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 Betreff des Beitrags: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: So 2. Dez 2012, 15:52 
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Nach längeren Diskussionen mit der Baroness beschlich mich der Gedanke das Menschen mit spirutellen Glauben der Wirklichkeit entfliehen wollen.
Getreu dem Motto: Lieber die Augen zumachen und alles metaphysisch erklären.

Meine Meinung ist eindeutig, die Welt war, ist und bleibt schlecht, da hilft keine Magie, da helfen keine Gurus oder Schamanen, ich schaue der Realität ins Auge.
Diese Akzeptanz hat mich, unglaublich aber wahr, zu einem positiv denkenden Menschen gemacht, ich praktiziere Menschlichlichkeit in meinem Mesokosmos, dass ist meine Art mit dieser Realität fertig zu werden. Persönliche Krisen und Schicksalsschläge gehören zum Dasein, ich ertrage sie und habe sie ohne spirituelle oder magische Hilfe gemeistert.


Mich würde jetzt brennend interessieren, was hat euch Spiritualität persönlich bisher gebracht?

Kann es nicht sein, dass gerade Spiritualität den Menschen und sein Denken blockiert?

Ist Angst, Unsicherheit und fehlendes Selbstvertrauen nicht die Quelle der Spiritualität?

Als Newbee im Forum erwarte ich jetzt von euch natürlich einen Candystorm allererster Güte. ;)

Atheistische Grüsse

Wheatstone

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Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Mo 3. Dez 2012, 08:12 
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Wheatstone hat geschrieben:
Kann es nicht sein, dass gerade Spiritualität den Menschen und sein Denken blockiert?

Ist Angst, Unsicherheit und fehlendes Selbstvertrauen nicht die Quelle der Spiritualität?

Eindeutig NEIN - Ungläubige haben dieselben Probleme - wie Gläubige. Fundamentalisten schließe ich aus dem Kreis eines Gläubigen aus.

;) Hallo Atheist,
Eines will ich mal vorweg sagen –
Ich mag das Wort Atheist – die ja in gewisser Weise auch was glauben – nämlich an keinen Gott/kein Wesen –
hier wird es genauso verschiedene Richtungen geben …Hardliner wie gemäßigte Atheisten - meist mag ich das Wort Agnostiker eher zu gebrauchen, denn im Hinterstüberl des Hirnkasterls ist da doch noch einen Spalt offen zu lassen, dabei.
aber eine für sich selbst in >Ordnung findende Ideologie. Du wirst eher ein Freidenker sein – mit dem Hang durchaus zur Humanität. ;)

Alles andere macht/lebt jedermann mit – gutes wie schlechtes – jeder muss/soll damit fertig werden – egal ob gläubig – ob ungläubig – ob Theosoph, einem Glauben zugehörig oder eben Atheist.
Aber im Grunde bin ich die falsche –Beantworterin.

Ich glaube nicht – ich weiß – es gibt eine Ordnung dahinter – hier wollen die Physiker dahinter kommen ID – doch ein verstandener Gott/Gottheit – ist für unser Hirnkasterl zu viel.
Darum werden wohl einige sagen – „So ein Kas“ – und schließen ihre Gedankenkonstruktion. Jeder so wie er will - auch das verstehe ich unter FREIEN WILLE -

Ein !freier Theosoph! wie Gnostiker will nicht blind glauben –sondern ein Erkenntnis machen – und so ist es halt so – Das Gottwesen/die Gottheit – kann man mit Worten sowieso nicht beschreiben – im Grund kann man es nicht mal benennen – was hinter einem Gottwesen steht. Nun gehen wir ein bisschen in die Physik – deshalb bin ich gerade deshalb auch ein ID (Intelligent Design) Anhängerin – aber nicht nur!
Da gerade in dieser Theorie die Entstehung in der Natur erklärt wird – und das im wissenschaftlichen Ansatz -
und beide Teile können sich auf das Aufspüren gewisser Designansätze begeben – die Wissenschaftler ID sicher ein etwas direkter Weg – doch die Weltentstehung wurde dazumal schon so präzise erklärt – festgehalten in den Veden (älteste Form einer Weitergabe von Wissen) – ich gehe sogar soweit – dass ich sage –

alle anderen sind nur Epigone – Nacherzählungen- nachgemachte Religionen :?:


(im Grunde erzählt aber keine Religion - weiß Gott was anderes - nur angepasst halt -

die im Laufe der Jahrtausende immer der jeweiligen Gegend angepasst wurde - also auf ihre Namen zugeordnete Götternamen. Und wir haben da einen "Jawhe" (einen sehr eifersüchtigen, bestimmende Gottheit - Demiurg) aufgetischt bekommen – mit dem ICH persönlich gar nichts anfangen kann.

Code:
ID – bitte nicht mit den Kreationisten verwechseln.

Im Grunde ist es auch egal – ob Atheist oder Gläubiger – es gibt selbst unter den Gläubigen Schlechte – ebenso unter den Atheisten – genauso wie es GUTE gibt.
Kommunismus – Religion ist Opium für den Menschen >>Karl Marx
Katholizismus – wer nicht willig war, wer gegen die Kirche werkte – wurde verfolgt - >>Ein Machwerk des Teufels…
Auch wird es wurscht sein, welcher Ideologie wir nachgehen – was wir aus unserer Einstellung zu einer Ideologie machen – um das geht es. Verfolgt wird immer – egal mit Religion, Schamanismus, ohne Religion – machen wir was daraus.


Goethe:
"Wer keinen Namen sich erwarb - gehört den Elementen an", und den Elementen gehören wir wohl alle an -
also arbeiten wir doch an der "Entmystifizierung" eines rachesüchtigen - hinterlistigen - strafenden Gottes. Das ist der Grund - warum man eine so schlechte Einstellung zu dem "ALLFASSENDEN Wesen" hat.

Ein Hinduist - ein Buddhist - die haben die Problme nicht sosehr in dieser Hinsicht.

mfg
eine freie Theosophin - offen für alle Richtungen :mrgreen:

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Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Di 4. Dez 2012, 12:55 
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Mi 25. Jan 2012, 09:48

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Hallo Wheatstone,

Wheatstone hat geschrieben:
Nach längeren Diskussionen mit der Baroness beschlich mich der Gedanke das Menschen mit spirutellen Glauben der Wirklichkeit entfliehen wollen.


Ja den Eindruck habe ich auch, beispielsweise bei den Jüngern der Esoterikbewegung. Da wird Spiritualität als Wohlfühlprogramm für viel Geld verkauft.


Wheatstone hat geschrieben:
Meine Meinung ist eindeutig, die Welt war, ist und bleibt schlecht.


Nein, die Welt ist sicher nicht schlecht. Aber so manche Menschen, die dem Machtrausch zum Opfer gefallen sind und deren Seilschaften ;-).

Wheatstone hat geschrieben:
ich schaue der Realität ins Auge.
Diese Akzeptanz hat mich, unglaublich aber wahr, zu einem positiv denkenden Menschen gemacht, ich praktiziere Menschlichlichkeit in meinem Mesokosmos, dass ist meine Art mit dieser Realität fertig zu werden.


Ja so handle ich auch und bin damit (relativ) gut gefahren.

Wheatstone hat geschrieben:
Kann es nicht sein, dass gerade Spiritualität den Menschen und sein Denken blockiert?


Wenn sich Menschen damit nur aus Langeweile beschäftigen, weil sie sonst nichts haben was ihr Leben erfüllt, auf alle Fälle.


Wheatstone hat geschrieben:
Ist Angst, Unsicherheit und fehlendes Selbstvertrauen nicht die Quelle der Spiritualität?


Ja, natürlich. Wenn es den Menschen schlecht geht, fangen sie zu beten an.
Allerdings denke ich, dass man sein eigenes Unbewusstes erst in richtig großen existentiellen Krisen richtig kennen lernt und es als Kraftquelle nutzt. Ich glaube das macht jeder, egal ob er gläubig, spirituell, oder einfach nur Materialist ist – nur halt auf seine ganz persönliche Art und Weise.

Gruß

falke
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Di 4. Dez 2012, 19:59 
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Wheatstone hat geschrieben:
Nach längeren Diskussionen mit der Baroness beschlich mich der Gedanke das Menschen mit spirutellen Glauben der Wirklichkeit entfliehen wollen.
Getreu dem Motto: Lieber die Augen zumachen und alles metaphysisch erklären.

Vielen Dank Wheatstone für deine realistische Einschätzung meiner persönlichen Lebenslage als spirituell ggf. sogar spiritistisch interessierte Person. :mrgreen:


Wheatstone hat geschrieben:
Meine Meinung ist eindeutig, die Welt war, ist und bleibt schlecht, da hilft keine Magie, da helfen keine Gurus oder Schamanen, ich schaue der Realität ins Auge.
Diese Akzeptanz hat mich, unglaublich aber wahr, zu einem positiv denkenden Menschen gemacht, ich praktiziere Menschlichlichkeit in meinem Mesokosmos, dass ist meine Art mit dieser Realität fertig zu werden.


Wer oder was bitte ist den DIE WELT? Die Welt ist sicherlich nicht schlecht, es sind manche Menschen, welche die UMWELT und ihr UMFELD und somit meist auch sich selbst negativ besetzen.

Zu den Gurus und den Schamanen, zur Magie: so wie du hier gerade argumentierst,interpretierst ist genau die Denkweise und das Verhalten, das dazu führt, dass Spiritualität zum einen mit Hokuspokus zum anderen mit unrealistischem Denken auf eine Stufe gestellt wird. Zunächst einmal kein Guru kein Schamane kein Magier hilft, da gebe ich dir Recht. Helfen muß sich der Mensch immer selbst. Egal ob bei körperlichem oder seelischen Leid oder in irgendwelchen unwegsamen Lebsnsituationen. Ein Lehrmeister, ein anderer Mensch, ein Psychologe, möglicher weise ein "Magier", kann immer nur anregen, anstoßen, seine Hilfe mit einbringen, aber niemals kann er einfach einen Zauberstab heben und ein anderer Mensch ist "geheilt" ;-)

Wheatstone hat geschrieben:
Persönliche Krisen und Schicksalsschläge gehören zum Dasein, ich ertrage sie und habe sie ohne spirituelle oder magische Hilfe gemeistert.


Ja solche Widrigkeiten des Lebens gehören zum Dasein, genau wie Strategien oder Bewältigungsmechanismen. Wenn du nur erträgst, schädigst du deine Gesundheit, du machst dich zum Opfer, bist angreifbar. Wenn du versuchst zu verarbeiten, dich zu schützen, sozusagen Prophylaxe zu betreiben, auf deine ganz eigene(magische, spirituelle oder psychodynamische) Art und Weise, bleibst du gesund an Körper und Seele. Über die Erkenntnis der Epigenetik hatten wir ja schon gesprochen. :mrgreen:

Und hier schließt sich dann der Kreis: Magie = Psychologie, Physik, Biologie in Verhältinssen zueinander und miteinander, individuell bei jedem Menschen anders angelegt, ausgelebt, erlebt und angewendet. Spiritualität = der Umgang mit dem Sein, dem Dasein ohne Fixierung auf eine sog. unumstößliche Wahrheit, sowie, das Wissen um den Umstand, dass noch nicht alles beweisbar ist, des Menschen Hirn (noch)nicht in der Lage ist alles zu erklären und zu begreifen und direkt zu beeinflussen.



Wheatstone hat geschrieben:
Mich würde jetzt brennend interessieren, was hat euch Spiritualität persönlich bisher gebracht?


Mir persönlich hat es Einblicke und die Erkenntnis gebracht, dass allein mit der Physik und den uns derzeit bekannten naturwissenschaftlichen Lehren und Denkweisen, "DIE WELT" nicht erklärt werden kann. Das durfte man in den letzten Jahrhunderten, Jahrzehnten immer wieder erleben, dass sog. wissenschaftliche, physikalische Gesetzmäßigeiten noch lange nicht das sind, was sie vor längerer Zeit waren. Es gehört wohl ein wenig mehr dazu als nur die real erscheinende Wissenschafft. Deine Theorie, nur unsichere, ängstliche Menschen, die sich in Notlagen befinden, wären der Spiritualität "verfallen" und würden sie als letzten Strohalm nutzen, da sie leider der Realität nicht ins Auge blicken könnten, kann ich widerlegen, durch mein persönliches, zufriedenes, sehr erfülltes und auch relativ gesundes wirkliches Leben. :-)


Wheatstone hat geschrieben:
Kann es nicht sein, dass gerade Spiritualität den Menschen und sein Denken blockiert?

Nein, im Gegenteil, engstirniges, sich ausschließlich an der sogenannten Realität orientiertes Denken, sehe ich eher als Denkblockade, Entwicklungsblockade. Was bitte ist denn die Realität, die Wirklichkeit? Jeder hat seine anderen Ansichten über das, was ihm wahrhaftig erscheint. Dass der Mensch auch noch außer den zu analysierenden Stoffen u.a. mit biochemischen biophysikalischen Prozessen funktioniert, die mit Sicherheit auch eine gewisse Art von "Schwingungen" aussenden, du würdest es evtl. Strahlung nennen oder Elektrosmog ;-), dürfte deinem Realitätssinn nicht all zu sehr widersprechen. Dies nur als Beispiel.

Meiner Meinung nach blockiert sich ein Mensch in seinem Denken, wenn er die natürlichen und instinktiven Dinge vernachläßigt, unterdrückt und nicht mehr wahrnehmen kann. Auch wenn dich das jetzt erstaunen wird: Auch du bist ein magischer Mensch, durch deine Ausstrahlung, deine nicht immer für dich und andere wahrnehmbare "Aura" durch manche deiner Handlungsweisen, außerhalb deines bewußten Denkens. Menschen, die sich dahingehend gut trainieren und orientieren, sich selbst wahrnehmen, sich spiritistisch, spirituell entwickeln, erfahren dann wohl soetwas wie Magie und können auch Magie "anwenden".


Wheatstone hat geschrieben:
Ist Angst, Unsicherheit und fehlendes Selbstvertrauen nicht die Quelle der Spiritualität?
Zunächst sollte man einmal nicht alleine die Religion als spirituellen Ausdruck nehmen, da kann ich dir schon Recht geben, dass viele Menschen Halt und Orientierung in Religionen suchen, was aber nicht unbedingt schlecht sein muß. Jeder Mensch hat Ängste, jeder Mensch hat nicht in allen Lebenslagen das optimale Selbstvertrauen. Jeder Mensch hat auch seine eigene Art mit diesen Dingen umzugehen. Manche üben Religionen aus, andere gehen zum Psychologen, wieder andere können durch spirituelles oder gar spiritistisches Arbeiten und Handeln eine gewissen Halt und eine Orientierung finden und es nicht generell etwas Verwerfliches damit verbunden. Am wenigsten erfolgreich im Meistern des Lebens sind jene Leute, die verdrängen, versuchen alles "mit sich selbst" auszumachen und welche keine Ressourcen dafür haben. Ressourcenaktivierung kann durchaus auch die Religiosität oder die Spiritualität sein. Menschen geraten seltener in für sie unbefriedigende oder ungesunde Situationen und können besser mit Schicksalsschlägen umgehen, wenn sie in sich gesetzt und gereift sind. Wenn sie gelernt haben Strategien zu entwickeln im Umgang mit den Lebensumständen. Diese Strategieen sind nicht nur, diejenigen die du Wheatsone persönlich (kennen) gelernt hast. :mrgreen:


Wheatstone hat geschrieben:
Als Newbee im Forum erwarte ich jetzt von euch natürlich einen Candystorm allererster Güte. ;)

Atheistische Grüsse

Wheatstone
Du hast nicht allen Ernstes angenommen, wir werfen hier mit Wattebällchen, nur weil hier einige Leute esoterisch, spirituell und philosophisch oder religiös unterwegs sind oder? :mrgreen:

Gruß

Baroness

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Adel verpflichtet
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Do 6. Dez 2012, 10:49 
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;)
Hallo

Jetzt sehe ich gerade – 3 Antworten – die sind alle ein bisschen anders im Wortlaut.
Doch ich stelle fest – es ist wesentlich einfacher sich als ATHEIST zu outen – als sich über ein bisserl Erkenntnis dieses Wesens Gedanken zu machen. Wenn ich sage – hurra ich bin Atheist – rauche ich mir über die Entstehung dieser materiellen Welt – nicht nachdenken – es auf die Natur der Sache zu schieben – und zu sagen – es ist so wie es ist – zugegeben die kürzere Vision. Jetzt wäre nur interessant – was versteht Mensch unter einem Atheisten. Da kriegte ich acuh schon die unterschiedlichsten Antworten.
Kam drauf - die waren so was von angefressen – dieser neuen Gottlehre (von den neuen Pantheon- Eingottglaube)– obwohl sie das Wesen an und für sich nicht ausschließen. Wenig bis gar kein Physiker würde ein übergeordnetes Wesen ausschließen. Die (Astro) Physiker beschreiben es eh schon – als ID.

Zitat:
„Ist das Universum ein intelligentes Design?“, stellt sich Viktor Farkas als Frage
Als Sir Frederick Hoyle 1983 darauf hin-wies, die Gesetze der Physik würden den mathematischen Beweis dafür liefern, das Weltall sei von einer Art kosmischen Intelligenz geplant worden, die Billionen Jahre älter sein muss als das Universum selbst, reagierte die Fachwelt nicht ein-mal mit Ablehnung. Sie reagierte über-haupt nicht.


http://www.mystikum.at/downloads_ausgab ... r_2009.pdf

Also sieht man – Physik im Buddhismus überhaupt kein Problem – schließt dieses Wesen nicht aus – Physik und Gnosis bedingen sich – und man muss nicht stur einer Glaunbensrichtung nachhecheln.

Zu den Channlern – da allerdings habe ich auch ein Lächeln übrig – Die neuen Kreationisten …
Ich bleibe Theosophin/Orphikerin – bin der Antwort oft gedanklich sehr nahe - denke jetzt habe ich es - doch dann entschwinden meine Erkenntnisse oft wieder in die entferntesten Winkel,
:mrgreen:
im Wortlaut nicht zu beschreiben. Verflixt :twisted:

Die Orphiker waren schon Gnostiker – bevor das Christentum kam, sich entwickelte.
Die dazumal schon wussten >> Das Böse sich selbst gegenüber sich schlecht verhält – ebenso aber zum Ganzen gehört – den Gegensätze muss es immer geben, was ich daraus mache – dafür bin ich selber verantwortlich –da ich es abspeichere in der Matrix - man erinnert sich immer :!: sowohl als auch...
Und dass wir alle schon zurückgekommen sind –
WIR es aber nicht bemerken - denn den Tod zu akzeptieren – mögen wir nicht.
Das Gehirn das Steuerung-Zentrum des Menschen ist und schneller reagiert – als der schnellste Computer – nur der Körper macht da nicht immer mit.
Die Orphiker mussten auch im Geheimen operieren – da sie den griechischen Denkstil – danach den römischen – nicht mitmachen konnten. Sie wussten halt mehr –
und jeder der sich mit dem griech. Denkstil befasst (der EU noch immer beherrscht) – weiß das. In allem hatte halt der Herr Aristoteles nicht recht - >>sah man beim geozentrischen/heliozentrischen Weltbild – hier fragen sich aber die Physiker auch – worauf steht die Welt :?:
auf einer Schildkröte?? Hihihihi – nachzuleen im Buch von Hawking >>Eine kurze Geschichte der Zeit:
Zitat:
Ein namhafter Wissenschaftler (man sagt, es sei Bertrand Russell gewesen) hielt einmal einen öffentlichen Vortrag über Astronomie. Er schilderte, wie die Erde um die Sonne und die Sonne ihrerseits um den Mittelpunkt einer riesigen Ansammlung von Sternen kreist, die wir unsere Galaxis nennen. Als der Vortrag beendet war, stand hinten im Saal eine kleine alte Dame auf und erklärte: "Was Sie uns da erzählt haben, stimmt alles nicht. In Wirklichkeit ist die Welt eine flache Scheibe, die von einer Riesenschildkröte auf dem Rücken getragen wird." Mit einem überlegenen Lächeln hielt der Wissenschaftler ihr entgegen: "Und worauf steht die Schildkröte?" – "Sehr schlau, junger Mann", parierte die alte Dame. "Ich werd's Ihnen sagen: Da stehen lauter Schildkröten aufeinander." (Seite 13)

:mrgreen:
http://www.dieterwunderlich.de/Hawking_zeit.htm

Tja wenn wir das alles wüssten - :o

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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Do 6. Dez 2012, 12:22 
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Hallo Kriegerin,

Die Kriegerin hat geschrieben:
Doch ich stelle fest – es ist wesentlich einfacher sich als ATHEIST zu outen – als sich über ein bisserl Erkenntnis dieses Wesens Gedanken zu machen.

Auch ich bin Atheist. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich weiß, dass bestimmte Phänomene, die ich ja auch erlebte, wissenschaftlich (noch) nicht völlig erklärbar sind.
Zitat:
„Ist das Universum ein intelligentes Design?“, stellt sich Viktor Farkas als Frage

Viktor Farkas ist wohl wirklich keine Quelle, der ich besonders vertrauen würde:
Zitat:
Viktor Farkas (* 30. Mai 1945 in Wien; † 1. November 2011 in Wien[1][2]) war ein österreichischer Journalist und Autor. In seinen Büchern unterstützte er meist Verschwörungstheorien und die angebliche Existenz von übernatürlichen Phänomenen, wie etwa UFOs oder dem Mothman.Quelle: Wikipedia

Frederick Hoyle irrt meiner Meinung nach, wenn er von einer „kosmischen Intelligenz“ ausgeht.
Ich bin da eher der Ansicht von Ilya Prigogine:
Zitat:
1977 erhielt dann Ilya Prigogine den Nobelpreis für Chemie für seine bedeutenden Forschungen auf dem Gebiet der Thermodynamik. Er untersuchte weit vom Gleichgewicht entfernte Systeme (sog. dissipative Strukturen), die sowohl in der Chemie (die Belousov-Zhabotinsky-Reaktion gehört zu dieser Klasse von Vorgängen) als auch in der Physik, der Biologie (z. B. Lotka-Volterra-Modell für Räuber-Beute-Systeme) und der Soziologie vorkommen.Quelle: Wikipedia

Ilya Prigogine hat mit seinen Forschungen gezeigt, dass die Intelligenz sich selbst zu ordnen in der Materie steckt.

Gruß

falke
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Do 6. Dez 2012, 17:51 
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Hallo Falke,
vorerst dein Avatar ist wunderschön,

weiters…
ich habe NULLO-Probleme mit Atheisten …nur was macht einen Atheisten aus? Das was im Internet-Wiki steht…denke ich nicht –doch ich will und kann darüber nicht urteilen – noch will ich ein Statement dazu abgeben. Vielleicht sind die Gnostiker im Grunde auch Atheisten (an diesen verschiedensten Götter-Pantheons halten wir nicht fest – da ist wesentlich mehr dahinter –
diesen Gottglauben der Juden verehren wir nicht – weder AT noch NT noch Koran…das WEISZ ich …als Theosophin und so fällt für mich dieser Bibelglaube eben völlig flach. Wie das mit den Taufschein-Christen sich verhält - weiß ich nun auch wieder nicht – da ich keinen kath. Unterricht hatte/habe und diesen Kram wenig Beachtung schenke.
(sind diese ganzen Götter menschenähnlich oder sind wir gottähnlich – diese Frage stelle ich auch noch in den Raum- da wir uns ja in Zeit und Raum bewegen…)
falke hat geschrieben:

Viktor Farkas (* 30. Mai 1945 in Wien)


ZU diesen Mann kann ich persönlich wenig sagen, doch ich las natürlich seine Schrift im Internet …
ist wirklich interessant dieser link - und wie er sich als Person verhält, da denke ich schon eher – GUT –
– dass er ein schlechter Mensch war, wieso auch – war er eher auch der Gnostik zugeordnet…und :!: :!: :!:
vielleicht auch ein bisschen politisch engagiert.
Dieser Farkas - Er hätte sicher keine Atombombe auf Hiroshima runtergehaut – und dann noch den Friedensnobelpreis kassiert. (nur mal bei den dem thread Bohemian-Grove nachlesen) welcher Vor-Gruppe gehören die etwa wohl an :?:
falke hat geschrieben:
Frederick Hoyle irrt meiner Meinung nach…


So??? Dann lassen wir ihn irren ...kein Problem meinerseits.
Telepathie - hatte die nicht auch Einstein erwähnt :?:
Na, und hat da nicht einer persönlich da was erfahren, was ihm nicht so getaugt hat.. :roll: – was man mit PSI alles anstellen kann – hatten wir da nicht so ein nettes Gespräch?

ZU – ID- wird nicht nur von diesen zwei Männern vertreten…
da könnte ich dir MASSEN von Physiker aufzählen –
(war halt vieles auch in diesem link beschrieben) –

DOCH - ich mag
den Farkas lieber als unsere Politiker – er sah im Grund auch hinter den Zaun – und dass er politisch war – verdenken könnte/kann ich es IHM nicht.

Sind wir wieder bei deinen magischen FM (die schließen das nicht aus - zugeben tuns as halt nit gern)
die FM - die USA ist durchwandert davon…nur so zum Anstoß –
die würden das als nicht so Humbug abgeben - die kennen sich sehr wohl mit den Frequenzen in diesem Universum völlig aus – was da so rum keucht und fleucht.

Dem Farkas konnten sie nicht bis wenig an…..
Doch es braucht auch niemand daran glauben …freier Wille.
Ich weiß was ich weiß – wenn’s auch nur für mich ist – darum braucht sich auch keiner über eine Arkandisziplin aufregen…die wissen auch – was sie wissen – anderen soll der Zugang verwehrt bleiben….denn sie würden es eh nicht glauben…gell.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Do 6. Dez 2012, 19:32 
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Hallo Kriegerin

Die Kriegerin hat geschrieben:
vorerst dein Avatar ist wunderschön,


Freut mich, dass er dir gefällt.

Die Kriegerin hat geschrieben:
ZU diesen Mann kann ich persönlich wenig sagen, doch ich las natürlich seine Schrift im Internet …
ist wirklich interessant dieser link - und wie er sich als Person verhält, da denke ich schon eher – GUT –
– dass er ein schlechter Mensch war, wieso auch – war er eher auch der Gnostik zugeordnet…und
vielleicht auch ein bisschen politisch engagiert.
Dieser Farkas - Er hätte sicher keine Atombombe auf Hiroshima runtergehaut – und dann noch den Friedensnobelpreis kassiert.


Ich habe nie behauptet, dass Farkas ein schlechter Mensch ist. Ich kenne ihn auch nicht, habe aber nachgegoogelt. Unter anderem fand ich eine Rezension von seinem Buch „Unerklärliche phänomene“ http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=unerklaerliche_phaen

Zitat:
Der Bogen spannt sich von den Rätseln des menschlichen Gehirns bis zur Macht des Geistes über die Elemente, Raum und Zeit, vom Gedächtnis der Materie bis zum Buck ins Morgen, von mysteriöser Selbstverbrennung bis zu Kugelblitzen, von Toten, die nicht verwesen, bis zu solchen, die keine Ruhe finden, von unerklärlichen Jenseitsbotschaften und vom Verschwinden von Einzelpersonen bis zu Armee-Einheiten, die sich in Luft auflösen, von dem Graven über den Wolken bis zu unsichtbaren Phantomen rings um den Erdball, von den Unerklärlichkeiten der Schöpfung bis zu Fabeltieren und Monstren, von Lebewesen aus dem Anderswo bis zu lebendigen Sagengestalten, von verborgenen Kräften bis zur Bioenergie, von Glückspilzen bis zur unheimlichen Macht von Flüchen.


So ein Durcheinandermischen veschiedener Themen mit ganz unterschiedlichen Ursachen und Wahrheitsgehalten finde ich nicht seriös. Es hat meines Erachtens nur einen Zweck: den Menschen bei seiner Sensationslust zu packen um die Verkaufszahlen des Buches zu erhöhen.

Die Kriegerin hat geschrieben:
Telepathie - hatte die nicht auch Einstein erwähnt Na, und hat da nicht einer persönlich da was erfahren, was ihm nicht so getaugt hat.. – was man mit PSI alles anstellen kann


Für alle telepathischen Phänomene – auch die negativen, wie das, was ich erlebt habe - habe ich eine schlüssige Erklärung, die sogar wissenschaftlich anerkannt ist. Nämlich die Quantenteleportation. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenteleportation

Gruß

falke
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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Do 6. Dez 2012, 22:56 
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;) Hallo Falke,

Zitat:
@falke: Quantenteleportation


genau…wie lange wurde die belächelt? Ich habe damit nie Probleme gehabt –
ich habe den Spalding gelesen – der hat 1894 schon einige Sachen von den Meistern mitgeteilt bekommen….z.B: die TELEPATHIE –
(wir benützen noch das Handy)
…doch die Meister…die konnten sich schon immer über zig-tausende Kilometer unterhalten.
Verschränkungen sind einfach da...die Einstein nicht mochte - die spukhafte Fernwirkung, und Erwin Schrödinger akzeptierte sie als etwas Wesentliches, und die neue Quantenphysik war geboren.
Doch selbst in der Physik gibt es zuerst die Hypothese – erst dann nach langer Zeit kommt die Bestätigung.

Siehe Astrophysik oder Astronomie – hier ist noch nichts verifiziert – doch Mensch beobachtet und betrachtet.
Was sich da so in den Weiten des Weltalls verbirgt? Ob hier der Farkas wirklich so weit weg war – in deiner Heraushebung stört mich eventuell nur der letzte Satz…doch wenn ich bedenke -
den Mithraskult – hauptsächlich bei den Ägyptern entstanden – darüber weiß doch Mensch auch Bescheid….und man findet den Kult rund um den Erdball.
Was der Farkas niederschrieb...ich las auch meinen ID -link durch und der war nicht ohne….
– war/ist aber auch nicht wirklich was Neues – doch für viele Menschen Fantasie und Humbug –
deshalb halte ich mich ab jetzt auch raus….

Die FM –Theosophen –Gnostiker – die lesen diese Schriften,
holen sich raus was sie benötigen.

Jetzt darfst nachdenken…warum hüllen die sich in Schweigen – hast eh gemerkt als du so nur eine klitzekleine Antwort stelltest, sogar von dir selbst erlebt…na
ich sage da lieber nix dazu.

Und nun noch eine kleine Anmerkung……warum treffen sich diese Gruppen wohl heimlich und reden nicht öffentlich …predigen nicht öffentlich –
würde ihnen hier keine Bösartigkeit unterstellen – aber man muss sich damit mal auseinander setzen –
iese Gruppen wollen nicht immer wieder erklären und erklären und sich rechtfertigen – sie wissen es eh und wollen weiterdenken können -
als sich ständig der Masse gegenüber rechtfertigen. -
Bei den Buddhisten haben die Meister/Priester in höheren Regionen NUR einen bis zwei Schüler…
Die Arkandisziplin wird immer dann angewendet – sobald es ins Detail geht…du siehst eh, was da raus kommt – wenn man sich zu sehr aus dem Fenster lehnt.
Da sind dann die Zweifler in der Überhand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spiritualität - Flucht vor der Realität?
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2012, 10:50 
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Mi 25. Jan 2012, 09:48

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88
Hallo :-)


Die Kriegerin hat geschrieben:
Was der Farkas niederschrieb...ich las auch meinen ID -link durch und der war nicht ohne….


Intelligent Design (ID) ist die Auffassung, dass sich bestimmte Eigenschaften des Universums und des Lebens auf der Erde am besten durch einen intelligenten Urheber erklären lassen und nicht durch natürliche Selektion. Damit ist ID nichts anderes als eine moderne Fassung des traditionellen Arguments für die Existenz des christlichen Gottes. Diese Idee wurde von einer Gruppe von US-amerikanischen Neokreationisten entwickelt, um gerichtliche Entscheidungen zu umgehen, die es in den USA verbieten, Kreationismus als Schulfach zu unterrichten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Design

Kurz gefasst: ID ist ein geschickter Schachzug, um Schulkindern Erkenntnisse über die Natur vorzuenthalten und ihnen dafür christlichen Fundamentalismus vorsetzen zu können: Was dann dabei herauskommt, kann man ja an der amerikanischen Teaparty Bewegung zur Genüge sehen.

Und meine Meinung dazu: Ich halte es nicht für logisch nachvollziehbar, dass ein Wesen, sei es nun Gott oder der große Baumeister aller Welten die Superintelligenz des Alls ist, die sich das gesamte Universum ausgedacht und geplant hat. Wer soll denn dann dieses Wesen erschaffen haben?

Ich bin der Meinung, dass alle Lebewesen und möglicherweise auch chemische und physikalische Prozesse nicht nur Ergebnisse eines Evolutionsprozesses sind, sondern in umgekehrter Richtung auch diesen Evolutionsprozess mit gestalten: Durch das so Sein des bereits entstandenen wird ein bestimmtes Milieu geschaffen, das dann die weitere Entwicklung in eine bestimmte Richtung begünstigt. Die Darwinsche Selektion darf also nicht in diesem Sinne missverstanden werden, dass nur die Stärksten überleben. Es überleben diejenigen, die sich in das große Konzert am besten einfügen können und die dürfen es dann weiterentwickeln.Mit einem Wort: es gibt keinen Gott, der über allem schwebt und alles weiß, sondern die dynamischen Prozesse und das Leben selbst- also wir alle - sind Gott oder haben zumindest einen Funken davon in uns.


Für uns Menschen heißt das: Die Engel, die Dämonen, die Götter sind nicht außerhalb von uns, sondern Produkte unserer Kreativität. Wir haben sie erschaffen und sie sind fixer Teil unserer Kultur, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Selbst so rational und analytisch denkende Menschen wie ich werden von ihnen beeinflusst. In meinen (ungewollten) spirituellen Erfahrungen habe ja ja auch gesehen:
Ich habe ja schon im Thread „Freimaurerei und Magie in der Gegenwart“ am 24.11.2012, 23:38 geschrieben:
Dabei bemerkte ich plötzlich wie M. s blick wie ein Strahl meine Wirbelsäule auf und ab wanderte. Ich fühlte mich so, als ob mich M , der hinter mir stand, mich mit seinem Blick durchleuchten würde. Offensichtlich wurde dadurch – wie ich erst später aus der Esoterikliteratur erfuhr - meine Kundalini Kraft geweckt und so auch die Aktivität meiner Zirbeldrüse erhöht. Dies machte sich bei mir als ein Tagtraum bzw. Halluzination bemerkbar: Die Auswirkungen dieser Aktivierung nahm ich als kleines, geflügeltes Wesen ähnlich einem Barockengel, wahr, das meinen Kopf am Scheitel verließ und gegen Himmel flog. Nun kam für mich das Verstörende: M., der sich in einem Stadium erhöhter Aufmerksamkeit sah diesem Wesen gespannt und freudig nach. So, als freue er sich über den „erfolgreichen“ Eingriff.

Der Engel, der mir da quasi aus dem Scheitel entfloh, war meine ganz persönliche Anbindung an dieses große Konzert des Alls, den ich erst in dieser Situation bewusst wahrnahm. Tatsächlich ist die Zirbeldrüse, das dritte Auge, was auch die wissenschaft weiß, für die circadiane Rythmik (also den Tag Nacht Rythmus) verantwortlich.

Damit macht das alles einen Sinn. Um mich manipulieren zu können, musste M. wohl erst das kleine Engelchen aus mir austreiben.

Gruß

falke
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