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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 23. Nov 2011, 12:10 
Hallo Baro,

Zitat:
Corazon du behauptest die Seele gibt es nicht. Ich behaupte ähnlches, nur mache ich es im Gegensatz zu dir nicht zu einem Absolutismus. Solange nicht bewiesen ist, dass es die Seele NICHT gibt, müßte jeder intelligente Mensch, der auf Beweise beharrt und sich ausschließlich an diesen orientiert, sich eingestehen, dass es keinen Sinn macht etwas zu negieren, was nicht nachgewiesen ist.


Genau, irgendwo hier habe ich auch so ähnlich geschrieben.
Nur ich kann mich nicht in jedem Text wiederholen.
Solange es nicht bewiesen ist, es gibt eine Seele, solange bahaupte ich es gibt keine Seele.
Ich glaube nicht, sondern ich weiß es oder nicht.
Allerdings bin ich selber sehr davon überzeugt, die Seele ist unsere Psyche. Man sagt auch: Die Person ist seelisch krank. Damit meint man, er ist psychisch krank.

Zitat:
So und nun zur Seele. Wenn ich mir die Argumentationen der Vertreter des Seelenglaubens so ansehe komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass sie einfach die Psyche und das Denken sowie Emotionen beschreiben und sich Fantasiegebilde von irgendwelchen subatomaren Zuständen zusammenreimen.


Perfekt, besser hätte ich es nicht schreiben können. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Emutionen sind ein psychischer Vorgang, der bewusste oder unbewusste Empfindung auslöst. Sei es eine Sache oder eine Situation, die mit der Vernunft zu einer Erklärung für die Person führt.

Zitat:
Es ist für mich nicht nachvollziebar, wie man annehmen kann die Seele wäre eine Einheitliche Kraft, die irgendwo in uns säße und beim Tode genauso weiterexistiert und das irgendwo in irgendeiner Dimension. Das ist mir noch ein wenig zu utopisch. Unlogik scheint da auch vorhanden. Der Körper zerfällt und wird wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt. Die Seele müßte demnach auch zerfallen und sich ins Universum begeben, um dort wieder irgendwie zu wirken, oder auch nicht.


Da ich überzeugt bin, dass es keine Seele gibt, da es nicht erwiesen ist und solange sage ich: Ich weiß...
kann ich über diese Erklärungen die einige Menschen über die Seele veruchen zu erklären nicht nachvollziehen.
Sie legen es sich zurecht und dies aus Unwissenheit.
Das ist meine persönliche Meinung.
Natürlich kann ich mir diese Erklärungen durchlesen, sie versuchen einzuordnen und damit eine gewisse Stellung zur Sache einnehmen, ohne das es mit meiner Meinung übereinstimmt.
Damit tauche ich in die Gedanken der Personen, die von einer z. B. Seelenwanderung überzeugt sind, ein.

Zitat:
Was macht es den Leuten so schwer zu akzeptieren, dass es nach dem Tode zumindest nicht so weiter geht wie man sich das zusammenreimt? Angst macht das. Die Angst vorm Sterben, auch die Angst, das Leben können einfach nur das sein was es ist: endlich. Und dann wäre die Frage nach dem Sinn des Lebens eine recht ernüchternde. Es gibt keinen wirklichen Sinn, würde die Antwort heißen. Oder man müßte den Sinn auf ein möglichst erfülltes Erdendasein beschränken. Und meiner Meinung nach sollte man sich auch darauf konzentrieren.


Ja, Baro, was verlangst du noch. Ich habe darüber geschrieben. Doch wenn man mit einem Gläubigen über derart Meinung schreibt, dann fühlt sich ein Gläubiger überfordert. Wie soll er gegenargumentieren.
Imgrunde wäre es sehr leicht, derjenige oder diejenige Gläubige(r) müsste sich genauso versuchen in meinen Gedankengang einzufügen, damit die meinigen verstanden werden und dann einen Hoppsa in die eigene Gedankenwelt zu vollziehen und beginnen zu diskutieren.
Was aber passiert mit einem Gläubigen. Sobald ein anders Denkender sich einfügt und seine Darstellung niederschreibt. So bewirken diese absoluten Zeilen dem Gläubigen ähnlich wie eine Ohnmacht.
Es ist sein Gedankenmuster, welches die Person sich zurecht legt, sucht Gleichgesinnte. Gleichgesinnte erklären aus ihrer Sicht und diese sind aber nicht absolut DAGEGEN.
Es ist, als täte ein Gläubiger in diesem Moment sich einen Panzer gegen Absolutheit anlegen, damit ihm nichts passieren kann. Sprich: Sein Gedankenmuster ist alles was seinen Glauben aufrecht erhält.
Denn du wirst selten einen Menschen finden, der nur seine Religion vertritt, sondern aus vielen Religionen, vielen Büchern, vielen Verhaltensmustern gewisser Glauben und nicht Wissensmuster sich ein eigenen Glauben zurecht legen.

Man könnte es ähnlich so beschreiben. Ein kleines Kind baut sich einen Turm aus Bauklötze, ein anders Kind kommt und schlägt diesen Turm um. Was macht das Kind, welches sich einen Turm gebaut hatte? Schreiben, Weinen, somit wehren.

Zitat:

Ich meine der Mensch, der denkt das Universum braucht ihn oder seine Seele nach dem Tode und wir hätten eine Aufgabe ausserhalb des irdischen Daseins, dieser Mensch ist anmaßend.

Auch diese merkwürdigen Zustände und Entwicklungsstufen, die man angeblich erreichen könnte und sollte bis hin zu fast göttlichen Lichtwesen finde ich echt vermessen.

Was ist so schwer daran, sich einzugestehen, dass wir nicht so wichtig sind, wie wir er gerne hätten?


Oh, da könnte ich nun ganz weit ausholen, aber ich versuche es mal kurz.
Aus verschiedenen Gründen. Es kann sein durch schwere Schicksalsschläge, die ja in gewissen Glaubensrichtungen ein Mensch auf Erden zu durchlaufen hat und wenn er trotzdem weiter an die Göttlichkeit glaubt, erlangt er ein besseres Leben nach dem Tod. So kannst du dazu Hiob lesen.
Und so ziehen sich die Religionen einen Faden, der roter nicht sein kann, es geht doch hauptsächlich nur um das Wiedererleben, das Wiedererlangen von der Menschlichkeit oder Göttlichkeit, je nach Glaubensmuster.
Oder zuwenig Anerkennung im Laufe des Lebens. Diese zu erlangen durch BEwusstseinsstufen, die ihn zu einem "Über den Dingen stehenden Menschen" macht.


Alle, die wir auf diesem Planeten leben werden sterben, so wie alles stirbt. Um diese Gedanken zu verdrängen werden alle Möglichkeiten in Bewegung gesetzt um ja nicht anzutasten, was so unwiderruflich uns bevor steht.
Damit habe ich in jedem Beitrag auch geschrieben, es geht um das Hier und das Jetzt. Wenn wir im Paradies leben wollen, dann jetzt und sonst nimmer mehr.

Zitat:
Eigentlich sind wir ziemlich unwichtig, universell gesehen. Ein winziger Punkt im Universum sind wir und dann werden wir Größenwahnsinnig und meinen wir könnten nach unserem Tode auf besondere Art und Weise weiterleben. Die Arroganz des Menschen scheint unermeßlich.


Ja, natürlich. Und schlimmer noch, es gibt Gläubige, die tatsächlich und man kann es kaum für möglich halten: Sie glauben wirklich, dass Ungläubige im tiefen Mist sitzen oder die HÖlle besuchen werden.

Auch diese Bewusstseinsstufen erlauben ihm derart über anders Denkende zu urteilen und das auch noch ohne Wissen, was für ein unermäßlicher Blödsinn. Sie durchlaufen eine Manipulation im GEhirn. Sie suggestieren sich die einzelnen BEwusstseinsstufen und natürlich reagiert das GEhirn darauf. Doch ein klar und logisch denkender Mensch verfügt über ein Bewusstsein, das sowas von bewusst ist, dass es über den Dingen nicht steht, sonder VERSTEHT. Es ist zum dazu Lernen bereit.
Also ein Mensch der von irgendwelchen Stufen spricht und erzählt er habe sie erlangt, der meint tatsächlich, er steht über allen Dingen, dabei ist es die Person, die glaubt und suggestiert und und und....
Also über den Dingen stehen, steht im Grunde niemand. Jeder tut und macht und lebt, nach seinem Verstand. Ist der Verstand allerdings ausgeprägt und real, so benötigt er dieses ganze GEplenkel nicht....was ihn imgrunde auch frei und unabhängit von nicht wissen macht. Es bleibt also genügend Platz für das Lebendige, das Wirkliche, das Weitsichtige...nicht das Weissagliche, was ich sofort infrage stelle. Es kommt von WEise und Weise ist ein Vorgang bei jeder Person unterschiedlich, daher kann ich soviele Bücher lesen, dass mir die Buchstaben aus Ohren und Nase laufen, ich übernehme in diesem Moment der Aufnahme der Zeilen eine Meinung und eben eine Weisheit eines komplett normal sterblichen Menschen an.


Ein Machtkampf kann entstehen zwischen Glaube und Unglaube. Doch der Glaube hat bisher nichts als Kriege bebracht.
Daher ist die Feder immer noch stärker als das Schwert.

Philosophie und Wissenschaft erklären und nicht der Glaube. Die zurechtgelegten Glauben oder eine Religion versucht seine Meinung durchzusetzen und so entstehen ja die Kriege. Nicht Gläubige sehen wohl zuerst das Menschenleben, welches nicht getötet werden sollte. Ein Gläubiger ist sogar bereit nicht zu vergeben, wenn ihm an den Lack gekratzt wurde. So siehst du was dahinter steckt:

Egoismus.

Zitat:
Die Tatsache, dass man diesen Glauben des Menschen nutzt, um in gefügig zu machen wird auch unterschätzt. Wenn man jemandenvor die Wahl zwischen Himmel und Hölle stellt und wenn man ihm im Karmaglauben gefangen hällt, hat man jede Möglichkeit ihn zu manipulieren und oft ist das geschehen. Und da nutzt es uns wenig die Seele mit immer komplizierteren Theorien erklären zu wollen, deswegen werden wir auch nicht wichtiger und wir werden auch nicht weniger manipulierbarer. Tja Leute, das Leben ist eines der härtesten;)


Nun stellen diese derart Gläubigen aber noch viel mehr auf den Kopf. Sie leben nicht mehr mit einen Glauben, sondern legen noch ihre eigenen Verhaltensmuster mit hinein. Da kämen sie in keiner Religion mit durch. Aber frage sie ob sie zur Kirche gehen und sie sagen nein. Sie stützen sich auf die Bibel oder was sie lesen...aber sie denken trotzdem anders. Hauptsache sie glauben und dann ist es ja gut so.
Das ist auch ein eigens zurechtgelegtes Glaubensmuster.
So ganz will auch keiner was dafür tun. Jeden Sonntag in die Kirche gehen ist ja quatsch, sagen sie...kommen dann aber mit ihren Glaubenstheorien, tja...so kommt man durchs leben nicht mit realistischem Gedankengut, sondern zurecht gelegtem Gedankengut, Glaubensmuster.
Und, nun kommt es...dieser Egoismus geht ja noch ein Stück weiter. Weil ja alles auf pessimistischem GEdankengut aufgebaut ist, kein realistisch denkender Mensch benötigt heute noch einen Glauben um Zufriedenheit zu spüren, legen diese Menschen einen oben drauf:
Entweder: Sie wissen es besser, obwohl sie auf Zitate hinweisen von irgendwelchen MÄnnern die ja wussten wie die Welt tickt oder sie kommen damit : Schaut, es steht geschrieben hier und da und hoppsala...das Leben wird schwieriger und das Ende naht.
Liebe Baro, das Ende kommt für uns alle. Doch die Hoffnung es könnte vor dem Tod doch noch knallen ist soweit gefehlt, wie ein Vogel in eine Bierflasche pupst, die mitten auf der Weide steht.
Sie malen alles schwarz und erklären somit ihre Glaubensmuster...die ja sowas von perfekt in die schlechte Welt passen. Was sie übersehen: DAs leben war noch nie so einfach wie heute. Also Wasser aus der Wand, Wärme durch Heizung aufdrehen und soviel Luxus.
Sie hätten im Mittelalter leben sollen, dann hätten sie eher auf das Ende hinweisen können, denn da war es wirklich hart das Leben.
Und das Leben ist hart, wenn man es so sieht. DAs Leben ist leicht, wenn man es von der Sonnenseite beguckt. ABer hier setzen wir real denkenden Menschen auch keine rosarote Brille auf.

So, BAro, bin froh, dass du mir solch einen Beitrag geschrieben hast, so durfte ich mich austoben ohne gelöscht zu werden, hihi....lese nicht noch einmal durch...hoffe so wenig Fehler gemacht zu haben, wie möglich...

Liebe Grüße

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 23. Nov 2011, 18:03 
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Ich habe einen Beitrag zur Seele geschrieben Corazon, du hast schon wieder einiges off Topic dazu beigeteuert, dass ich das jetzt noch stehen lasse ist kein weiterer Freibrief für off Topic, das mal nur by the way.

Ich lese gerne Beiträge die lang sind aber ich würde bitten nicht vom 100. ins Tausendste zu kommen sonst haben wir keine klare Themensturktur mehr und Diskussionen werden zerstört.


So und noch einmal. Ich habe nicht behauptet eine Seele gäbe es nicht, du tust das aber mit Wonne. Ich sage lediglich: "Ich kann mir eine Existenz der Seele aus diesen oder jenen Gründen nicht vorstellen. Wer ein wenig reflektiert weiß, dass bei Dingen die nicht bewiesen sind, die eine sowie die andere Seite oder Meinung keine Absolutismen haben kann, wenn man sie ernst nehmen und als reifen Diskussionspartner ansehen soll. Und da sind wir wieder bei der Wahrheit. Wahrheiten sind individuell. Nur wenn man sie so garnicht belegen kann wird es schwierig. Dies sehe ich für die Seelenbefürworter genauso wie für die Skeptiker. Man kann viele Dinge interpretieren, die die Existenz einer Seele begründen sollen. Ebensowenig kann man das Gegenteil tun. Dennoch lese ich gerne was andere Denken oder wie andere in diesem Fall über die Seelenexistenz denken. Ich möchte nicht Recht haben. Loki hat es schon geschrieben. Man braucht nicht immern einen Konsens oder eine Meinung, um eine gute Diskussion zu haben. Da stimme ich ihm völlig zu.

@Loki da habe ich an dieser Stelle noch eine Frage an dich. Du sagst die Seele wäre ein "Organ". Aber das Organ, das nach deiner Beschreibung die Seele ist gibt es so nicht. Das Organ worin seelisches produziert wird ist das Gehirn, welches Areale hat, die verschiednen Aufgaben haben. Seelische Erlebnisse finden im Gehrin statt. Und wenn man ganz gemein ist, ist alles was unser Denken und Handeln und was unsere Emotionen und unser seelisches Gleich- oder Ungleichgewicht nichts anderes als hormonindizierte, elektrische Impulse. Wie kommt man da zu der Ansicht Seele sei entwas organisches?

Leonardo da Vinci und andere haben versucht die Seele im Menschen zu entdecken. Keiner hat sie bis heute wirklich gefunden. :mrgreen:

Die Seele drückt sich in feinen oder weniger feinen Emotionen aus. Demnach kann man von manchen Menschen behaupten sie seien beseelt oder ein Seelchen oder auch besonders seelig. Die Seele als stoffliche Existenz scheint unlogisch, wenn dieser Seele Zustände zugeschrieben werden, die einzig und alleine entstehen, wenn sie ein Organ wie das Gehirn oder den ganzen menschlichen Organismus zur Verfügung hat.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 23. Nov 2011, 19:10 
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Ein off Topic Beitrag wurde von mir jetzt gelöscht wie alle weitern hier oder in anderen Themen und es wurde in einem Thema noch eine Warnung ausgesprochen. Beim nächsten Spam gibt es eine Sperre. Baroness/Mod

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Fr 25. Nov 2011, 11:16 
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Hallo Baronesse,
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
@Loki da habe ich an dieser Stelle noch eine Frage an dich. Du sagst die Seele wäre ein "Organ". Aber das Organ, das nach deiner Beschreibung die Seele ist gibt es so nicht. Das Organ worin seelisches produziert wird ist das Gehirn, welches Areale hat, die verschiednen Aufgaben haben. Seelische Erlebnisse finden im Gehrin statt.
Ich glaube nicht, daß ich die Seele als Organ bezeichnet habe, aber ich habe von den "Organen der Seele" geschrieben.

Du hast Deinerseits aufgezeigt, warum Du die Seele als "geistiges Konstrukt" und als gleichzusetzen mit der "Psyche" ansiehst.

Ich versuche nun mal, die Seele so zu veranschaulichen, wie ich sie verstehe und Beschreibungen aus verschiedenen Kulturen dazu aufzuzeigen:

Es gibt ja inzwischen genug Berichte über „Aura-Photographie“, Kirlian, aber auch Prof. Popp und weitere. Diese bildhaften Verfahren "beweisen" eine "Lichtausstrahlung" der Materie und darüberhinaus lassen sich aus den Verfärbungen dieser Aura Rückschlüsse auf Charaktereigenschaften und Krankheiten bei Menschen darstellen.
Don Juan (-> Carlos Castaneda) vergleicht diese Hülle des Menschen, bzw. sein tatsächliches Aussehen, wenn man nur die Energie betrachtet, als "leuchtendes Ei" und so sieht der Unterschied zwischen einer "reinen" und einer "unreinen" Seele aus:Bild
aus http://www.thomas-raschke.de/Bilder/aura_bilder.jpg
Diese "Kirlian-Fotografien" (das Bild oben ist keine Kirlian-Fotografie) bilden aber nicht die Seele ab, sondern "nur" den Astral-, Emotional- und Mentalkörper, die Seele selber "geht noch etwas weiter ins Feinstoffliche hinein".

Aber diese Seele ist nun nicht wie eine Glühbirne oder wie ein Nebel, sondern sie ist ein feinstofflicher, organisierter Körper, der genauso über „Nervenbahnen“ und „Organe“ verfügt, wie der materielle Körper. Die Chinesen haben schon sehr früh aufgeschrieben, wo diese feinstofflichen Kanäle die menschliche Haut durchdringen, denn diese Leitungsbahnen gehen von den ausserhalb des Körpers liegenden feinstofflichen Organen zu den Organen im Körper. Mit den Nadeln an den Akupunkturbahnen kann man dann diese Energien regulieren, oder „brachliegende“ Bereiche wieder mit Energie versorgen. „Brachliegend“ in Anführungsstrichen, denn man könnte genausogut von "verschatteten"/„besetzten Bereichen“ sprechen, aber dazu ist ein separates Thema in Vorbereitung...

Zu meinen persönlichen Erfahrungen mit der Seele/Aura:
Durch T´ai Chi "vorbelastet" habe ich dann die näheren Verdeutlichungen Don Juan´s verwendet, um das "harte Qui-Gong" noch zu steigern. ("weiches T´ai Chi = nur die körperlichen Übungen, "hartes T´ai Chi" = Gewicht auf die "Visualisierungen", bzw. auf das "Lenken des Chi")

Don Juan erklärte, daß man "Verschattungen"/"Stagnation" in der Aura auflösen könnte, und zwar mittels bestimmter Übungen, die dem T´ai Chi ähneln. Aber es geht hier nicht um "körperliche Übungen", sondern um "energetische Übungen", z. B. dem Versuch, mittels ausladender Bewegungen alle stagnierte Energie in der Aura wieder zu mobilisieren. Und was soll ich sagen: Der Effekt ist deutlich spürbar und was bei diesem Thema auch wichtig ist: Man kann diese Wirkungen nicht "beweisen", sondern nur persönlich erfahren, - und dann braucht man keine Beweise mehr...

Ich werde versuchen, noch andere "Erklärungen" für die Seele zu finden, aber es ist schon seehrseehr lange her, daß ich darüber was gelesen habe, also muss ich mich erst nochmal durchwursteln, wo denn noch was Brauchbares zum Thema zu finden ist..

Grüssle...
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Fr 25. Nov 2011, 12:46 
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Einige wichtige Sachen hat eh @loki schon an-aufgezeigt...
;) :)

Doch ich lasse mal beide Teile - Physiker und Wissenschafter, wie Philosophen zu Wort kommen:
Bitte sehr..ein Wiki ist auch dabei
Zum Thema Seele- möchte ich 2 Ansichten reingeben...und da kommt ihr drauf - nicht mal Wissenschafter leugnen die....
selbst da unterscheidet sie sich noch in DREI TEILE -
denken..wollen... fühlen

Na wo sind die Emotionen zu Hause...

in der Seele oder doch beim Geist oder wirft die Seele die Emotionen raus und wir müssen sie mit unserem Geist einordnen...


http://de.wikipedia.org/wiki/Seele

Ich möchte diesen link nur mal reingeben...in jeder Kultur haben sie einen Bezu zur Seele.

Zitat:
Das deutsche Wort Seele stammt von einer urgermanischen Form *saiwalō oder *saiwlō ab.
Im Sanskrit-indische Niederschriftspr. ....ist sie "Atman".


Zitat:
Atman bzw. Atma (Sanskrit, n., आत्मन्, ātman, Pali: atta, urspr.: Lebenshauch, Atem) ist ein Begriff aus der indischen Philosophie. Er bezeichnet das individuelle Selbst, die unzerstörbare, ewige Essenz des Geistes und wird häufig als Seele übersetzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Atman

von niemanden geringeren als Pythagros - ob er schon von der Inkarnation wusste??? bezweifle ich gar nicht mal ;)
und der war WISSENSCHAFTER - er der den Pythagoräischen Lehrsatz - bestätigt hat.
http://www.michael-holzapfel.de/themen/ ... agoras.htm
Zitat:
1. Seele: Die Seele besteht aus drei Teilen: Gefühl, Intuition und Verstand.Gott erschuf die Seele als geistige Wesenheit, welche mit dem Göttlichen zu verschmelzen vermag. Die Seele ist eine ewige, sich aus sich selbst heraus bewegende Zahl, die von Körper zu Körper wandert. Pythagoras glaubte an die Seelenwanderung und beanspruchte für sich den Status eines Halbgottes, der eng mit dem Gott Apollo verwandt sei.


Sorry - doch das empirische Denken ist halt auch wieder mal da...kann nix dafür. :roll:

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