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 Betreff des Beitrags: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2012, 14:06 
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Ich stelle jetzt einmal diese Behauptung in den Raum. Sie alleine als Hypothese zu sehen wäre kurzgegriffen.

Religionen und Glaubensrichtugen sind nicht wertfrei und neigen auch zu politischem Gebaren und Handeln.

Religionen und Glaubensrichtungen können allenfals leichte Orientierung geben. Meiner Meinung nach sollten sie aber nie als die ultima ratio gelten. Fundamentalismus ist ein "schlechter Charakterzug" einer jeglichen Glaubens- und Denkrichtung.


Der Mensch neigt in seinem Glauben ans Göttliche zu ideologischer Ausrichtung. Gott ist eine Idee. Das Göttliche ist eine Idee. Die Wertung ob die Idee eine gute oder schlechte ist, wäre dann wieder ideologisch ;)

Da des Menschen Verstand und Gedanken nur so von Irrtümern geprägt ist, solle man sich nicht auf diese verlassen. Somit ist für mich jeglicher Gedanke an das Verstehen und der Existenz von Göttlichem ein von Irrtümern geprägtes:

Die Theorie der Idole:

Zitat:
Bacons System der Idole hat sein Vorbild in Ciceros Typologie und dessen Konzeption, dass wir Menschen untereinander vier Arten von "Masken" (Verhaltensweisen) tragen. Es gebe erworbene und angeborene Vorurteile; letztere seien der Natur des Intellekts eigen. Bacon unterscheidet beim Forscher vier Gruppen dieser Idole:

Idola Specus (Höhlen-Trugbilder) nennt er diejenigen Täuschungen, die sich aus den dunklen Tiefen des Individuums ergeben. Er spricht damit das Unbewusste in unseren Handlungen und Denkweisen an (einer etwa hebt Ähnlichkeiten hervor, wo ein anderer Differenzen sieht). Nach seiner Auffassung sind diese Irrtümer zu wirr und vielfältig, um systematisch beschrieben zu werden.
Idola Theatri (Trugbilder des Theaters/der Tradition), Irrtümer aus überlieferten, überzeugend dargelegten Lehrsätzen: „Dogmen“ oder Meinungen einer Autorität, die wir glauben, ohne zu „hinterfragen“. Dazu zählt Bacon nicht nur die unkritische Haltung der Scholastiker gegenüber „den Autoritäten“. Sondern er kritisiert in diesem Zusammenhang auch die eher skeptischen Humanisten, soweit sie dogmatisch zwischen Geistes- und Naturwissenschaften trennen und die letzteren geringschätzen.
Idola Fori (Trugbilder der Tribüne/des Marktes) nennt er diejenigen Irrtümer, für die unser Sprachgebrauch verantwortlich ist. Diese Idola entsprängen der Gewohnheit, an die Stelle der Dinge Worte zu setzen: sie verwechseln die konventionellen Zeichen für die Dinge mit den Dingen selbst, den Marktwert mit ihrem Realwert - womit Bacon diesmal die Nominalisten aufs Korn nimmt. Laut Hans-Joachim Störig[3] entspringen solche "idola fori" bzw. stereotypisierte Begriffe "aus Berührung und geselligem Verkehr der Menschen untereinander. Eine besondere Rolle spielt dabei die Sprache als das wichtigste Instrument des zwischenmenschlichen Verkehrs." In diesen Überlegungen finden sich somit auch schon die Anfänge einer Sprachkritik der Philosophie (und Soziologie).
Idola Tribus (Trugbilder der Gattung) waren für ihn Fehler unseres Verstandes – am schwierigsten zu erkennen und zu vermeiden. Die Gattung Mensch neige naturgemäß dazu, Dinge und Vorgänge aus menschlicher Sicht zu sehen und zu beurteilen. Dabei verlören die Dinge der Natur ihre Eigentümlichkeit und würden von der Denkweise oder den Affekten des Forschers beeinflusst. Beispiele sind für ihn die menschliche Neigung, plötzliche oder außergewöhnliche Vorgänge zu stark zu betonen. http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Bacon


Weshalb sollte ich an die Existenz von Dingen und Vorgängen glauben, die sich Menschen als Absolutes erdacht haben? Verlasse ich mich auf eine Theorie oder Lehre oder Religion oder Denkweise kann ich zwar eine gewisse Sicherheit und Orientierung erlangen aber niemals wirklich wissen.

Ich behaupte es gibt weder den Buddhismus, noch das Christentum noch gibt es das Göttliche ansich. Wir sind einfach nur Opfer unserer Fiktion, es gäbe etwas, was sich mit einem Begriff erklären ließe oder in einer bestimmten Weise leben und begreifen ließe. Ist dem so? Nein dem ist nicht so. Das große Ganze beinhaltet unser Leben. Das Große Ganze ist kein feststehender Begriff und keine feststehende Lehre. Das Sein oder Dasein zu deuten ist zu komplex, alsdass man es erklären und wirklich erfassen könnte. Aber das macht doch unser Denken aus, wir können immerwieder und wahrscheinlich in alle Ewigkeit denken, wir kommen nie auf einen Nenner und das ist der eigentliche Sinn. Man findet den Sinn alleine im Dasein nicht in Ideologien.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 08:07 
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Schreibe ich ja immer... :roll:
das gefährliche ist der Fundamentalismus...

aber Ah - ha ;)

Frage: Ist Gott nicht die Vorlage für den eigenen Geist?
Braucht eh länger, dass wir das erkennen - und nehmen an...wir sind nicht dieses Wesen...
ABER als Mensch vergisst das ganz man gerne...
....Schöpfergötter -
erinnern wir uns doch oft an Sachen, die nicht so toll war..

UBS - verzeiht aber nicht...und schon müssen wir uns wieder an Sachen erinnern, auch an nicht so nette Schöpfungen.
Wir erschöpfen viel...besonders wenn wir zornig sind
ZORN-FRIEDEN....

Religionen - Ursprung stammen aus dem Schamanimus.
Religio - Rückführung :ugeek:

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Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 10:27 
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Die Kriegerin hat geschrieben:
Schreibe ich ja immer... :roll:
das gefährliche ist der Fundamentalismus...

aber Ah - ha ;)
Nicht alleine der Fundamentalismus ist das Gefährliche. Auch die mannigfaltige Auslegung von Religionen, die Hoffnungen/Erwartungen, die darin geweckt werden, können sowohl hilfreich sein, alsauch gefährlich, da sie zwangsläufig enttäuscht werden. Der Mensch wendet sich bei Religigionen und Glaubensrichtungen einem "Denkmuster" zu, welches oft nur metaphorisch zu deuten wäre und welches nicht unbedingt auf unsere heutige Zeit zu übertragen ist. Religionen schaffen Illusionen

Die Kriegerin hat geschrieben:
Frage: Ist Gott nicht die Vorlage für den eigenen Geist?
Braucht eh länger, dass wir das erkennen - und nehmen an...wir sind nicht dieses Wesen...
ABER als Mensch vergisst das ganz man gerne...
....Schöpfergötter -
erinnern wir uns doch oft an Sachen, die nicht so toll war..


Idola Tribus kann ich da nur dazu sagen. Der Mensch erklärte sich schon immer Handlungen, Geschehnisse, die er nicht verstand und welche außergewöhnlich waren mit dem Autoritäts- Machtgedanken, den Gott/Götter verkörperten. Wenn der Blitz herniederfuhr, war es eben der Gott des Blitzes. Wurde ein Mensch geboren war irgendein Gott dafür verantwortlich usw. usw. Unser Gott/Göttergedanke ist irgendwie auf primitiver Denkweise aufgebaut und hat sich in den verschiedenn Kulturen verschieden ausgeprägt. Der Mensch braucht die Obrigkeit, wie mir scheint.


Die Kriegerin hat geschrieben:
UBS - verzeiht aber nicht...und schon müssen wir uns wieder an Sachen erinnern, auch an nicht so nette Schöpfungen.
Wir erschöpfen viel...besonders wenn wir zornig sind
ZORN-FRIEDEN....


Das ist doch genau das, worauf das Göttliche, worauf die Religionen nur mangelhafte Erklärungen haben. Würde ein Gott eine im Geiste so unvollkomene Kreatur, wie den Menschen so schalten und walten lassen, wie er es tut? Wenn EIN Schöpfer oder auch mehrere existent wären, welche bewußt das menschliche Dasein geschaffen hätte, wäre das Leid auf Erden nicht so groß. Wenn Gott/Götter göttlich wären, würden sie uns nicht diesem Experiment Erdendasein aussetzen. Das wäre ja perfinde und inhuman. Der Mensch denkt der mMnsch lenkt auch und manche Dinge hat er Kraft der Natur, des Universums eben nicht in der Hand. Regelkreisläufe lassen sich seltenst bis nie durchbrechen.


Die Kriegerin hat geschrieben:
Religionen - Ursprung stammen aus dem Schamanimus.
Religio - Rückführung :ugeek:


Idola Tribus kann ich nur immer wieder betonen. Auch Schamanen sind "nur" Menschen.


Zitat:
Idola Tribus (Trugbilder der Gattung) waren für ihn Fehler unseres Verstandes – am schwierigsten zu erkennen und zu vermeiden. Die Gattung Mensch neige naturgemäß dazu, Dinge und Vorgänge aus menschlicher Sicht zu sehen und zu beurteilen. Dabei verlören die Dinge der Natur ihre Eigentümlichkeit und würden von der Denkweise oder den Affekten des Forschers beeinflusst. Beispiele sind für ihn die menschliche Neigung, plötzliche oder außergewöhnliche Vorgänge zu stark zu betonen. http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Bacon

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 10:55 
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:o
Na ja wenn du das so nennst
Idole sind meist nur Menschen...Stars...die von Medien gemacht werden...die verschwinden so schnell...wie sie entstanden sind...
glaubst du, dass irgendein Nachkomme noch von - sagen wir Dean Martin, Frank Sinatra, Beatles reden werden - in so ca. 200 Jahren ?

Doch das Wissen an/von Göttern ist/war schon immerdar - bevor der Mensch zu denken begann.

Und wieder lande ich bei ZEN (Absatz gehört mir E.W.)
Zitat:
Leben aus ZEN – gleicht einem Kopf, den wir noch vor unserer Geburt auf den schon vorhandenen Kopf setzen. (Fazit: das, was vor der Geburt schon Bewusstsein hat, mit dem menschlichen Bewusstsein anzugleichen bzw. anzupassen, >>> in Einklang zu bringen, zu wissen man ist nicht GOTT - wenn GOTT nicht GOTT ist). Es ist die Natur des Menschen – dass er sich die Frage stellt und darin verstrickt – unentwirrbar. Es ist TORHEIT und diese Torheit, öffnet einen Bereich dessen Dasein wir bisher niemals erwartet haben. Torheit ist Neugier und eben diese Neugier hat GOTT in den menschlichen Geist gelegt – wahrscheinlich war Gott selbst neugierig sich kennenzulernen. Darum schuf er den Menschen und versucht seine Neugier durch den Menschen zu befriedigen.

Ich bin sogar der Meinung - wir sind Götter (Geist stirbt nie)- haben erschaffen und erschaffen, bis wir uns aus lauter Neugierde bis zur Degenartion erschufen..

Ja wenn Seelen Schöpfergötter werden - auch das würde ich bedenken.
Doch ich lasse, JEDEM, seiner Gedankenwelt
..nachgehen,nachverfolgen - ansonsten wäre ich in der Nähe der Missionierung - mag aber nicht missionieren.
Das war auch wieder ein Mensch - der diesen Gedankengang niederschrieb und er darf es. Ich bin aber nicht seiner Meinung.
Ist auch ein Unterschied..ob ich mir nachfolge, oder einer Ideologie -
mich selbst zurückverfolge...
der einem nachzustreben - was die Religionen ja wollen.
Selbstverwirklichung erfahre ich nur MIT mir selbst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2012, 17:59 
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Zitat:
Zitat Kriegerin:
Ich bin sogar der Meinung - wir sind Götter (Geist stirbt nie)- haben erschaffen und erschaffen, bis wir uns aus lauter Neugierde bis zur Degenartion erschufen..

Diese Ansicht vertrete ich für mich auch. Nur denke ich mal, dass der Geist anfangs kein Ich-Bewusstsein hatte, sondern dieses im Laufe der Schöpfung (aus dem Geist) heraus enstanden ist und am Ende der physischen Laufbahn wieder in das "kollektive" Gesamtbewusstsein übergeht, also sich das Ichbewusstsein wieder "auflöst". Das hieße also, keiner erneuten Wiederverkörperung mehr bedarf.

Und da der Geist bzw. das Ichbewusstsein durch die Wiederverkörperung alles "vergisst", suchte er nach Erklärungen für sein gobstoffliches Dasein bzw. seine Erfahrungen, für die er keine Erklärungen hatte.

Dazu benötigte er anscheinend selbererfundene Götter,um Erklärungen zu finden.

Doch wie steht es um die Tiere? Kommen diese auch aus dem Geist, haben sie überhaupt Geist? Ich würde mal sagen, ja - also Kreationen des großes Geistes sind, der sich nicht verkörpert hat und somit auch kein Ichbewusstsein benötigt - der "Geist Gottes" der alles entstehen ließ? Sind wir also "Ableger" des großen Geistes, aus dem wir kommen - also "kleine Götter"....

Durch die erschaffenen Religionen erkennt der Geist nicht, dass er selbst der Schöpfer ist - also "Gott".
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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Mo 12. Mär 2012, 10:59 
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Adlerauge hat geschrieben:
Durch die erschaffenen Religionen erkennt der Geist nicht, dass er selbst der Schöpfer ist - also "Gott".


;) Hallo @adlerauge,

Warum unser bewusster Geist das vergessen hat, weiß ich nicht...wissen wir, glaube ich, alle nicht.
Bequemlichkeit schließe ich da nicht aus...aber auch Angst - zu entdecken, >>WER bin ICH :?:
Darüber schreiben/berichten sehr wohl einige detailiert...
die >Totenbücher der Ägypter, Tibeter, Mayas, Smaragdtafeln, udgl.
kann man selbst im Internet finden.

Ist nur "Meine Ansicht" -
durchaus kein Dogma:
Wir waren Schöpfergötter...ob vor oder nach dem Urknall, (die Atlanter, waren die vorher oder nachher) lasse ich offen.
Nur wir benötigten genau diese Erde, sowie sie jetzt ist.
Ob wir das je exoterisch nachweisen können -
nur die Erzählungen sind in jeder HochKultur ziemlich ähnlich.

Ich erinnere auch an den Satz von Sokrates - vorm Schierlingsbecher -
>>Es gibt ein Leben hier - also muss es auch ein Leben danach geben - nur exoterisch nachweisen kann ich es nicht!<<
Aber wie heißt es im Lotto >> alles ist möglich!!<<

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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Mo 12. Mär 2012, 16:51 
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Zitat:
Zitat Kriegerin: Warum unser bewusster Geist das vergessen hat, weiß ich nicht...wissen wir, glaube ich, alle nicht.
Bequemlichkeit schließe ich da nicht aus...aber auch Angst - zu entdecken, >>WER bin ICH
Darüber schreiben/berichten sehr wohl einige detailiert...
die >Totenbücher der Ägypter, Tibeter, Mayas, Smaragdtafeln, udgl.
kann man selbst im Internet finden.


Da sagst Du was, Kriegerin, denn ich würde auch Angst nicht ausschließen - Angst zu erkennen, was man wirklicht ist...

Ich versuche es ab und an während der Meditation. Je tiefer ich gehe, je neutraler wird mein Empfinden mir selbst gegenüber, wenn ich spüre, woher ich komme, was ich bin - nämlich ein völlig emotionsloser Geist, den ich eigentlich nicht bewerten kann. Es ist mehr ein emotionsloses Fühlen.
Aber es macht auch etwas Angst, die ich jedoch durch meine ständige Neugierde immer recht gut im Griff habe.

Und immer wieder kommt der Gedanke hoch, dass ich eigentlich nichts weiss, weil ich fühle, dass all das was ist, nicht erfassbar ist. Und alles was ist, unterliegt der Wandlung. Nichts ist allgemeingültig - bis auf das Wissen, dass wir nichts wissen bzw. "vergessen" haben...
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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Mo 12. Mär 2012, 17:30 
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Jetzt muss ich dazu doch noch etwas sagen. Mir fällt es jedoch schwer, die richtigen Worte zu finden.
Denn Worte sind "nur" Symbole für das, was man ausdrücken möchte. Oft erscheinen aber die Symbole nicht stimmig, wenn ich diese nutze. Man meint doch immer noch etwas anderes, was sich auch nicht in Worte fassen lässt.

Erfahrungen wärend einer tieferen Meditation können oft nicht in Worte gefasst werden, weil diese nicht das aussagen, was wirklich erlebt und gedacht wurde.

Daher sollte mein obiger Beitrag möglichst nicht ganz so wörtlich genommen werden. Ich meine nämlich etwas anderes.. ;)

Ich kann z.B. erfühlen, was eine gefüllte Leere ist. Denn auch das "Nichts" gibt es eigentlich nicht. Es erscheint nur so...

Wie beschreibt man das in Worten, die lediglich Symbole für die inneren Erfahrungen sind, jedoch geistig und intuitiv klar und deutlich erkannt werden?
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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Mo 12. Mär 2012, 20:08 
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Adlerauge hat geschrieben:
Da sagst Du was, Kriegerin, denn ich würde auch Angst nicht ausschließen - Angst zu erkennen, was man wirklicht ist...


Nur ich habe kein Problem dich zu verstehen...
Leere ist Fülle...

;) Ich hoffe jeder hat den verkürzten Bericht von Ho'oponopono gelesen..
Ich kenne natürlich den ganzen Bericht...kommt er doch von den Polynesien/Hawaii/(Ka)Huna.

Wie ihr sicher dann festgestellt habt - nicht viel Unterschied zwischen Ho'o/ZEN/Veden/Buddhismus/Tao/Jesus'sChristentum...Gottesklarheit...ist weltumfassend -
Morphogenetisches Feld, Gravitation, - ich schließe auch die Physik aus
...na ich schließe jede Lehre ein.

Die Lehre von Ursache und Wirkung, und heißt es nicht>> wenn ich nicht mehr richtig handle...das Netz verlasse, (spinne ich nicht selbst - sagen die Griechen) - geht alles zu Grunde, fange ich keine Fische mehr.
Denn das Verletzen der universellen Gestze - durch negative Sachen...Hass, Gier, Zorn, - Neid...alles geboren aus der Angst, so wird als die Harmonie unterbrochen.
Na und gewisse Gruppen haben halt dann die Relionen GESCHAFFEN - das ging relativ einfach...der Mensch war im Land des Vergessen...nur
ich bin wieder bei den Griechen...>>>die niedrigen Götter erschufen die Pandorra...und die öffnete die Pandorra...
und schon waren wir Frauen in Ungnade gefallen...Neugierde ist sicher eher uns zuzuordenen.

(Wenn ich die Griechen immer wieder einbringe
1. beeinflussten sie das Denken in useren Breitengraden sehr
2. ich musste die Mythologie lernen - lustig wars aber nicht immer)

Pandorras Büchse ist sehr ähnlich der Eva-Geschichte in der Bibel.

Wenn man aus lauter anlesen, anlernen, Anerziehung - dieser Ideologie STUR nachläuft und nicht nach links und rechts schaut. :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Religionen und Glaubensrichtungen sind Ideologien
BeitragVerfasst: Di 13. Mär 2012, 13:44 
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Zitat:
Wenn man aus lauter anlesen, anlernen, Anerziehung - dieser Ideologie STUR nachläuft und nicht nach links und rechts schaut.

Dem kann ich absolut zustimmen. Ich denke mal, dass das Anlesen, Anerziehung etc. wohl anfangs die Grundlage bildet für eine bestimmte Richtung.

Doch für mich bilden Ideologien mehr Ansatzpunkte für neue, eigene Gedanken. Ich lehne das Nachplappern und Festhalten für mich ab. ;) Ich versuche gerne über den Tellerrand hinauszusehen. Ich denke mal, dass ich Freidenker bin. :mrgreen:
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