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 Betreff des Beitrags: Tao Te King
BeitragVerfasst: Sa 17. Dez 2011, 20:43 
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Da ich dieses Buch wieder mal durchgeblättert habe - :ugeek:

;) Suchte ich gestern Abend - Internet...
und siehe da - in pdf -und gratis noch dazu.
KEINER muss es sich kaufen,
KEINER muss es lesen...
vielleicht mal reinschauen - durchblättern eventuell... :idea:

Ich habe es schon in einem Forum reingetan....
es hat auch im erweiterten Sinn was mit ZEN-Buddhismus zu tun - doch im eigentlichen ist das TAO nicht uneingeschränkt mit Buddhismus zu verbinden
wie es sich genau zugetragen hat - Veden, TAO, buddhistische Schriften...und wir wissen Buddha selbst hat keine Schriften hinterlassen...
Ich vermute - das Wissen des "Alleins" "GoÖtteswissen" war überall - und es hat sich durch ein morphogenetisches Feld einfach zur selben Zeit manifestiert. ES ENTSTAND - das Wissen.
Macht euch selber ein Bild davon - es sind sehr gute Gedanken drinnen/zu finden - für mich der Weg zu Gott/Götter/Göttinnen/
Alleins - mein Ausdruck -
denn Gott kann man nicht in Worten erklären -
denn - ein Mann mit einem weißen Rauschebart ist er gewiss nicht.

Mit diesem Satz kann ich mich eben total anfreunden
(und Tao und Buddhismus kann man mit Naturwissenschaft erklären).

Zitat:
Der Weg, der beschrieben werden kann
ist nicht der ewige Weg
Der Name, der genannt werden kann
ist nicht der ewige Name
Das Namenlose ist der Ursprung des Himmels und der Erde
Das Namhafte ist die Mutter aller Dinge

Zitat:
;)
Was wir von dem Verfasser der vorliegenden Aphorismensammlung historisch Beglaubigtes wissen, geht sehr eng zusammen. Es ist so wenig, daß die Kritik vielfach gar nichts mehr davon bemerkte und ihm samt seinem Werk im Gebiet der Mythenbildung den Platz anwies. Der Name Laotse, unter dem er in Europa bekannt ist, ist gar kein Eigenname, sondern ein Appellativum und wird am besten übersetzt
mit "der Alte". Laotse stammt wohl aus der heutigen Provinz Honan, der südlichsten er sogenannten Nordprovinzen, und mag wohl ein halbes Jahrhundert älter gewesen sein als Kung (Konfuzius), so daß seine Geburt auf das Ende des 7. vorchristlichen Jahrhunderts fällt. Im Lauf der Zeit hatte er am kaiserlichen Hof, der damals in Loyang (in der heutigen Provinz Honan) war, ein Amt als Archivar bekleidet.

http://www.geokey.de/literatur/doc/Tao_Te_King.pdf

Und dass ihr wisst, warum ich dem Wort ZEN-Buddhismus nicht unbedingt zustimmme...

Zitat:
Daß auch an diese Erzählung sich die Sage geknüpft hat, die Laotse nach Indien führte und dort mit dem Buddha in Berührung kommen ließ, ist verständlich. Irgendeine persönliche Berührung zwischen Laotse und Buddha ist jedoch vollkommen ausgeschlossen. Man hat da spätere Umstände in das historische Bild zurückgetragen.
:!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2011, 12:22 
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So jetzt habe ich lange in deinem Linktext gelesen.

Was mir dabei auffällt sind : Widersprüche. Immer wieder Widersprüche.

Ich hole nur ein Beispiel vor:

Einerseits wird gesagt folge Lehren dann wirst du weise. anderseits wird gesagt: alles kommt ohne Einfluss von außen aus einem selbst.

Ich bin auch der Meinung, dass die sogenannte "Weisheit" aus nicht einer Lehre sondern aus vielen Dingen besteht und diese Sortierung und Annahme bestimmter Einflüsse und Erfahrungen und die Umsetzung und der Erfolg oder Mißerfolg aus uns selbst kommt.

Glaube nicht EINER Lehre die Lehre ist in dir selbst so würde ich das sehen. Deswegen erkenne ich die ständigen Widersprüche im Tao oder seiner Auslegung.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die Widersprüchlichkeit erklärt werden soll. Denn es gibt zu jeder Weisheit immer eine Gegenweisheit. Absolutes sehe ich nur in konkretem Werteverfall in konkretem Schädigen von sich selbst oder anderen. Da gibt es eine absolute Regel meiner Meinung nach die auch keine Widersprüchlichkeit und Widerspruch zuläßt.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: So 18. Dez 2011, 13:17 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
So jetzt habe ich lange in deinem Linktext gelesen.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass die Widersprüchlichkeit erklärt werden soll


:)

Richtig erkannt :idea: - ja du bist schon auf den BESTEN Weg auf Theosophiesuche zu gehen, dich zu begeben - freu freu :!: :D :mrgreen:

Widersprüche würde ich es gerade nicht nennen - aber mit Worten ja - von mir aus.
So sieht man nun, in der LEERE liegt die Fülle.
Im ZEN wird nix anderes gelehrt - gesagt.

Siehst du nun, warum ich der THEOSOPHIE so zugewandt bin...eine Lehre würde gar nicht ausreichen >>auch kann man sagen, sie lehren ALLE DASSELBE - und da meine ich alle Glaubensrichtungen - sind aber doch viele Glaubensrichtungen NUR so von Dogmen besetzt. Leider :!: :!:
nur du kannst dich SELBST belehren - niemand sonst.
Deshalb ich könnte dir keine Glaubensrichtung vorschlagen - vielleicht kannst du - dich mit dem

I-Ging besser anfreunden...
gebe den link rein

http://www.schuledesrades.org/public/ig ... /0/0/0/1/4
auch gratis !!! ein bisserl nach vor und dann wieder zurückblättern.

Du hast eh den Hauptlink - schau es durch und du wirst dich auch der Theosophie-Suche widmen - ich bin überzeugt davon jajaja -

:ugeek:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: Sa 24. Dez 2011, 13:40 
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Quekelberghe schreibt, daß die "leere Nebe" des Tao (Tao Te King 1,11: "Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk") als Virtualität alle vor- und unvorstellbaren Bewußtseinswandlungen ermöglicht.

Eine kurze, präzise Aussage, die es in sich hat. Ein Hinweis auf die "Fülle in der Leere", wie es Solly in einem anderen Thema formulierte, oder auch auf das Können allen Könnens des Bewußtseins, seine grenzenlose Grenze, die unbeschränkten Möglichkeiten des Nichts und das potentiell unendliche Geistige als Vorbild und Ursprung der Materie.

Was die Widersprüche betrifft, sind diese natürlich nur scheinbar. Und natürlich kann eine niedergeschriebene Lehre nur auf Wahrheit hinweisen und sie niemals absolut wiedergeben. Daher bleibe ich Theosoph.

Gruß
Grobi

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: Do 23. Aug 2012, 09:21 
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;)
Um das Chi geht es heute.
Im TAO,
Zitat:
Das Leben beruht auf der Urkraft, es entstammt der Erde. Die Urkraft äußert sich als Selbstorganisation, das Urlicht als Gewahrsein. Das Urlicht hat als Träger den Himmel und ist galaktisch; die Urkraft hat als Träger die Erde und ist planetarisch. Die Welt des Tages und des Wachens wird von der Sonne gesteuert, und die Welt der Nacht und des Traumes vom Mond. Daher ist auch im Yoga Pingala, die physiologische Seite der Chakras, der Sonne zugeordnet, und Ida, die mentale, dem Mond.

Das Gewahrsein ist im Chi, die Bewußtheit der Seele und des Denkens in den Assoziationen. So haben wir einen ähnlichen Ansatz wie beim Yoga. Während letzterer mit den Chakras vom einzelnen ausgeht, ist der I Ging allbezogen, aber ebenfalls der Übung zugänglich, wie die chinesisch japanischen Kriegskünste zeigen.

Das Durchschnittsbewußtsein des auf den Tag beschränkten Menschen hat nur die körpereigene Energie, vergleichbar dem Grundzustand des Atoms, in welchen dieses immer wieder zurücktendiert. Durch die Öffnung, die Verlegung des Schwerpunktes von der körperlichen Hülle auf das Chi, wird sowohl der Lichtpol als auch der Kraftpol durchlässig und die sieben Chakras werden, in den Worten Lao Tses, zu den Löchern einer Flöte, auf der das göttliche Wesen seine Melodien bläst. Durchlässigkeit ist also entscheidend. Die Erde ist rechtwinklig, weil um die Achse die Richtungen rechts, links, oben, unten, hinten und vorn entstehen und den Raum schaffen. Der Himmel ist kreisförmig, da alle Planeten mit Sonne und Mond Umläufe beschreiben und die Zeit erzeugen. Der Mensch vereint in seiner Geschlechtlichkeit beide Aspekte und wird damit dem Urmenschenpaar gleich: die Konjunktion als Erlösung.


http://www.schuledesrades.org/palme/boo ... 8/0/0/1/37

KI - im jap.autogen. Training, auch die Shaolin-Mönche arbeiten damit.
http://wiki.chi-institut.com/QIGONG

Zitat:
Qigong ist die aus China stammende Kunst, durch Atemübungen, Bewegungen und Meditation mit der Lebenskraft (Qi, Ki, oder Chi) umzugehen.

Qi ist der chinesische Begriff für diese Lebenskraft, GONG heißt Arbeit. Demzufolge bedeutet QIGONG „Arbeit mit Energie". Es fördert die positive Wahrnehmung der Einheit von Körper und Geist, indem über die körperliche Ebene das emotionale Befinden verbessert wird. Es ist geeignet auf einfache Weise dauerhaft sein Idealgewicht zu kommen und sich nachhaltig gesund, schön und fit zu fühlen.

QIGONG ist eine Heilmethode, die nicht nur auf der Traditionellen Chinesichen Medizin (TCM) basiert sondern es ist vielmehr eine der tragenden drei Säulen TCM.


im christl. Kontext bei Johannes Scotus Eriugena erwähnt. Natürlich wurde er auch verfolgt...gepasst hat diese Erwähnung den Kirchenleuten nicht.
Zitat:
Der König bewahrte ihn vor der Verfolgung; seine erste These hingegen wurde von zwei Konzilen, 855 und 859, als Ketzerei und «Schottischer Porridge» verurteilt. Diese Ausgangsthese war die Gleichberechtigung von Offenbarung und Philosophie. Wahre Religion, so behauptete er, sei wahre Philosophie; ebenso sei wahre Philosophie wahre Religion. Doch wenn beide zu verschiedenen Schlüssen führten, dann müsse man den Vernunftschluß vorziehen, da er sich kontrollieren lasse.


Dieser Weg zum Unerschöpflichen geht über den Aufstieg von der Vielheit zur Einheit im Logos, den geschaffen schaffenden Ideen. Diese gilt es zu erwecken. Hier unterscheidet sich die Lehre des Scotus Eriugena von der alexandrinischen, die den Logos bereits mit Christus identifizierte; nicht die Teilnahme am Logos, sondern seine Beherrschung und damit die Meisterung der Logik macht den Menschen zum Gefährten der Dreieinigkeit und eröffnet ihm den Zugang zur Unsterblichkeit.
Wer mehr durüber erfahren will, bitte

http://www.schuledesrades.org/palme/boo ... 3/0/0/1/73

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: Mi 13. Nov 2013, 15:06 
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;)


ein bisserl was zum I-GING - TAOISMUS

kann man trennen :?:

:)

.I Ging - das Buch der Wandlung .

https://www.youtube.com/watch?v=q3G_ZhroAnQ

noch so nebenbei....Mayas hatten ähnliche Kultur...

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 Betreff des Beitrags: Re: Tao Te King
BeitragVerfasst: Mo 3. Feb 2014, 11:59 
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Was die TAOISTEN - ebenso der Schamanismus/Hunatum - zu finden in jedem Synkretismus -
schon alles wussten – kommt heute IMMER mehr zu uns
AT wie das NT (Paulusorientiert) - wollte uns - UNS selbst vergessen/verlieren lassen :!:

jedoch nicht JESUS/BUDDHA >>>>>...und noch größere Dinge als ich je getan habe...

TCM –traditionelle chinesische Medizin

Lunge - Luft (Prana) Prana ist in der Luft – ist aber nicht die Luft ….das schnürt mir die Luft ab!!!
Leber- die spirituellen Kontakte - nennen wir es >>zu mir selbst :!:
– eine Laus über die Leber gelaufen
Wut, Aggression, Groll – die Leber ist außerdem mit den Augen verbunden (blind vor Wut – Stierzeit!!)

Lunge ist Körperseele
Leber ist die Geistseele


Nutzlose Wünsche - Freude wie Zorn richten die Geistzelle kaputt (denkt nur an die übertriebenen IDOL-Anhänger)
Kasteiung des Körpers wiederum die Körperseele.

Ein Lehrspruch aus dem Taoismus –

Zwei Dinge meide –
Oh Wanderer
Nutzlose Wünsche
Kasteiung des Körpers!“


Den Magen wollen wir auch nicht vergessen – Sitz des Bauchgehirns >>>
hier kommt es zur Verarbeiten von Eindrücken – wer hatte noch nie ein laues Gefühl – beim Prüfungsstress

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