Aktuelle Zeit: Do 24. Aug 2017, 09:29
Unbeantwortete Themen | Aktive Themen

Foren-Übersicht » Das Tor zum Geist » Esoterik allgemein


Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Castaneda & andere OT
BeitragVerfasst: So 16. Okt 2011, 18:50 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Die Nachfolgenden Beiträge wurden vom Thema "Mithras und die Blase der Wahrnehmung" abgetrennt. (Grobi 29.12.2011)


Hattigatti - hatte schon alles fertig - verflixt.

Die vier Feinde des Kriegers -
;) http://www.philognosie.net/index.php/ar ... eview/229/

Um ein wenig Castanedas Worte zu verstehen,
ihn handzuhaben wird eh wiederum etwas schwieriger sein, doch hier ist ein link
der Worte sehr genau ausdrückt und in die europäische Denkweise ganz gut hineinpasst.
Ich hebe bewusst einige Sätze raus, da ich weiß, dass nicht jeder gerne den ganzen link liest.
Zitat:
Die vier Feinde des Menschseins benennt Castaneda als ... :

a) Furcht - sie lähmt uns, läßt uns in unserer Angst vor dem Unbekannten verharren
b) Macht - läßt uns in der Illusion leben, daß wir die Welt kontrollieren können
c) (Schein-) Wissen - läßt uns denken, daß wir schon "alles" kennen und es keine wirklich wichtigen Fragen mehr gibt
d) Alter - zehrt uns aus, nimmt uns die Dynamik und Lebenskraft


Die kenne ich - (fremde Abhänge runter - hier habe ich oft das Herz IN der Hose...)
Zitat:
Zur Nr. 1 - die Furcht
Eine bestimmte Ausprägung der Furcht - vor dem Unbekannten, dem Neuen, der Dunkelheit, vor Intimität oder dem Versagen etc. - hat jeder von uns schon einmal erlebt. Unsere Sicht der Welt muß wahr sein - schließlich konnten wir damit bisher erfolgreich überleben.

Besserwisserin - auch so ein Los...da muss ich noch lernen..
Zitat:
Nr. 2 - das (Schein)Wissen
Die erste Frage, die bei einer derartigen Überschrift aufkommt, ist sicherlich, wie Wissen "Schein" sein kann. Wir sind doch in einer Zeit aufgewachsen, in der die empirischen Wissenschaften längst ihren kometengleichen Aufstieg erfahren haben. Wir vertrauen unser Leben der Schulmedizin an, wir nutzen Hightech, fahren Auto und fliegen bis zum Mars.
Castaneda nennt den zweiten Feind lediglich "Wissen", was aber leicht mißverstanden werden kann. Hier ist nicht empirisches Erfahrungswissen gemeint, sondern eher die Weigerung die persönlichen Vorurteile zu überprüfen.


Wie oft übt man die aus - ab und an auch gezwungener Maßen
Zitat:
Nr. 3 - die Macht
Die Macht wird von Castaneda als der gefährlichste Feind bezeichnet. Durch jeden Lernprozeß, durch jede Erfahrung auf dem Weg gewinnen Sie an Macht.
Zitat:
Nr. 4 -
das Alter..hier hebe ich einfach mal mehr raus, denn jeder will ALT werden, aber nicht alt sein...(meine Wenigkeit auch)

Das Alter ist der einzige Feind, den Sie nicht besiegen können. Egal wie lange Sie leben mögen, am Ende steht der Tod und dessen Bruder das Alter. Das Alter erwartet jeden von uns, nur sehen die meisten Menschen nur die nächstliegende Zukunft. Wer plant schon über Jahre hinaus, oder fragt sich gar ernsthaft, was er als Pensionär oder Greis vom Leben erwartet. Das Alter zu verdrängen, ist hierbei der größte Fehler, den man machen kann. Wer nicht gelernt hat bis zum Ende zu blicken, hat immer nur die nächste Wegkreuzung im Auge.


kriegerinnen werden auch älter - blöd

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2011, 13:07 
Offline

Registriert:
Fr 30. Sep 2011, 12:50

Beiträge:
85

Wohnort:
bei Regensburg
Zitat:
Castanedas hat auch eine gewisse Erklärung von der Mystik, er nannte es >>die Blase der Wahrnehmung......
erklärbar mit/in Worten, wird relativ schwierig werden/sein.

Ist lang her, aber soweit ich mich erinnere, tauchte die "Blase der Wahrnehmug" bei der Frage auf, "ob sich ein Brujo tatsächlich in ein Tier verwandeln könne".

Don Juan erklärte Carlos den "Montagepunkt" und weil sich Carlos halt wieder mal ganz dumm stellte, wurde aus dem "leuchtenden Ei"(*), welches alles Lebewesen sind aus "Erklärtechnischen Gründen" eine "Blase der Wahrnehmung".
Don Juan erklärte, daß ein Brujo, wenn er sich in ein Tier verwandelt, "nur den Montagepunkt annimmt", den dieses Tier hat. Jedes Wesen erscheine wie ein leuchtendes Ei, und je nachdem, wo der Montagepunkt dieses leuchtenden Eies sei, würde die "Energie aus der Umgebung" verschieden wahrgenommen. Beim Menschen ist dieser Montage-Punkt ungefähr in der Blinddarmgegend, ca. 10 cm. vor dem Körper. Wenn man an dieser Stelle "Harfe spielt", kann man seinen Montagepunkt flexibler machen. Ach ja: Mit zunehmendem Alter und bei ausgeprägter Engstirnigkeit wird der Montagepunkt unflexibler, und Schauspieler trainieren es, diesen Montagepunkt innerhalb dieses Menschenbereiches willentlich zu verschieben. Und wer "verrückt" ist, dessen Montagepunkt ist "ver-rückt" von der Stelle, wo er beim "normalen Menschen" ist.

In uns Menschen geht immer "alle Information" rein, aber je nachdem wo der Montage-/Standpunkt liegt, wird man nur den Teil dieser Info für wahr nehmen und demzufolge wahr-nehmen können, für den man "die Augen geöffnet hat".

Und das hat auch Bezug zu diesem "Scheinwissen", welches ja auch wieder "vor-ab-urteilt", und damit der Seele die Möglichkeit nimmt, sich andersgeartete Informationen einzuverleiben.





*: Dieses "leuchtende Ei", welches alles Wesen sind, ist übrigens im Endeffekt "nur" die sichtbare Energieefflorenz, welche dadurch entsteht, daß sich im Erschaffenen die beiden Pyramiden umeinander drehen...
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: Mi 26. Okt 2011, 14:16 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Meine Einstellung zum/zur Mithraskult - Blase der Wahrnehmung - nehme ich sehr wohl auch das Tibetische Totenbuch her >>übersetzt BARDO >>>
Zitat:
der „Befreiung durch Hören im Bardo“ (tib. „Bar-do thos-grol“, „Das tibetische Totenbuch“), lesen wir oft vom Erkennen von Rigpa im Bardo (tib. bar-do). Bardo bezeichnet gewöhnlich die Zeitspanne zwischen dem Tod und der Empfängnis in die nächste Wiedergeburt. Bardo kann jedoch auch der „kognitive - nicht alles gelesen, doch soviel um mich darinn zurechtzufinden.

Einige User -(ihr wisst wo) - reden/behaupten es gelesen zu haben, doch ich bin draufgekommen, die haben nur kurz hineingeschaut :?: oder durchgeblättert.

Gebe den link rein - damit sich jeder das Kapitel raussuchen kann, was er gerade benötigt.
http://www.berzinarchives.com/cms/x/s/s ... +totenbuch


und nun zum nicht unerwähnten Sokrates ;)
...(der ja so einen Unsinn verzapft - nachlesbar...)

:| Unter der Anklage neue Götter eingeführt und die Jugend gefährdet zu haben, wurde Sokrates zum Tode verurteilt.
Unser Sokrates...er hat selbst ja auch keine Schriften hinterlassen,
wie verschiedene andere Religionsführer - Buddha, Jesus - haben das auch nicht selbst getan.

Was Sokrates aber auf alle Fälle gesagt hat - einige schrieben ja was nieder -
>>Ich weiß ja nicht ob ich weiterlebe, beweisen kann ich es nicht. Aber wenn es ein Leben hier gibt, muss es ja auch ein Leben da drüben geben.<<

Nix anderes sagt auch das Tibetische Totenbuch aus, es zu lesen und als Europäer auch zu verstehen, sind zweierlei Paar Schuhe.
Muss auch gestehen, sehr umfangreich - und ich ertappe mich ständig dabei, an den guten Gedanken leise Zweifel anzudocken...
ob das auch ein Buddhist machen würde, denke eher nicht.

ich gebe hier einen link rein, der an die buddhistische Denkweise und eben wieder erinnern lässt und ich frage auch - warum habe ich das alles vergessen.
Die buddhistische Erklärung der Wiedergeburt
http://www.berzinarchives.com/web/x/prn ... 2e928d3963

einfach für uns Europäer nicht zu glauben - bedingungslos...
doch ein Tibeter - der hadert nicht...ist das der Unterschied?

ja @loki, ich denke da schon etwas anders als du - bin ich doch eine etwas :?:
versteckte :?:
Buddhistin...obwohl - na man weiß nicht...wohin der Weg dich führt.

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: Mi 26. Okt 2011, 14:51 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Um noch etwas hinzuzufügen -
mit diesem Gedankengut ist 'die kriegerin' halt aufgewachsen...

darum denke ich halt anders und bin stolz - so zu denken.

Sokrates

http://www.schuledesrades.org/public/mp ... D=18&TID=2

wer magt - horcht sich das an...
;) :mrgreen:

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: Di 1. Nov 2011, 23:13 
Offline

Registriert:
Fr 30. Sep 2011, 12:50

Beiträge:
85

Wohnort:
bei Regensburg
Hallo Kriegerin,

[geschrieben und "archiviert" am Samstag, nun kurz ergänzt und einfach weggeschickt, ... zwei Biere gaben mir den Mut dazu ;-) ]

ich bin mir gerade nicht so sicher, ob tatsächlich ich es bin, der hier die Ehre hatte, von Dir angesprochen worden zu sein :P , weil... ich versteh Deine Argumentation nicht wirklich, respektive: Ich verstehe zwar Deine Argumentation, doch ich weiss nicht, welchen Bezug diese Worte zu meinem vorhergehenden Beitrag haben.

Die Kriegerin hat geschrieben:
ja @loki, ich denke da schon etwas anders als du -
bin ich doch eine etwas :?: versteckte :?: Buddhistin
...obwohl - na man weiß nicht...wohin der Weg dich führt.

Hm, daß Du anders denkst als ich ergibt sich ja schon daraus, daß Du von der Venus bist und ich vom Mars, und unsere konkurrierenden animi´s und animae´s ja jede Sache durchaus widersprüchlich ergänzen :P

Aber nun ernsthaft ;-) Deine eher rhetorische Frage, "man weiss nicht...wohin der Weg dich führt" möchte ich umdrehen und beantworten: "welcher Weg hat mich zu den jetzigen Ansichten/Einstellungen/Überzeugungen geführt?" - und ich hoffe Dich nicht zu langweilen, wenn ich nun versuche, Dir diesen Weg zu beschreiben :ugeek:

Also, (m)eine Geschichte:
Ich war als Kind schon eine Leseratte, und in meinem Elternhaus war eine Bibliothek, die ihresgleichen suchte: Von Vaters Seite gab es da viel Naturwissenschaft, GEO und Reader´s Digest, aber meine Mutter war ein Büchermessi und sie sammelte alles, was auch nur entfernt nach "Geisteswissenschaft" aussah. Und so kam es, daß in ihrer Bibliothek geisteswissenschaftliche Schätze neben Trivialstesoterik standen.
Mit 17 war ich gerade ziemlich angenervt vom Gymnasium mit seinem "abstrakt"-theoretischem Wissen und ausserdem war ich durch mein Vorbild Konstantin Wecker eher dem Revoluzzertum zugeneigt, denn einem Spiesbürgerleben. Und das war aber dann die Zeit, als ich auf die ersten Perlen in der Bibliothek meiner Mutter gestossen bin, die mir zwei grundsätzliche Dinge klarmachten, und nun kommt Sokrates ins Spiel:
Zuerst wurde ich Angesichts der Grösse der Bibliothek meiner Mutter und der Grösse des "Schatzes", der in einem Büchlein alleine stecken kann, gaanz klein und ich dachte mir: "Okay, jetzt weiss ich, daß ich wirklich nix weiss". Dieser Augenblick war, denke ich, einer der wichtigsten in meinem Leben, denn er führte dazu, daß ich die folgenden 15 Jahre Unmengen an Büchern verschlang, ohne ihren Inhalt "verstandes-urteilsmässig" in Frage zu stellen - da ich ja nix wusste und auch nie wirklich wissen würde, wenn ich nicht alle Information erst mal "rein- und wirken lassen" würde.

Ich versuch das nochmal anders zu erklären, weil dies wichtig, aber eben nicht ganz einfach ist: Du kennst die Aufforderung: "Du sollst nicht urteilen!", oder?
Okay, aber warum heisst es so?
Weil eben "Ur-teilen" Verstandessache ist, und sobald ich urteile/werte/gewichte, verunmögliche ich es, daß diese Information in die Seele/ins Bauchgehirn dringt, um dort "verarbeitet"/integriert werden zu können.

Ich weiss nicht woran es liegt, daß so viele Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, eine Information einfach mal anzunehmen, und dann der "Seele"/dem Unterbewussten/der Intuition zu überlassen, was sie mit dieser Information anfängt, weil: die Seele wird dann schon erkennen, wo die Wahrheit liegt. - Naja, eigentlich weiss ich schon, woran das liegt :P an der Übergewichtung und am "Vordrängeln" des Verstandes halt :lol:

Tut mir leid, Kriegerin, bin noch ned fertig mit meiner Anekdote, jetzt mach ich´s gleich ein bißerl ausführlicher, und dann kannst schauen, was Du mit dieser Information anfängst:

Eine der ersten Fragen, die ich mir stellte, bevor ich mich wirklich in das Durchforsten der Bibliothek stürzte, war: "Wie kommt es zu all der Ungerechtigkeit auf dieser Welt und warum sollte ich da nicht einfach mitmachen und z. B. alle Politiker erst mal assassinieren?" (ich hatte auch den "Schakal" gelesen, sehr zum Unwillen meines Vaters...) Na, und diese Frage führte mich unmittelbar zum Karma und zur Wiedergeburt, und diese beiden Grundannahmen waren für mich erst der Anlass, mich überhaupt in ein geisteswissenschaftliches Studium zu stürzen. Anders gesagt: Ich musste einfach davon ausgehen, daß es eine Art von Gerechtigkeit in unserem Erleben gibt, die wir vielleicht nicht leicht durchschauen können, aber die mit dem "Glauben" an Reinkarnation und Karma plötzlich Sinn macht. Sprich: Der "Glaube an Karma und Wiedergeburt" war die grundlegendste Voraussetzung für den Beginn meiner Studien.

So, mit 30 hatte ich also 100e von Büchern zu Religion, Mythologie, Medizin(en), Geisteswissenschaft & Co gelesen, aber hatte immer noch das klamme Gefühl: "Ich weiss nix", obwohl sonst jeder sagte, ich wäre ein wandelndes Lexikon. Am meisten geprägt war ich durch Carlos Castaneda´s, bzw. Don Juan´s "Yaqui-Weg des Wissens" (der übrigens nix mit Drogen zu tun hat...) und manchen buddhistischen Vorstellungen, T´ai Chi und Yoga, aber auch durch Astrologie, I-Ging, Runen...

Und ich hab mit 30 auch festgestellt, daß ich zwar nun über alle möglichen Religionen ne Menge "weiss", nur nicht über´s Christentum, und deswegen hab ich dann angefangen, Christi Leben und die Frühstgeschichte des "Christentums" zu erforschen. Und mit 33, also vor 11 Jahren (gefühlten 100) wurde es mir dann klar (und zwar sehr klar, es war der intensivste Moment meines Er-Lebens): Dies Alles macht nur Sinn, wenn auch die Geschichte mit JC "wahr" ist: Jesus war kein "Mensch", eben nur dem Körper/Fleische nach, sondern:
JC IST Gott, der Herr.

Bitte aufmerksam lesen, aus dem 1. Kapitel des Evangelium nach Johannes:

Zitat:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns
Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht
und die Welt kannte es nicht.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat's nicht begriffen.
Das war das wahrhaftige Licht,
welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
Er kam in sein Eigentum
und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Wie viele ihn aber aufnahmen,
denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden

aus: http://www.bibel-online.net/text/luther ... annes/1/#1

sry, ich bin mit meinen Vorbemerkungen noch nicht fertig, denn der "Clou" kommt erst noch:

Mit 33, also vor 11 Jahren, konnte ich mich also wirklich als belesen bezeichnen und darüberhinaus hatten die 1000e von "Wissens-Puzzleteilchen", die ich bis dahin gelesen hatte, plötzlich das Gesamtbild ergeben und ich wusste, daß ich nun wusste :idea:

Und dann hörte ich von den Durchgaben an Jakob Lorber. Da hiess es drüber: Jesus Christus selber habe diesem J. Lorber zwischen 1840 und 1864, also 24 Jahre lang, tagtäglich diktiert, insgesamt ca. 40000 Seiten. - "Der Schreibknecht Gottes"? Das erschien mir als sehr hoher Anspruch und das wollte ich "überprüfen", weil ich ja so gscheit war...

Und: Ja, es sieht so aus, als habe Gott der Herr in Jesus Christus, auch bekannt als "das Schöpferprinzip", "Brahma", "TAO" und so, vor 150 Jahren dem J. Lorber 24 Jahre lang diktiert, tagtäglich, und damit der Menschheit einen dermassen unermesslichen Weisheitsschatz überlassen, daß Worte es nicht ausdrücken können.

Es gibt keine angemessene Anzahl von Ausrufezeichen und Hervorhebungen, um den letzten Satz zu unterstreichen, also vielleicht einfach nochmal lesen...

Für mich damals das Schöne:
Die Durchgaben erklären so ziemlich alles, und dieses Bild, welches sich anhand meiner zusammenstudierten Puzzleteilchen ergeben hatte... es wurde nicht nur bestätigt, sondern seitdem immer nur weiter komplettiert und ausgefeilt.

Dieses Bild umfasst die jenseitigen, feinstofflichen Bereiche, von denen es eine Unzahl gibt, und/aber genauso die Frühgeschichte der Menschheit, ihre Entwicklung bis zu JC und bis zum Jetzt und bis zu dem, was noch kommt.

Und auch das Wissen um die Wiedergeburt wird genau beschrieben, und warum diese "Lehre" in den Evangelien nicht auftauchte, aber dazu später mehr.

So, entschuldige die lange Vorrede, Du schreibst:
Die Kriegerin hat geschrieben:
...das Tibetische Totenbuch her >>übersetzt BARDO >>>

ich wollte das Bardo bei Gelegenheit - die sich nie gab - mal durchstudieren, aber nicht, weil ich mir neue oder einfachere Wahrheiten erhoffte, denn: "die Wahrheit" über das "Totenreich" hatte ich bis dahin schon eruiert, das war lange, bevor ich 30 war. Die Thematik über die jenseitigen Welten wurde z. B. hier
Bild bereits hervorragend beschrieben, und auch in den Durchgaben an Lorber steht alles mehr als genau drin.

Die Kriegerin hat geschrieben:
BARDO - Muss auch gestehen, sehr umfangreich - und ich ertappe mich ständig dabei, an den guten Gedanken leise Zweifel anzudocken...

Verständlich, denn das Bardo ist ja nicht nur sehr umfangreich, sondern auch in einer anderen Sprache und in einer anderen Kultur verfasst worden, und um die heutigen Bardo-Übersetzungen zu verstehen, muss man, denke ich, schon vorherwissen, was der Schreiber mit seinen Worten sagen will...

Die Kriegerin hat geschrieben:
und nun zum nicht unerwähnten Sokrates ;)
...(der ja so einen Unsinn verzapft - nachlesbar...)

>>Ich weiß ja nicht ob ich weiterlebe, beweisen kann ich es nicht. Aber wenn es ein Leben hier gibt, muss es ja auch ein Leben da drüben geben.<<

Plato und auch Sokrates waren - in heutigen Verhältnissen gerechnet - beinahe unglaublich weise, aber sie formulierten ihre Meinungen gerne konkret in These-Antithese, um dann darüber zu diskutieren, un dabei muss zwangsläufig teilweise Blödsinn rauskommen, findest Du nicht?

Die Kriegerin hat geschrieben:
Die buddhistische Erklärung der Wiedergeburt
http://www.berzinarchives.com/web/x/prn ... 2e928d3963

Ich hab da echt weit reingelesen, und habe dabei ein paar logische Fehler gefunden; willst Du diese diskutieren?

Darüberhinaus steht bei Lorber einiges über "falsch verstandene Lehren über Wiedergeburt" bei asiatischen Völkern, dabei kommt aber der Hinduismus schlechter weg.

Kurz gesagt: nach den Durchgaben an Lorber wird eine Menschenseele, wenn sie einmal ausgebildet ist, nie wieder in eine "niedere"/Tierseele "zurück"inkarnieren, aber sie wird so lange in "irdisch"-materiellen Bereichen/Dimensionen inkarniert bleiben, bis sie in die Himmel zurück kann.

Wohlgemerkt: Auch das NIRWANA und die ewigen Jagdgründe und die Traumwelten und das "untere" Jenseits und alle Höllen und "Schulstätten" der noch nicht voll ausgebildeten Menschenseelen gehören zu diesen "irdisch-materiellen Welten", auch wenn viele dieser Welten noch eine Stufe "feinstofflicher" sind als diese materielle Erde und unser feststofflicher Leib.

Wie schon mal gesagt: Am besten ver-Sinn-Bild-Licht im Hexagramm:
Pyramide nach oben = die Himmel = kein "Stoff", nur Licht
Pyramide nach unten = die Höllen = "gefrorenes Licht" = Fein-Stoff
dazwischen "Malchuth", das Reich = die Erde und der Mensch = Fest-stoff

Die Kriegerin hat geschrieben:
einfach für uns Europäer nicht zu glauben - bedingungslos...
doch ein Tibeter - der hadert nicht...ist das der Unterschied?

...warum denn in die Ferne schweifen? Ist das der Unterschied?

Zitat:
"Wer Augen hat zu sehen, der sehe!"

und wenn er genau hinsieht - bemerkt er vielleicht, daß "die Wahrheit" schon immer direkt vor seinen Augen war.

A propos, und deswegen mach ich auch so viele Worte drum:
Die "Zeichen der Zeit" ( -> Thread, der, so Gott will, bald folgt...) stehen auf Sturm, und es bleibt m. E. nicht mehr viel Zeit für "Selbstfindung" und "Glaubensfragen" und "Suche nach dem Sinn des Lebens in uralten, aus´m fremdländischen übersetzten Texten".

Und damit sind wir wieder bei der "Blase der Wahrnehmung", eine Abstrahierung der Tatsache, daß jeder nur das sieht, was er sehen will, also nur das für wahr nimmt, was er wahr-nehmen/GLAUBEN kann.

Daraus ergibt sich die logische, und für mich Wichtigste aller Fragen:

Zitat:
Was hilft es, die richtige Frage zu stellen,
wenn man die (einzig richtige) Antwort nicht zulassen/glauben/wahr-nehmen will
und deswegen auch nicht wahrnehmen/erkennen kann?


Ich freue mich auf Antwort, und grüsse
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: Do 3. Nov 2011, 16:43 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Zitat:
loki:Hallo Kriegerin,
[geschrieben und "archiviert" am Samstag, nun kurz ergänzt und einfach weggeschickt, ... zwei Biere gaben mir den Mut dazu ]



bin ich so furchteinflößend? Hoffe dies wohl nicht zu sein.
Ich bin nur eine 'suchende Theosophin' :? - Betonung aus Suchende und du kennst meinen Spruch...
Ich weiß eben wirklich rein gar nix, denn bin ich mal so verwegen - zu denken - :idea: ich weiß was..
komme ich am nächsten Tag wieder drauf, :cry: ich weiß nix...aber das was ich erfahren habe - habe ich wohl UND auch übel - leider oft zum Leidwesens meines Körpers - abgespeichert.

Zitat:
ich bin mir gerade nicht so sicher, ob tatsächlich ich es bin, der hier die Ehre hatte, von Dir angesprochen worden zu sein , weil... ich versteh Deine Argumentation nicht wirklich, respektive: Ich verstehe zwar Deine Argumentation, doch ich weiss nicht, welchen Bezug diese Worte zu meinem vorhergehenden Beitrag haben.


Sei nicht so bescheiden, denn 'Bescheidenheit ist eine Zier - doch weiter kommst du ohne ihr.' hihihihi :D
War der Satz - das Ei..und und und

und nun habe ich mir deine Geschichte durchgelesen, so an die 2-3 x und festgestellt - so unterschiedlich denken wir partout nicht -
was noch sein kann ich bin auf dem Land aufgewachsen und in einem sehr katholisch geprägten, noch dazu.
Ich bin ohne Konfession und wenn ich mal im Religionsunterricht TEILNEHMEN musste - da hat die kriegerin schon 3x besser aufgepasst - denn mir entging nix, was ich bei diesen Pharisäern - nur im entferntesten Sinn - hätte anklagen können. (ich war ja auf kriegsfuss/pfad)
Und wenn mir die Pfaffen - etwas über Jesus erzählten...ausgerechnet mir - bei denen ihr kurze Erwähnung von JESUS NT -
dann war ich eh schon 180 - natürlich erst als ich älter war.
Aber ich kann mich noch gut erinnern - als ich fragte - was soll ein Kind im Beichtstuhl - welche Sünden ??? das war, als ich 7 war.
- lt Inkarnation - war mir die kriegerin schon vorprogrammiert oder war ich das schon vorher?
ISHTAR - Göttin des Krieges - wird die nicht auch im Mithrasmysterium erwähnt/gezeigt??
Da kenne ich mich nicht so gut aus - um nochmals auf dein Ei zurückzukommen.

Du bist auch in einem sehr belesenen Haus aufgewachsen und wenn man jung ist - ist man Rebell und überhaupt wenn man soviel liest - da muss man schon Gedanken sortieren.
Was dir dein Wecker, war mir
der CHE - ein IDOL, kein IDEAL - was der so alles bewerkstelligt hat - GUTES eher mehr - und dann leider auch die Revolutionen - aber die kriegerin denkt da auch an die Gottheiten Shiva wie Kali, sozuagen ein neuse Programm muss installiert werden -
Erneuerung - doch zuerst muss das Alte zerstört werden.
Obwohl an dem Alten noch immer festgehalten wird...so ist der menschliche Geist..
Akasha --Chronik...

Zitat:
Zitat:
"Wer Augen hat zu sehen, der sehe!"
und wenn er genau hinsieht - bemerkt er vielleicht, daß "die Wahrheit" schon immer direkt vor seinen Augen

Das ist ein sehr wahrer Spruch - wie oft verschließt sich der Mensch, um nicht in sich selbst blicken zu müssen...letzte Woche hielt ich mir sogar die Ohren zu...
unsere Wahrnehmungsorgane - Augen, Ohren und Nase....
und wer badet dann aus...die Leber, das Hez, das Gehirn....
das Gehirn wohl am meisten,
denn zu verarbeiten - das richtige Wissen herauszufiltern,
ist nicht einfach - oder empfinde ich das nur so??
Na wir haben uns ja eh den Reimund Cremer gegeben - ich halt - 3. x nun.
Und weißt du was für mich die schwierigste Stufe des Immerdarbleibens war - Menschen die man gern/liebt hat - sterben zu sehen...(da dachte ich unwillkürlich an meine Kinder)

Warum in die Ferne schweifen - ich wohne in Österreich - meine jetzige Seele ist österreichiches, aber noch mehr tirolerisch.
ich habe aber ein ganz anderes Denken als meine Mitmenschen - sogar oft total konträres Denken - geegnüber meiner Familie - und von mir aus - wie ein Nordländer.

Was ich dann noch so alles andere mitbekommen habe -
rein jetzt auch Inkarnations-mäßig gedacht...da tun sich hier und da schon Spalten auf - was wäre da ein Vulkan.

Glaubst du ist der Castaned bei der Blae der Wahrnehmung angekommen - ich denke nicht...wir übernehmen aber sein Gedankenspiel, seine Gedankenwelt -
wei wir auch die griechischen Denkweisen Zeus/Hera (Mars und Venus)noch nicht aus den Augen verloren haben.

Zitat:
Ich freue mich auf Antwort, und grüss

Hoffe einiges beantwortet zu haben - da ich zwar gerne schreibe - aber des Öfteren wieder so schreib bzw. denkfaul bin...
Habs auch schon besser alle sgeschrieben aber ist verschwunden...so a Kaas

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: So 6. Nov 2011, 23:02 
Offline

Registriert:
Fr 30. Sep 2011, 12:50

Beiträge:
85

Wohnort:
bei Regensburg
Hey Kriegerin,

sei bedankt für Deine Antwort...

Die Kriegerin hat geschrieben:
bin ich so furchteinflößend? Hoffe dies wohl nicht zu sein.

naaaiin, natürlich nicht, ich glaub nur, daß manche meiner Beiträge recht "dicht" sind, also, daß da sehr viel Info drinsteckt, und sie deswegen vielleicht überheblich/abgehoben/besserwisserisch/grosskotzig rüberkommen... (und weil ich ja eigentlich soo ein schüchterner Mensch bin... ;-) )

Die Kriegerin hat geschrieben:
Ich bin nur eine 'suchende Theosophin' :? - Betonung aus Suchende und du kennst meinen Spruch...
Ich weiß eben wirklich rein gar nix, denn bin ich mal so verwegen - zu denken - :idea: ich weiß was..
komme ich am nächsten Tag wieder drauf, :cry: ich weiß nix...aber das was ich erfahren habe - habe ich wohl UND auch übel - leider oft zum Leidwesens meines Körpers - abgespeichert.

hhmm, ich kann Dir nur raten: versuch mal weniger zu "denken", sondern "glaub einfach mal" = setz "einfach mal" "andere"/weitere Axiome und überprüf sie dann (die nun folgenden Antworten auf die gleichen Fragen...) mit Deinem "Bauchgefühl", Deiner Intuition.

Es ist halt einfach mal so: Wenn Du bestimmte Antworten nicht zulässt, werden bestimmte Fragen nie beantwortbar sein, und damit bleibt die ewige Sehnsucht und die ewige Fragerei.

Die Kriegerin hat geschrieben:
Und wenn mir die Pfaffen - etwas über Jesus erzählten...ausgerechnet mir - bei denen ihr kurze Erwähnung von JESUS NT - dann war ich eh schon 180 - - denn mir entging nix, was ich bei diesen Pharisäern - nur im

entferntesten Sinn - hätte anklagen können. (ich war ja auf kriegsfuss/pfad)

was genau brachte Dich denn auf 180 bei der Erwähnung Jesu? Daß die Pfaffen so bigott sind? ... mich schon/auch...

Die Kriegerin hat geschrieben:
Aber ich kann mich noch gut erinnern - als ich fragte - was soll ein Kind im Beichtstuhl - welche Sünden ??? das war, als ich 7 war.

Ja, da sprach wohl noch die unverfälschte, natürliche Intuition des Kindes.

Allein - diese "natürliche, unschuldige" Intuition mussten wir verlieren, wegen des Apfels und dem Erkennen dessen, was gut und böse ist... denn wenn man nur das Gute kennt ( = Intuition/innere Stimme), dann ist man auch nicht hin und her geworfen zwischen "Intellekt" = das Böse und "Intuition", und kann sich deswegen auch nicht ent-scheiden und letztendlich Kind Gottes werden.

Die Kriegerin hat geschrieben:
- lt Inkarnation - war mir die kriegerin schon vorprogrammiert oder war ich das schon vorher?


Ich denk mal, wir leben in einer sehr interessanten Epoche, um nicht zu sagen, in einer der wichtigsten Phasen seit Anbeginn der Schöpfung, und viele alte Seelen sind inkarniert, die noch eine tiefe Ahnung in sich tragen und von daher schon einer anderen "Schöpfungsgeneration" angehören, als die meisten heutigen "jungen Seelen", die mit diesem nun kommendem Schicksal ( -> Zeichen der Zeit), = "Apokalypse", nun ähnliches erleben werden wie die Seelen, welche damals schon auf Atlantis oder später zu Noah´s Zeiten lebten. Denn nicht alle Menschen-Seelen sind gleich alt, das sollte klar sein.

Und darüberhinaus gibt es "Seelen von unten", welche also direkt "aus der Materie entstanden", deren Seelen also "zusammengesetzt sind" aus vielen kleineren Seelen (Tier-, Pflanzen- und Mineralien-Seelen) und "Seelen von oben", also Licht- und leider auch Dunkelwesen, welche aus "höheren Dimensionen" wegen der Erfüllung diverser Aufgaben "herunter"inkarnieren, und deren Seelen sind dann eben nicht aus der Materie entstanden. Und es gibt auch Engel, welche sich freiwillig entscheiden, alles zu vergessen was sie wissen und im Fleische zu inkarnieren, weil es ihnen erstrebenswerter erscheint, ein freies Kind Gottes zu werden, als "nur" ein kleiner Finger Gottes zu sein.

Die Kriegerin hat geschrieben:
wenn man soviel liest - da muss man schon Gedanken sortieren.
...
und wer badet dann aus... das Gehirn wohl am meisten,
denn zu verarbeiten - das richtige Wissen herauszufiltern,
ist nicht einfach - oder empfinde ich das nur so??

"Gedanken sortieren" schreibst Du...
da bin ich wieder bei "Intuition" versus "Verstand"... irgendwann sollte klar werden, daß der Verstand nicht ausreicht, um eine gewisse "Grösse von Gedanken" zu sortieren. Ich erinnere mich an ein sehr intensives Gedankenexperiment/~erlebnis, welches ich mit 23 hatte. Es hing mit einem sehr aufputschenden Mittel und deswegen stattfindendem Gedankenjagen zusammen. Der "innere Dialog", um bei Don Juan zu bleiben, war also sehr hektisch. Ich bemerkte, daß es nicht mehr funktionierte, mich auf einzelne Gedankenstränge zu konzentrieren und da ich den multiplen Dialog auch nicht anhalten konnte/wollte, beschloss ich, mich zurückzuziehen und nur noch zu beobachten. Der folgende Moment war dann recht kurz, aber auch unglaublich intensiv. "Es kam mir so vor", als würden mehr als ein Dutzend Gedankengänge gleichzeitig ablaufen (...keinen einzigen konnte ich "bewusst" greifen), die wiederum andere Gedankengänge initiierten, - wie ein riesengrosser vernetzter Computer, und innerhalb von 2-3 Sekunden "wusste ich glasklar" die Antwort auf die Fragen, welche mich die Wochen vorher beschäftigt hatten.

Dies Erlebnis war so eine Art Schlüssel, weil ich daraufhin weiter Unmengen an Büchern aus allen Richtungen verschlang, - egal, wie "lächerlich" sie sich manchmal anhörten für den "gesunden Menschenverstand", weil ich ja wusste:
Irgendeine Instanz in mir kann aus all den Informationen genau die richtigen Informationen herausfiltern und daraufhin die richtigen Anrworten liefern. "Ich selber" musste dazu eigentlich gar nichts tun, "nichts verstehen", weil das Verständnis irgendwann von alleine kommen würde, wenn alle Information da und die Zeit reif wäre. Und so war es dann ja auch, ein Jahrzehnt später. Und deswegen kann ich nun, wiederum ein Jahrzehnt später, sagen, daß ich nicht mehr "glauben" muss, sondern daß mein Wissen gewachsen ist und nun felsenfest dasteht. Nicht aufgrund von Dogmen, sondern weil es einfach richtig ist...

Inzwischen haben wir nicht mehr viel Zeit ( -> Zeichen der Zeit :p ) und deswegen gebe ich einfach mal den Tip, als Antwort auf die Frage, "was das denn nun eigentlich alles soll", auch zuzulassen, daß tatsächlich Jesus Christus eine massgebliche Rolle spielt (präsens!) und wir uns deswegen vielleicht überlegen sollten, woher denn eigentlich unsere innere Stimme kommt, damit wir zu Gedanken angeregt werden, inwieweit das vielleicht mit dem "Dein Wille geschehe" aus dem Abwun d´bwaschmaja, dem "Vater unser" zusammenhängt.

Die Kriegerin hat geschrieben:
der CHE - ein IDOL, kein IDEAL - leider auch die Revolutionen -
...
Shiva wie Kali ...ein neues Programm muss installiert werden -

Erneuerung - doch zuerst muss das Alte zerstört werden.

Zuerst: Ich war DER Che-Vertreter in meinem Umkreis, die Flagge hing damals ausm Fenster ;-)
Später ebbte das ab, keine Ahnung, warum.

Aber interessanterweise habe ich einen Tag bevor ich Deinen Beitrag las, wieder mal etwas über Che gehört, in ner Videobotschaft. Tip: Selber ansehen, auch wenn die Stimme von jasinna gewöhnungsbedürftig ist:
http://www.youtube.com/watch?v=qiYWGwukuUY, ab minute 13:40 wird gefragt: "Warum wird Che verehrt und Gaddafi als Verbrecher abgestempelt?" und dann werden Che und Gadddafi kurz verglichen...
(zu jasinnas Videos, die ich letzte Woche fast alle angesehen habe, werd ich einen eigenen Fred aufmachen...)

Die Fragen, die im Raum stehen:
"Wer bestimmt eigentlich unsere Idole?"
"Wer installiert die Programme?" und
"Wer zerstört das Alte, - das sehr oft auch gut war?"

Die heutigen Idole sollten Colonel Gaddafi, nun Märtyrer, und Präsident Ahjmadinejad sein, aber auch dazu -> Zeichen der Zeit

Die Kriegerin hat geschrieben:
Na wir haben uns ja eh den Reimund Cremer gegeben - ich halt - 3. x nun.
Und weißt du was für mich die schwierigste Stufe des Immerdarbleibens war - Menschen die man gern/liebt hat - sterben zu sehen...(da dachte ich unwillkürlich an meine Kinder)

ja, sterben und der Wunsch nach Unsterblichkeit...

Das von Reimund Cremer hab ich gelesen, und was er zur inneren Stimme erklärt, ist sehr lesenswert. Was aber das Weitere betrifft, also die "Unsterblichkeit" ... da sehe ich so etwas wie einen Umweg drin, auf dem Weg zur Kindschaft Gottes, und bestimmt ist dieser Weg gangbar. Ob es sinnvoll ist, diesen Umweg zu gehen... für manche Menschen wahrscheinlich schon, für die meisten Anderen aber wahrscheinlich eher nicht.

Zum Tod: Der war für mich eigentlich nie richtig erschreckend, aber ich habe nie junge Menschen sterben sehen. Meinen Vater konnte ich begleiten, er war 86 und ich konnte im Krankenhaus bei ihm bleiben. Ich hatte das Bardo und "Brücke ins Licht" dabei, und hab ihm dann aus "Brücke ins Licht" vorgelesen, aber er war alt, und er wollte sterben, und er war bei klarem Verstand/ohne Narkotika, und er konnte ruhig entschlafen, und es war gut.

Dagegen, ein eigenes Kind zu verlieren ist natürlich für eine Mutter, als würde ein Teil ihres Selbst sterben, und ist wohl nicht mit dem Tod eines Alten oder Kranken zu vergleichen.( -> Don Juan, "Kinder sind aus dem leuchtenden Ei der Mutter", die Geburt hinterlässt eine "Narbe", ein "eigenes-Leben-ausserhalb" entsteht...)

Trotz allem bleiben nur zwei Wege: durchzudrehen, weil man ein Liebstes verloren hat, oder Gott-Vater anzuerkennen, und anzuerkennen, daß seine Wege unergründlich sind, und wir wegen der täglichen Verstrickung ins eigene Karma das gesamte Bild, und den Sinn, nicht mehr sehen/begreifen können.

Ja, so schwer es ist: "Sein Wille geschehe", denn es geschieht ja sowieso, und so wie es geschieht, ist es gut und am Besten.

Die Kriegerin hat geschrieben:
Glaubst du ist der Castaned bei der Blase der Wahrnehmung angekommen - ich denke nicht...wir übernehmen aber sein Gedankenspiel, seine Gedankenwelt -

Hm, C. Castaneda ist es gelungen, sehr komplexe Anschauungen der südamerikanischen Brujo´s sehr anschaulich zu vermitteln.

Dazu bedarf es natürlich bestimmter "Wortneuschöpfungen", weil ja weder Don Juan noch Carlos die Bezeichnungen aus anderen Kulturen kannten, aber die "Inhalte" aus dem südamerikanischen Dialekt ins Englische übersetzt werden mussten. Und es ist ein Missverständnis zu meinen, man könne bei der Blase der Wahrnehmung "ankommen", weil: wir sind ja dauernd drin! Bzw. sind wir ein leuchtendes Wesen, von Don Juan "Ei" genannt, aber nur, weil Carlos immer so beharrlich fragte, und jedes leuchtende Wesen hat halt seinen "Montagepunkt", welcher erstens bedingt, wie das Wesen die einfliessende Energie interpretiert, und zweitens, "wie seine Erscheinung ist" -> "Die Kunst des Pirschens"

Aber im Endeffekt sind das m. E. alles Be~/Umschreibungen für Nebensächliches, es ist so, als würde man feinstoffliche Organe beschreiben, statt das feinstoffliche/geistige Leben selber zu beschreiben...

Die Kriegerin hat geschrieben:
da ich zwar gerne schreibe - aber des Öfteren wieder so schreib bzw. denkfaul bin...
Habs auch schon besser alle sgeschrieben aber ist verschwunden...

Ja, ich kenn das, und inzwischen schreib ich nur noch off-line, wenn ich grad Lust und Zeit hab. Ist halt ein bißchen lästig mit den [/i]kursiv[i]-Schreibungen, aber inzwischen klappt´s recht gut ;-)

und ausserdem... s´pressiert ned mit antworten, muss ja auch alles erst mal verdaut werden... :-)

LG
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mithrasmysterium und die Blase der Wahrnehmung
BeitragVerfasst: So 13. Nov 2011, 20:24 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Hallo loki,
Das wird Schwerstarbeit

Zitat:
loki:
naaaiin, natürlich nicht, ich glaub nur, daß manche meiner Beiträge recht "dicht" sind, also, daß da sehr viel Info drinsteckt, und sie deswegen vielleicht überheblich/abgehoben/besserwisserisch/grosskotzig rüberkommen... (und weil ich ja eigentlich soo ein schüchterner Mensch bin... ;-) )
@loki,
Ich denke - wir dürfen hier
sehr wohl ein bisserl intensiver sein - wir sind hier schon ein bisserl anspruchsvoller.....und mir geht es auch des Öferen so - mit Besserwisser und etc....
und schüchtern haha bin ich auch...ich senke oft den Blick
(zeitweise auch wie ein Widder - der Anlauf nimmt)

Zitat:
loki:
hhmm, ich kann Dir nur raten: versuch mal weniger zu "denken", sondern "glaub einfach mal" = setz "einfach mal" "andere"/weitere Axiome und überprüf sie dann (die nun folgenden Antworten auf die gleichen Fragen...) mit Deinem "Bauchgefühl", Deiner Intuition.
Ist eine ernstzunehmende Antwort..
doch hier ertappe ich mich, ich bin halt ein bisserl griechisch empiririsch angehaucht..
und hier muss ich einfach akzeptieren und zulassen, denn ein Kampf gegen diese Gedanken - wäre verschwendete Energie
Zitat:
Ja, da sprach wohl noch die unverfälschte, natürliche Intuition des Kindes.

Ich denke auch - dass ich sehr intuitiv war, doch das empirische Denken war da schon da...denn Kind war ich leider oder Gottseidank nicht lange...war stets nüchtern denkend....ohne eigentlich so erzogen geworden zu sein...
spielte aber lieber mit Kränen und Traktoren - Puppen waren mir ein Greuel...
Zitat:
loki:
Und darüberhinaus gibt es "Seelen von unten", welche also direkt "aus der Materie entstanden", deren Seelen also "zusammengesetzt sind" aus vielen kleineren Seelen (Tier-, Pflanzen- und Mineralien-Seelen) und "Seelen von oben", also Licht- und leider auch Dunkelwesen, welche aus "höheren Dimensionen" wegen der Erfüllung diverser Aufgaben "herunter"inkarnieren, und deren Seelen sind dann eben nicht aus der Materie entstanden. Und es gibt auch Engel, welche sich freiwillig entscheiden, alles zu vergessen was sie wissen und im Fleische zu inkarnieren, weil es ihnen erstrebenswerter erscheint, ein freies Kind Gottes zu werden, als "nur" ein kleiner Finger Gottes zu sein.



Wenn ich diese Sätze lese - würde ich sie sogar als zutreffend bestätigen...
gehe hier auch auf die Dualität ein - wir sind viele Seelen - Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen werden wir zusammenfügen müssen
Wir sind Engeln und Dämonen zugleich und erinnere an den Engel Uriel und an den Dämon Uriel..
und so komme ich zur nächsten Frage...was sind Engel, was sind Dämonen - nicht ein und dieselbe Wesenheit
Dualität - ist doch auch ein Bestandteil des Planeten Erde.

Ich spiele mal ein Gedankenspiel-Konstrukt...Hypothese - Verlust unser Feinstofflichkeit.
ICH BIN - wir sind -Wesenheiten-GOTT - und weil es uns (WEIL WIR UNS) so gut gefiel(en)-
teilten wir uns in 2 Teile undsoweiter undsofort...so und da kamen wir auf die Idee- die Gefühle kennenlernen zu wollen.
Gesagt - getan...doch um diese Sache einzuordnen - brauchte wir einen Planeten, der materiell war...
und so haben wir uns - vielleicht zuerst aus Übermut geteilt und als wir uns aus dem Fenster gelehnt hatten...wars wohl fast zu spät.
(Denke da an die Sumerer...nicht zu sehr an die griechische Götterwelt...- denn dort waren die Götter auf den Menschen eifersüchtig)

Zitat:
loki:
Die Fragen, die im Raum stehen:
"Wer bestimmt eigentlich unsere Idole?"
"Wer installiert die Programme?" und
"Wer zerstört das Alte, - das sehr oft auch gut war?"




Das ist sicher auch zeitabhängig...die Studentenrevolten. der Kommunismus...Ost-Westgeplänkel....und Kuba mittendrin
Der CHE wurde ja von Amerika auch gejagt und als er in Bolivien - erschossen wurde - er hat es ja schon lange vorher gewusst - hat man IHM, um IHN zu identifizieren, auch die Hände abgeschnitten - Fingerabdrücke, die die USA ja hatten - er war ja mal anwesend..
und er war SCHÖN - ein Leiberl vom CHE - ist ja heute noch aktuell
Ob ich einem Gaddafi tragen würde...geh...

Zitat:
loki:
Hm, C. Castaneda ist es gelungen, sehr komplexe Anschauungen der südamerikanischen Brujo´s sehr anschaulich zu vermitteln.


Ja - da gebe ich dir recht - er hat in unsere Sprachauffassung das schon gut getroffen,
besser wie so manch buddhistische Niederschriften -
doch nun versteht man das auch schon gut
- außerdem haben wir Fremdsprachen gelernt,
Gefühle entwickeln gelernt
obwohl - jeder entwickelt sich ja in SEINER speziellen Richtung.

So loki, nun ist das Ärgste getan..hoffe dir auch akzeptable Antworten gegeben zu haben und bis bald...

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Castaneda & andere OT
BeitragVerfasst: Do 29. Dez 2011, 18:23 
Administrator
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Di 2. Aug 2011, 17:36

Beiträge:
157
Die Kriegerin hat geschrieben:
Die vier Feinde des Menschseins benennt Castaneda als ... :

a) Furcht - sie lähmt uns, läßt uns in unserer Angst vor dem Unbekannten verharren
b) Macht - läßt uns in der Illusion leben, daß wir die Welt kontrollieren können
c) (Schein-) Wissen - läßt uns denken, daß wir schon "alles" kennen und es keine wirklich wichtigen Fragen mehr gibt
d) Alter - zehrt uns aus, nimmt uns die Dynamik und Lebenskraft


Diese Auflistung strotzt vor schweren Fehlern.
In Castanedas "Die Lehren des Don Juan" werden die vier Feinde des Wissenden wie folgt beschrieben:
1. Die Angst
2. die Klarheit
3. Die Macht
4. Das Alter

Es geht nicht um die Feinde des "Menschseins" sondern des Wissenden. Ein bedeutender Unterschied, da Don Juan ganz unmißverständlich Beschreibt, daß diese Feinde während der Einweihung auftreten.

Zitat:
Zur Nr. 1 - die Furcht
Eine bestimmte Ausprägung der Furcht - vor dem Unbekannten, dem Neuen, der Dunkelheit, vor Intimität oder dem Versagen etc. - hat jeder von uns schon einmal erlebt. Unsere Sicht der Welt muß wahr sein - schließlich konnten wir damit bisher erfolgreich überleben.


Don Juans beschreibt, daß die Angst auftritt, sobald der Lernende größere Fortschritte macht, da er nicht das lernt, was er anfänglich glaubte lernen zu werden. Das hat nicht viel mit den Ängsten im täglichen Leben zu tun, sondern resultiert aus dem Gelernten/Gesehenen, was eine gründliche Umgestaltung des Bewußtseins mit sich bringt. Die natürliche Schutzfunktion unseres Bewußtseins auf diese neue Situation ist Angst. Ein Fortschreiten auf diesem Weg steigert die Angst ins Unermessliche, ist aber die einzige Möglichkeit, diese zu überwinden. Ein Punkt an dem fast jeder Lernende (zumindest der westlichen Welt) scheitert.

Zitat:
Nr. 2 - das (Schein)Wissen
Die erste Frage, die bei einer derartigen Überschrift aufkommt, ist sicherlich, wie Wissen "Schein" sein kann. Wir sind doch in einer Zeit aufgewachsen, in der die empirischen Wissenschaften längst ihren kometengleichen Aufstieg erfahren haben. Wir vertrauen unser Leben der Schulmedizin an, wir nutzen Hightech, fahren Auto und fliegen bis zum Mars.
Castaneda nennt den zweiten Feind lediglich "Wissen", was aber leicht mißverstanden werden kann. Hier ist nicht empirisches Erfahrungswissen gemeint, sondern eher die Weigerung die persönlichen Vorurteile zu überprüfen.


Als Nr. 2 ist hier zumindest die Reihenfolge richtig. Selbstverständlich steht die Klarheit (Scheinwissen ist der falsche Begriff) vor der Macht.
Hier geht es nicht bloß um die Weigerung persönliche Vorurteile zu überprüfen, sondern um die aus der Überwindung der Angst resultierende Selbstsicherheit zu überwinden. Es geht darum, niemals zu glauben, bereits alles zu wissen, sondern immer offen für weiteres Wissen und Erkenntnisse zu sein. Das ständige Hinterfragen soll nicht zum Stillstand kommen.

Zitat:
Nr. 3 - die Macht
Die Macht wird von Castaneda als der gefährlichste Feind bezeichnet. Durch jeden Lernprozeß, durch jede Erfahrung auf dem Weg gewinnen Sie an Macht.


Und was ist das gefährliche an der Macht ?
Don Juan:"Ein Mann, der von der Macht besiegt ist, stirbt, ohne wirklich gewußt zu haben, wie mit ihr umzugehen ist. Macht ist nur eine Last über seinem Schicksal. Solch ein Mann hat keine Gewalt über sich selbst und kann nicht entscheiden, wann oder wie er seine Macht anwenden soll."
Weiter führt er aus: "Er muß einsehen, daß die Macht, die er scheinbar gewonnen hat, niemals wirklich sein ist. Er muß sich zu jeder Zeit selbst beherrschen und alles, was er gelernt hat, vorsichtig und ehrlich gebrauchen. Wenn er sieht, daß Klarheit und Macht ohne Selbstbeherrschung schlimmer als Fehler sind, wird er einen Punkt erreichen, wo sich ihm alles fügt. Dann wird er wissen, wann und wie er seine Macht gebraucht."*1

Zitat:
Nr. 4 -
das Alter..hier hebe ich einfach mal mehr raus, denn jeder will ALT werden, aber nicht alt sein...(meine Wenigkeit auch)

Das Alter ist der einzige Feind, den Sie nicht besiegen können. Egal wie lange Sie leben mögen, am Ende steht der Tod und dessen Bruder das Alter. Das Alter erwartet jeden von uns, nur sehen die meisten Menschen nur die nächstliegende Zukunft. Wer plant schon über Jahre hinaus, oder fragt sich gar ernsthaft, was er als Pensionär oder Greis vom Leben erwartet. Das Alter zu verdrängen, ist hierbei der größte Fehler, den man machen kann. Wer nicht gelernt hat bis zum Ende zu blicken, hat immer nur die nächste Wegkreuzung im Auge.


Auch diese Ausführungen haben nicht viel mit den Lehren Don Juans zu tun. Es geht hier darum, dem Verlangen nach Ruhe nicht nachzugeben und nicht etwa, sich um seine Altersvorsorge zu kümmern.
Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: Die Feinde des Wissenden wurden von Don Juan nicht für ein profanes Alltagsleben beschrieben, sondern für den Suchenden auf dem Weg zum Wissen.

*1 Carlos Castanede: Die Lehren des Don Juan

_________________
x=0
Nach oben
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Castaneda & andere OT
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2011, 10:03 
Benutzeravatar
Offline

Registriert:
Fr 23. Sep 2011, 17:03

Beiträge:
3601
Zuerst mal die Frage - wer oder was sind "andere OT" :?: :?:

:?: Warum abgtrennt - verstehe ich nicht - aber mir im Grunde doch egal....war das kein 'weiterkommen/weiterdenken' meines Geistes...
ist das keine Blase der Wahrnehmungen...

ich bin keine Castaneda-Leserin - doch was ich da las - genügte mir.
Ich habe Angst davor
- von diesen 4 Sachen, die in diesem link angeführt werden.
Zitat:
a) Furcht - sie lähmt uns, läßt uns in unserer Angst vor dem Unbekannten verharren
b) Macht - läßt uns in der Illusion leben, daß wir die Welt kontrollieren können
c) (Schein-) Wissen - läßt uns denken, daß wir schon "alles" kennen und es keine wirklich wichtigen Fragen mehr gibt
d) Alter - zehrt uns aus, nimmt uns die Dynamik und Lebenskraft.

http://www.philognosie.net/index.php/ar ... eview/229/

"Die Furcht des Tormanns vorm Elfmeter" - runterfahren steiler Tiefschneehänge, obwohl man weiß, die Technik beherrsche ich...
Sportler wissen vieles - und es ist meist die Furcht - vorm Anderen schlecht dazustehen und die anderen Sachen folgen dann. Ich kaschiere und schon bin ich in der Tretmühle drinnen.

und sehe es weiterhin so - da ja jeder verschiedenes anders aufnimmt - deshalb werden die großen Meister nix niedergeschrieben haben...

Buchhütlerin bin ich kein ...und halte es weiter so


Zitat:
Neben den strebsamen Schülern des Konfuzius, die mit höchster Akribie versucht haben, die Gedanken ihres Meisters für die Nachwelt zu sichern, gab es einige Versuche, die Lehre zu korrumpieren. Außerdem sind seit Konfuzius’ Tod und der ersten ernsthaften Zusammenfassung der Gespräche mehr als 600 Jahre vergangen, in denen viel Material verlorenging. Es gibt heute noch einige unerklärliche und nicht entschlüsselte Stellen in den Lun Yu, aber dank gründlicher Forschung kann ein Großteil der Gespräche des Meisters als authentisch anerkannt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gespr%C3%A ... der_Lun_Yu

Wissen wir wirklich was diesen Menschen, zur Zeit ihrer Gedankenäußerungen/Niederschrift, gerade durch den Kopf ging?
Kann dann noch rausfiltern, was ist für mich - "Anstrengen musst du dich selbst, die Vollendeten verkünden nur" (Buddha)
Denke ich nicht - ich kannte ihn nicht und ich kenne auch seine Denkstrukturen nicht und wie ein Mensch es deutet - kommt auch auf seinen Entwicklungsmoment an. Vermute - sind alles Denkanstöße.

Schon mal ein nettes Buch - sagen wir 7 Jahre - später nochmals gelesen?
Ich entdecke bei Asterix und Obelix ständig was Neues.

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
Nach oben
  Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 29 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3  Nächste

Foren-Übersicht » Das Tor zum Geist » Esoterik allgemein


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron