort....
(bis die Spanier und Portugiesen einfielen und Kulturraum zerstörten)
Bei den Indianern und vielen anderen Naturvölkern...(die Indianer - die wollen ihr wahres Urwissen nie aufdecken, da sind sie auf dem Standpunkt...Geheimhaltung)
denen man gerne den christl. Glauben aufzwang - doch das ging nicht - die schützen ihre Seelen davor...der Körper gehörte eh den Einwnderern
Die HUNAS....
da wollten die Christen einiges erfahren...
selbst Max Long kam ne dahinter..
doch dahinter kamen die nie...die schrieben nichts auf...wurde nur weitererzählt....
INDIEN, TIBET, CHINA (Konfuzius, LaoTse) na und an den
Japanern, die sich nicht missionieren ließen.

Diese Gottesweisheit
THEO - GOTT
SOPHIA - WEISHEIT/Wissen

All das andere ist doch nur Menschen diktiert...und die Blavatskaya hat ja nicht mal eine Gesellschaft gegründet...doch darüber soll der grobi mal berichten.

FM gibt es in allen voran - die berühmtesten Vertreter - DIE SUFIS - sind sogar im AT angeführt...
danach im Koran..
liebe baro, da gibt es noch die Derwische, Devas..und und die Yogis - die alle nur Geheim agierten -

wie schrieb grobi mal so schön - und daran halten sich halt diese Menschen alle - denn man muss sich schon ganz schön damit beschäftigen. -Dass im datum...bitte selber suchen...na und nun denke einfach zurück...waren die Frauen im Jahre 0 in den patriarchalischen Zeitalter was wert??


Zum Thema Magie-Okkultismus..
Was ist nicht Magie...das Innnere Wissen - hat doch jeder - hier erinnere ich alle nur an ein Wort -
'VERLIEBEN'. Machen wir das verstandesgemäß? Ist einfach nicht möglich und hat Mensch sich verliebt - versucht er durch Okkultismus ?? diesen Zusatand zu festigen oder zu halten oder auch zu beinflußen....
Also ist Okkultismus der Logik zuzuordenen...nicht der rechten Hirnhälfte - Gott.


Muss jetzt auch noch dazu schreiben....ich erhebe hier keinen Anspruch,
eine Allwissenheit zu verbreiten.

Lässigkeitsfehler berücksichtigen......ist/war ein langer post ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Di 7. Feb 2012, 23:54 
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@baro :?: kannst du damit was anfangen..versuche mein Bestes. 8-)
Ich hatte jetzt mal ein nettes Gespräch - vielleicht hilft dir das.
Ich nehme auch Wiki her...da kriege ich die Texte ganz gut zusammen.
Zitat:
Freimaurer oder der Bund der Freimaurerei (engl. freemason, urspr. freestone mason = Kunsthandwerker, der feinste Steinmetzarbeiten ausführt) ist eine Pseudo-Religion mit humanistischer Weltanschauung, die alle früheren zu ersetzen und aufzusaugen sucht. Sie nennt sich die ,königliche Kunst', ist die "ewige Gnosis", auf permanente atheistische und antichristliche Revolution in allen Gebieten der Kultur ausgerichtet. Der bröckelnde Kommunismus ist ein Abkömmling der Freimaurerei. Die Freimaurerei lebt heute vor allen von ihrer glorreichen Vergangenheit.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Freimaurer
Na Ja ...das schreiben die ....kathpedia - die auch die FM verbot. Im wiki nachlesbar. Richtig nett schreiben die nicht darüber.
Muss auch zugeben - die hatte nicht die beste Meinungen...dazumal und der Gründer war ja auch nicht unbedingt kath. - wird wohl Anglikaner gewesen sein...

Aber deine Frage war ja, wieso so viele Theosophen...
Wirklich fremd sind sich diese Lehren nicht und auch in FM - es gibt eben einige Richtungen...
Schottische Rituale, Rosenkreuzer, selbst die Tempelritter, Gnosis, etc - auch im wiki nachlesbar.
Die wahren FM geben ja auch zu - so wirklich nachvollziebar ist das auch nicht - FM und Theosophie -
und dass FM die neue Theosophie (Blavatskaya)
war ja wieder nachvollziehbar - ist ja nicht verwunderlich -
Zitat:
Theosophie
Einen nachhaltigen Einfluss hatten die Schriften des Schuhmachers Jakob Böhme. Seine Schrift "Morgenröte im Aufgang" (1612) gibt Zeugnis einer neuen Glaubenshaltung, die später als Theosophie bezeichnet wurde. Bei Böhme finden wir das romantischen Wissen um das "Stirb und Werde", um die Tag- und Nachtgestalt aller Schöpfung erstmals in hochdeutscher Sprache formuliert.

http://www.muellerscience.com/ESOTERIK/ ... s.1700.htm

Bei den FM - gab es auch durchaus die Hochgradmauerei - (bei den Symbolen auch nachlesbar)..

Gründung 1893 in Paris
Theosophische Gesellschaft 1875 in New York

Bei den Theosophen - war auch das New Age Denken schon da - was ja die FM auch nicht ausschloss - nachlesbar im link.

Zitat:
Die Theosophische Gesellschaft wurde am 17. November 1875 in New York gegründet. Dem vorausgegangen war die Errichtung eines Miracle Club, der aber nach kurzer Zeit scheiterte.
Zitat:
Am Abend des 8. September 1875 trafen sich, wiederum in Blavatskys Wohnung, insgesamt 16 Personen und unterzeichneten die Gründungsurkunde für die spätere Theosophische Gesellschaft.

Zitat:
Die Gründungsmitglieder waren: (in alphabetischer Reihenfolge)
•William Livingston Alden (1837–1908), Journalist, Schriftsteller
•Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891), übernahm das Amt des Corresponding Secretary (nach heutigem Maßstab mit PR-Beauftragte oder Pressesprecherin zu übersetzen)
•Emma Hardinge Britten (1823–1899), Spiritualistin, Schriftstellerin, Ehefrau von William Britten, übernahm das Amt der Beraterin
•William Britten (1822–1894), Rechtsanwalt, Schriftsteller, Verleger, Ehemann von Emma Hardinge Britten, nichts näheres bekannt
•John Storer Cobb, Rechtsanwalt, Redakteur bei der Zeitschrift New Era, Schriftsteller, Übersetzer, übernahm das Amt des Schriftführers
•George Henry Felt (1831–?), Ingenieur, Erfinder, Ägyptologe, Freimaurer, übernahm das Amt des Vizepräsidenten
•James Hervey Hyslop (1854–1920), Philosoph, Parapsychologe
•William Quan Judge (1851–1896), Rechtsanwalt, Autor, übernahm das Amt des Rechtsberaters
•D.E. de Lara, Portugiese hebräischer Abstammung, Jude, nichts näheres bekannt
•Charles Carleton Massey (1838–1905), Rechtsanwalt, Spiritualist, gründete 1878 die London Lodge
•Herbert D. Monachesi, Journalist, Schriftsteller, übernahm das Amt des Beraters, nichts näheres bekannt
•Henry Jotham Newton (1823–1895), Erfinder, Fotograf, Spiritualist, übernahm das Amt des Schatzmeisters bzw. Kassiers
•Henry Steel Olcott (1832–1907), Landwirtschaftsfachmann, Rechtsanwalt, Autor, übernahm das Amt des Präsidenten
•Charles E. Simmons, Arzt, übernahm das Amt des Beraters, nichts näheres bekannt
•Charles Sotheran (1847–1902), Journalist, Politiker, Freimaurer, übernahm das Amt des Bibliothekars
•H. M. Stevens, nichts näheres bekannt
Die Anwesenden besprachen die ersten Details, darunter auch die Ausrichtung der zu gründenden Gesellschaft: sie sollte sich dem „Studium der Geheimwissenschaften“ widmen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophische_Gesellschaft
Hier wirst du einige FM finden, aber nicht nur. Die FM wussten ja - wie man eine Loge/Gilde bildet.

Die Geheimhaltung ...ist von den divesen Gilden..im Buddhismus, bei den weltumfassenden Akademien..und und und...da geht es nicht ums zurückhalten..
eher ums warum...
Zur http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophis ... haft_Adyar
Zitat:
Die Theosophische Gesellschaft Adyar engl. The Theosophical Society – Adyar (Adyar-TG bzw. TS Adyar) ist eine theosophische Organisation, die sich aus der 1875 in New York gegründeten Theosophischen Gesellschaft (TG) entwickelte. Das Hauptquartier befindet sich in Adyar in Indien. Sie ist heute die mit Abstand größte TG und in mehr als 60 Ländern der Welt aktiv, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Auch hier gab es immer wieder Uneinigkeiten...doch daraus wurde kein Geheimnis gemacht...
den gewissen Organisationen war das ja oft recht, kommt mir so vor.
Negativwerbung ist auch Werbung...wissen wir auch von Dan Brown..guter Werbeträger
Aus Saulus wurde auch Paulus..warum nicht

Mein Fazit: sei kein Buchhütler, egal welcher Gemeinschaft du angehörst, sei wachsam - dir gegenüber -
denn man ist auch Mensch - der leider zu oft der Moral und den Denkweisen unterliegt...

ja Mensch...und kein :evil: :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Mi 8. Feb 2012, 19:27 
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Hi Kriegerin, da bietest du mir eine richtige Steilvorlage.

Der Theosophischen Gesellschaft ist durch die Blavatska ja durchaus der occulten Praktiken geläufig. Die Freimaurer wiederum distanzieren sich offiziell von Magie und dem Umgang damit. Es gibt Nachfolge Orden des Goldenen Dawn, die nach wie vor Magie praktizieren. Am bekanntesten da wohl noch die Rosenkreuzer. Sehr oft ist dabei die Hermetik im Spiel, sowie kabbalisitische Ausrichtungen. Und es gibt Orden, die eher ins occulte schwarzmagische tendieren, wie die Fraternitas Saturni, die IOT mit den entsprechenden Ritualen und Praktiken.

Man kann einige Orden und Vereinigungen finden, die mit Magie arbeiten. Alle haben eines gemeinsam: Sie können beeinflussen, sie können psychisch und emotional manipulieren und sie versuchen Dinge zu praktizieren, die ausserhalb jeglichen Einflussens von unbedarften Leuten liegen.

Wer sich mit Magie und mit entsprechenden Orden und Bünden befasst hat oder mit ihnen zu tun hatte, wird ganz sicher bemerken, dass die Sache nicht immer ungefährlich ist. Gefährlich im Bezug auf die Psyche und im Bezug auf Dinge, die man nicht mehr selbst beeinflussen kann, die von aussen manipulieren.

Dass auch mache Bünde inoffiziell Verbindungen miteinander haben, dürfte auch klar sein. Und so mancher durfte am eigenen Leibe sprüren, dass mit manchen Vorgehensweisen nicht zu scherzen ist.

Nun ist aber hier das Thema: Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet, dazu habe ich eine Frage. Ich kenne Fraternitas Saturni ziemlich genau, ich weiß viel über die Rosenkreuzer und einige mit Magie arbeitende andere Gruppierungen. Nun würde ich gerne wissen, wie die Theosophische Gesellschaft bzw. die Nachfolgegesellschaften der heutigen Zeit generell und offiziell zur Magie stehen und ob Blavatskas occulte Neigungen eher verpönt sind.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Do 9. Feb 2012, 10:31 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Nun ist aber hier das Thema: Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet, dazu habe ich eine Frage. Ich kenne Fraternitas Saturni ziemlich genau, ich weiß viel über die Rosenkreuzer und einige mit Magie arbeitende andere Gruppierungen. Nun würde ich gerne wissen, wie die Theosophische Gesellschaft bzw. die Nachfolgegesellschaften der heutigen Zeit generell und offiziell zur Magie stehen und ob Blavatskas occulte Neigungen eher verpönt sind.


Ich würde die Theo. Gesellschaft nicht unbedingt so erwähnen.
Theosophie ist ja alt - doch diese Gesellschaft entstand ja nicht von ungefähr.
Aber urteile selbst
Wir wissen ja - das 18. und 19. Jhdt..da entstand viel.

Aber zurück..zu Blavatskaya - die ja wieder an diese Sache sehr wohl erinnerte.
Na na die distanzieren sich nicht..sie warnen :!: :?:
Schamanen auch.. ;)
aber es gibt Gruppen die anscheinend - nix mit Magie/Esotik zu tun haben wollen - offiziell.
Erinnert mich an Goethes "Zauberlehrling" - Üben ist angesagt. ;)

Ist aber nicht so - Magie ist doch um uns herum - wird bewusst oder unbewusst verwendet - das ist das gefährliche. Wie sollten wir auch damit umgehen lernen - wurde sie doch auch verboten und selber benutzten sie sie.

Zitat:
Was ist Magie?
laut Brockhaus:
„MAGIE; spätlat. magia von griech. mageia, Lehre der Zauberer, Zauberei.
Sammelbegriff für Praktiken, mit denen der Mensch seinen eigenen Willen auf die Umwelt übertragen will, wobei kausale Verknüpfung zwischen Handeln und dem gewünschten Erfolg nicht dem vorwiegend naturwissenschaftlich geprägten Weltbild entspricht.


Es gibt Gruppen, die stehen zur Magie und das sind nicht irgendwelsche so Hausmütterchens...nein, hier wird die Magie trainiert.
Da heißt es der Öftern...Abstimmung...ob wir das BEZAHLT machen oder nicht...
Es muss abgestimmt werden, doch man kennt ja des Menschen Neugier, Machthaben wollens und Kontrolle.

Zitat:
Kurtzhahn in seinem Buch ..."Der Tarot"
"Wer waren denn von jeher die Bewahrer geheimen okkulten Wissens und der höchsten Geheimnisse?" "Die geheimen Gesellschaften! ( ... )
Die Hauptquelle, aus der - in historischen Zeiten - die geheimen Gesellschaften hervorgingen, waren die Mysterien und die "Schule von Alexandrien". http://www.internetloge.de/etkt/etkt.htm

Die Blavatskaya hat sehr wohl gewusst - doch sie verwendete sie nicht ungeachtet - nein sehr genau - doch die Nachfolger...die waren schon wieder auf mehr aus...ist auch ein 2schneidiges Schwert -
hätte da noch einige links..doch es genügt mal der. Gell

http://www.8-pfad.de/theosophie/konstan ... dernis.htm
Einige Auszüge daraus - ich hebe einige Passagen raus - kenne ich von einem anderen Theosophen (er bezeichnete sich selber aber nicht so)..Spalding...fast ident.
Ob sich Blavatskaya und Spalding gekannt haben - ich denke nicht.

Zitat:
Die Selbsterkenntnis (Theosophie) allein lehrt uns, was unsere Pflicht ist.

Da sind wir wieder bei YOGA und der Atem-Technik.
Zitat:

Neuerdings wird von verschiedenen Seiten das systematische Atmen empfohlen. Dasselbe ist zweifellos geeignet, richtig angewandt, dem Körper eine eiserne Gesundheit zu geben. Aber dieses HathaYogasystem wird von den Geheimlehrern, den Vertretern des RadschaYoga, als gefährlich verworfen, da es, ohne richtige Kenntnis und nicht im rechten Geiste angewandt, zur Schwindsucht oder aber, was noch schlimmer ist, zur schwarzen Magie führt, wie jede bewusste Anwendung mentaler Kräfte, die nicht aus Liebe und Weisheit erfolgt.

Zitat:
Jedes Streben nach Wachstum und Fortschritt ist ein Hindernis.

In gewissen Kreisen spielt das Wort Fortschritt eine grosse Rolle. Sie bilden sich ein, dass der Besitz von okkulten Kenntnissen oder Hellsehen und Hellhören und die Fähigkeit, den physischen Körper willkürlich zu verlassen und von der astralen Ebene aus Unwissende zu beeinflussen, eine höhere okkulte Entwicklung bedeute. Die Veränderung des Standpunktes innerhalb der Erscheinungswelt ist wohl ein Fortschritt, aber keine Entwicklung und hat mit der moralischen und spirituellen Entwicklung der Seele nichts zu tun. Jeder Verbrecher kann, wenn er die Kenntnis besitzt und die erforderlichen Tricks kennt, solches tun. Die astrale Ebene ist das Feld der Betätigung der schwarzen Magie.

Die Selbsterkenntnis schliesst jegliche Selbstsucht aus.

Abschließend:


Zitat:
Aber auch unter den Studenten der Theosophie, wenn wir sie so nennen dürfen, herrscht noch mancherlei Aberglaube. Mancher nennt sich einen Theosophen, weil er an Karma und Wiederverkörperung und die Meister glaubt und Mitglied einer Theosophischen Gesellschaft ist, da er nicht begreifen kann, dass die Selbsterkenntnis mit irgend welcher Theorie und einer beschränkten Organisation nichts zu tun hat. EinTheosoph schreibt solches nicht auf seine Visitenkarte. Mancher lehrt die theosophische Weltanschauung als Wahrheit, macht die Meister zu Parteigängern und seine Gesellschaft zu einer „allein seligmachenden Kirche". Aber der Dogmatismus und der Autoritätenglaube sind in jedem Fall, in welcher Form sie auch auftreten, die „Verlöscher von Licht und Wahrheit".

Hier siehst du auch - warum sich Steiner von Besant lossagte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Do 9. Feb 2012, 11:31 
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Naja, dass Magie in manchen Gruppen "trainiert" wird ist klar, genau das hab ich ja beschrieben. Es genauer zu beschreiben werde ich in einem anderen Thema einmal machen.

Also die Theosophische Gesellschaft ist wohl sehr vorsichtig mit dem offiziellen Magiepraktizieren?

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die alles ein wenig miteinander verbinden Wollen ALLES...Magie mit Christentum das wiederum mit fernöstlichen Religionen und auch die Mystik der alten Griechen wollen sie intigrieren. Die Naturwissenschaften werden auch versucht mit einzubauen und irgendwie entsteht ein unübersichtliches Ding, das sich Theosophie nennt. Ich sagte schon einmal zu Grobi: Wir sind alle Theosophen, wenn wir versuchen Zusammenhänge herzustellen und nicht engstirnig sind, sondern mit offenen Augen und Ohren durchs leben gehen und UNSERE eigenen, immer wieder mal zu revidierenden oder umstrukturierbaren Wahrheiten, je nach Erkenntnisstand, erleben.

Eigentlich sucht der Mensch ja immer nach beweisbaren, kontrollierbaren Sicherheiten. Das ist unser Manko. Wenige begreiffen, dass es nichts gibt was es nicht gibt und dass man leider nichts unter völliger Kontrolle hat, noch man sich auf die gepredigten Wahrheiten von Wissenschaft und Skeptikertum zur Gänze verlassen kann noch ihr bedingungslos glauben kann.

Das Schöne an so MANCHER Geheimlehre ist, dass wenig Kapital daraus geschlagen wird. Ausser evtl. durch ein paar Buchveröffentlichungen, die ja auch wiederum Weitblick fördern können.
Hausfrauen oder Astrokanalesoterik ist das aber nicht ;)

Ich trainiere auf meine eigene Weise und das mit nicht unerheblichem Erfolg, deshalb brauche ich weder den Verein der Theosophen, noch irgend einen anderen Verein. Allerdings gucke ich mir gerne ihre Denkweisen, ihre Darstellungen und ihre Funktion an. Nicht alles gefällt mir, nicht allem kann ich zustimmen aber ich bin unabhängig!!

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Theosophische Gesellschaft ein wenig beleuchtet.
BeitragVerfasst: Do 9. Feb 2012, 12:32 
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;)
Siehst du baro - nicht ist geheim, und doch schützt sich jedes Geheimnis selbst.

Als ich mal sagte - wir sind alles Theosophen (in diesem Sinn - nach Gottesweisheit-Suchende), da sind einige über mich hergefallen...sollen sie. Fundamentalisten-Buchhütler.
Wenn ich mich einer Gemeinschaft/Gilde/Loge anschliesse - verschließe ich mich selbst und bin nicht mehr offen, da ich ja menschlichen Doktrin unterliege.
Würde sogar deshalb behaupten...die großen Religionsgründer..die sich selbst nicht als das bezeichneten - SCHRIEBEN DESHALB NIX nieder.

Die Blavatskaya schrieb nieder, sie erinnerte. Keine neue Denkstruktur - aber eine erweiterte, allumfassende. Aus dem Schamanismus entstanden ja die Religionen - und alles ist Eins.

Jede Kultur - egal welcher Himmelrichtung - lehrt eines ALL UMFASSENDES Verständnis - ich sage nicht mal Liebe
wer will sagen, diese Religion - diese Lehrweise IST ES...mit welchem Recht.

Auch war am Anfang das gar nicht der Grund - eine solche Gesellschaft zu gründen...
Menschlichkeit wäre es gewesen und Wissen weiterzugeben - Gründungsdatum.

Die Meister waren in dieser Gesellschaft nicht zugegen...
vergiss nicht den Bericht von Reimund Cremer...

Veden, Taoismus-Dao, Buddhismus, Huna, Judentum, div. Gilden/Logen, selbst Christentum-Koran - wer schließt die Magie wirklich aus??
Wer kennt nicht das Pentagramm- alle sieser Vereine kennen es :!:

Mittlerweile kann man sich sehr viel GRATIS runterladen, dazumal war ein Buch sehr teuer - und lesen konnte auch nicht jeder.

Zitat:
@baro schrieb:
Die Naturwissenschaften werden auch versucht mit einzubauen und irgendwie entsteht ein unübersichtliches Ding, das sich Theosophie nennt. Ich sagte schon einmal zu Grobi: Wir sind alle Theosophen, wenn wir versuchen Zusammenhänge herzustellen und nicht engstirnig sind, sondern mit offenen Augen und Ohren durchs leben gehen und UNSERE eigenen, immer wieder mal zu revidierenden oder umstrukturierbaren Wahrheiten, je nach Erkenntnisstand, erleben.

Theosophie ist so alt wie die Menschheit selbst- nur leider vergessen worden.
In den Veden kann man auch nachlesen - vom "Goldenen Zeitalter"
da wa die Gotteswissenschaft (so nenne ich sie) Gang und gäbe...da sucht kein Mensch danach, da war sie eh da.
Wie alles andere auch - doch wir vergaßen..
gut zu hören bei Heltau
Zitat:
In einem vergessenen Land
haben wir uns vielleicht schon gekannt
und in einer einzigen Nacht
ganze Leben zusammen verbracht

http://www.youtube.com/watch?v=gz-gFXk2PK4

Ich würde die Gesellschaft nicht beleuchten, sondern einfach sagen - wurde/wird von Menschen geführt.

selber verbessern

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