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 Betreff des Beitrags: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigris
BeitragVerfasst: So 5. Feb 2012, 11:56 
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;)
Wo gebe ich das rein...
Okay zur Theosophie deshalb, da soviele Themen ineinander greifen..
Astronomie :?: , Gottheiten, Ackerbau, selbst die Bibel ist da nicht ganz ausgeschlossen...

hier werden vielleicht einige Fragen zur Theosophie-Suche beantwortet :!: und plötzlich :idea: geht das Licht auf :lol:

Das Leben am Euphrat und Tigris...

das Zweistromland..die Wiege der Menschheit..(oder ist es doch
Afrika :?:)

in der >Bibel kommt Babylonien auch nicht gut weg...
die Chaldäer hatten auch keine Probleme mit der Astronomie...- unsere Sterndeuter - auch nicht mit der flachen Welt - die hatten Wissen und Weisheiten -
würde die Chaldäer (auch Wüstengebiete) mit den Hunas (Insel-Meereswissen - Vulkane) vergleichen - GegenüberWelt- Astronomie - die weite Strecken auf dem Meer mit ihren Schiffen zurücklegten...(kommt mal ein eigener thread)

Mesopotamien...Sumerer, Babylonier,
Sumerer und schon bin ich wieder bei den Gottheiten....
Zitat:
Assyrien, Babylonien und Sumer unterhielten weitreichende politische Beziehungen zu den Nachbarländern, die auch teilweise zu Provinzen der mesopotamischen Kernländer erklärt wurden. Unter den Ländern des Altertums, die nicht zu den historisch definierten geographischen Gebieten Mesopotamiens zu zählen sind, befinden sich unter anderem Armenien, Urartu, Mittani, Medien, Elam und das frühe Perserreich, bevor es 539 v. Chr. den ersten Nachfolgestaat des alten Mesopotamien bildete

entstanden die Mythen der griechischen Gottheiten - durch die Sumerer :?:

Ischtar Kult - Weltwunder
Zitat:
Das Ischtar-Tor – eines der Stadttore von Babylon – sowie die Prozessionsstraße wurde in seiner endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar II. (605–562 v. Chr.) errichtet. Babylon war die Hauptstadt Babyloniens und lag am Euphrat im heutigen Zentral-Irak. Das Ischtar-Tor befindet sich seit 1930 im Vorderasiatischen Museum, das im Pergamonmuseum in Berlin untergebracht ist. Das Tor war Teil der Stadtmauern von Babylon, die nach einigen, insbesondere älteren Listen zu den sieben Weltwundern der Antike gehörten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ischtar-Tor

Weiters zu Ackerbau...wo hat der Mensch die Grundkenntnisse her, entwickelte er die selbst oder fand er Felder schon vorgefertigt...

Zitat:
Im 3. Jahrtausend (Sumerer) herrschten die Priesterfürsten, welche die politische und religiöse Macht in ihren Händen hielten. Sie organisierten auch die Kanalisierung des Landes und den Ackerbau. Der Haushalt des Staates war gleichbedeutend mit dem des Herrschers, man nennt diese Wirtschaftssystem Oikos-Wirtschaft. Die Organisation benötigte dafür einen großen Verwaltungsapparat. Die Sklaven, die für die Priesterfürsten arbeiteten, erhielten dafür Naturalien. Privateigentum wurde erst in der Zeit Babylons etabliert. Die Aufgaben des Staates wurden im Laufe der Zeit teilweise “privatisiert”, d.h. ein Pächter übernahm die Arbeiten und musste dafür eine Leistung (z.B. Silber) erbringen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mesopotamien

Gilgamesch-Epos auch aus diesem Land..
Zitat:
Vor der Erschaffung des Menschen lag die Erschaffung der Götter. Im ersten Schöpfungsakt wurde von der Göttin Nammu, die das Urmeer darstellte, die Erdgöttin Uraš und der Himmelsgott An erschaffen. Im weiteren Verlauf der Schöpfung folgten nun Vegetations- und Luftgott Enlil und seine Gemahlin Ninlil, die symbolisch für die Ernährung als Getreidegöttin verehrt wurde. Als weitere göttliche Nachkommen wurde der Kriegsgott Nergal und die Unterweltsgöttin Ereškigal sowie die Göttin des Schilfes Ningal und der Mondgott Nanna erschaffen. Ningal und Nanna gelten als Elternpaar des Sonnengottes Utu, der Fruchtbarkeitsgöttin Inanna und Nusku, dem Feuergott.

Inanna - Ishtar
http://de.wikipedia.org/wiki/Sumerische_Religion

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: So 5. Feb 2012, 16:16 
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Die Kriegerin hat geschrieben:

entstanden die Mythen der griechischen Gottheiten - durch die Sumerer :?:


Darauf läuft es wohl hinaus. Ein großer Unterschied ist aber augenfällig: Während die alten sumerischen Göttergeschichten sehr "nah" wirken und tatsächliche, gegenwärtige Beschreibungen zu sein scheinen, hat man bei den Griechen eher etwas wie eine alte, etwas verbaßende Erinnerung; legendenartige Geschichten, die eher auf die Vergangenheit weisen, auch wenn man die Götter zwar noch als gegenwärtig, aber schon nicht mehr so direkt greifbar erachtet. Direkte Begegnungen mit Göttern und Halbgöttern gehören hier in die Vergangenheit, während sie für die alten Sumerer fast schon etwas alltägliches darstellten.
Es gibt recht überzeugende Versuche, die sumerischen Götter nicht nur mit griechischen, sondern mit den Göttern aller anderen Kulturen zu identifizieren. Wenn nun aber die sumerischen Götter der Prototype aller späteren Götter darstellen und sogar bis nach Mesoamerika bekannt waren, erscheint es nur zwangsläufig, daß wir es hier mit realen Personen zu tun haben, zumal eine direkte Beeinflussung mesopotamischer und mesoamerikanischer Kulturen allgemein ausgeschlossen wird.


Zitat:
Weiters zu Ackerbau...wo hat der Mensch die Grundkenntnisse her, entwickelte er die selbst oder fand er Felder schon vorgefertigt...


Und warum zog er (zumindest nach aktuellem Forschungsstand) 150 000 Jahre als Jäger und Sammler umher, um plötzlich seßhaft zu werden und Ackerbau und Viezucht zu betreiben ?

Grobi hat geschrieben:
Die Sumerer behaupten, daß ihnen gewisse Kulturpflanzen und das Wissen, wie diese angebaut werden, von den Anunnaki gebracht wurden.
Im sumerischen Mythos "Lehrgedicht von der Hacke" wird erzählt, wie Enlil den Menschen Viehzucht und Ackerbau brachte.
Sogar auf Wiki kann man nachlesen, daß die Sumerer behaupteten, die Kunst des Ackerbaus von den Göttern erhalten zu haben:
Die älteste Schicht der sumerischen Götterwelt stellen wohl die Anunna oder Anunaki dar. So glaubten die Sumerer der Ackerbau, sowie Viehzucht und Webkunst seien von dem heiligen Berg Du-Ku zu den Menschen gebracht worden.
Sumerische Religion ? Wikipedia

Im "Mythos vom Vieh und Getreide" wird erzählt, daß der Mensch geschaffen wurde, um für die Götter Viehzucht und Landwirtschaft zu betreiben:
Aber noch froren und hungerten die Götter, denn niemand schnitt die Ähren und die Wolle, und die Schafe und Ziegen verschmähten auch die Ähren des Brotkorns nicht. Da gedachten die Götter, sich Menschen zu schaffen, die sich der Herden annehmen und das Getreide bergen könnten.
Religionskritik-Forum | Sumer & Akkad | Mythos vom Vieh und Getreide

In der biblischen (zweiten) Schöpfungsgeschichte steht in Gen 2,5
..., und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte;
Brachten Außerirdische den Menschen Ackerbau bei ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: Mi 8. Feb 2012, 00:04 
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Hallo @grobi ;)
Auch hatten die Sumerer eine durchwegs gute Einstellung zu den Göttern.
Nicht unbedingt - auf Kampf aus,
diese Götter wussten, sie sind auf den Menschen angewiesen - ansonsten hätten sie die Arbeit selber machen müssen - ob sie menschenfreundlich waren, lasse ich offen, da ich es nicht weiß...aber -
eines bedingt das andere und mit netten Gesten -
arbeitet der Untergebene wesentlich leichter/lieber und ist mehr angetan - als unter Knechtschaft...

Zuckerbrot und Peitsche...kennen wir aber heute auch noch..

lustiges Betriebsklima -
oder Mobbinggesellschaft.
Funktioniert zwar auch, aber da ist man dem Zufall wesentlich mehr ausgeliefert..
Das, denke ich - wussten die sumerischen Götter.

Bei den Griechen nicht unbedingt...da waren die Götter auf uns sehr wohl eifersüchtig, und Zeus schickte dem Epimetheus die Pandorra, dem Bruder des Feuerstehlers Prometheus und Zeus kleschte den an einen Felsen (obwohl Prome auch ein Gott war..eifersüchtig und wütend war der Herr Zeus)...wie wir wissen.

Kann es sein - Hypothese, wir können es nicht falsifizieren - die griech. Götter KAMEN nach den Sumerern.
Auch gibt es durchaus verschieden Geschlechter der Götter...denke an die nordische/gemanische/keltische Kulturen.

Sowie es verschiedene Menschengruppen gibt/gab - gab/gibt es verschiedene Götterwelten.

Und was mir noch zu denken gibt...da bin ich wieder beim morpho Feld - die Sesshaftigkeit -
Stä(n)dtebildung - war doch weltweit zur ziemlich selben Zeit -
obwohl Nomaden gibt es ja heute auch noch (sind dem Schamanismus wesentlich offener,
leben die freier, obwohl große irdische Überlebensformen ihnen nicht nachgesagt wird -
doch sie ziehen nach wie vor)

- große Städte gab es auch schon zu ewigen Zeiten - auch in den frühesten Kulturen -
Hochkulturdenken würde ich später ansiedeln, du nicht auch??

Noch eine Hypothese...
das wissen wir - aus den Mythologien, nix fürchten die Götter mehr - als vergessen zu werden.

Sind schreckliche GÖTTER schwerer zu vergessen als Gute??
Wurden deshalb viele Götter/Göttinnen auch dämonisch -
tschtsch...wir tragen auch beide Teile in uns..
Zorn :evil: und Gutsein. :P

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2012, 14:28 
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Och, ich finde doch, daß die sumerischen Götter sehr kriegerisch unterwegs waren. Bei ihren Kriegen zogen sie auch gerne die Menschen mit rein, die sie oftmals mit sich und nicht selten für sich kämpfen ließen. Dabei gingen dann auch schonmal ganze Völker und Städte drauf. Die biblische Geschichte von Sodom und Gomorrha beispielsweise zeugt von der Zerstörungswut der Götter.
Ursprünglich als Arbeiter für die Götter geschaffen, vermehrte sich der Mensch irgendwann so rasant, daß die Götter ein wenig die Kontrolle verloren und sich vermehrt von ihm gestört fühlten. Insbesondere von Enlil ist überliefert, wie er sich über die Menschen beschwerte und ihrer Ausbreitung mit Seuchen und künstlich erschaffenen Naturkatastrophen einzudämmen versuchte. Demnach mußten die Menschen heftig unter den Göttern leiden, wobei es allerdings auch Götter gab, die sich dafür einsetzten, das Leid der Menschheit zu lindern; in erster Linie Enki, der der Hauptakteur bei der Erschaffung des Menschen war. Enlil und Enki waren Brüder und es gab immer wieder Streitigkeiten zwischen ihnen und ihren Nachfahren, in die meist auch die Menschen hineingezogen wurden.
Die Sintflut schließlich, die als Ereignis beschrieben wird, auf das die Götter keinen Einfluss hatten, wurde von Enlil genutzt, um die gesamte Menschheit auszurotten. Allerdings sorgte Enki dafür, daß es dann doch Überlebende gab.
Im Forum "Geistige Nahrung" bin ich mal auf diese Geschichte etwas näher eingegangen. Wer Lust hat, kann's hier nachlesen: 3. Kapitel: Zwei Götter
Als Enkis Sohn Marduk der Gott Babylons wurde, schrieb man die Schöpfungsgeschichte und andere wichtige Schriften so um, daß nun Marduk an alle Stellen trat, in denen zuvor andere Götter verehrt wurden. Dies war so erfolgreich, daß Nannar, Sohn Enlils, genauso vorging. Doch während Marduk nun einfach mal alle möglichen Götternamen für sich selbst beanspruchte, um als höchster Gott verehrt zu werden, löste sein Kontrahent dieses Problem ganz einfach, indem er seinem Volk ganz verbot, überhaupt seinen Namen auszusprechen. Heute kennen wir diesen Gott, dere als Initiator größter Völkeremorde belegt ist, unter seinen Tetragramm JHWH. Die große Feindschaft zwischen Babylon und Israel war alo kein Zufall und die Protagonisten Marduk und Nannar/JHWE trugen ihrer Feindschaft bereits im alten Sumer aus, als Erben des Konflikts zwischen Enki und Enlil.
(Um nicht allzusehr vom Thema abzuschweifen, ist diese Darstellung natürlich extrem verkürzt. Auf Anfrage gehe ich auf einzelne Punkte gerne näher ein.)

Zitat:
Kann es sein - Hypothese, wir können es nicht falsifizieren - die griech. Götter KAMEN nach den Sumerern.


Zumindest sind die sumerischen Aufzeichnungen älter. Quasi Berichte von der Front, während die Griechen schon einen gewissen Abstand hatten. Leider hatten die Griechen zu Zeiten des alten Sumers nichts schriftlich festgehalten, andernfalls hätten wir sicher ähnlich geartete Berichte über die Götter, wie bei den Sumerern, schließlich handelt es sich ja um die selben Personen, die da als Götter beschrieben wurden.

Zitat:
Auch gibt es durchaus verschieden Geschlechter der Götter...denke an die nordische/gemanische/keltische Kulturen.


Was sie ja durchaus mit den Sumerern gemeinsam haben. Die germanischen Asen und Wanen können vielleicht mit den sumerischen Enliliten und Enkiliten identifiziert werden. Ist aber bloß eine Vermutung, der ich noch nie ernsthafter nachgegangen bin.

Zitat:
Und was mir noch zu denken gibt...da bin ich wieder beim morpho Feld - die Sesshaftigkeit -
Stä(n)dtebildung - war doch weltweit zur ziemlich selben Zeit -


Wäre irgendo schon logisch, ich weiß aber nicht, ob es dafür Belege gibt, zumal ich davon ausgehen, daß es frühere Hochkulturen gab, die von der gegenwärtigen Geschichtsforschung nicht beachtet werden und man wohl kaum sagen kann, wann diese ihren Anfang nahmen.

Zitat:
- große Städte gab es auch schon zu ewigen Zeiten - auch in den frühesten Kulturen -
Hochkulturdenken würde ich später ansiedeln, du nicht auch??


In Mesopotamien ist für uns ja eigentlich bloß eine sehr kleine zeitliche Rückschau möglich. Nach der großen Flut gründeten die Götter große Städte aus denen die ersten Stadtstaaten und aus diesen die ersten Staaten hervorgingen. Allerdings kannte man schon zur Zeit der Stadtdtaaten eine komplette Schrift, Handwerk, Kultur und alles was man sonst so einer Hochkultur zuschreibt.
Hilfreich wäre es, näheres über die Zeit vor der Flut zu wissen. Interessant ist ein Vermerk Assurbanipals, der die berühmte Bibliothek von Ninive zusammentragen ließ:
"Der Gott der Schriftgelehrten hat mir die Gabe verliehen, mich auf meine Kunst zu verstehen.
Ich bin in die Geheimnisse der Schrift eingeweiht worden.
Ich kann sogar die schwierigen Tafeln auf schumerisch lesen.
Ich verstehe die rätselhaften, in Stein gemeißelten Wörter aus den Tagen vor der Flut."

Zitat:
Sind schreckliche GÖTTER schwerer zu vergessen als Gute??
Wurden deshalb viele Götter/Göttinnen auch dämonisch -
tschtsch...wir tragen auch beide Teile in uns..
Zorn :evil: und Gutsein. :P


Auch wenn ich hier scheinbar vom Thema abkomme, könnte es sehr viel näher dran sein, als man erstmal meinen möchte.

Und wurde der Mensch nicht aus dem Blute KINGUs erschaffen,
Des Befehlshabers der Horden der Alten?
Besitzt nicht der Mensch in seinem Geist
Den Samen des Aufstands gegen die Älteren Götter?
Und das Blut des Menschen ist das Blut der Rache,
Und das Blut des Menschen ist der Geist der Rache,
Und die Kraft des Menschen ist die Kraft der Alten.
Und dies ist der Pakt.
Denn siehe, die Älteren Götter besitzen das Zeichen,
Durch das die Kräfte der Alten umgekehrt werden.
Aber der Mensch besitzt das Zeichen
Und die Zahl
Und die Form,
Um das Blut seiner Eltern herbeizurufen.

Aus dem Nekronomikon nach Gregor A. Gregorius

(Die sumerischen Quellen zu Tiamat und Kinku sind abgesehen von der Schöpfungsgeschichte Enuma Elisch recht spärlich. Tiamat ist die Mutter der Götter, die sich später aber von deren Treiben gestört fühlte (später sollte die Geschichte eine gewisse Wiederholung erfahren, als Enlil sich von der Menschheit gestört fühlte und plante sie auszurotten), was Apsu, den Vater der Götter dazu trieb, die Vernichtung der Götter zu veranlassen. Dieser wurde von Enki (Ea im Enuma Elisch) getötet, was wiederum Tiamat veranlasste, Kingu, ihren Sohn mit Macht auszustatten und gegen die Götter ziehen zu lassen. Auch Kingu wurde getötet und aus seinem Blut wurde die Menschheit erschaffen, um den Göttern zu dienen und ihre Arbeit zu verrichten. "Die älteren Götter" im Nekronomikon sind die sumerischen Götter, während "die Alten" Tiamat und ihre Umgebung darstellen.)
ENÛMA ELÎSCH

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: Mo 13. Feb 2012, 14:34 
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;)
Ja unsere blutrünstigen Götter 8-)

Hypothese...
Wir machten nur eine Zusatzschöpfung...
dachte gerade, wir Menschen :?: :?: gehen in eine nächste Stufe...Erzeugung von Geräten..Matrix inclusive -
Roboter mit menschlichen Zügen...können schon weinen.
PC (PersonalC)- denkt für dich und lenkt schon ganz nett deine Gedanken,
und und und..
Was denkst du...den Krieg haben den die Menschen erschaffen
oder wurde er uns indoktriert von den Göttern.
Friedlich waren die Götter nicht untereinander und neidig - sehr wohl.
Sind doch auch alles menschliche :?: :?: Züge.
Ja ich weiß Fragen über Fragen...
WIR benötigen einen Chat :lol:
ich hätte soviel Gesprächsstoff mit dir :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 14:41 
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:lol:
Das Schöpferische scheint uns wohl wortwörtlich im Blut zu liegen.

Zitat:
Was denkst du...den Krieg haben den die Menschen erschaffen
oder wurde er uns indoktriert von den Göttern.


Wenn wir den Sumerischen Angaben trauen können, waren es tatsächlich die Götter, die den Krieg auf die Erde brachten und die Menschen mit hinein zogen. Aufzeichnungen von einer Zeit, bevor die Götter kamen, gibt es wohl nicht. Daher ist es wohl kaum möglich zu sagen, ob die Menschen auch vorher bereits Kriege führten. Sollte das Bewusstsein des Menschen ähnlich dem heutigen gewesen sein, würde es mich aber wundern, wenn der Mensch nicht schon zu Urzeiten Kriege geführt hat.
Die sumerische Schöpfungsgeschichte behauptet, daß der Mensch erst durch die Götter erschaffen wurde. Sollte das stimmen gab es natürlich auch keine Menschen bevor die Götter kamen. Die Kriege der Menschen wären demnach Stellvertreterkriege der Götter gewesen, unter deren Herrschaft sie standen.

Zitat:
Friedlich waren die Götter nicht untereinander und neidig - sehr wohl.
Sind doch auch alles menschliche :?: :?: Züge.


Die Götter waren so menschlich, daß man fast meinen könnte, sie seien tatsächlich Menschen gewesen - und wer weiß, vielleicht waren sie es ja. Vielleicht waren die alten Götter einfach bloß Überlebende einer untergegangenen Hochkultur. Die Ähnlichkeiten zwischen Göttern und Menschen sind jedenfalls unübersehbar und die Unterschiede können allein damit erklärt werden, daß erstere einfach technologisch überlegen waren. In diesem Zusammenhang ist Vers 22 der biblischen Schöpungsgeschichte interessant:
"Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Daß er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon ißt und ewig lebt!"
Heißt also, nachdem wir vom Baum der Erkenntnis genascht haben, sind wir abgesehen von der Langlebigkeit, genauso geworden wie die Götter. So gleich, daß sogar Menschenfrauen Kinder von Göttern bekommen konnten, was auch in vielen sumerische Geschichten und auch der biblischen Sintflutgeschichte angesprochen wird.

Zitat:
WIR benötigen einen Chat :lol:

Die Möglichkeit, einen Chat einbauen zu lassen hätten wir mittlerweile. Jetzt brauchen wir nur noch einen passenden. Die Vorgaben finden sich hier (klick).

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: Di 28. Feb 2012, 12:30 
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nun sind wir wieder mal in Mesopotamien, Babylon,
und den Sumerern...
Gottheit
Göttin
Mithraskult uvam...
Ishtar - Löwin
Astaroth - Drache und Wolf...hatten wir das nicht auch schon gestern erwähnt...jajaja China - Feng Shui
sie wurden mit einem tierischen wie einen Menschenkörper in Zusammenhang gebracht.
Denken und verarbeiten - selber bitte, hat doch jeder seinen eigenen Gedankengang.
Zitat:
Kurz- was sagt eine Göttin wie Ishtar uns im einundzwanzigsten Jahrhundert?

http://www.aha-zeitschrift.de/ishtar-go ... -und-huren

Zitat:
Ishtar vereinigt mehrere Gestalten in sich, und mehrere Namen. Ishtar ist ihr akkadischer Name, während sie im Sumerischen Inanna genannt wurde. Ihr westsemitisches Ebenbild ist Astarte, die auch in Ägypten, Ugarit und Kanaan verehrt wurde.

Vermutlich war sie eine ursprünglich männliche astrale Gottheit (d.h. sie wurde mit einem bestimmten Stern in Verbindung gesetzt, in diesem Fall der dem der Venus), die durch die Verschmelzung mit der sumerischen Lokalgöttin von Uruk, Inanna, als ein und dieselbe Göttin verehrt wurde.

Sie ist der Urtyp einer Abenteurerin und Entdeckerin, und sie ist Liebe, die sich nach freiem Willen dem schenkt, der es wert ist.
Ein bisserl dürfen wir auch an Maria Magdalena denken..abenteuerlich...ihre Reise nach Frankreich

Astaroth darf nartürlich nicht fehlen...wenn aus Göttinnen plötzlich Dämonen werden...schon witzig - doch de Frage warum wohl...Angst der Niederschreiber ?

Zitat:
Astaroth ist in der jüdisch-christlichen Mythologie der Name eines Dämons. Sein Name ist phönizisch-semitischen Ursprungs; ursprünglich die weibliche babylonische Göttin Ištar, die erst zur westsemitischen Göttin Astarte und dann später zum männlichen Dämon Astaroth wurde.

Zitat:
Die Goetia (= Der kleinere Schlüssel Salomonis) beschreibt ihn als mächtigen, starken Herzog, der über 40 Legionen herrscht. Nach dieser Beschreibung erscheint er als schändlicher Engel mit einem fauligen, giftigen Atem, der auf einem Höllendrachen oder einem Wolf reitet und in der rechten Hand eine Viper hält. Er soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennen und alle Geheimnisse enthüllen können. Ebenso soll er Menschen in den allgemeinen Wissenschaften unterrichten und darüber hinaus der Schutzherr der freien Künste sein. Er wird in vielen Fällen von Besessenheit erwähnt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Astaroth

So genau, wie uns die christl. - jüdischen NiederSchreiber das immer bringen, richtig durchzublicken, war auch ihnen verwehrt...
Babylon kommt ja in dem AT und NT auch nicht gerade gut weg - wird aber den Chaldäern ziemlich wurscht sein.

Ach ich mag diese WESEN...würde mich über sie nie lustig machen :!: :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: Fr 2. Mär 2012, 13:47 
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Grobi hat geschrieben:
:lol:
Das Schöpferische scheint uns wohl wortwörtlich im Blut zu liegen.

Jetzt noch eine Zwischenfrage :lol: - erinnern wir uns daran..eher wohl nicht... :P
Grobi hat geschrieben:
:
Wenn wir den Sumerischen Angaben trauen können, waren es tatsächlich die Götter, die den Krieg auf die Erde brachten und die Menschen mit hinein zogen.

8-)
Ich glaube - ich bin da auf einen witzigen Gedanken gekommen.
Was ist wenn die Götter und bei der Stange halten wollen?
(gewissen Menschen machen das auch so) ;) :?
wir haben von den Göttern abgekupfert...
Die Griechen hielten von ihren Göttern nicht allzuviel...

Redeten die Götter - es uns bloß ein >>wenn's brav und folgsam seid's, dann kriegs ihr a Belohnung >>Paradies.

Die Sumerischen Gottheiten, wie die brahmanischen Gottheiten, viel ist da nicht Unterschied in den Erzählungen.
Der Mithraskult - war da eh fast gleich -
die Namen halt nicht, doch die Vielheit der Götter - zuerst beidgeschlechtlich, danach nur mehr männlich -
na bis sich halt doch das Patriarchat duchsetzte...
dann wurde auch aus der GÖTTIN - ISHTAR halt mal ein Dämon...Astaroth...
bei den Ägyptern nicht viel anders...

Tsch..was ist wenn ich als 'göttlicher Mensch' - nicht an den Rache-Gott glaube.
(den mir die "Alten-Babylonier" irgendwie eingeredet haben -[unsere alten Bücher AT/NT taten das ihrige verstärkt dazu]). Diese angstmachende Illusion :?: :?: - die Mächtigen der Welt machen/machten das ja auch,
benützen auch gewisse Hilfsmittel ! -
Doch ich gebe zu - da bin ich halt auch nur ein "menschlicher Mensch". :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: Sa 3. Mär 2012, 07:41 
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Also wenn es darum geht Sündenböcke und Rechtfertigungen zu erfinden und zu suchen ist der Mensch von je her ein Meister.

Deshalb erdachte er sich für alles was er entweder nicht verstand oder auch einfach nur abwälzen wollte Götter in jeglicher Form. Das konnte man dan fein kulurell integrieren und über Jahrtausende zelebrieren. Zum einen, um wie gesagt Sündenböcke zu haben, zum anderen um Macht auszuüben (von wegen Paradies usw.)

Der Mensch neigt dazu, zu personifizieren. Kräfte, Vorgeänge seien es reale oder auch irrationale, werten zum Mythos gemacht und Gottheiten glorifiziert oder verantwortlich gemacht.

Dass der Mensch selbst die Verantwortung für das Leben auf Erden hat möchte er bis heute nicht wirklich einsehen und wenn dann die letzte Tiergattung ausgerottet ist und der letzte Fluß vergiftet ist, ist es dann die Appokalypse und der Zorn Gottes, der das als Konsequenz walten läßt.

Recht einfach das Ganze, zu einfach und unlogisch obendrein.

Bei so viel Vielfalt und Größe des Universums, wird kaum EIN GOTT ODER EIN PAAR ENGERL ODER AUCH EIN PAAR GOTTHEITEN dafür her halten können, wenn der Mensch weder versteht noch verständig handelt. Selbstverständlich ist es fein und spannend die Mythologien als Märchen oder auch metaphorisch zu interpretieren oder zu betrachten, Das ist Kultur. Man sollte es aber nicht übertreiben. :mrgreen:



Zitat:
Ein Mythos (mask., von altgr. μῦθος, „Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte, Mär“, lat. mythus; Pl.: Mythen) ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung, mit der Menschen und Kulturen ihr Welt- und Selbstverständnis zum Ausdruck bringen. Im traditionellen religiösen Mythos wird durch den Mythos das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter verknüpft.[1]

Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit. Kritik an diesem Wahrheitsanspruch gibt es seit der griechischen Aufklärung bei den Vorsokratikern (z. B. Xenophanes, um 500 v.Chr.). Für die Sophisten steht Mythos im Gegensatz zum Logos, der durch verstandesgemäße Beweise versucht, die Wahrheit seiner Behauptungen zu begründen.[2]

In einem weiteren Sinn bezeichnet Mythos auch Personen, Dinge oder Ereignisse von hoher symbolischer Bedeutung[3] oder auch einfach nur eine falsche Vorstellung oder Lüge
[4].http://de.wikipedia.org/wiki/Mythos

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Mesopotamien, Sumerer, wieviel Mythologie, Euphrat/Tigri
BeitragVerfasst: So 3. Jun 2012, 16:09 
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Mesopotamien...das Land der unbegrenzten Möglichkeit...

Zitat:
Sumerische Raumschiffdarstellungen
Das Volk der Sumerer, das im 4. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien eine der ersten Hochkulturen der Geschichte !!!

Seltsamerweise gibt es eine sumerischen Hymne über die Göttin Ischtar, in der das “Mu” eindeutig als Fluggerät bezeichnet wird. Dort heißt es:

“Herrin des Himmels:
Sie legt das Himmelsgewand an,
steigt kühn zum Himmel auf;
über alle bevölkerten Länder
fliegt sie in ihrem Mu.

Herrin, die du in deinem Mu
fröhlich dich schwingst in den Himmelshöhen,
über alle die ruhenden Orte
fliegt sie in ihrem Mu.”
Zitat:
Abb. 2: Mu-Glyphe und Apollo-Raumschiff. Bildvergleich zwischen sumerischer Mu-Glyphe und Apollo-Raumschiff

Wie konnten derart exakte technische Darstellungen vor Jahrtausenden entstehen? Welches Genie war hier am Werk? Es ist müßig, entsprechende Spekulationen anzustellen. Ein komfortabler Ausweg ließe sich finden, wenn man die Parallelen zwischen den sumerischen Glyphen und moderner Technik einem kuriosen Zufall zurechnen würde. Demnach sehen die Bildzeichen für “Mu” oder “Din-Gir” nur so aus wie moderne Raumschiffe und haben mit Raumfahrttechnik in Wahrheit nichts zu tun. Seltsam ist dann allerdings, dass die sumerischen Mythen ausdrücklich unterstreichen, die ominösen Objekte seien Fluggeräte der Götter gewesen. Die äußere Form und die mythologische Bedeutung der Symbole stimmen exakt überein und machen Zufallsdeutungen hinfällig.


http://www.mysteria3000.de/2008/sumeris ... tellungen/

(War nicht drinnen - ist es wo anders :?: )

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