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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2011, 17:48 
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Uppsdala...aber mit der Benachrichtigung hauts noch nichr´t so hin... :?

Zitat:
@loki:
Ich denke: Nein. "Richtiges" ZEN mit "andauernder Versenkung" geht heute gar nicht mehr, dazu ist der Sumpf unserer Umwelt, und unsere Verstrickung darin, zu gross.


Wie soll man hier die richtige Phase finden???
Ja ZEN - ich versenke mich bewusst - mit Worten nicht beschreibbar...
eher damit - GONGschlag auf einer Klangschale - wo ist aber nun GENAU der TON- genau im RAUM...eher sooo

so wird die Findung auch im ZEN verstanden...und deshalb kontrolliere ich mich,
aber mein Körper geht mit, soll ihn mitnehmen....
nicht unbedingt wie im YOGA....
Würde ich auch eher als die BewusstseinsEbene beschreiben - richtig Worte gefunden???
Einiges ist mit Worten so schwer erklärbar.
http://www.paranormal.de/paramirr/geo/s ... Sieben.pdf

Zitat:
Raum und Zeit sind die Plattform,
auf der die sich entwickelnde Kausalseele Form annimmt und in reflexiver Wahrnehmung
erkennbar wird. Bewußtsein kommt zum Ausdruck in einer dritt- dimensionalen Wert- und Weltanschauung und daraus folgt ein entsprechendes Verhalten.


Zitat:
@loki:
Im ZEN gibt es ein Koan, also eine Frage, die man sich immer wieder vorsagen soll, sie lautet:
"Wenn du anhältst Sinn und Tun, was hörst du dann?"


Um nochmal auf Sinn und Tun zurückzukommen - ich denke doch, bei Cremer sehr gut beschrieben....
"Bewusst die eigene INNNERE STIMME zu hören",

schon schwer - alles in Worte zu kleiden...

Zitat:
@loki:
Dies aber ist ein Ideal, das m.E. heute nicht mehr zu erreichen ist,
und ZEN-Praxis ohne Fundament/wahren Glauben könnte (wiederum m. E.) sogar gefährlich werden, weil es in ungünstigen Fällen auch das Auftreten von Psychosen und psychosomatischen Krankheitsbildern auslösen kann...

Hierzu möchte ich nur anmerken - WER IST eigentlich ohne irgendeinen Glauben, an ein höheres Wesen?
Ich denke - NIEMAND -
und deshalb finde ich ZEN - ist eine Möglichkeit - zu dem Gedankenspiel dieses Wesens vorzudringen - egal ob man Buddhist, Christ, Moslem, Shintoist uvam...ist .....
ZEN ist für viele Menschen ein Weg zu GOTT zu finden.

für solche - denen die vorgeplapperten Glaubensrichtungen....- suspekt erscheinen.

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: So 13. Nov 2011, 13:03 
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Hallo Kriergerin, ZEN ist für viele Leute ein Weg zu GOTT zu finden? Welchen Gott meinst du? Bist du der Überzeugung es gäbe EINEN Gott?

Wenn Zen aus einer Kultur kommt, deren Gott Buddha ist, wie kann das dann der allgemeine Weg zu Gott sein?

Ist es nicht so, dass ZEN eher der Weg zu sich selbst ist? Wenn man den Weg zu sich selbst gefunden hätte, wäre man dann nicht der sog. Wahrheit ein wenig näher? Nämlich der Wahrheit, dass es nicht eine Gestalt gibt, von der wir alle abhängig sind, sondern dass wir selbst es sind, die sich finden müssen und sehen müssen wie wir dem Leben gerecht werden?

Kein Gott hilft uns, kein Gott beschützt uns, kein Gott hat uns erschaffen. Wir sind uns selbst überlassen, unabhängig und selbstverantwortlich. Erwachsene Menschen brauchen keine Rockzipfel mehr ;)

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: So 13. Nov 2011, 20:38 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Hallo Kriergerin, ZEN ist für viele Leute ein Weg zu GOTT zu finden? Welchen Gott meinst du? Bist du der Überzeugung es gäbe EINEN Gott?

Wenn Zen aus einer Kultur kommt, deren Gott Buddha ist, wie kann das dann der allgemeine Weg zu Gott sein?
Erwachsene Menschen brauchen keine Rockzipfel mehr ;)

Oh baro, du kennst :roll: meine Einstellung - zu dem göttliche Wesen noch immer nicht...

ackere dich durch Reimund Cremer,
nimm mein Inkarnationsdenken...
schade.

Buddhi -heißt ja nichts anderes als Erkenntniskraft,
ist der Weg zur Erkenntnis, wer sich hinter uns/hinter mir - verbirgt.
Kannst du dich noch an meinen Satz erinnern - würde Gott sich verstecken müssen, na wo würde er sich verstecken- im Menschen und nun suche ich mich .....

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 10:01 
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Mannmannmann Kriergerin ..hehehe...Jetzt sag mir doch einmal, was genau die Erkenntnis ist, von der immer alle reden. Was bitte wäre denn zu erkennen?

Jeder redet immer von der Erkenntnis. Ich meine jeder erkennt wohl etwas anderes..grins..wo wir dann wieder bei dem Thema Wirklichkeit wären. Braucht man dazu Zen oder braucht man dazu eigentlich nur ein wenig Verstand und den Willen sich zu formen sich zu bilden und über sein Verhalten nachzudenken? Ich glaube man braucht keine Lehre dazu. Wertevermittlung ist aber schon ein wichtiges Thema. Erkennen, dass man sozial, empathisch nicht zu selbstgerecht und egoistisch sein sollte. Brauche ich dazu Zen? Ich brauche dazu weder eine Religion noch eine andere Lehre. Vernünftige gute Lebensweise wird von Generation zu Generation weitergegeben. Allerdings kann man schon davon ausgehen, dass in Zeiten des Werteverfalls einige Personen wieder Orientierungstheorien brauchen. Eventuell auch den Zen, Buddhismus, Christentum, Grundregeln des guten Umgangs oders sonst etwas. Obwohl einem die Intuition und unsere emotionalen Möglichkeiten helfen müßten die Orientierung zu finden, ausserhalb von Lehren.

Die Reinkarnation ist für mich nicht relevant, zumindest nicht in der Form, wie sie von den Buddhisten beschrieben oder wie sie gängiger Weise ausgelegt wird.

Karma, das ist auch soetwas....Karma gibt es nicht. Jeder baut sich selbst seinen Lebensweg und nimmt entweder eine vernünftige umsichtige Lebensart an oder eben nicht. Ich kann bis zu einem gewissen Grade etwas für mein "Karma" = redlicher Lebensweg tun. Ob meine Seele gesetzt den Fall es gibt sie, nach meinem Ableben woanders wieder auftaucht stelle ich in Frage. Ich lebe irgendwie in meinen Kindern weiter und in den Gedanken, der Leute die mich kannten. Vielleicht gehe ich irgendwie wieder als Energie oder Kraft ins Universum über...aber ich werden nie und nimmer in Höllen schmoren oder Buße tun müssen in einem Ameisenkörper noch werde ich in einem anderen Menschen wiedergeboren.

Ich glaube man sollte die Inkarnation irgendwie metaphorischer betrachten und weniger plakativ. Das schlimme ist, dass der Mensch zu einfach ist, in seiner Denkstruktur, alsdass er ohne solche "Märchenerzählungen" auskommen könnte.

;)

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 02:23 
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;) ZEN :!: um mal wieder daran zu erinnern.
Gestern erinnerte ich mich glatt wieder an meine ZEN-Duskussion vor langer Zeit - ZEN und Quantenverbindung, wie sich das verhält...
suchte einige Zeit, stellte aber fest -
damals war die Diskussion recht lustig...da wurde mir schon einiges unterstellt. :lol: >>Wie denn :?: ZEN und Quantenphysik :?:
Witzig wenn ich das so lese -
aber ich verändere meinen damaligen Bericht um kein Quentchen - !!

Zu der Quantenverbindung..gebe ich vorsichtshalber - einige Sätze rein, damit ich mich nicht im Nachhinein erklären muss...(musste mich mal) - tjatja
In der Quantenphysik - man misst oft Werte - bevor man sie ermitteln kann hihihi
na, schreiben wir besser unscharf - na und da erinnere ich halt...Geist ist nicht messbar - und das ist ZEN - "Handeln aus reinster Intuition".
Werten und urteilen..."SOLL" man nicht im ZEN.

Einige kennen auch diesen link....beschreibt auch das menschliche Bewusstsein -
UnterBewusstSein gehört auch dazu..Intuition.....
http://www.verlag-dietmar-klotz.homepag ... trans.html
Zitat:
Indem das „Unendliche“ mitten im menschlichen Bewusstsein psychologisch herausgestellt wird, entstehen tiefe Einsichten in die Psychologie menschlichen Bewusstseins, die das schamanische Handeln und die spirituellen Traditionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus etc.) in unmittelbare Nähe zu den Denkformen der modernen Quantenphysik und Informatik rücken. Die Automatentheorie, die Turing-Maschine und die Unschärfe-Relation erscheinen somit nicht nur als Errungenschaften des XX Jh., sondern als notwendige Merkmale menschlichen Bewusstseins, das seit tausenden von Jahren über sich selbst reflektiert und hinauszugelangen versucht.

..
Dann zurück zu meinem Gesichtspunkt punkto ZEN.
Auch lasse ich das Gedankenspiel der Verschränkung nicht weg...weil man es nicht kann !!!
na dann fangma mal an.

Wenn eine Situation ihr Ende erreicht, so ist es noch lange nicht vergessen. Die Schwingungen, die man noch aussendet, sind noch zu intensiv, die Loslösung ist noch nicht so einfach, noch ist die Verschränkung zu groß – dieser(s) jemand sandte das Teilchen aus und du nahmst es an, so ist man in Wechselwirkung getreten!
Egal in welchem Bereich man sich befindet, ein Teilchen hat das andere derart beeinflusst.

Auch wenn man sich vom Job löst, (zwischenmenschliche Beziehungen gehören auch dazu)
>>"vergessen" ob die Erfahrung gut oder schlecht war,
kann man diese Situation nicht-
bringt Mensch nicht so schnell aus dem Gehirn >> der Ratio ist noch zu stark darauf programmiert.
Einstein nannte dies spukhafte Fernwirkung, man kann sich oft etwas mit dem Ratio einfach nicht erklären
- das Blöde ist nur, erst wenn ich es aufgearbeitet habe,
das heißt alles in Liebe aufgelöst habe, verliert es an Wirkung. (Langzeitserlebnisse auch)

ZEN nimmt den entgegengesetzten Lauf der Dinge, man muss zurück zum Ausgangspunkt, zum Lauf zurück, vor dem Beginn des Anfangs mit all ihren Spaltungen. Ja man muss einer Welt ins Antlitz schauen, wo Raum und Zeit nach keine Kerbe schlug >>
also ausschalten von Logik/Intellekt.
Sozusagen, diese Situation war gar nicht vorhanden, ZEN >> Erfahrungen sollen sich in der Zeitlosigkeit der Absoluten Gegenwart auflösen.

Bevor man diese Situation nicht aufgearbeitet hat, kehrt sie immer und immer wieder zurück.
Das kann man auch als Zaubertrick bezeichnen oder imaginär. Dann wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sich diese Verschränkung in den weiten des Universums verläuft, - (sich aber nie verlieren wird, ob man es mit dem Ratio akzeptieren will oder nicht).
Ja mit der Zeit heilen Wunden, Narben hinterlässt sie auf alle Fälle.
Man hat es nicht leicht...doch leicht.... :?

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: So 4. Mär 2012, 19:00 
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Ich kann zwar nicht ganz verstehen was Zen bewirkt, außer dass man meditativ arbeitet und dabei nichts denkt, weiß ich von Zen zu wenig. Aber so, wie du das beschreibst, ist Zen nichts anderes als das, was ich unter Magie verstehen würde. Schwingungen, Kräfte, die man in sich trägt und die Spuren hinterlassen, die man konzentrativ beeinflussen kann oder auch unbewußt, das ist Magie. Wobei mir meine Magie nicht vorschreibt, dass ich nicht werten soll. Auch schreibt mir meine Magie nicht vor, wie ich sie andwenden soll oder kann. Ich werte da durchaus, denn ich muß negative von positive Eigenschaften steuern und lenken, um mir und anderen keinen Schaden zuzufügen. Man hinterläßt Spuren und die können manchen negativen Aspekt haben. Ich würde also durchaus einen Zusammenhang zwischen sog. Physik und Magie herstellen können.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 08:48 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ich kann zwar nicht ganz verstehen was Zen bewirkt, außer dass man meditativ arbeitet und dabei nichts denkt, weiß ich von Zen zu wenig. Aber so, wie du das beschreibst, ist Zen nichts anderes als das, was ich unter Magie verstehen würde.

Ach weißt du, alles kann man mit dem Ratio eh nicht einordnen/begreifen.
Ja nennen wir es ruhig Magie ;)
Magie unterliegt ja nicht einer unbekannten Ordnung..nur wir wissen nichts mehr - wie gehet man damit um.
Es sind im Grunde nur natürliche Gesetze -
wie eben - die Quantenphysik - nicht wirklich was fremdes ist.
Kann ein ganz normaler Mensch damit was anfangen?
Oh, da wird uns schon gesagt/eingeredet...nur Physiker oder wer Astrophysik studiert kann damit was anfangen. Haben unsere "Alten Weisen" das ?
Doch trotzdem wussten sie damit was anzufangen - die Buddhisten zeigten uns das - wieder mal auf. In den Veden sowieso kein Problem...doch die Hunas wussten damit genauso umzugehen.

Deshalb, man MUSS kein Buddhist sein, um ZEN ausüben zu können/dürfen.
ZEN ist schon Meditation - aber hierbei geht um Selbsterforschung und Selbstbetrachtungm- Nachbesinnung. Ich schrieb es schon mal
Wir
leben in ZEN, durch ZEN und mit ZEN. (wenn du Magie sagen willst - okay)
Zitat:
bezeichnet er als ein zweites Wesen in uns, das neben dem Ich im Körper existiert. Das heißt, daß in unserem Körper nicht nur ein Ich existiert, sondern zwei.

Hierbei ist die »innere Stimme der Seele« nicht mit dem zu verwechseln, was wir das »Unbewußte«, das »Intuitive« oder das »wahre Selbst« als Ausdruck mystischen Erlebens nennen. Die innere Stimme kann sich allerdings dem Ich indirekt mitteilen, ohne daß das Ich die wahre Natur der inneren Stimme erahnt.
Alle diese Sätze sind aus Reimund Cremer..
und schon will ich auch den Mithraskult in UNS erwähnen.

Zitat:
Dieser Ratgeber soll die inneren Kraftquellen, über die jeder Mensch verfügt, aktivieren und für die Heilung nutzbar machen.
Ein vom Psychologen Robert Assagiolli in den USA entwickeltes Verfahren der Psychosynthese empfiehlt, daß die erkrankte Person sich diesen »inneren Ratgeber« als weisen alten Mann vorstellt, als Heiler, Arzt oder guten Freund oder auch als symbolträchtiges Tier.

Wir sind verschränkt...auch mit unserem UBS.

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Schwingungen, Kräfte, die man in sich trägt und die Spuren hinterlassen, die man konzentrativ beeinflussen kann oder auch unbewußt, das ist Magie. Wobei mir meine Magie nicht vorschreibt, dass ich nicht werten soll.

Ist schon klar...die Magie schreibt nix vor - doch der Ratio macht es.
Die "Innere Stimme würde nicht werten, doch das "Bewusste ICH" tut es.
Vielleicht auch unser Naserl :lol: "grins">> wenn man einen nicht riechen kann !!

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2012, 19:15 
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Also, dass nur die Ratio und nicht unsere innere Stimme wertet sehe ich nicht so. Instinkte, Intuiton, da besteht durchaus Wertung, sonst würden wir nicht überleben.

Ich unterstelle der Zen Lehre, dass sie "Gesetze" aufstellt, die nicht unbedingt auf alles und jeden übertragbar sind.

Das kennt man ja von mir. Einzelne Lehren, in denen die Menschen versuchen den Sinn von irgendetwas zu erkgründen laufen oft ins Leere, da es zwar einige Übereinstimmungen bei Menschen gibt aber viel zu viel Individualität, als dass man sich einer Lehre anschließen sollte.

Magie wird auch mehrfach beschrieben und gelehrt. Zen dann wohl auch...Und KEINER wurde bisher so Weise, alles richtig zu tun oder alles verstehen zu können, was das Leben und dessen Sinn oder auch die Gesetze der Sinne anbelangt.

Wir vergessen eines immer wieder: Wir sind abhängig von der Gunst des Universums. WIR bestimmen nicht wirklich und wir beeiflussen nicht wirklich. Wir dürfen leben nach einem Modell, das wir nicht wirklich selbst lenken, auch wenn wir das gerne so sehen möchten. Tust du Gutes kommt es an oder es kommt nicht an. Tust du Schlechtes, kommt es an oder nicht. Wir sind ständig dabei zu agieren, mental und physisch und das hat Auswirkungen und diese Auswirkungen sind leider nicht generell absehbar.

Wir brauchen wahrscheinlich immer einen Namen für alles, eine Einordung eine orientierung an Lehren und Weisheiten.

Sie kommt einzig aus uns alleine die Weisheit, deshalb bin ich weder Magierin noch Zenanhängerin noch religionsbezogen.

Schublade auf und rein damit, passt nicht, weder auf den einzelnen Menschen noch auf eine Lehre. Nichts ist vollkommen und wir können nur im Inneren ergründen. Außen geschehen Einflüsse, innen wirken diese.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Di 6. Mär 2012, 09:39 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Also, dass nur die Ratio und nicht unsere innere Stimme wertet sehe ich nicht so. Instinkte, Intuiton, da besteht durchaus Wertung, sonst würden wir nicht überleben.


Hallo baro, ;)
die innere Stimme hörst du nicht immer - das muss man erst lernen
nur oft macht man etwas richtig - tja das kannst du dir dann mit der Ratio nicht erkklären - ist so, und wird so bleiben...da steht der menschliche Mensch an...grins
Dass du wertest -
macht Mensch mit der linken Gehirnhälfte,
da ordnet Mensch ein..und wertet...ist ja kein Fehler. Deshalb springe ich ja - auch nicht - ohne Sicherung in den Abgrund.
Wie heißt es - das Schöne ist schön...usf..
Allerdings würde jemand öfter auf die rechte Gehirnhälfte hören...
würde es auf dieser Welt wohl ein bisserl anders zugehen.
Töten gehört nicht dazu.
Macht der Mensch...im Normalfall - nicht gerne und freiwillig...habe ich da recht?
oder...schlagen, Menschen unterdrücken, manipulieren, missionieren (ist kein Gottesgedanke)
- koste was es wolle...
>>Warum mache ich Dinge die ich nicht tun soll und Dinge die ich tun soll - mache ich nicht ??
z. B: Eventuell mal kürzertreten, wieviele Menschen fühlen - ich muss/soll - und machen es trotzdem nicht...
weil die Ratio das unterbindet und antreibt.
Oft auch den inneren Schweinehund (ups :oops: ) zu überwinden.
Verzeihen..igehört da hinein.
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ich unterstelle der Zen Lehre, dass sie "Gesetze" aufstellt, die nicht unbedingt auf alles und jeden übertragbar sind.

Schade, ZEN wäre doch die Suche - nach dir - mit Hilfe des Geistes...doch bewusst die Leere zu finden, das ist das Schwierige.
ZEN - ich habe ja schon beschrieben ...wurde sicher auch dogmatisiert -
Sicher wurde niedergeschrieben - meist zu jemanden Gunsten..
doch nicht zu Beginn/Anfang.
Selbst im Buddhismus - dort gibt es verschiedeste Richtungen...wurde dogmatisiert -
Niederschreibungen unterstehen dem Schreiber in der jeweiligen Stimmung und Auffassung
Und es gibt verschiedene Lehrarten -
Frau ist auch im NF nicht ausgeschlossen - auch sie darf ZEN ausüben...
doch sicher gibt es verschiedenen Schulen -
da gibt es sicher Vorschriften, auch gegen Frauen.
Buddha - wie Jesus >> widersprachen den Brahmanen/Schriftgelehrten (die ja Patriarchen waren) und sagten, dass auch Frauen eben genauso zu hohen spirituellen Verwirklichung fähig wären- und nahmen Frauen in ihren Kreisen auf.
BEIDE

In Japan war dazumal die Kriegerklasse der Samurai, -,da wird sicher die eine oder andere strenge Struktur eingeflossen sein. Und als die ZEN-Lehre entstand...war auch hier leider das Patriarchat im Vordergrund/Vormarsch.
Buddhismus - Tao - floß ins Samuraitum...habe ich schon mal beschrieben.
Schlagen und Kasteiung - hat aber mit ZEN nichts zu tun.
ZEN ist nicht nur aus einer LEHRE bestehend, auch der TAO hat hier seine Spuren hinterlassen...
doch heißt es nicht ZEN-TAOISMUS - sondern eher ZEN-Buddhismus.
Ich nenne es ZEN - da wie gesagt - Buddhist zu sein, NICHT muss ist.
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Magie wird auch mehrfach beschrieben und gelehrt. Zen dann wohl auch...Und KEINER wurde bisher so Weise, alles richtig zu tun oder alles verstehen zu können, was das Leben und dessen Sinn oder auch die Gesetze der Sinne anbelangt.

Ja die Suche zu dir selber hört sicher NIE auf...da schränken wir uns eben mit der Ratio ein.
"Hinter dir gehts abwärts, vor dir steil bergauf."

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Wir vergessen eines immer wieder: Wir sind abhängig von der Gunst des Universums.
Wir brauchen wahrscheinlich immer einen Namen für alles, eine Einordung eine orientierung an Lehren und Weisheiten.

Mikro-Makrokasmos ;)
Sicher sind wir von der Gunst schon auch abhängig - ich sage dann immer von den 3 Moiren...
doch um das Universum zu verstehen, das ja durchaus in mir ist - da hineinzuhorchen - werde ich schon die Hilfe einiger Schriften/Niederschriften annehemen - ich halt.
Im Universum..gibt es da Kasteiung von Seele und Körper? Das ist wohl eher menschlich -
Wenn ich schon das Wort Schläge lese...vorgesehen im Universum?
...na von mir aus...
wer will, soll diesen Weg gehen...kennen wir eh von verschiedenen Missionierungen.
Ich denke da ist wohl eher die Liebe angesagt...wenn es dich innerlich fast zerreißt...vor Glück. Noch nie erlebt?
Tiefschneehänge und die freie Natur.
Die Geburt ist der erste Orgasmus, den der Mensch erlebt !!

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Sie kommt einzig aus uns alleine die Weisheit, deshalb bin ich weder Magierin noch Zenanhängerin noch religionsbezogen.

Siehst das nicht ein bisserl streng?
Wir werden doch schon als Kinder in eine Schublade reingesteckt und ich kann die Schublade nicht immer zumachen, da mich gewisse Verhaltensweisen stets verfolgen.
Diese zu überwinden...ist oft schwer, aber mit der Suche nach mir selber machbar.
Ja- da bläst Mensch oft der Sturm ums Naserl.

:lol: hihi - du agierst schon wie ein strenger ZEN-Meister...

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 Betreff des Beitrags: Re: ZEN - ist Philosophie, die Gesetze der Sinne zu erkennen
BeitragVerfasst: Mi 7. Mär 2012, 19:02 
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Ja genau, die innere Stimme, hat man uns oder haben wir uns abtrainiert. Denn mit ihr ist der Mensch nicht so gut manipulierbar, wie ohne diese. Heute verläßt man sich auf Schriften und Mediengeschreibsel und auf Ratgeber jeglicher Art. Für alles gibt's Ratgeber und Pauschalangebote. Und was hilft's? nicht wirklich viel. Im Endeffekt müssen wir leider ;) selber denken.

Die Kriegerin hat geschrieben:
Schade, ZEN wäre doch die Suche - nach dir - mit Hilfe des Geistes...doch bewusst die Leere zu finden, das ist das Schwierige.
Ja das kann kaum einer, nichts denken. Mit sich und in sich selbst sein ist sehr schwierig in unserer von Reizen und Kommunikation überfluteten Gesellschaft. Christliches Klosterleben, ist auch nichts Anderes als Zen zu leben. Es ist nur in einem anderen Kulrturkreis ausgeprägt. Wenn ich nach etwas suchen muß, habe ich etwas verloren. Ich bin aber nicht der Meinung, mich verloren zu haben. :mrgreen:

Gesellschaften brauchen schon ihre Normen und Werte, deshalb haben sich ja auch Religionen oder Lehren gebildet. Die Suche nach sich selbst kommt deshalb zustande, weil eine Orientierungslosigkeit vorhanden ist, welche meiner Meinung nach künstlich herbeigeführt wird. Warum muss ich mich als erwachsenere Mensch noch selbst finden? Ich kann lernen, zu Erenntnissen kommen und muß mich immer wieder neu entwickeln je nach Lebenssituation. Wenn ich aber nicht selbst in mir und bei mir bin bewältige ich die Situationen nur mangelhaft oder garnicht.

Dass man sich dann den alten Lehren anschließen muß oder möchte, um nicht ganz unterzugehen in unserer hektischen, krankmachenden Umwelt, ist nicht auszuschließen. Nur wenn man sich einer Lehre zuwendet, hat man schon SELBST erkannt, dass man an sich oder in sich oder mit sich arbeiten muß und nimmt diese zur Hilfe, ausser sie ist schon in der Familie seit Generationen integriert. Wenn man nicht nach einer Lehre sucht, ist man entweder schon auf dem richtigen Weg oder noch nicht kaputt genug ;)

Was mir also dann sagt: Bist du in dir, kannst du die Lehren als Bestätigung deiner eigenen Weisheit sehen.

Nicht wenige brechen aus Religionen, die lang verwurzelt sind aus und warum tun sie das, weil eventuell diese Lehren nicht zu ihnen passen. Selbsterfahrung und Erkenntnis des Inneren bringen dich zur Ruhe und zur Weisheit. Ganz weise und ruhig wirst du nie werden, denn alles ist immer und überall in Veränderung. Oder aber es ist die Weisheit, dass es keine Vollkommenheit gibt.

Mal bist du völlig in deiner Mitte mal bist du fast bei dir, mal bist du garnicht in dir. Balance durch die inneres Stimme zu halten ist wichtig und diese Balance ist bei jedem individuell.

Und nein ich bin kein strenger Zenmeister, diese Dinge kommen so aus mir ohne mich mit Zen auseinandergesetzt zu haben. :mrgreen:
Gruß

Baroness

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