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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Fr 30. Sep 2011, 17:04 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ehrlich gesagt versteh ich nicht warum du dich dagegen so wehrst Grobi,gegen die Behauptung es gäbe Einflüsse in der Theosophie?
Meine Herren...tsss


Meine Liebe...ich bin Frau und welche.....mit aufrechtem Rückgrat...hihihhi

Na grobi, da muss ich der baro schon recht geben...sicher haben hier die geographischen Zugehörigkeiten der Gegenden, des jeweiligen Schriftgelehrten, Einflüße...
sieht man doch bei der Blavatskaya - sie schreibt viel über die Tibeter...sie war ja auch dort.
Sie schreibt nichts über die Hunas...
Max F. Long (wenig bis gar nichts über die Tibeter) sehr wohl
und der war wiederum christlich beeinflusst,

was man auch bei Spalding sehr wohl merkt....
wüßte nicht wenn er Jude gewesen wäre, wie er dann geschrieben hätte.
Die 'Blavatskaya' kenne ich zuwenig...aber sie wird sicher auch christlich beeinflusst gewesen sein.

Wenn jetzt z.B. ein Huna ..Polynesier, Hawaiianer, ein Schamane (nicht christliche beeinflusst) aus Peru in Tibet gewesen wäre....
was könnten wir dann erfahren haben...
wa(H)rscheinlich den wahren Ursprungsglauben....
den ja jeder THEOSOPHIE-SUCHENDE erfahren will und wir kommen dem wahren Hintergrund, immer näher...
Dank dem Internet - aber sicher auch Dank den Büchern und dass wir das gelesene wohl verarbeiten können und doch spielt uns dabei die linke Gehirnhälfte oft einen Streich. :o

Wer hat von den Hunas viel gewusst? Jetzt wissen wir schon annähernd - was Hoo'ponopono ist...

http://de.spiritualwiki.org/Wiki/Hooponopono
dem Max F. Long war das noch fremd.
Zitat:
Der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (1890–1971), der in den 1920er Jahren auf Hawaii als Lehrer tätig war, gilt als Entdecker der Huna-Lehre. Er wollte die Naturreligion der hawaiischen Ureinwohner entdecken. Fasziniert von den für ihn eindrucksvollen Fähigkeiten der Kahunas (der Priester und Schamanen Polynesiens), denen er zutraute, über magische Kenntnisse zu verfügen, versuchte er deren geheimes Wissen zu entschlüsseln. Diese verweigerten sich allerdings einer tiefergehenden Zusammenarbeit, denn aus Sicht der Hawaiier entstammte Max Freedom Long einer geistigen Tradition, welche die kulturelle Überlegenheit der damals dominierenden „westlichen“ Zivilisation für so gesichert hielt, dass er glaubte, er könne die Fähigkeiten der einheimischen Bevölkerung von einem überlegenen Standpunkt aus beurteilen, einordnen und katalogisieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Huna#Max_Freedom_Long
Dem verschlossen sie sich..der kam und kam nicht dahinter...war er doch zu sehr westlich beeinflusst - der arme Kerl, uns geht es nicht anders. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: So 2. Okt 2011, 14:16 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Jaaa das IST Haarspalterei.

Nein, ist es nicht ! Bild

Zitat:
Wenn ich eine Lehre verfolge, hat diese Lehre immer irgendwelche Einflüsse. Das heißt noch nicht, dass die Lehrer, Lehren oder Lehrlinge BEINFLUSSBAR sind.

Irgendwie widersprichst du dir hier. Wie kann eine Lehre, die nicht beeinflussbar ist, irgendwelche Einflüsse beinhalten ?
Aber ist ja auch egal, da die Theosophie auch nicht wirklich eine Lehre ist. Schauen wir nochmal kurz auf die Wiki-Definition:

Zitat:
Das Wort Theosophie (griechisch für „Göttliche Weisheit“) bezeichnet allgemein religiöse Bestrebungen, Erkenntnisse über Gott, Götter oder das Göttliche auf einem Weg intuitiver Schauung zu suchen, wie sie in den mystischen Lehren von Jakob Böhme, Friedrich Christoph Oetinger und Louis Claude de Saint-Martin, der jüdischen Kabbala, in Teilen des islamischen Sufismus und der antiken Gnosis auftreten.


Hier wird Theosophie als Bestrebung dargestellt, was ich zwar noch nicht ganz korrekt finde, aber doch passender als Lehre. Zumindest beinhaltet Theosophie auch gewisse Bestrebungen.
Das heißt, daß Lehren zwar Theosophie enthalten können, nicht aber, daß die Theosophie an sich eine Lehre darstellen würde, genauso, wie die Philosophie keine Lehre darstellt.

In bezug auf Blavatsky und die TG definiert Wiki die Theosophie wiefolgt:

Zitat:
In einem engeren Sinn bezeichnet Theosophie die durch die Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) begründete esoterische Weltanschauung. Diese nimmt insbesondere Bezug auf Inhalte indischer Religiosität und Spiritualität und erhebt den Anspruch, einen gemeinsamen, wahren Kern in allen Religionen aufzeigen zu können und daher eine „allumfassende Bruderschaft der Menschheit“ zu begründen.

Wie bereits in einem früheren Beitrag dargelegt, ist es ein großer Unterschied, ob man sich auf etwas bezieht, um etwas anderes darzulegen oder davon beeinflußt wird.

Die Theosophische Gesellschaft in Deutschland e.V. gibt folgende Definition von Theosophie:
Zitat:
Das Wort Theosophie ist griechischen Ursprungs und bedeutet göttliche Weisheit. Es weist hin auf eine Dimension zeitloser Wahrheit, die jenseits aller Veränderungen durch die Jahrtausende die Menschheit gleich einem mehr oder weniger verborgenen Strom begleitet hat

Sie ist in den spirituellen Traditionen des Ostens und Westens erkennbar, ist der Quellgrund aller großen Religionen, in denen verschiedene Facetten dieser Wahrheit aufleuchten, die aber in ihrer wahren Natur jenseits aller rationalen Begrifflichkeit liegt. Sie ist eine spirituelle Wirklichkeit, in der jeder Mensch in seinem tiefsten Inneren wurzelt - das zu erkennen und dem Ausdruck zu geben in allen Schichten seines Seins seiner letztendlichen Bestimmung - dem Erfahrungs- und den Wachstumsprozeß vieler Inkarnationen - entspricht.
Die Theosophische Gesellschaft in Deutschland e.V. - Was ist Theosophie ?

Schade, daß ich diese Definition nicht schon vorher gebracht habe, hätte uns wohl einige Mißverständnisse erspart. Zumindest jetzt sollte sie klar machen, daß Theosophie, in der hier geschilderten Form als spirituelle Wirklichkeit, die auf eine zeitlose unveränderliche Wahrheit oder Dimension der Wahrheit weist, selbst unveränderbar, unbeeinflussbar ist.
Religionen können etwas dieser spirtuellen Wirklichkeit erkennen und enthalten, aber nicht beeinflussen, da Theosophie eben unveränderlich ist. Lehren sind veränderbar, ihre Wahrheit, sofern enthalten nicht !

Zitat:
Also Einflüsse kommt von einfließen und jetzt bitte will ich nicht lesen, dass keine religiösen Dinge verschiedenster Natur in die theosophise Lehre EINGEFLOSSEN sind.

Dein Konstrukt ist etwas seltsam, oder ums auf den Punkt zu bringen schlichtweg falsch. Mit den Einflüssen widersprichst du dir und die Theosophie ist nicht direkt eine Lehre.

Zitat:
Ehrlich gesagt versteh ich nicht warum du dich dagegen so wehrst Grobi,gegen die Behauptung es gäbe Einflüsse in der Theosophie?

Meine Herren...tsss


Ganz einfach weil diese Behauptung falsch ist und deine Formulierung den allgemeinen Definitionen von Theosophie widerspricht.
Daher liegt es wohl weniger an mir, deine Formulierung als richtig zu akzeptieren, als an dir, diese zu überdenken.

Gruß
Grobi

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: So 2. Okt 2011, 18:01 
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Na das wird ja hier noch lustig. Wenn, wie du schreibst, die Theosophie weder eine Lehre ist, noch irgendwelche Einflüsse beinhaltet, müßte sie komplett und in Gänze eine ganz NEUE Bewegung sein und ohne irgend welchen Bezug zu anderen Dingen sein.

So wie du sie bechreibst Grobi klingt sie nach einem Dogma. Theosophie ist doch wohl kein Dogma?

Und wieder sage ich: Die Theosophie hat sich entwickelt aus vielen verschiedenen Einflüssen und war nicht schwuppsti plötzlich erfunden. Sicher nimmt sie Bezug auf etwas aber sie steht auch in Beziehung zu etwas. Das Denken in der Theosophie hat verschiedene Richtungen und Prägungen also auch Einflüsse genossen. Das ist per se nichts Schlechtes und es ist auch keine falsche Behauptung.

Wenn du davon aus gehst, dass Theosophie nur eine Art ist sich mit geistigen Dingen zu beschäftigen verwechselst du Theosophie mit Philosphie und Theologie..grins.

Ne irgendwie kommen wir so nicht zu sammen und im Übrigen mag ich es nicht, wenn man sagt die Meinung anderer und die Ansichten anderer, in diesem Fall meine, wären falsch. Es gibt keine Absolutismen. Das kann ich nur immer wieder betonen.

Ich würde gerne noch von anderen lesen, ob sie denken die Theosophie beinhalte bestimmte Einflüsse.

Nehmen wir doch die so viel zitierte Blavatskowa. Diese Dame reiste viel und da kamen ihr viele Eindrücke unter. Diese Eindrücke ließ sie in die Theosophie einfließen. Also auch die Blavatskowa hatte EINFLUSS auf die Theosophie.

Zitat:
Die moderne theosophische Bewegung und Lehre:

Die von Helena Petrovna Blavatsky inhaltlich begründete theosophische Bewegung, welche verschiedene Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen umfasst, versuchte die in den Mysterien- und Hochreligionen der Vergangenheit und Gegenwart relativ isoliert existierenden Lehren zusammenzuführen. Sie verband diese Bestrebungen mit wichtigen Aspekten der Moderne wie Individualismus, Kulturoptimismus, die Idee teleologischen Fortschritts, Menscheitsreligion, Emanzipation.

Im Verlauf der Entwicklungsgeschichte der modernen theosophischen Lehrenhaben sich verschiedene Lehrmeinungen gebildet, die in der Regel von verschiedenen Theosophischen Gesellschaften getragen werden .http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophie ... _und_Lehre


Das noch einmal zur Verdeutlichung im Bezug auf Theosophie als Lehre.


Zitat:
. Hingegen ist es vielleicht wünschenswert, unzweideutig festzustellen, daß die in diesen Bänden, wenn auch noch so fragmentarisch und unvollständig enthaltenen Lehren weder der indischen, der zoroastrischen, der chaldäischen oder der ägyptischen Religion, noch dem Buddhismus, Islam, Judentum oder Christentum ausschließlich angehören. Die Geheimlehre ist die Essenz von allen diesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophie ... _und_Lehre
Tja und nun sag mir nochmal Theosphie währe keine Lehre oder habe sich nicht zur Lehre entwickelt und sie hätte keine religösen Einflüsse. Sie hat religiöse Einflüsse, sie hat spritistische, okkulte, philosophische und auch personenbezogene Einflüsse.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: So 2. Okt 2011, 18:35 
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Kurze Anfrage...meinen Bericht eventuell gelesen?

Nein..lieber grobi...lustig eurer Haarspalterei zuzuschauen..

Nur kurze Andeutung..du bist ja ein Theosoph...sagen wir Theosophie-Suchender. :mrgreen:
nimm her - in diesem Fall - einer aus Deutschland,
was ist deine Grundreligion, obwohl du keiner Konfession angehörst..
richtig CHRIST...ich schreibe hier aus eigener Erfahrung...man bekommt das Christentum mit, ob man will oder nicht. (Weihnachten, Ostern, Advent...und so allerlei)
Jetzt nimm an, du bist Tibeter...na dann bist du wahrscheinlich Buddhist - Tibeter noch dazu und schon bist du buddhistisch mit, vielleicht, ein bisserl Hinduismus beinflusst..
Ja und jetzt nehme an, du bist Israeli oder Iraker...und schon hast du deine Beieinflussung - du kriegsat einfach deine Sache mit..

ich gebe noch was lustiges rein - DURCHLESEN !!!!!
Zitat:

1980 nahm ich einmal als einziger konfessionsloser Vortragender an einem religionsphilosophischen Kongreß in Paris über die Mutation des Menschen teil. Da waren orthodoxe und katholische Christen, Hindus, islamische Sunniten, Tibetaner und Juden. Jeder verkündete, daß die Mutation, als die neue und erlöste Bewußtseinslage, durch seine spezielle Konfession zu erreichen sei. Ich hatte das Gefühl, daß alle ein Buch anstelle eines Hutes auf ihrem Kopf trugen, durch welches sie sämtliche religiösen Inspirationen filtrierten, solange, bis der Zugang überhaupt versperrt und durch theologische Reflexion und Spiegelung im eigenen Wissen ersetzt wird. Ich erkannte, daß die religiöse Entfremdung von allen die gefährlichste ist, weil sie die tiefste Sehnsucht des Menschen nach Kommunion selbst mit der Liebe und dem All anjocht und zunichte macht.

Soll der Hut nicht dein Erkennungsmerkmal werden hihi ;)
Zitat:
Theosophen erkennt man oft an einem golden verschleierten Blick, Anthroposophen an ihrer Ähnlichkeit mit pflanzlichen Formen.

http://www.schuledesrades.org/palme/boo ... 9/0/0/1/22

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Mi 5. Okt 2011, 07:51 
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Der Beitrag von Corazon wurde hierhin: viewtopic.php?f=18&t=43&p=150#p150 verschoben. Baroness/Mod.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Mi 30. Nov 2011, 22:18 
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;) :?: GNOSIS -auch die Grundlage der Theosophie :!:

Bitte anhorchen - denke ist noch bis Sonntag auf alle Fälle zu hören

ist interessant...
:ugeek:
http://tvthek.orf.at/programs/1193-Kreuz---Quer

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Fr 20. Jan 2012, 10:54 
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;) Es gibt einige Lehrthesen der Theosophie-Suchenden.
Ja Suchende sind wohl alle Menschen und deshalb bin ich alles andere als ein Hasenfuss - doch manchmal überkommt mich auch Angst, in mein Innerstes einzudringen.
Wir haben es nicht gelernt oder es wurde einfach aus unserem Wissen ausgeschlossen - Verschiedenste Religionen - besonders die patriarchalisch geführten RG taten da einiges dazu.

Ich mochte einen Kardinal - Kardinal Franz König - der auch viel zur Ökumene beitrug und auch ein Freund des Papstes Jhannes des XXIII.
der ja auch sehr viel zur Ökumene beitrug. Selbst.....

Zitat:
Papst Johannes Paul I. soll nach seiner Wahl zum Papst 1978 zu König gesagt haben: „Eigentlich müssten jetzt Sie an meiner Position sein.“ Der Kardinal hat selbst in einem Fernsehinterview bestätigt, dass er kurz darauf dazu beigetragen hat, dass 1978 der ihm gut bekannte Krakauer Kardinal Wojtyła zum Papst gewählt wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_K%C3%B6nig

Manchmal schüttle ich den Kopf...wieso man verschiedene Sachen einfach ausschließt,
manchmal schüttle ich den Kopf - vor intrigante Menschen.
Zitat:
Intrige (von lateinisch intricare, „in Verlegenheit bringen“), veraltet auch Kabale, bezeichnet eine Handlungsstrategie, mit der einzelne oder Gruppen von Menschen versuchen, anderen Schaden zuzufügen oder sie gegeneinander aufzuhetzen. Der Träger dieser Handlungsstrategie wird als Intrigant bezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Intrige

Vor solchen Menschen, muss man sich schützen oder ihnen aus dem Weg gehen, da man ansonsten keinen Schritt weiterkommt/stehen bleibt. Meist beharren sie auf ihr Wissen und ich will nochmals grobis Satz anbringen - der auch in den Lehrthesen der Theosophen vorkommt - einbringen.
So und nun kommt der Lehrsatz, eigentlich 2 - ob es ihn im Internet gibt, weiß ich nicht.


Zitat:
Zuerst geht jeder Gedanke durch deinen Körper – Gute wie Schlechte. Ein Theosophie-Suchender lebt immer im Einklang mit der Macht aber auch mit Weisheit. Denn ein Theosophie-Suchender sollte nichts ohne Grund tun.

Zitat:
Uneingeweihte in Geheimwissen zu unterrichten ist der größte Frevel gegen das Wissen. Wer für das Wissen nicht bereit ist, missversteht es. So bringt es überhaupt nichts sein Wissen mitzuteilen, wenn man in den Grundkriterien der Wahrheit keine Übereinstimmung finden kann. Die Folge wäre, dass einem nicht mehr gestattet würde, sein Wissen mitzuteilen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Fr 20. Jan 2012, 18:48 
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Die Kriegerin hat geschrieben:

Na grobi, da muss ich der baro schon recht geben...sicher haben hier die geographischen Zugehörigkeiten der Gegenden, des jeweiligen Schriftgelehrten, Einflüße...
sieht man doch bei der Blavatskaya - sie schreibt viel über die Tibeter...sie war ja auch dort.
Sie schreibt nichts über die Hunas...
Max F. Long (wenig bis gar nichts über die Tibeter) sehr wohl
und der war wiederum christlich beeinflusst,


Eigentlich wollte ich dazu ja nix mehr sagen...

Beeinflusst sind die Menschen, die sich mit Theosophie befassen und ihr Blick auf die Theosopie. Natürlich war Blavatsky beeinflusst von tibetischen und anderen Lehren mit denen sie in Berührung kam und sicher war auch ihre Sicht auf die Theosophie beeinflusst von dem Umfeld in dem sie lernte.

Doch so wie die Wahrheit unveränderlich ist, so ist es auch die Theosophie. Das, was wir davon wahrnehmen ist beeinflusst von allen Möglichen Faktoren, nicht aber die Sache selbst.

Zitat:
was man auch bei Spalding sehr wohl merkt....
wüßte nicht wenn er Jude gewesen wäre, wie er dann geschrieben hätte.


Die Dinge über die er schrieb, blieben die gleichen, egal ob er Jude, Hindu oder ein Anhänger des Spagetti-Monsters wäre. Was sich mit seinem Hintergrund ändert ist lediglich die Sichtweise darauf. Die Meister und ihre Fähigkeiten sind natürlich nicht beeinflusst vom Hintergrund des Beobachters, auch wenn verschiedene Beobachter diese Dinge anders interpretieren. Die Sonne bleibt auch stets die selbe, egal ob es bei uns morgens, mittags oder abends, Sommer oder Winter, regnerisch oder sonnig ist. Die Wahrnehmung und Bedeutung der Sonne ist ständig eine andere, trotzdem ist die Sonne immer die Selbe und so steht es auch mit der Theosophie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2012, 10:56 
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;) Ach grobi - Denkstile gibt es viele, und wie sagt der Theosoph-Suchende.
Keine Religion ist höher als die Wahrheit...stimmt doch :?:

Zu den Denkstilen - gibt es viele Bücher...
auch uns Europäer - sind gewisse Stile eigen, andererseits von wo kommen wir :?:
Waren wir nicht in einer vorhergehenden Inkarnation - vielleicht in Asien :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Theosophie ?
BeitragVerfasst: Sa 3. Mär 2012, 08:08 
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Grobi hat geschrieben:
Die Kriegerin hat geschrieben:

Na grobi, da muss ich der baro schon recht geben...sicher haben hier die geographischen Zugehörigkeiten der Gegenden, des jeweiligen Schriftgelehrten, Einflüße...
sieht man doch bei der Blavatskaya - sie schreibt viel über die Tibeter...sie war ja auch dort.
Sie schreibt nichts über die Hunas...
Max F. Long (wenig bis gar nichts über die Tibeter) sehr wohl
und der war wiederum christlich beeinflusst,



Ich gehe einfach einmal davon aus, dass NICHTS ohne Einfluss existiert. Es gibt Kreisläufe und die dazugehörigen Faktoren, die Einfluss nehmen. Auch wenn sich jemand als Theosoph, Philosoph oder Atheist bezeichten, jeder tut das unter einem bestimmten Einfluss. Und da Theosophie menschliche Denkweisen und Zusammenhänge, sowie Religionen beinhaltet, ist diese "Lehre" beeinflusst. Einflüsse haben ja generell nicht unbedingt einen negativen Aspekt. Aus ihnen entwickelt sich doch alles. Die Kunst, die Religionen, der Mensch selbst entwickelt sich aus Einflüssen. Ich weiß nicht, warum du da so gegen ankämpfst Grobi, die Theosophie als "einflussreich", sowie mit vielen "Einflüssen" gesegnet betrachten zu können?

Grobi hat geschrieben:
Doch so wie die Wahrheit unveränderlich ist, so ist es auch die Theosophie. Das, was wir davon wahrnehmen ist beeinflusst von allen Möglichen Faktoren, nicht aber die Sache selbst.


Dem kann ich durchaus ohne schlechtem Gewissen widersprechen: Jeder hat seine eigene Wahrheit. Es gibt keine absolute Wahrheit. Über nichts und niemanden existiert eine solche. Wahrheiten sind so variabel, wie die Gedanken an sich es sind. Auch die Theosophie ist variabel und das sollte sie doch eigentlich ausmachen. Individualität und inspirative Gedanken machen die Theosophie aus. Rigentlich ist das ihre Stärke, welche du Grobi aber hier als unwahr und negativ beschreibst. Allerdings glaube ich zu verstehen was du meinst. Du willst uns vermutlich zu verstehen geben, dass Theosophie nicht beeinflusst sondern inspiriert ist. Wenn ich das jetzt richtig interpretiert habe, glaube ich aber, dass Inspirationen durch Eindrücke und Einflüsse entstehen und so schließt sich dann der Kreislauf wieder oder?


Grobi hat geschrieben:
Die Kriegerin hat geschrieben:
was man auch bei Spalding sehr wohl merkt....
wüßte nicht wenn er Jude gewesen wäre, wie er dann geschrieben hätte.


Die Dinge über die er schrieb, blieben die gleichen, egal ob er Jude, Hindu oder ein Anhänger des Spagetti-Monsters wäre. Was sich mit seinem Hintergrund ändert ist lediglich die Sichtweise darauf. Die Meister und ihre Fähigkeiten sind natürlich nicht beeinflusst vom Hintergrund des Beobachters, auch wenn verschiedene Beobachter diese Dinge anders interpretieren. Die Sonne bleibt auch stets die selbe, egal ob es bei uns morgens, mittags oder abends, Sommer oder Winter, regnerisch oder sonnig ist. Die Wahrnehmung und Bedeutung der Sonne ist ständig eine andere, trotzdem ist die Sonne immer die Selbe und so steht es auch mit der Theosophie.



Auch die Sonne bleibt nicht die selbe Grobi, dort passieren ständig Dinge auf ihrer Oberfläche welche sie verändern. Die Erde ist nie die selbe, der Mond auch nicht und du selbst bist es auch nicht Grobi. Nichts ist absolut und das macht doch die Sache spannend und auch die Theosophie sinnig in ihrer Vielfalt.
Zitat:
Die erfundene Wirklichkeit (Untertitel: „Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben? Beiträge zum Konstruktivismus“) ist ein Sachbuch, das der österreichische Psychologe Paul Watzlawick im Jahr 1981 herausgab.

Der im Untertitel genannte Konstruktivismus handelt von der Einsicht, dass jede Wirklichkeit die Konstruktion derer ist, die diese Wirklichkeit zu entdecken wähnen, wobei sie sich des Aktes der Erfindung nicht bewusst sind.http://de.wikipedia.org/wiki/Die_erfundene_Wirklichkeit



Gruß

Baroness

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