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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: So 25. Dez 2011, 13:04 
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Die Kriegerin hat geschrieben:
Hallo baro - du bist der Sache schon näher - als du annimmst...
Ok wenn dem so ist noch eine Frage, bist du der Meinung dass man wirklich wiedergeboren wird oder eher in dem weiterlebt, was man hinterläßt?

Die Kriegerin hat geschrieben:
und bitte lasse die Fundamentalisten der Kath. weg...
aber es gibt schon soviele Katholiken, die der Inkarnation nicht entfernt sind..die halten sich halt auch nicht an die Dogmen...die meisten sind ja eh Taufscheinchristen..
Ich finde die Klosterleute, in Tibet sind nicht weniger fundamentlaistisch, als es mancher Christ ist. Ja manche katholischen Menschen suchen sich in ihrem Glauben ihren Halt und jeder interpretiert das für sich. Leider ist der katholische Glaube nicht mehr "in", weil die Institution Kirche das Vertrauen mißbraucht. Gibt es solche Entwicklungen in den fernöstlichen Religionen nicht auch?


Die Kriegerin hat geschrieben:
Nur noch zum Abschluss - DU SELBST bist der/das WICHTIGSTE...
und gibt es da nicht den Hinweis - von einem gewissen Jesus...Die Dinge die ich Tue, sollt auh ihr tun und noch größere...
im Allgemeinen - der Spruch erhält sich nun schon seit 2000 Jahren - an Aktualität. :mrgreen:
Dazu kann ich nur sagen: Wer sich im Strudel des Lebens in einer Gesellschaft befindet, in der es gilt Leistung zu bringen, um überleben zu dürfen, der wird sich mit den Lehren des Buddha schwer tun.

Leute, die sich nicht in behüteter Umgebung befinden, werden somit die Weisheit nicht erlangen können. Diese Lehren sind ungeregt und überforden den Einzelnen. Es werden Dinge erwartet, welche nicht zu erreichen sind. Die göttliche Wahrheit, die höchste aller Weisheiten. Da hat man wohl wieder vergessen, dass es nicht jedem gegönnt ist, in ein Leben geboren zu werden, indem er sich noch zusätzlich mit feingeistigem auseinandersezten kann und nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit sich in Ruhe zu entwickeln, um so reif zu werden Erkenntnisse zu erlangen, die die ganze Welt weiter bringen würden. Ich werfe diesen Lehren vor, dass sie sich in Laborsituationen entwickeln und von Leuten beschrieben werden, die sich in solchen befinden oder solchen entstammen.

Zitat:
Sie prophezeien, Siddharta werde nur dann Thronfolger und Krieger, wenn er nicht mit dem Leiden dieser Welt in Berührung käme. Doch wenn er erkenne, dass in der Welt kein dauerhaftes Glück möglich ist, werde er alles verlassen und eine neue Sichtweise in die Welt bringen. Um jegliches Leiden von Siddharta fern zu halten, umgeben die Eltern ihn mit Überfluss und allen erdenklichen Ablenkungen. So wächst er in absoluter Sorglosigkeit auf und heiratet im Alter von 16 Jahren die Prinzessin Yasodhara.http://www.planet-wissen.de/kultur_medi ... /index.jsp



Zitat:
Es gibt nichts auf das wirklich dauerhaft Verlass ist, weder materielle Güter, noch Ruhm oder Freunde. Alles ist von anderem abhängig, veränderlich und vergänglich. Alles letztlich leidvoll. Durch die Begegnung mit einem meditierenden Bettelmönch versteht Siddharta plötzlich, dass der Schlüssel zu dauerhaftem Glück in der Erkenntnis der wahren Natur des Geistes liegt. Den Weg zu dieser Erkenntnis zu finden ist von nun an sein Ziel. http://www.planet-wissen.de/kultur_medi ... /index.jsp


Was bitte predige ich denn die ganze Zeit schon jahrelang? :mrgreen: Weg von der Macht vom Kapital, hin zu Humanität und Sozialprägung. Ich nenne mich jetzt auch Buddhine..grins..Oder Christine...oder so... :mrgreen: Ich denke ich bin in der Inkarnation sehr weit fortgeschritten, da ich nicht im Kloster groß wurde, meine Eltern Atheisten sind und ich trotzdem erkannt habe, wie ich zu leben habe, dass ich gute Spuren hinterlasse. Ich bin göttlich. Ich bin weise und ich habe ein gutes Karma :mrgreen: Und das unter den Lebensunmständen, die es in unserer Gesellschaft so gibt und ganz ohne den Buddismus und ohne völlig sattelfest der Bibel gegenüber zu sein. Ich bin bereit noch täglich an mir zu arbeiten, um mein Bestes zu geben. Ich mache Fehler, wie sie jeder Mensch macht auch, der, welcher dem göttlichen sehr nahe scheint. Und wenn ich nicht mehr weile unter den Lebenden, bin ich wohl in der Vollendung. Da habe ich es dann geschafft aber ganz ohne den Anspruch des Perfektionismus der absoluten Wahrheit oder des absolut Göttlichen. Ich habe das am ehesten meinen Eltern zu verdanken und am Wenigsten einem Schöpfer oder Buddhas Lehren.

Nicht der Weg ist das Ziel. Der Weg ist das Leben und das Leben führt zum Tode und da ist dann das Ziel erreicht und zwar jedes Ziel, welches wir zu verantworten haben. Ob es ein gutes oder schlechtes Ziel ist, unserer Spuren gut oder schlecht sind, haben wir unserem Lebenswandel zuzuschreiben.


Die Kriegerin hat geschrieben:

Viele Sätze sind aber in den Lehren überall zu finden...ach und noch was - sind die großen Religionen nicht auch fern von unsere Gegend entstanden - nur mal kurz nachgefragt :?: :?: :mrgreen:

Wir sind in unserer christlichen Kultur geprägt und das nicht immer schlecht. Wir können die Dinge die uns evtl. der Buddhismus sagen möchte auch ohne diesen erlangen.
Die Kriegerin hat geschrieben:

Die keltischen, nordischen Lehren/Mythologien wurden niedergemetzelt/unterbuttert - na der Scheiterhaufen war zugegen....
Ja da gebe ich dir Recht und weil in uns doch noch ein wenig Vorfahrenblut ggf. der Kelten und anderer Stämme steckt, sollte man sich nicht auf glänzende Lehren verlassen. :mrgreen:

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 11:24 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ich finde die Klosterleute, in Tibet sind nicht weniger fundamentlaistisch, als es mancher Christ ist. Ja manche katholischen Menschen suchen sich in ihrem Glauben ihren Halt und jeder interpretiert das für sich. Leider ist der katholische Glaube nicht mehr "in", weil die Institution Kirche das Vertrauen mißbraucht. Gibt es solche Entwicklungen in den fernöstlichen Religionen nicht auch?


So so, du vergleichst :o ...wieso denn - weil es fremdländisch ist?
Kurze Zwischenfrage: Hast du schon mal in Geschichte gehört - Ein Buddhist zettelte einen Krieg an?
Z.B.: ein tibetischer Buddhist führt Krieg gegen einen sagen wir chinesischen Buddhisten? Führte Krieg gegen einen der thailändisch-japanischen Form des Buddhismus und du bist automatisch Taufscheinbuddhist? Du wirst dazu gezwungen und was die sagen - nur unsere Lehre sagt das Wahre aus?
Ich kann mich mal erinnern - die Buddhisten hatten wohl mal Unstimmigkeiten mit den Moslems - aber auf spirituistischer Seite.
Solltest du aber einen Krieg wissen - bitte ihn mir mitzuteilen.
Buddhismus ist auch vermischt mit den polytheistischen Wissen (wie weit mit der polynesischen Kultur, doch Japan ist mit dem Schiff für diese Länder leicht erreichbar)- aber das habe ich im ZEN-thread eh angeführt - schließt den Schamanismus, der weltweit ist, nicht aus.

Das URWISSEN steht alles in den Veden, (führte eh schon alles an) wäre wieder ein eigenes Thema.

Aber um auf das Thema (RE)Inkarnation zurückzukommen - sie wird in allen Kulturen WELTWEIT (zwar in verschieden wörtlichen anders augedrückt) gelehrt - nur den CHRISTEN (nicht Jesus Lehre) wurde sie verwehrt und die Menschen, die trotzdem daran festhielten, wurde ausgerottet. Links sind alle drinnen und ich wiederhole mich nicht gern.
Auch MÜSST/BRAUCHT ihr nicht daran glauben oder sie wahrnehmen. Wenn's nix für euch ist, ist gut so, nur dem Rad der Zeit kommst nicht aus, wie auch immer. Das wusste schon Pythagoras- die Vorsokraten auch - wo die dieses Wissen her hatten? Eher wohl aus dem asiatischen/mesopotamischen (Babylonien)/ägyptischen Bereich (morphogenetisches Feld)-
denn mit einem Boot von Hawaii nach Griechenland - hier war der Reiseweg doch einwenig länger...aber auszuschließen? Ich würde das nicht.
So und nun macht euch einfach mal Gedanken - nur denken könnte nur ihr für euch.

Und ich bin im Grund sehr behütet aufgewachsen und ich musste nicht in den katholischen Unterricht und mich von einem solchenZeugs volllabern lassen - meine Schulfreundin schon - die mich oft auch als HEIDIN bezeichnete. Besonders zur Julzeit. Und ich weiß, dass ich nicht nur einmal lebe,
vor dem Tod habe ich sowohl Angst - wie auch wieder nicht (ist ja wieder eine neue LernErfahrung), darum sehe Ich es so - wie einen Sprung von einem 10 m Brett - was verschiedenste Sachen hinterlassen kann, mitten unter Sprung ist es schwierig zu stoppen - kann durchaus erfrischend sein - das kühle Nass, nur die Türe zum verlassenen Raum ist vorerst verschlossen, aber ich habe es gewagt.

8-)
Nur wer wagt - GEWINNT - aber noch will ich schon einwenig Wissen ansammeln, ganz meschugge will ich drüben nicht herumdüsen - in meinem Ferrari :mrgreen: :twisted: :twisted: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Do 16. Feb 2012, 17:00 
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Die Kriegerin hat geschrieben:
Übrigens die Buddhisten....halten nicht so viel von Inkarnation..
erklärungsabhängig

Aber eben nicht nur...
;) ES gibt eben verschieden Erklärungen... im Hinduismus benötigt man unbedingt einen Menschenkörper - den OHNE erreicht man den SAMADHI nicht...
hat hier der Buddhismus eine etwas andere Erklärung zur Inkarnation/Wiedergeburt.
Zitat:
Um das tun zu können, müssen wir alle nichtbuddhistischen Erklärungen der Wiedergeburt ausschließen. Mit anderen Worten: wir müssen erkennen, dass die buddhistische Erklärung nicht über eine statische Seele spricht, die von einem Körper zum anderen fliegt. Und der Buddhismus spricht auch nicht davon, dass wir Lektionen erteilt bekommen, um von einem Leben zum nächsten etwas zu lernen, bis wir jede Lektion wirklich gelernt haben das ist kein Buddhismus. Ebenso wenig wird im Buddhismus behauptet, dass wir uns stetig weiter verbessern dass die Umstände unserer Wiedergeburt immer besser und besser werden und wir zu einer höheren und noch höheren Wiedergeburt übergehen. Das ist kein Buddhismus. Ebenso wenig behauptet der Buddhismus, dass Menschen nur als Menschen wiedergeboren werden können, und Tiere nur als Tiere. Außerdem sagt der Buddhismus auch nicht, dass es nur ein Leben nach dem Tod gibt und dass dieses Leben ewig ist: man kann entweder in den Himmel kommen oder zur Hölle fahren auch wenn es dazwischen noch ein Fegefeuer geben kann und das war’s dann, bis in alle Ewigkeit

Buddhismus -
Die Kriegerin hat geschrieben:
Der Mensch löst sich nach seinem Tod in die Skandhas auf, >> Fünf Gruppen von Daseinsfaktoren

Wenn ich mich festhalte, an meinem vermeintlichen ICH (Selbst) ..
und genau dieser Ich-Wahn ist es, der unser Wirken bestimmt und was daraus dann folgt ist >>Das Karma<<
Nicht der andere macht mir mein Karma - sondern da bin ich schon selber zuständig.

Zitat:
Doch auch auch zahlreiche nichtbuddhistische Denksysteme vertreten die Ansicht, dass es Wiedergeburt gibt. Dazu gehören: die Theosophie, einige antike griechische Philosophen und sogar einige frühchristliche Sekten.
Hier hat jeder unterschiedliche Erläuterungen, doch sie reden von Reinkarnation...(Pythagoras)

Um in dieser Sache immer tiefer auf den Grund zu gehen - gebe ich heute einen link rein, einige Passagen hebe ich raus - um doch neugierig zu machen - wer aber damit nix anzufangen weiß...braucht es auch nicht lesen.
Doch die Wiedergeburt wurde ja nicht im 20. Jhdt erst zum THEMA - sondern geht ganz schön weit zurück.

http://www.berzinarchives.com/web/x/prn ... 66118.html

und dann kommt noch die Ursache - Wirkung dazu..
http://www.buddhismus-heute.de/archive. ... _7.de.html
Zitat:
Ursache und Wirkung ist ein Prinzip, welches sowohl im Buddhismus als auch in der Physik gilt. In der buddhistischen Sichtweise des Karmas folgt eine Wirkung nicht direkt auf die Ursache. In der äußeren Erscheinungswelt kann eine Wirkung Jahre nach der Ursache eintreten, sogar erst in einem folgenden Leben. Wann genau, ist nicht zwingend festgelegt. Der Geist, der durch den Raum mit allem verbunden ist, speichert alle Ursachen und erzeugt eine der Qualität der vorhergehenden Taten, Worte und Gedanken entsprechende Welt. Die Situation im Jetzt, die Bedingungen, die man vorfindet, setzen sich aus vielen Handlungen der Vergangenheit zusammen.

Nun schaut euch das an...wenn ihr möchtet...und vergleicht die beiden Schriften...
ihr werdet feststellen, im Grunde berichten sie von derselben Sache -

Zur Dharma-Light Version...erstrebenswert sollte sie nicht sein, aber eine Hilfe - zu Anfang...kann ich mir schon denken.
Ich erwähne sie - im Westen gerne verbreitet - da eine oder andere,
manche haben ja schon sicher auch darüber nachdedacht. Wie war das doch...

Zitat:
Der nächste Punkt weshalb die Vorstellung von Wiedergeburt wichtig ist, betrifft die Meditationen zur Entwicklung von Liebe und Mitgefühl, die damit beginnen, dass man alle Wesen als unsere Mütter anerkennt. Die „der echte Dharma“-Version erkennt an, dass alle Wesen in vorangehenden Leben unsere Mütter gewesen sind. Die „Dharma-Light“ -Version davon ist, dass alle möglichen Menschen uns mit zu sich nach Hause mitnehmen könnten, nett zu uns sein könnten, uns einen Platz zum Wohnen geben könnten und uns etwas zu Essen geben könnte wie eine Mutter. Jeder in diesem Zimmer, jeder Mensch, dem wir auf der Straße begegnen, jeder könnte sich uns gegenüber auf diese Weise verhalten.
Alles ist lieb und schön - und und und...

Zitat:
Das ist der Nachteil dieser „Dharma-Light“-Version. Obwohl man den „ Dharma-Light“ gleich wegwerfen muss, hat er doch ernsthafte Grenzen. Er kann uns nicht wirklich aus seiner eigenen Kraft heraus zum vollen Umfang des buddhistischen Zieles, unser Herz nicht nur den Menschen, sondern allen Wesen zu öffnen, führen.
Und nicht zu vergessen...
Zitat:
Ursache und Wirkung und Zeit
Das Gesetz von Ursache und Wirkung verlangt, dass die Ursachen vor den Wirkungen kommen. Mit anderen Worten muß die Zeit eine feste Richtung, nämlich die uns vertraute, haben. Würde die Zeit ihre Richtung ändern können, würden Wirkungen vor ihren Ursachen kommen.

Unsere Erfahrung sagt uns, dass die Zeit ihre Richtung nicht einfach so ändern kann, jedoch gibt es eine Relativität der Zeit für sich schnell bewegende "Körper": Schaue ich auf meine Armbanduhr, sehe ich wie die Zeit gleichförmig vergeht, und bis auf mein subjektives Empfinden werde ich an dem Ticken der Uhr nichts ändern können.

http://www.buddhismus-heute.de/archive. ... _7.de.html

Nun nochmals zurück - dies Sicht soll wirklich jeder bedenken...
http://www.berzinarchives.com/web/x/prn ... 66118.html
Zitat:
dass es nicht so leicht ist, Empathie mit den Menschen in anderen Situationen zu empfinden. Wir glauben, dass wir als Mexikaner nur mit anderen Mexikanern identifizieren können. Oder wir glauben, dass wir nur zu Menschen, die denselben religiösen Hintergrund haben wie wir, eine persönliche Beziehung aufbauen können. Oder wir denken, dass wir uns nur mit Menschen unseres Alters oder unseres Geschlechts oder unserer sexuellen Orientierung identifizieren können. Es ist vollkommen normal, dass Menschen so denken.
Aber wenn wir in Begriffen von Wiedergeburt denken, dann haben wir schon jedes Lebensalter erlebt. Manchmal sind wir jung gewesen; manchmal sind wir alt gewesen. Wir sind sowohl männlich als weiblich gewesen. Wir haben verschiedene Nationalitäten besessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Sa 18. Feb 2012, 09:12 
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Hallo Kriegerin, zuerst gehe ich einmal auf dein Vorpost ein.

Es hätten buddhistische Länder keine Kriege geführt stimmt nicht wirklich. Alleine, dass sie Kriege nicht zur Verbreitung ihres Glaubens geführt haben macht die Buddhisten nicht automatisch zu besseren Leuten als es die Christen sind.
Zitat:
So kann und soll nicht behauptet werden, dass alle Buddhisten immer nur friedlich und freundlich seien, dass es in buddhistischen Ländern keine Gewalt gäbe und dass buddhistische Völker oder Länder keinerlei Kriege geführt hätten. Zeugnisse von Gewalt gab es auch dort leider etliche. Buddhistische Schulen oder Klöster haben sich gelegentlich gegenseitig bekämpft (in Tibet und Japan) und einige Male führten buddhistische Länder Kriege gegen andere buddhistische Länder, zerstörten gar die Tempel der anderen oder entführten wertvolle Buddhafiguren (insb. Thailand und Burma). Dennoch - diese Kämpfe und Kriege gingen nie von inhaltlichen (Lehr-) Streitigkeiten oder Wahrheitsansprüchen aus und nur selten von den religiösen Institutionen oder Führern. Ihre treibenden Kräfte waren stattdessen ethnische Konflikte (Völkerwanderungen in Südostasien oder der 2000-jährige Konflikt zwischen den Tamilen Südindiens und den Singhalesen Sri Lankas), Sippen- und Clankriege (insb. im japanischen Mittelalter), soziale Aufstände (Bauernkriege in China) sowie die weltlichen Machtansprüche oder auch nur puren Emotionen (Wut, Rache, Eifersucht) verschiedener Herrscher oder Mönchsgemeinschaften.http://www.buddhanetz.org/texte/gewalt.htm


Die Christen benutzten ihre Religion und die Verbreitung des Glaubens hatte eigentlich auch mit Einfluß- und Machtgewinn zu tun.

An Wiedergeburt glauben beide Religionen und meiner Meinung nach nur, damit sie ihre Religion den Gläubigen irgendwie schmackhaft machen können, um den Leuten zu zeigen, es lohnt sich Christ zu sein oder Buddhist, da kommt ihr in den Himmel oder ihr werdet wiedergeboren.

Die Theorie vom Inkarnieren hält auch die Leute in der Spur. Genauso wie die Darstellungen von Himmel und Hölle. Die vermittlung von Werten ist eines und das finde ich, legitimiert Glauben ansich. Aber diese Heilsversprechen sind mir persönlich zu viel der Manipulation.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 23:46 
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Hallo Kriegerin und Baro,

Also ich glaube, dass, wenn es mich irgendwann "erwischt", verlasse ich als Geist meinen physischen Körper und gehe in eine andere Daseinsform über, bzw. in eine andere geistige Bewusstseinsebene, in der ich verbleibe bis ich mich für eine erneute Reinkarnation entschieden habe oder auch nicht, wenn es diese denn gibt.

Aber auch mir erscheint diese Lehre viel zu manipulativ. Sie erinnert mich doch recht stark an die Lehren der Kirchen und Sekten.

An das geistige Fortleben glaube ich fest, und ich verlasse die grobstoffliche Ebene, wenn ich sterbe und gehe in eine feinstoffliche Bewusstseinsebene über.

Je höher der Entwicklungsstand der Seele ist, je höher auch die geistige Bewusstseinsebene, in der man verbleibt oder auch nicht... Das ist mein eigener Glaube.

Für mich sind die meisten Lehren mehr oder weniger Theorien. Aber ich bin mir trotzdem durch eigene Erfahrungen sicher, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. So sicher, wie ich weiß, dass es viele Bewusstseinsebenen gibt, je nach Entwicklungsstand der Seele bzw. des Geistes.

Ich stelle diese meine Glaubenssätze nicht als allgemeingültig hin, es ist nur mein inneres Wissen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Di 21. Feb 2012, 00:05 
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Fortsetzung:

Es könnte ja auch sein, dass also die Gesamtseele nur Teile/Aspekte von sich inkarniert, um zu lernen bzw. Erfahrungen zu sammeln. Die anderen Teile werden mit der großen Seele wieder eins.

Das Ich-Bewusstsein wäre somit nur für die jeweilige Inkarnation. Löst es sich "drüben" auf, hat die Seele dann das Empfinden, mit All-das-was-ist EINS zu sein - ohne den Bezug zum ICH.

Das sind natürlich auch nur Glaubensinhalte. Aber ich persönlich kann mit dieser Vorstellung besser klarkommen und sie erscheint mir auch weniger manipulativ.
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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Di 21. Feb 2012, 09:52 
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Adlerauge hat geschrieben:
Aber auch mir erscheint diese Lehre viel zu manipulativ. Sie erinnert mich doch recht stark an die Lehren der Kirchen und Sekten.


Hallo @adlerauge,

so ist das nicht richtig ausgedrückt...die Inkarnationslehre wurde nicht durch die Kirche oder Sekten aktuell....der war schon immer da.
Wohlgemerkt, den Christen wurde er auch verboten :!:
Aber da war sie immer - selbst Pythagoras berichtet darüber.

Sokrates sagte kurz vor seinem Tod -
>>Beweisen kann ich es nicht, aber wenn es hier ein Leben gibt, dann muss es auch dahinter ein Leben geben.

(m.A. >>stirbt nicht auch der normale Mensch oft 1000 Tode,
und es tut sich eine ganz andere Welt auf).

Heute gebe ich eh noch was rein, deshalb hier nur eine kurze Stellungssnahme, da es sich überkreuzen würde.
Auch weiß ich, die Texte sind nicht immer einfach zu lesen, denkt einfach an die Textaufgeben im Mathebuch :mrgreen:

Ich versuche aber mein Bestes zu geben. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Fr 16. Mär 2012, 13:33 
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Also nicht nur in Veden..
einfach mal aus griechischer Sicht betrachten, da uns das griechische Denken sehr beeinflusst hat(te).
Von Pythagoras wissen wir es ja - Inkarnationsdenken -
Pythagoras glaubte an die Seelenwanderung.
Ich bringe ja öfters Sokrates Einstellung zur Seele.
Hier bringe ich eben ein paar seiner Gedanken.
Zitat:
Sokrates war erfüllt von der metaphysischen Anschauung, daß das tugendhafte menschliche Verhalten die Verwirklichung der idealen Werte in sich trägt, die die Seele früher in einer anderen - transzendenten - Welt kennengelernt hatte und an die sie sich erinnert. Die Seele sehnt sich danach, in diese ideale Welt zurückzukehren. Um das zu erreichen muß sich die Seele vorbereiten für diese Reise, und die ethische Philosophie hilft ihr dabei. Sie bereitet die Seele auf ihre Rückkehr vor, sie ist das Bemühen um den Tod.

Die
Matrix, - Akasha-Chronik, die DNS schlägt zu oder wie auch immer genannt - sie registriert und registriert und merkt sich alles - auch das MIR nicht angenehme Sachen.
Um mich zu Reinkarnieren - beratschlage ich mit meinen HELFER-Wesen (das alles noch ohne materiellen Körper)>> muss sich eben meine Seele bereit erklären -
ich inkarniere in einem materiellen Körper. (immer mag ich nicht zur ERD - aber abarbeiten muss ich)

Allerdings muss ich nicht immer alles auf einmal erledigen, ich ekomme immer wieder eine Chance.
..aber den Müll - wie die pos. Gefühle - muss ich einordnen. Da jeder Gedanke eben abgespeichert wird - wie ein Computer - eben alles festhät.
Löschen ist aber nicht so einfach -- die linke Gehirnhälfte....die werkt doch auch.
Zitat:
a) Das Argument der zyklischen Wechselfolge der Gegensätze, was bedeutet, daß konstant nacheinander das Leben kommt, der Tod folgt, wiederum das Leben kommt, und so weiter,

Zitat:
b) das Argument der Anamnese, was besagt, daß alles, was wir durch unsere Bildung zu erlernen glauben, nichts anderes ist als bloße Erinnerung an Erfahrungen, die unsere Seele in einer anderen (idealen) Welt erworben hatte, bevor wir geboren wurden, und an die sie sich aufgrund irgendeines äußeren Reizes wieder erinnert

Zitat:
c) das Argument der Unverderblichkeit des Transzendenten, und insbesondere der Urbilder der Ideen
und

Zitat:
d) das Argument, daß die Ideen ihrem Wesen nach unzugänglich sind für eine Veränderung durch Vermischung mit ihrem Gegenteil, so daß also auch die Seele, deren Wesen darin besteht, daß sie dem Fleische Leben einhaucht, nicht empfänglich ist für eine Vermischung mit dem Gegenteil dieses Lebens, dem Tode

Zitat:
Aber für Sokrates - wie ihn uns Platon vorführt - war die Unsterblichkeit der Seele schon lange vor seinem Prozeß und seiner Verurteilung bewiesen
http://www.kostasbeys.gr/articles.php?s ... 035#_ftn14

Zitat:
Trotzdem haben die meisten Menschen in ihrer Unwissenheit Furcht vor dem Tod, so als ob sie genau
wüßten, daß er das größte Übel ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Fr 16. Mär 2012, 17:32 
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Ja, Kriegerin, daran habe ich mich eigentlich immer gehalten.
Ich kann mir eine Reinkarnation gut vorstellen, auch könnte ich sie nachvollziehen.

Aber Inkarnation heißt doch nicht gleich Reinkarantion. Reinkarnation wiederholt ein Leben und kann bis zu unzähligen Leben wiederholt werden, wenn die Seele es für nötig hält...

Aber eine Erstinkarnation dürfte aus dem Lernbedürfnis entstehen bzw. "wissenschaftlicher" Neugierde.

Eine Reinkarnation wäre eine Folge des persönlichen Lernprozesses - auf freiwilliger Basis. Denn ich glaube an den freien Willen der einzelnen Seele, wenn wir selber diese Lernprozesse als "Götter" für uns entscheiden bzw. auswählen.

Wenn es diese nicht gäbe, hätte die Seele keinen freien Willen und wäre einer "göttlichen" Diktatur unterworfen, der uns "erschaffen" hat - Robotter.

Somit wären alle Seelen der einzigen "göttlichen Diktatur" unterworfen. Fazit: es gäbe keinen freien Willen - und wir müssten unser Erdenleben unbegrenzt weiterführen...

Das hieße allerdings auch, dass wir keine "Götter" ("Ableger" des "Vaters) wären, die aus eigenem Willen erschaffen können. Wir wären Robotter, die ein Gott erschaffen hätte, die für sich nicht selbst entscheiden könnten, sondern sich dem "Urgott" unterwerfen müssten.

Es gäbe wohl dann keine Seehle,die sich nach dem "Zuhause" sehnen würde, um in den Ursprung zurückzukehren, um im "All-Das-Was-Ist" zu sein....

Es gäbe den Sinn des Lebens und Lernens nicht mehr. ;)

Zitat b) hat mich zu diesen Äußerungen veranlasst, ich habe leider meine Gedankengänge wieder nicht im Zaum halten können.
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 Betreff des Beitrags: Re: Inkarnation, Reinkarnation
BeitragVerfasst: Fr 16. Mär 2012, 19:51 
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Adlerauge hat geschrieben:
Ja, Kriegerin, daran habe ich mich eigentlich immer gehalten.
Ich kann mir eine Reinkarnation gut vorstellen, auch könnte ich sie nachvollziehen.
Aber Inkarnation heißt doch nicht gleich Reinkarantion. Reinkarnation wiederholt ein Leben und kann bis zu unzähligen Leben wiederholt werden, wenn die Seele es für nötig hält...

Aber eine Erstinkarnation dürfte aus dem Lernbedürfnis entstehen bzw. "wissenschaftlicher" Neugierde.


Habe ich ja auch beschrieben...bevor ich mich inkarniere...
da überlege ich mir schon,
nur dass ich aufarbeiten muss - bleibt mir selbst als göttlicher Geist nicht erspart.
Ist so - muss ich auch akzeptieren, was anderes bleibt mir hier auf dieser Welt eh nicht über

Adlerauge hat geschrieben:
Eine Reinkarnation wäre eine Folge des persönlichen Lernprozesses - auf freiwilliger Basis. Denn ich glaube an den freien Willen der einzelnen Seele, wenn wir selber diese Lernprozesse als "Götter" für uns entscheiden bzw. auswählen.

Im ZEN habe ich eh schon beschrieben...einen Kopf auf den schon vorhandenen Kopf.
Genauso sehe ich es auch. Na ja - wir sind zwar "Götter" - doch leider nicht der "KapitänGott" - ich bin mir sogar sicher >>auch in dieser Welt gibt es Hierarchien...denn jeder war ja auch nicht >>"brav" - und so schupsen wir uns selber down...je schlechter ich bin, umso mehr Chancen benötige ich...also einen Leib am besten Menschenleib, da habe ich Geist zur Verfügeung.

Ist zwar ein lustiges Buch >>Mieses Karma" doch ungefähr so, kann man das sehen.
Die Legenden/Mythen - egal welcher Himmelsrichtung angehörend - berichten alle "dasselbe"

Zitat:
Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma gesammelt hat – und bekommt prompt die Rechnung präsentiert. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, hat zwei Fühler, sechs Beine und einen überproportional großen Hinterleib: Sie ist eine Ameise! Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Doch als Ameise ist sie machtlos. Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!


http://www.weltbild.at/3/13886711-1/buc ... karma.html
Adlerauge hat geschrieben:
Wenn es diese nicht gäbe, hätte die Seele keinen freien Willen und wäre einer "göttlichen" Diktatur unterworfen, der uns "erschaffen" hat - Robotter.
Somit wären alle Seelen der einzigen "göttlichen Diktatur" unterworfen. Fazit: es gäbe keinen freien Willen - und wir müssten unser Erdenleben unbegrenzt weiterführen...
Das hieße allerdings auch, dass wir keine "Götter" ("Ableger" des "Vaters) wären, die aus eigenem Willen erschaffen können. Wir wären Robotter, die ein Gott erschaffen hätte, die für sich nicht selbst entscheiden könnten, sondern sich dem "Urgott" unterwerfen müssten


Für ERSTInkarnierte sicher - müsssen sich schon hocharbeiten - siehe Sokrates Aussage.
Pythagoras sah das auch ungefähr so
in den Veden...hast du ständig die Chance nach oben zu kommen...dazu benötigst du einen Menschenleib...darum versuchen die Inder - durch Yogaarten, ihren Körper zu schützen.

Zitat:
Zitat b) hat mich zu diesen Äußerungen veranlasst, ich habe leider meine Gedankengänge wieder nicht im Zaum halten können.


Den Sinn des Lernens - ständig gegeben - freier Wlle, deinen Geist zu aktivieren - in welche Richtung ist dir überlassen.
Verlange aber keine Vergissmeinnicht, wenn Disteln ausgestreut werden...sind wir wieder beim miesen Karma.
:mrgreen:
Durch werden wir müssen - mit Schlaf und ausruhen..irgendwann werden wir das ausprobieren :idea: :idea: unfreiwillig hihi :lol:

KEIN DOGMA :!:

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