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 Betreff des Beitrags: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 16:22 
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Bei mir liegt seit langer Zeit ein pdf am Desktop, und heut hab ich das erste Mal richtig reingeschaut. Bin noch lange nicht ganz durch, aber einige Kapitel daraus möchte ich vorstellen und diskutieren, soweit das geht. Ich hoffe, ich habe hierfür das richtige Unterforum gewählt.

Die pdf heisst "Auf ein Wort", hier der Link dazu: http://www.zurwahrheit.de/download.htm

Den Anfang macht das Kapitel zur "Seele", das bei Seite 145 beginnt und ab Seite 150 wird beschrieben, was eine Seele nach dem "Tod" erleben kann. Vorbemerkung: Dort, wo ich 3 "Himmel" & 3 "Höllen" unterschieden habe, nennt Rudi Berner 7 "Himmel" und 7 "Höllen", er unterteilt also noch weiter als Walliman in "Brücke ins Licht"...
Zitat:
1. Möglichkeit:
Sie haben die versklavenden Gesetze der Materie (Illusion) durchschaut, Sie sind sich bewusst, dass es einen achten Raum gibt; ... Dieser achte Raum ist die spirituelle Welt, es ist Ihre Heimat – die göttliche Ewigkeit!

2. Möglichkeit:
Sie wissen nicht, dass es einen achten Raum gibt, haben jedoch eine Qualität entwickelt, die genügt, Sie in einen der sieben Himmel gelangen zu lassen. Je höher Ihre Qualität ist, umso höher wird der Himmel sein, in den Sie gelangen. Bei den inneren Himmeln handelt es sich, mögen selbige auch noch so hoch schwingend (feinstofflich) gestaltet sein, um materielle Welten! Sie müssen diese himmlische Welt, in die Sie gelangt sind, wie ja bereits schon erwähnt, zu gegebener Zeit wieder verlassen, und werden auf der Erde (im ersten Raum) wieder erwachen, also reinkarnieren...

3. Möglichkeit:
Sie haben entsprechend Ihrer Seelenentwicklung eine Qualität erreicht, die nicht genügt, Sie in einen der Himmel zu erheben. ... In diesem Fall gelangen Sie in die Astralwelt (wird auch Jenseits genannt) und bleiben an selbige mehr oder weniger lang gebunden. Die Astralwelt ist, weil höher schwingend (mehr Erlebnispunkte), wesentlich wirklicher und realer als die grobstoffliche irdische Welt. Weiterhin muss man wissen, dass die Astralwelt in verschiedene Schichten aufgebaut ist.

Diese Schichten (oder Zwischendimensionen)
erstrecken sich von ganz furchtbar
(wird bei uns Hölle genannt)
bis hin zu sehr schön
(nennen wir dann Paradies).

In welche Schicht Sie gelangen werden, hängt wiederum von der Qualität Ihrer Seele (also von Ihnen!) ab. In der Astralwelt gesellt sich Gleiches zu Gleichem, und das bedeutet, dass sich das Dasein in den unteren Schichten mitunter sehr unangenehm gestaltet.
Qualitativ noch nicht sehr hoch entwickelte Seelen treten auf Erden als stolze, machtgierige, genusssüchtige, egoistische oder andere Menschen erniedrigende Zeitgenossen auf. Hier auf der Erde können solche Menschen ihre negativen Eigenschaften voll und ganz ausleben, denn es gibt genügend Opfer. Ganz anders schaut die Sache nach deren Ableben aus. In der Astralwelt angekommen, gelangen diese Menschen direkt in die Ebene, die genau ihresgleichen entspricht. So trifft zum Beispiel ein egoistischer, herrschsüchtiger Mensch nur auf genauso herrschsüchtige und egoistische Genossen, wie er es ist. Die heftigste Erfahrung, die eine niedere Seele machen muss, ist die Erfahrung, die eigenen Triebe nicht mehr an wehrlosen Opfern ausleben zu können. Wenn machtgierige Egoisten auf machtgierige Egoisten treffen, und keiner will Opfer des anderen sein, dann kommt der Zorn ins Spiel. Diese niederen Seelen erzürnen sich, erfahren dadurch nicht gerade angenehme Phasen
– sie werden geläutert.
...[es folgen sehr lesenswerte Gedanken zu Himmel und Hölle, aber das wäre zu viel Zitat]
Qualitativ niedere Seelen werden nach einer gewissen Läuterungszeit (die sie in ihrer eigenen Hölle zugebracht haben) automatisch wieder in den Erdenkreislauf geschleust. Bereits höher entwickelte Seelen können ihren nächsten Erdenauftritt tatsächlich in gewisser Weise planen.
...

4. Möglichkeit:
Sie haben jegliches Mitgefühl und jegliche Liebe verloren; Sie wissen nicht, dass es einen achten
Raum gibt; Sie glauben tatsächlich, selbst Gott werden zu können, und somit irgendwann das gesamte
Universum zu beherrschen. In diesem Fall entscheiden Sie sich durch bewusste Anrufung der
Dunkelmächte für eine Karriere in einer der sieben Dunkelwelten, die, gemäß dem Gesetz der Dualität, den sieben Himmeln entgegenstehen. Näheres darüber erfahren Sie im letzten Kapitel.


Kann jemand diese Erklärungen nachvollziehen?
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 18:24 
Nun ja, wenn jemand einen Menschen ins Jenseits begleitet, dann erfährt derjenige eine Art "Davon schweben".
Der Körper des Menschen stirbt, das Herz hört auf zu schlagen, die Atmung steht still.
Und doch erfährt derjenige, der Beistand leistete, unbekanntes und nicht nachvollziehbares Erleben.
Der Tote liegt regungslos da und doch beginnt ein neuer Abschnitt für ihn, so könnte man es in Worte fassen.
Dennoch wissen wir nichts vom Jenseits. Wir können nur erahnen, was sich, uns verborgen, abspielt.
Sicher ist, was wir sehen. Wir erlebten das Ableben des Menschen. Wir veranlassen alle weiteren Schritte, die dazu dienen, den Verstorbenen zu verabschieden, hernach zu begraben.

In dieser Phase sind wir empfänglicher für Unbekanntes. Wir nehmen etwas wahr, was nicht für uns zu sehen ist, nicht zu erfassen und es bleibt unbegreiflich.
Anzumerken wäre, wie dennoch diejenigen, die sich gemeinsam vor Ort befinden und dem Sterbenden bis zum Tod begleiten, ähnliche Erfahrungen zu berichten haben. Der Tod ist eine Tatsache die sich zuträgt, aber tatsächlich wissen wir nicht, ob es die Seele ist, die sich vom Körper trennt.

Ich denke, der Mensch hat in solchen Situationen einen Schutzmechanismus, der ihm zugesteht eine gewisse Vorstellung von dem, was nicht zu erfassen, zu begreifen ist, sich vorzustellen ohne sich wirklich ein Bild davon machen zu können. Man weiß ja nicht, was da passiert. Sicher ist, der Mensch ist Tod.
Diese Vorstellungskraft die im Nichts endet, nennen wir es meistens ein "Davon gehen" oder "Von UNS gegangen". Was geht? Der Mensch der nicht mehr am Leben teil nimmt, weil er gestorben ist.

Und wenn es dazu noch ein Verwandter ist, so ist der Verlust des Menschen noch intensiver.
Der Tod ist für uns unvorstellbar.

Und werden wir auch noch so alt, ein alter Mensch denkt gewiss nicht daran, dass er vielleicht jeden MOment sterben könnte, schließlich gibt es genügend Menschen die nicht einmal so alt werden wie er selbst.
Sicher ist, er denkt daran, mit sich und mit anderen ins Reine zu kommen. Das nenne ich jetzt einmal: Weisheit.

Eine Beobachtung, die ich bereits in meinem Leben gemacht habe ist, dass Menschen, die ein unzufriedenes Leben führten, sich nie verstanden fühlten oder selbst nicht alle Lebenssituationen verstanden, dieselben gehen sehr schwer vom Leben ins Jenseits hinüber.
Sie fangen an zu fantasieren, rufen laut nach Menschen, die ihnen verbunden waren, die jedoch auch längst verstorben sind.
Sie finden keine Ruhe zum Sterben.
Es ist für sie eine wahrhaftige Qual endlich die ewige Ruhe zu finden.
Ein Mensch der für sich die ewige Ruhe gar herbei wünscht, dem geht es offensichtlich, wie mir scheint, besser.
Er legt sich nieder, beginnt zu schlafen, geht in einen Tiefschlaf über, aber spürt dennoch den Moment des Sterbens.
Meist öffnen sie kurz vor dem Tod die Augen, suchen ihre Lieben, die sich um sie versammelt haben. Schauen um sich herum, befinden alles als Geschehen und nehmen somit das Geschehnis als gut an, atmen einige Male tief durch und leben ab.

Die Vorstellung, dass eine Seele nach dem Tod in eine andere Welt eintaucht ist unwahrscheinlich, weil wir es nicht wissen können. Alles was wir erfassen können, ist wahrscheinlich oder tatsächlich.

Gehen wir davon aus, der Mensch hat im Leben wenig Wissen erlangt, war zwar ein guter Mensch, aber ihm blieb die Welt des Gewissens verschlossen.
Nehmen wir an, er glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod und beschäftigte sich nicht mit dieser spirituellen Welt.
Nun kann dieser Mensch alt oder jung gewesen sein.
Genau hier liegt meines Erachtens ein großer Unterschied.
Der Schmerz, den ein Toter hinterlässt, quält seine Hinterbliebenen.
So gibt der Verstorbene ein Etwas, ein Unerklärliches, ein Ungeahntes weiter an seine Lieben.
Hieraus ergibt sich das Verständnis, dasselbe verlangt verarbeitet zu werden. So gehen täglich Menschen, durch Verkehrsunfälle, durch Krieg, durch Krankheit oder Altersschwäche.
Setzen wir nun den Tod zusammen, also aus allen die täglich sterben, bleibt immer ein Schmerz zurück.
Das ergibt den Schmerz der Welt in der Dunkelheit des nicht Wissens der Gesetzmäßigkeiten dieser Welt.
Die andere Welt, die uns verborgen bleibt, beginnt nicht für uns zu leben, sondern sie beginnt in der Verarbeitung der Qualen, die wir durchlaufen, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren.
Nehmen wir alle Toten zusammen, alle Schmerzen, alles Leid und verknüpfen dasselbe miteinander, dann kommen wir auf das ERgebnis, wie sich die WElt anfühlt.
Wir geben das GEfühl der Trauer nicht ab, aber wir erleben das Gefühl und geben dadurch auch ein neues GEfühl weiter.
So leben wir in der Welt der GEfühle, die ja eins ist mit uns.
So wie wir die Freuden teilen, so teilen wir auch das Leid und zwar weit über den Tod hinaus.
Der Tote, der einst in seiner Welt lebte, gab gewisses und bemerkenswertes Denken, Sagen und Gehabe weiter. Dadurch lebt der Tote weiter, nicht nur durch die Trauer um ihn, sondern den Weg den er ging, gingen wir teilweise mit, ob wir wollten oder nicht nahmen wir manches unbewusst in uns auf. "Er ging uns voraus", so heißt es oft in Beerdingungsandachten.
So lebt gewissermaßen ein Mensch weiter, ohne das wir davon wirklich etwas bemerken.
Nun kommen wir zu der spirituellen Welt.
Ich denke, die spirituelle Welt ist nichts weiter, als genau das, was ich hier aufführte.
Die LIebe lebt weiter, die der Mensch verteilte, den Schmerz, den er wahr nahm, gab er nicht genauso weiter (unmöglich, persönlche Empfindungen), aber er handelte aus dem Schmerz heraus. Dies ist die tatsächliche Welt der Lebenden und der Verstorbene lebt derweil in uns weiter. Die Erinnerung an ihn sind Wahrheiten, die er sagte, schrieb und wir können darüber uns unterhalten.
Hier spielt die Spiritualität weniger eine Rolle.
Menschen, die im Leben viel verschwiegen, statt über gewisse Dinge zu reden, wo Gespräche vielleicht oder sogar tatsächlich notwendig gewesen wären, tun im Nachhinein den Hinterbliebenen weh. Unverständnis lebt weiter durch den Verstorbenen. Ungeklärte Ereignisse sind nicht mehr zu klären.
Ein neuer Schmerz, der so gar nicht einzuordnen ist.
So kann man eweig weiterspinnen und wenn dann noch jemand weitaus mehr Fantasie hat, dann fängt er an zu spinnen.
Von Räumen die wir nicht einmal erahnen können und es bleibt dabei, es ist die Hoffnung jedes Menschen auf ein Weiterleben und ist es auch nur erstmal die Seele. Die Ängste sind genauso groß darin verpackt, denn es kommen die Zeilen von Himmel und HÖlle...also besonders schlecht, bis besonders schön.
Mein Leben nach dem Tod stelle ich mir folgendermaßen vor:

Ich sterbe, lasse mich verbrennen, möchte im Friedwald verscharrt werden ohne eine Rede oder Musik.
In vielen Jahren wird der Friedwald gerodet.
Ungeahnter Weise wird aus dem Friedwald eine Kuhweide.
Meine Asche hat sich als Dünger bewehrt und das Gras wächst wunderschön grün. Ein Gänseblümchen hat den meisten Dünger abbekommen. Eine Kuh frisst das Gänseblümchen ab, sie gibt Milch indem sie gemolken wird. Die Milch kommt in die Aldi Kühlregale. Eine Mutter kauft diese MIlch von der Kuh, die das Gänseblümchen gefressen hat. Das Gänseblümchen mit dem größten Antweil meines Düngers...
Sie schenkt ihrem Sohn daheim die MIlch in den Becher und schickt ihn zur Schule. So komme ich zurück auf die Schulbank, die ich gewiss genauso ungern drücken werde, wie der Junge, der die Milch getrunken hat, von der Kuh, die das Gänseblümchen gefressen hat. Leider bleibe ich in der Milch nicht lange bei ihm, ein Teil von mir in der Milch wird ausgeschieden. Eben, alles Scheiße wenn man Tod ist.
Ein Teil bleibt in ihm stecken, schließlich wächst er an der Milch. Also bleibe ich bei ihm, in ihm, eine Zelle in seinem Sein. Ein schönes Dasein beginnt ohne es wirlich zu wissen.

Dies war ein schlechter Scherz, dennoch, habe ich ein gutes Gewissen.
Ich hoffe, dass man mein Anliegen mit dieser kleinen GEschichte erahnen kann.

In diesem Sinne

nichts mit dem achten Raum

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 19:20 
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Hallo Corazon,

Du schreibst
Corazon hat geschrieben:
In diesem Sinne

nichts mit dem achten Raum
doch so wie Du Dir das Leben nach dem Tode vorstellst/wünschst, gibt es darin auch keinen 2. bis 7. Raum, sondern nur den ersten, diese Erde ("Scheisse, wie Du sie nennst...").

Aldiweil: Es gibt nach dem Tod auch noch die Spiegelungen der himmlischen Räume, in der Kirche als "Hölle" bezeichnet, und eines ist sicher: Deine Seele wird nach dem Tod nicht bei Deinem Leib verbleiben, und auch Dein Mentalkörper und Dein Emotionalkörper wird mit Deiner Seele diese materielle Erde verlassen.

Wohin Du dann gehst, bestimmst Du selber jetzt schon, aber eines ist sicher: Du kannst dem Leben nach dem Tod nicht entfliehen, da es das eigentliche Leben ist.

Und dazu noch Folgendes:

Nur die "zivilisierten Menschen" trauern beim Tod eines Menschen. Spirituell entwickelte Menschen freuen sich, wenn ein Mensch dieses Erdenleben erfolgreich abgeschlossen hat und sie wissen, daß diese Seele nun in der besten Obhut ist.

Wie Jesus in dem Wort ausdrückte:
"Lass die [geistig] Toten ihre Toten begraben..."

LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 21:12 
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Jetzt haben wir hier ein kleinwenig Themenüberschneidung aber macht nix.

Au weia Loki, du vertrittst da irgendwie eine recht romantische Vostellung von "der Seele" und die unmittelbare Möglichkeit des Menschen die Stadien oder die Räume nach dem Tode bestimmen, erkennen zu können.

Ich wiederhole mich jetzt, der Mensch ist zu "dumm" das Gehirn nicht fähig zu erkennen, ob etwas oder was genau nach dem Tode passiert.

Ausserdem ist es unlogisch, dass wir eine Seele in unerer Körperlichen Hülle gefangen haben.

Unsere sog. Seele sind Energien, Kräfte die mit uns und im Universum in Korrespondenz zu bekannten, physikalischen Kräften sind.

Unser Leben auf Erden hat immer nur temporären, unmittelbaren Einfluß, auch unsere bewußt eingesetzen Kräfte haben das.

Wenn wir nicht mehr leben, haben wir keinen Einfluß mehr. Wir sind eine Einheit oder auch ein Kräftekonglomerat im Universum und da ist es völlig egal, wie wir unser Leben im irdischen Dasein gefristet haben. Das Universum differenziert nicht zwischen Gut und Böse. Wir tun das und müssen das auch, um möglichst unbeschadet überleben zu können.

Die Leute oder auch eventuell extraterrestrisches Leben können sich dann diese Energieen wieder zunutze machen bzw. sie haben Einfluß auf das, was im Universum abläuft. Die Karten sind dann wieder völlig neu gemischt.

Klinge alle sein wenig strange, ist aber irgendwie logisch oder?

Gruß

Baroness

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Adel verpflichtet
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 21:38 
Lieber Loki,

Zitat:
doch so wie Du Dir das Leben nach dem Tode vorstellst/wünschst, gibt es darin auch keinen 2. bis 7. Raum, sondern nur den ersten, diese Erde ("Scheisse, wie Du sie nennst...").


Nun denn, wollen wir uns sachlich zu Gemüte führen, was du mir schreibst.
Nein, ich benenne nicht das Leben auf dieser Erde als Scheiße, sondern ich erlaubte mir einen Scherz, indem ich schriebe:
Zitat:
Eben, alles Scheiße wenn man Tod ist.


sehen wir weiter,

Zitat:
Aldiweil: Es gibt nach dem Tod auch noch die Spiegelungen der himmlischen Räume, in der Kirche als "Hölle" bezeichnet


Was verstehst du unter Spiegelungen der himmlischen Räume?
Das die Relegion nur Glauben bedeutet und nicht Wissen, gehe ich davon aus, dass die Religion nur gut für Menschen ist, die nicht auf eigenen Beinen stehen können. Sie benötigen die Religion als Halt um sich auf ein Leben nach dem Tod zu freuen, statt ihr derzeitiges Leben vollkommen zu leben. Ein Leben im Paradies ist nun, hier und jetzt und nicht nach dem Tod.
Wir wissen alle, wie wichtig früher die Religion war, damit die Menschen nicht über einander her fielen, sich gegenseitig Respekt schenken sollten. Doch durch die Religion gab es genügend Kriege und noch heute werden Kriege im Namen Gottes geführt.
Um ein friedliches Leben zu leben benötigen wir die notwendige Courage zu wissen, dass wir ein Gewissen haben, welches uns nicht gegeben wird, sondern was wir uns selber erarbeiten müssen.
Gewissen: Bewusstsein, Wissen.

Das was die Religion getan hat, bedeutet, sie haben dem Menschen das schlechte GEwissen untergejubelt. Wenn du nicht nach den Geboten handeltst, dann blüht dir die Hölle...

Zudem sei noch gesagt, Augustinus sprach von dem Gewissen, welches dem Menschen helfen sollte, sein Leben gut und anständig zu führen. Heute sind wir allerdings schon weiter.
Wir wissen, alles was wir sehen und erklären können ist tatsächlich. Alles was wir aus der Spiritualität erlangen ist Unwissenheit. Es ist wiederum eine Art Hilfestellung für die Menschen, die sich einfach nicht des Lebens erfreuen können. Das Hier und Jetzt zu akzeptieren und es mit besten Wissen und GEwissen zu führen.
Ein Mensch der trauert ist durchaus bei klarem Menschenverstand, er weiß, es geht jemand und er wird zu Erde.
Nur wer darüber sich im Klaren ist, wie derselbe ging, so geht er auch eines Tages und ich habe bereits genau geschrieben wie es um uns bestellt ist und warum es soviel Erdenschmerz gibt. Die Unaufgeklärtheit, die HIlflosigkeit und die HOffnungslosigkeit die manche Menschen dann erstarren lässt.
Sicher ist, wir werden sterben, der Mensch wird nicht wieder kommen.
Und es ist natürlich jedem selbst überlassen ob er meint Spiritualität ist das notwendige Mittel zum Zweck um nicht zu verzweifeln. Mein guter Freund, glaube mir: Wenn du gehst, dann bleibt von dir, was ich im Text erwähnte.

Zitat:
und eines ist sicher:


Ich freue mich, welche Sicherheit du verspürst, dennoch, ich sage dir: Nichts ist sicherer als der ewige Tod und die Seele ist das, was der Mensch sich erdacht hat.
Es gibt keinerlei Belege die bestätigen, was du sicher nennst. Für mich spricht hieraus eine gewisse Unwissenheit und eine verzerrung der Wirklichkeit. Die Realität ist: Wir leben hier und heute und was nach dem Tod ist, weiß niemand. Aber wenn wir nicht enttäuscht werden wollen, sollten wir der Wahrheit ins GEsicht sehen und nicht hoffen auf etwas, was wir niemals wissen können.

Zitat:
Du kannst dem Leben nach dem Tod nicht entfliehen, da es das eigentliche Leben ist.


Nun denn, da ich ein Mensch der Tatsachen bin und mich lieber mit diesem Leben beschäftige, erfreue ich mich an meinem Dasein und denke nicht über das Leben nach dem Tod nach. Wichtig ist, wir sollten unser Leben beherzt führen, es dankbar entgegen nehmen, jeden Tag Erfüllung und Zufriedenheit wahrnehmen. Den Zeitpunkt genießen, den wir leben und wir sollten unser Wissen aufstocken, was uns zwar nicht länger leben lässt, aber unseren Kopf trainiert.
Hinzufügen möchte ich, wer sich mit der Spiritualität befasst, versucht nichts weiter als zu verstehen. Zu glauben, es zu wissen, was da ist, wenn das Leben abgelebt ist.
Niemand, niemand kann sagen was danach ist. Wer da meint Sicherheit zu verspüren, wird dennoch zu Erde.
Das ist nicht negativ gedacht, sondern positiv. Was nutzt es mir, wenn ich auf ein Leben nach dem Tod warte und das jetzige Leben gar nicht recht annehme.
Wer sich erfreut am Ableben eines Menschen, der ist schon weit hin. Ich denke, ein paar Tränen für den Verstorbenen sollten wir schon übrig haben. Nicht ist so wahr wie das Leben und nichts ist so wahr wie der Tod.
Ein Gewissen, was annimmt und los lässt.
Wer jedoch glaubt, der weiß nichts und lässt nicht los, sondern versucht alles in seinen Händen fest zuhalten, weil ihm die Hoffnung dies erlaubt. Hoffen kann ich ein Leben lang, doch das Gewahrsein ein Leben so schön wie möglich anzunehmen, ob in schweren als auch in leichten Zeiten, das ist für mich ein Mensch, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht. Mit solch einen Menschen unterhalte ich mich sehr gern.


Zitat:
Nur die "zivilisierten Menschen" trauern beim Tod eines Menschen. Spirituell entwickelte Menschen freuen sich, wenn ein Mensch dieses Erdenleben erfolgreich abgeschlossen hat und sie wissen, daß diese Seele nun in der besten Obhut ist.


Nun ja, wir jagen nicht mehr im Bärenfell Wildschweine und essen das Fleisch roh auf. Spirituelle Entwicklung ist nichts weiter als Unwissenheit. Erdachte Welten im Nichts.
Niemand weiß was nach dem Tod ist und warum ist dies so? Weil kein Mensch je mit Gott gesprochen hat. Gott ist die Schöpfung, die Schöpfung ist Gott.
Ein Mensch der zu Gott betet, der suggestiert seine Gedanken und entwickelt hieraus das Sein. Nicht Gott ist es, der ihm da weiterhilft. So kann ich sagen: Ich bin ein Teil der Schöpfung und alles was lebendig ist, ist Gott oder ein Teil desselben.
Die Seele in bester Obhut, ein guter Satz. Wo ist diese Obhut. Zunächst einmal ist hier wieder Unwissenheit der Fall.
Obhut, in Vormundschaft? Die Seele hat sich der Mensch erdacht, nirgendwo wirst du die Seele finden. Die Seele ist die Psyche, nichts weiter. Die Psyche benötigt ein GEwissen, hat es diese erreicht, dann hat sie die Möglichkeit hieraus zu erkennen und nicht in die gleiche Falle zu tapsen, soweit es nicht eine Erkrankung ist.

Obhut, Zuflucht, Behütetsein, Ungefährlichkeit....nun ja, lassen wir das.

Zitat:
Wie Jesus in dem Wort ausdrückte:
"Lass die [geistig] Toten ihre Toten begraben..."


Nun denn, lasst uns die geistig Toten ihre Toten begraben, die da glauben es habe Jesus gegeben. Sie rufen: Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Dabei rufen sie vor lauter Unwissenheit nach dem Herrn, der ihnen nicht zuhört. Täte er es, dann gebe es Wunder und Zauberrei. Soweit ich informiert bin, sind für mich Wunder, wenn ein Kind geboren wird und Zauberrei, wenn ein weißes Kaninchen aus dem Zylinder heraus guckt.

In diesem Sinne, nichts mit dem achten Raum

Corazon

Zudem möchte ich gern anmerken, so wie du geschrieben hast, lieber Loki, zeigt sich mir hieraus eine große Verzweiflung. Die Verzweiflung jemand denkt anders und schon wird aus deiner Spiritualtität ein Angriff. Nur Menschen, die noch nicht reif sind, die noch Unsicherheit verspüren, diese sind zum Angriff lustig genug.
Sehen wir es so, die Religion, Spiritualtität führt stets zum Krieg. Nur mit Menschen, die aufgeklärt sind und Haltung bewahren, sei es noch so undurchsichtig, diese Menschen sind friedliebend. Doch sie sind stets nicht zu schwach um zu feinden. Merke, die Herausforderung nehme ich gern, sogar besonders gern an, da ich ein gutes Gewissen habe.

....man lese meine Signatur...
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 10:38 
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Corazon hat geschrieben:
Zitat:
doch so wie Du Dir das Leben nach dem Tode vorstellst/wünschst, gibt es darin auch keinen 2. bis 7. Raum, sondern nur den ersten, diese Erde ("Scheisse, wie Du sie nennst...").
Nun denn, wollen wir uns sachlich zu Gemüte führen, was du mir schreibst.
Nein, ich benenne nicht das Leben auf dieser Erde als Scheiße, sondern ich erlaubte mir einen Scherz, indem ich schriebe:
Zitat:
Eben, alles Scheiße wenn man Tod ist.
Dies waren die ersten Sätze Deines letzten Beitrages, scheinbar haben Dich meine Worte geärgert.

Ich möchte Dir deswegen, so kurz es geht, erklären, warum ich diese Worte geschrieben habe:

In meiner Arbeit kam ich viel mit Jugendlichen und psychisch Kranken zusammen und was mich in dieser Arbeit am Meisten belastete, war die ausgeprägte Vulgärsprache und die Witze auf Anal-Ebene, bzw. generell die Fäkaliensprache.

Ich habe dann immer das Wort Christi im Kopf, als er gefragt wurde, "was der gottgefällige Mensch denn essen solle" (an dieser Stelle: "schade, daß Du Dich bemüssigt fühltest, meinen individuellen Glauben zu verspotten..."):
Zitat:
"Es ist nicht so wichtig, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt,
sondern was durch den Mund des Menschen herauskommt."

Analog dazu mein "Glaube", daß ein Mensch, der sich gerne in Fäkalien austauscht, im "Jenseits", sei es "Traum oder Tod", wahrscheinlich ganz schön in denselben steckt.

Naja, und nach Deiner ausführlichen Geschichte mit den Enten dann gleich wieder so ein "Kalauer", der die "Wiedergeburt in Kuhdung" sieht, und wie Du selber schreibst:
Corazon hat geschrieben:
...sondern ich erlaubte mir einen Scherz, indem ich schriebe:

Eben, alles Scheiße wenn man Tod ist.

Und was soll ich sagen... vielen Dank für die rege und interessante Beteilung an meinem Thread zum Thema "Seele".

Corazon hat geschrieben:
Nun denn, lasst uns die geistig Toten ihre Toten begraben,
die da glauben es habe Jesus gegeben.
Sie rufen: Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Dabei rufen sie vor lauter Unwissenheit nach dem Herrn,
der ihnen nicht zuhört.

Danke für dieses nette Statement. Und was Du darüberhinaus schreibst...
bitte lies Dir das nochmal durch... soll ich das ernst nehmen?
Corazon hat geschrieben:
Zudem möchte ich gern anmerken, so wie du geschrieben hast, lieber Loki, zeigt sich mir hieraus eine große Verzweiflung. Die Verzweiflung jemand denkt anders und schon wird aus deiner Spiritualtität ein Angriff. Nur Menschen, die noch nicht reif sind, die noch Unsicherheit verspüren, diese sind zum Angriff lustig genug.
Sehen wir es so, die Religion, Spiritualtität führt stets zum Krieg. Nur mit Menschen, die aufgeklärt sind und Haltung bewahren, sei es noch so undurchsichtig, diese Menschen sind friedliebend. Doch sie sind stets nicht zu schwach um zu feinden. Merke, die Herausforderung nehme ich gern, sogar besonders gern an, da ich ein gutes Gewissen habe.

....man lese meine Signatur...
Ich weiss nicht, was Du meinst, "besonders gerne" annehmen zu können, weil eine Herausforderung meinerseits nicht gegeben ist. Darüberhinaus lasse ich mich auch nicht herausfordern, und ich wäre froh, wenn sich der Austausch auf Thematisches konzentrieren würde, und dieses vielleicht noch in einem einigermassen gepflegten Umgangston und ohne Seitenhiebe und Verunglimpfungen von Gläubigen, egal welcher Glaubensrichtungen.

Ginge das?
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 11:16 
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Hey Baronesse,

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Au weia Loki, du vertrittst da irgendwie eine recht romantische Vostellung von "der Seele"
...romantisch? :lol:

Das ist irgendwie die Quintessenz aus
Bibel, Castaneda, Veden, Edda, Naturvölker, Plato, Buddhismus, sogar Satanismus, ein paar anderen -ismen und natürlich auch aus dem Islam und Judentum undundund

ALLE benennen die Seele auf die eine oder andere Art.

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ich wiederhole mich jetzt, der Mensch ist zu "dumm" das Gehirn nicht fähig zu erkennen, ob etwas oder was genau nach dem Tode passiert.
Auch ich wiederhole mich: Der Mensch hat ausser dem Gehirn auch noch die "Instanz", aus der die innere Stimme kommt, und Du meinst doch wohl nicht, daß diese aus dem "Gehirn" kommt...

"Akasha-Chronik", "Überbewusstsein", "Nagual" und andere Namen für diese Quelle in uns, - kennst Du das alles nicht?

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ausserdem ist es unlogisch, dass wir eine Seele in unerer Körperlichen Hülle gefangen haben.
Unsere sog. Seele sind Energien, Kräfte die mit uns und im Universum in Korrespondenz zu bekannten, physikalischen Kräften sind.
Wir haben die Seele ja nicht gefangen, das wäre eine Fehlinterpretation.

Die "Seele" ist der eigentliche Mensch, feinstofflich,
sie ist "der Fahrgast im Wagen".
Das "Ego" ist die treibende, agierende Kraft,
es ist "der Fahrer des Wagens".
Der "Körper" ist das Werkzeug des Ego´s,
die "Schaltstelle zwischen aussen und innen",
er ist der Wagen.

Die Seele bestimmte unsere momentane Reise, dieses Leben, nur wissen wir das nicht mehr...

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Wir sind eine Einheit oder auch ein Kräftekonglomerat im Universum und da ist es völlig egal, wie wir unser Leben im irdischen Dasein gefristet haben.
hast Du für diese Idee auch "Mitdenker"? ...oder ist das gar die Quintessenz der Theosophie?

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Klinge alle sein wenig strange, ist aber irgendwie logisch oder?
Ja, es klingt strange, aber für mich nicht logisch, da sind für mich zu viele Punkte, wo es hapert, aber um das auszuführen, muss ich erst noch mehr über diese Anschauung wissen...

LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 15:34 
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Zitat:
Die "Seele" ist der eigentliche Mensch, feinstofflich,
sie ist "der Fahrgast im Wagen".
Das "Ego" ist die treibende, agierende Kraft,
es ist "der Fahrer des Wagens".
Der "Körper" ist das Werkzeug des Ego´s,
die "Schaltstelle zwischen aussen und innen",
er ist der Wagen.


Habe mich da durchgelesen - wüsste gar nicht wo ich einhacken soll...
denn wo sind wir :?: :?: :?:

Richtig bei der Fahrzeuglehre der Buddisten...
Kleines Großes Diamantenes.....

:mrgreen: Und mein Himmel ist schön - ich zische dahin, wo ich will -
hoffentlich geht mein Spirit nicht aus...denn ich mag nicht mehr so schnell inkarnieren.....Tatsache
klingt zwar angeberisch - aber ich kann nicht anders @loki, du verstehst...

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 16:40 
Lieber Loki,

natürlich habe ich mich nicht geärgert, sondern nur gewundert.
Es gibt also immer noch Menschen, die glauben und hoffen.

Wenn wir zurück wollen auf das Thema Seele, dann kann ich nur schreiben....

Die Seele ist nicht zu sehen oder fest zu machen. Der Mensch hat sich die Seele erdacht.
Zudem hatte ich im ersten Beitrag die Thematik von meiner Seite erklärt. Nachdem du meinen ersten Beitrag auf den achten Raum beschränktest, hinzu gefügte Zeilen, die mich verwundern, konnte ich nur spiegelbildlich wieder geben, wie du mir aus meiner Sicht der Dinge erscheinst.

Zitat:
Dies waren die ersten Sätze Deines letzten Beitrages, scheinbar haben Dich meine Worte geärgert.


Nein, sie haben mich nicht berührt. Ich bin ein Mensch der Dinge und der Taten und ich glaube nicht, was ich nicht beweisen kann.

Zitat:
In meiner Arbeit kam ich viel mit Jugendlichen und psychisch Kranken zusammen und was mich in dieser Arbeit am Meisten belastete, war die ausgeprägte Vulgärsprache und die Witze auf Anal-Ebene, bzw. generell die Fäkaliensprache.

Ich habe dann immer das Wort Christi im Kopf, als er gefragt wurde, "was der gottgefällige Mensch denn essen solle" (an dieser Stelle: "schade, daß Du Dich bemüssigt fühltest, meinen individuellen Glauben zu verspotten..."):


Mir ist die vulgäre Sprache nicht aus dem Mund psychisch Kranker bekannt. Nun ja, es gibt sicherlich auch Jugendliche die mal Scheiße sagen. Wenn es bei dem Wort bleibt und nicht daraus eine Fäkaliensprache wird, dann ist es noch angemessen.

Und ich verspotte keinen Glauben, wie kommst du darauf?
Meine Darstellung beruht auf Tatsachen und nicht auf Unwissenheit, was ich dem Leser um die Ohren klatsche.
Wenn ich einen Thread beginne mit dem Thema Seele und das im Bereich der Theosophie, dann muss ich mit Gegenargumente rechnen. Jeder Mensch kann glauben was er will. Und dem zufolge weiß ich, dass die Seele nicht in irgendwelche Räume wieder zu finden ist, sondern...und das ist der Punkt, den du überhauptnicht wahrgenommen zu haben scheinst...

Die Seele ist unsere Psyche. Das hatte ich bereits im ersten Beitrag ausdrücklich geschrieben. Aber deine Auffassungsgabe veranlast mich, dir zu wiedersprechen. Ich denke, dies kann nur im Sinne eines aufgeklärten Menschen sein.

Zitat:
"Es ist nicht so wichtig, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt,
sondern was durch den Mund des Menschen herauskommt."


Nun denn, du glaubst an Jesus und das ist dein gutes Recht.
Warum aber zitierst du Jesus, wenn du es selber in Worte fassen kannst. Nun, ich denke, mit dem Zitat von Jesus brauchst du selber nicht Stellung beziehen. Er hat es gesagt und nach diesen Worten scheinst du zu handeln.
Für mich ist es sehr wichtig, was der Mensch zu sich nimmt.
Ernährung hält Körper und Geist zusammen. Das soll heißen, die Seele, die Psyche benötigt gesunde Nahrung um sich wohl zu fühlen. Es gehören zur Heilung der Seele oder zum Erhalt der gesunden Seele viel mehr dazu, als sich mit Spekulationen zu beschäftigen.
Sie benötigt herzliches Lachen, tiefgreifende Gespräche, die uns gut tun und auf Tatsachen aufbauen. Alles was mit Glaube zu tun hat, überspringt die Wahrheit.
Es gibt nun einmal viele Wahrheiten aber nur die Wahrheit, die wir nicht spirituell nennen und auch nicht religiös einbetten. Die Wahrheit ist, was ich belegen kann oder in Erfahrung bringen kann.

Zitat:
Analog dazu mein "Glaube", daß ein Mensch, der sich gerne in Fäkalien austauscht, im "Jenseits", sei es "Traum oder Tod", wahrscheinlich ganz schön in denselben steckt.


Du schreibst es: Glaube. Nun denn, dann steckt meine Seele nach deiner Auffassung, tief in der Scheiße.
Nun denn, mach dir keine Sorgen, die Psyche stirbt mit dem Menschen. Dann hat die liebe Seele ruh.

Zitat:
Naja, und nach Deiner ausführlichen Geschichte mit den Enten dann gleich wieder so ein "Kalauer", der die "Wiedergeburt in Kuhdung" sieht, und wie Du selber schreibst:


Nun denn, auch hier steckt im Kuhdung nichts anderes als Dung. Es ist erstaunlich, wie sehr du verbal um dich herum schlägst, mir aber dasselbe unterstellst. Du bist im Angriff und merkst es nicht einmal. Ich spüre es und stehe dazu.
Auch hier sehe ich wieder eine geradsinnige Aussage von mir.
Ich bin im Angriff, solange ich angegriffen werde.
Du kommst mit Zitaten und versteckst dich dahinter. Soetwas finde ich trostloses Geschreibe.

Zitat:
Und was soll ich sagen... vielen Dank für die rege und interessante Beteilung an meinem Thread zum Thema "Seele".


Das ist für mich selbstverständlich. Man tut ja, was man kann.
Wollen wir beim Thema bleiben. Die Seele ist die Psyche und die Psyche springt mit dem Menschen in die Kiste von dort wird der Mensch verbrannt.
Die Seele hat seine Eigenarten auf Erden. Richtig ist, die Psyche jedes Menschen ist unterschiedlich ausgeprägt.
Sie erträgt entweder Kritik oder sie verdrückt sich.
Nun denn, ich lasse mich gern heraus fordern. Und eines möchte ich noch anmerken: Ich bin nicht angreifbar, indem man mich verletzt, sondern ich trete genauso zu.
Aber ich trete nicht nach, indem ich mir irgendwelche Zitate suchen muss, damit ich mich dahinter verstecken kann. Denn derjenige hat es gesagt, ja nicht ich. Und was ich bemerkenswert finde und bestimmt nicht außer Acht lasse:

Wie kannst du dir erlauben deinen Glauben zu nutzen um mir Scheiße zu wünschen. Ist ja übelst....Das habe ich noch niemanden gewünscht. Und nun komme nicht mit: Nein, ich habe dir keine Schxxe gewünscht, nein, es ist nur mein Glaube der das sagt. Wir sind doch nicht im Schatten unserer selbst, wir sind im Licht der Wissenden.

Zitat:
Danke für dieses nette Statement. Und was Du darüberhinaus schreibst...
bitte lies Dir das nochmal durch... soll ich das ernst nehmen?


Das war nicht nett gemeint, wie kommst du darauf?
Persönlich war es auch nicht gemeint.
Es ist die Wahrheit insofern ich das beurteilen kann.
Jesus hat niemals auf Erden gelebt und es hat auch noch nie einen Menschen gegeben, der mit Gott gesprochen hat.
Das ist mein Gewissen.

Zitat:
ch weiss nicht, was Du meinst, "besonders gerne" annehmen zu können, weil eine Herausforderung meinerseits nicht gegeben ist. Darüberhinaus lasse ich mich auch nicht herausfordern, und ich wäre froh, wenn sich der Austausch auf Thematisches konzentrieren würde, und dieses vielleicht noch in einem einigermassen gepflegten Umgangston und ohne Seitenhiebe und Verunglimpfungen von Gläubigen, egal welcher Glaubensrichtungen.


Aus welchen Finger saugst du dir das denn?
Es besteht freie Meinungsäußerung und ich kann schreiben was ich will. Hinzu kommt, ich brauche es mir nicht noch einmal durchlesen. Ich stehe zu dem, was ich schreibe.
Ich verunglimpfe niemanden und es ist nun einmal mein Umgangston. Besser ehrliche Worte als zuckersüße Peitschen. Wenn du ein Mann bist der klug genug ist, wird er bestimmt nicht auf die Art und Weise eines Users eingehen, sondern die Erkenntnis desselben heraus filtern und daran wachsen indem er zu fragen beginnt oder zu widerlegen. Ich denke ein Problem wird es für dich, weil du nichts zum Wiederlegen hast. Es ist ein Glaube und das heißt nicht wissen. Daher versuchst du auch nicht auf mich derart einzugehen, sodass ich meine Meinung vertreten kann. Und nicht zuletzt deine Meinung, die du hier auch belegen solltest, um glaubhafte Zeilen anzuführen.

Und die Thematik ist ein Leitgedanke, wir können diesen Faden nicht fallen lassen, wir können nur dem Faden folgen.

Wenn du den ersten Beitrag gelesen hättest und dazu noch verstanden, dann hättest du erkannt, wie ich über die Seele denke und was ich mir unter Seele vorstelle.
Nun, diese Zeilen hast du hier nicht angesprochen. Warum hast du mir die Fäkaliensprache erklärt?
Statt mich auf Zeilen anzusprechen die der Thematik nahe liegen.
Du nahmst einen Leidfaden auf und ich verfolge ihn und bringe meine Erkenntnisse dazu ein.
Persönlich bist du geworden, nicht ich.
Und weil du persönlich geworden bist, nehme ich dein Spiegel und denselben magst du nicht.
Die Frage bleibt, wie gehst du mit deinem Spiegel um?
Suche die Antwort bei dir und wenn wir schon dabei sind:


Ich wünsche mir sehr, du mögest den ersten Beitrag von mir zerpflücken damit ich darauf antworten kann ohne persönlich zu werden.

In diesem Sinne

Der Spiegel meiner Seele ist die Wahrheit anzunehmen und danach zu handeln ohne mich hinter Zitate zu verstecken. Ich benötige keine Bücher in Sachen Seele. Ich las Bücher über die Psyche und daraus wurde ein Beruf.

Corazon, die dich niemals auslacht, sondern anlacht.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf ein Wort - Seele
BeitragVerfasst: Do 17. Nov 2011, 09:03 
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Na endlich ist hier mal etwas los. Liebe Leute, solange es nicht heftiger wird ist das ok.

Nun haben wir einige Meinungen die mit Rums aufeinander prallen.

@ Loki, ich werde auf die Fragen von dir noch näher eingehen, warte aber ersteinmal ab wie ihr euch arrangiert;) Ich habe ja noch das Medizinthema auf das ich antworten möchte :mrgreen:
@ Cora, wie gesagt ich lasse euch das erstmal unter euch ausmachen und hoffe ihr mögt euch ;)

Gruß

Baroness

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