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 Betreff des Beitrags: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Mi 14. Sep 2011, 17:48 
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Der Begriff Esoterik wird sicherlich sehr kontrovers diskutiert und man kann ihn in verschiedene Richtungen deuten und sehen.

Esoterik bedeutet ja im herkömmlichen Sinne eine philosophische Lehre, die nur einem bestimmten Personenkreise zugänglich ist.

Heutzutage machen sich diesen Begriff viele Leute zu Nutzen, die sich entweder dazu "berufen" sehen Leuten ihre "Künste" und die dazugehörigen "Hilfsmittel" zu verkaufen oder aber andere Personen, die mit Verstand und Umsicht ihre persönlichen "Gaben" zutagetreten lassen.

Wenn man die Esoterik darauf reduziert macht man einen Fehler.

Sie ist weitaus mehr als das. Sie kann wirklich zur Philosophie werden und hat mehrere Gebiete die sich überschneiden oder auch separat für sich stehen.

Magie kann man sicherlich in diese Richtung einordnen.

Es gibt auch eine wissenschaftliche Sicht über und im Zusammenhang mit der Esoterik.

Was ist für Euch Esoterik ?

Gruß

Baronesse

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 12:41 
Hallo Baroness,

leider habe ich mich mit der Esoterik wenig befasst.
Was meine Sichtweise angeht, gibt es derzeit viele Menschen, die einen neuen Weg finden wollen. Die Umwelt hat sich verändert. Die Schnelllebigkeit ist heute mehr denn je. Was heute noch neu ist, ist morgen schon alt.

Ich glaube ich würde Esoterik mit Frieden und "zu sich finden"
verknüpfen. Der Wunsch jeden Menschens ist es ja mit sich und der Welt im Einklang zu leben.

ES gibt eine große Breite an Bücher die man sich kaufen kann.
Doch mir ist aufgefallen, jeder Autor legt schließlich auch seine Sichtweise mit hinein.
Die Frage bleibt, was nun an Praktiken am besten ist.

Für mich kommt Esoterik eigentlich nicht in Frage. Für mich ist es nur wichtig, welchen Umgang ich pflege, wie ich mich persönlich auch wahr nehme und was mir einfach von der Seele her gut tut.

Ein Buch ist mir noch bekannt, welches ich vor Jahren einmal las: Die Seele ist der beste Arzt

Ich fand es sehr gut, aber danach leben viel mir schwer.
Der Autor erklärte folgendermaßen: Wenn er Beschwerden hatte, z. B. im Magen und Darmbereich, würde er seine inner Stimme auf den Magen und Darmbereich hin lenken und so sich selbst fragen, warum ihm gerade dort der Schmerz oder die Beschwerde überkam. Dann käme er zum Ergebnis, welches ganz individuell sein konnte und würde dann mit den Organen eine Art Gespräch führen.

Ich habe es versucht, doch ich stand irgendwie über diese Dinge. Ich habe sowieso oft das Gefühl, dass ich über die Dinge stehe und so nicht mit solchen Büchern klar komme.

So habe ich meine eigene Auffassung von meiner Person und von meinem Leben, meiner Umwelt und versuche immer zuerst mich zu fragen, was mir gut tut und was nicht.
Das kann vielleicht nicht jeder so, denn die meisten Menschen gehen einer Arbeit nach, die ihnen eigentlich keinen Spaß macht, sie diese Arbeit aber dennoch machen, weil sie auf das GEld angewiesen sind. DA ist schon der erste Ansatzpunkt, wo dieselbe Person mit der Esoterik das erste Problem hätte. Denn die Esoterik verlangt, so ist es mir bekannt, dass jeder einen Weg geht, der ihm gut tut und alles was ihm weh tut oder nicht gut tut, aus dem Weg zu räumen.

Tja, sicher ist diese Sichtweise von mir nicht richtig, aber jedenfalls so ähnlich stelle ich mir den Weg mit der Esoterik vor.
Die Gefahr in die magischen Abgründe zu rutschen, sehe ich auch in gewisse Bereiche, wo es dann mit Steinen und Pillen oder Salben los geht. Da sehe ich dann eher den Markt, der damit Geld einnimmt.

Nun, das erst einmal zum Thema Esoterik.
Wenn du mir noch einige Sichtweisen aufzählen kannst, wäre ich dir sehr dankbar....

Alles Liebe und Gute

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 17:29 
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Hallo Cora,

so wie du Esoterik beschreibst stimmt sie schon. Ich kann es durchaus so gelten lassen. Erst hatte ich wieder mit einem mir nahestehenden Menschen eine "Diskussion" darüber was Esoterik ist. Er hat mir ein Beispiel aufgezeigt, dass sein Computer manchmal auf seine Stimmung reagiert, wenn er davor sitzt. Da meinte ich nur: Ach doch Esoteriker? Und er gab zur Antwort: Nein, dass das was da passieren würde reine Physik sei.

Nun ich bin schon eine die mit Magie zu tun hat, ich seha aber in Magie nicht wirklich Gefährliches.

Dass man durch irgendwelche Schwingungen, Intuitionen und Empfindungen, Gedanken usw. Handlungen beeinflusst, Dinge beeinflusst und Dinge spüren und lenken kann ist nichts Neues und hat auch nicht wirklich mit "Hokuspokus" zu tun.

Magie z.B. entsteht in und aus einem selbst.

Du beschreibst es ja schon gut anhand von deinen Erfahrungswerten.

Wenn du mit Gefahr meinst, dass man auch neagtive (schwarzmagische Praktiken) geschehen lassen kann, gebe ich dir recht.

Ist es dir nicht auch schon so gegangen, dass du bestimmten Personen gegenüber ein "merkwürdiges" Gefühl hattest oder Personen dir Unrecht taten und du dann erfahren hast, dass diese Unrecht irgendwie wieder auf die Person zurückkam?

Es gibt noch andere Beispiele für Magie. Magische Lehren wie die Hermetik oder die Kabbala sehe ich nur als Hilfsmittel und Ekrlärunsversuche von Menschen, die ihr Inneres zu verstehen suchen. EINE allgemeingültige Lehre gibt es für mich nicht genausowenig wie EINE höher Macht.

Der Mensch die Erde sind ein Teil des Universums. Das Universum und seine physikalischen sowie anderen Kräfte und dabei muß man die Physik niemals Contra der Spiritualität sehen, sind sehr Komplex.
Nicht Alles verstehen wir und können wir erklären. Wir werden auch wahrscheinlich nie in der Lage dazu sein. Aber Eines könnten wir definitiv wissen. Es kann nicht NUR und AUSSCHLIELICHE das Materiel greifbare geben. Darüber sind sich sogar Astrophysiker im klaren.

Es gibt Hellsichtige Menschen (einige sind Scharlatane) Es gibt auch Menschen, die sich mental schützen können. Und es gibt Menschen die können Tarot deuten ohne dabei dem üblichen Kommerz oder irgendwelchen Hirngespinsen nachzuhängen.

Esoterik ist ein weites Feld. Leider ist sie eben durch bestimmte Praktiken und merkwürdigen Auslegungen in die Ecke: "Die sind alle gaga oder wollen nur Kohel machen" Gerückt worden.

Ich verweise ja nur ungern auf andere Foren wie WV oder Ask 1 aber die teilweise recht philosophischen Gedanken über Magie vom ehemaligen User 20-10-30 oder Malakim sind auf beiden Foren recht interessant.


Da ich keine besonderen Hilfsmittel andwende wenn ich meine persönliche Magie praktiziere, sind mir die Steinenutzer und die Wasserschwingungenregulierer sowie die Leute, welche ein Pentagramm auf den Boden zeichen und Kerzen andzünden oder andere Symbolik verwenden nicht ganz suspekt;)

Bei der Magie gibt es eben Leute die können viel oder sie können eben wenig und brauchen, um sich konzentriern zu können Hilfmittel oder müssen ander Bewußtseinszustände annehmen.

Die Magie der leeren Hand ist die höchste Form der Magie


http://www.lilienhain.at/magie/arten.htm

Ich bin auch der Meinung wenn man sich nur mit dem scheinbar Realem auseindandersetzt verkümmern der Geist und manche Potenziale.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2011, 09:14 
Hallo Baronesse,

das hast du sehr gut geschrieben.
Eigentlich kann ich dem nichts mehr hinzu fügen.
Wie du schreibst, bin ich auch der Auffassung, dass Menschen die damit Geld machen, keine wahren Esoteriker sind.

Da ich selbst auch schon mit Übersinnlichem zutun hatte, kann ich nur sagen, es ist nicht schön, sondern es ist unangenehm.
Denn man weiß wirklich nicht woher es kommt und wohin es geht.
Es kommt plötzlich und unverhofft. Kein Grund gibt einem vorher ein Zeichen.
Es belastet auch, leider ist das bei mir wirklich so.
In der letzten Zeit hatte ich schon lange nicht mehr solche Eingebungen und ich bin ehrlich gesagt dankbar dafür.

Es kann gerne dort bleiben wo es ist und muss mich nicht unbedingt aufsuchen. Es gibt bestimmt eine Menge Menschen die darauf warten, von irgendwo eine MItteilung zu bekommen. Da kann ich nur sagen: Viel Spaß dabei.....


Alles Liebe und Gute

wünscht dir

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: So 25. Sep 2011, 14:54 
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Hi Corazon !
Da spricht du etwas wirklich wichtiges an. Die unangenehmen Gefahren, die bei bewußter oder auch unbewußter Entfaltung okkulter Fähigkeiten entstehen. Ich nenne das ganz gerne das Ende der Zuckergussesoterik (den Begriff habe ich vor einigen Jahren selbst mal in einen Forum gelesen und finde ihn sehr treffend).
Es werden manchmal Türen geöffnet, obwohl man dafür überhaupt nicht reif ist. So ist es mir bereits passiert. Bei dir scheinen deiner Darstellung nach, diese Türen eher ungewollt geöffnet worden zu sein. Die daraus entstehenden Probleme resultieren aber meines Erachtens aus einer logisch-analytischen Denkweise, die wir in unserer materiellen Gesellschaft aufgedrängt bekommen und uns kaum ermöglichen, mit solchen Phänomenen umzugehen. Wir lernen dies nicht, weil dieses logisch-analytische Denken das geistig-intuitieve Denken verdrängt und suggeriert, daß dieses überhaupt bloß Illusion sei.
Werden gewisse Türen geöffnet, werden wir quasi ins kalte Wasser geschmissen. Geschieht dies völlig unerwartet und ohne Vorwarnung kann das sehr schockierend und verwirrend sein.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein Vers aus dem Thomasevangelium ein:

Vers 2: Jesus sprach: Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird König sein über das All.

Gruß
Grobi

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2011, 18:41 
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Ne oder Grobi du wirst doch nicht behaupten wollen, dass die Bibel irgendwie Aufforderungen enthält, okkultes, spiritistisches als existent darstellt und sie als ggf. erstrebenswerte Künste darstellt? Hexen wurden doch verbrannt...grins..

Also wenn du schon biblisches erwähnst, kann man sagen: Jesus war der Okkultist pur. ;) Der machte Wasser zu Wein, ging über das Wasser und er hörte Gott sprechen. Er legte heilend Hände auf. Jesus war aus Fleisch und Blut. Der Mensch könnte auch Gaben haben..verschiedenartige aber er könnte sie haben. Ich sage er HAT sie. Ob das den christen nun gefällt oder nicht. Der Umgang mit selbigen ist sicherlich nicht einfach, aber was bitte ist einfach in unserem Leben. Risiken über Risiken gibt es. Wenn man seine Gaben verdrängt oder sie nicht versucht zu nutzen kann das sicherlich genauso üble Folgen haben, wie sie auszuprobieren und sie dann zu "kultivieren".

Gruß

Baronesse

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Di 27. Sep 2011, 18:50 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ne oder Grobi du wirst doch nicht behaupten wollen, dass die Bibel irgendwie Aufforderungen enthält, okkultes, Spiritistisches als existent darstellt und sie als ggf. erstrebenswerte Künste darstellt? Hexen wurden doch verbrannt...grins..


Das Thomasevangelium gehört leider nicht zur Bibel. In vielen apokryphen Schriften finden sich ganz klare Aufforderungen, sich selbst zu finden und das Verborgene in sich zu erkennen. Spuren davon sind allerdings auch in der Bibel noch zu finden.
Es gab im zweiten Jahrhundert eigentlich zwei Hauptströmungen im Christentum, eine exoterische und eine esoterische, gnostische. Natürlich gab es noch allerlei dazwischen und jede Gruppe hatte andere Schriften, nach der sie sich ausrichtete. Und selbst bei den Exoterikern, gab es einige, die so manch esoterische Ansicht hatten. Hauptvertreter der esoterischen Richtung war Valentinus, seine Anhänger und Nachfolger, während auf der anderen Seite Irenäus zu nennen ist, der sich mit den Nachfolgern Valentinus beschäftigte (Valentinus starb um das Jahr 160, Irenäus wurde 135 geboren).
Um es ein wenig abzukürzen, die Valentianer abeiteten mit dem Thomasevangelium, verbreiteten das Evangelium der Wahrheit und andere gnostische Schriften und waren der Meinung, daß ein sich Bekennen zum Christentum bloß einen ersten Schritt darstelle. Wer sich taufen ließ, dem wurde die Bedeutung hinter der exoterischen Lehre gelehrt und wer diese verstanden hat, wurde vom Gotteknecht zum Gotteskind und gar zum Christus selbst, was mit einer zweiten Taufe begangen wurde, bei der nicht selten fröhlich getanzt und gesungen wurde. Dies setzte allerding Erkenntnis voraus. Dazu im Gegensatz wurde von der damals im entstehen befindenden katholischen Kirche propagiert, daß Christ sein hieße, ein Knecht Gottes zu sein und den Glauben zu übernehmen, ohne ihn zu hinterfragen.
Was sich damals so alles abgespielt hat, wäre mal ein eigenes Thema wert, z.B. daß das Johannesevangelium wohl geschrieben wurde, als Antwort auf das Thomasevangelium und um dieses zu diskreditieren (es gibt ein paar nette Seitenhiebe auf beiden Seiten, so z.B. wird der Darstellung des zweifelneden Thomas aus dem Johannesevangelium, in den Schriften der Valentianer ein zweifelnder Johannes, der nicht verstehen und begreifen kann, entgegengesetz).
Also gab es unter den Christen durchaus einen Teil, der tatsächlich "Okkultes, Spiritistisches als existent darstellt und sie als (...) erstrebenswerte Künste darstellt"


Zitat:
Also wenn du schon biblisches erwähnst, kann man sagen: Jesus war der Okkultist pur. ;)

Genau so würde ich das sagen. Nicht nur das er selbst diese verborgenen Kräfte anwandte, er forderte auch dazu auf, es ihm gleichzutun.

Gruß
Grobi

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Mi 28. Sep 2011, 17:17 
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Da habe ich was für euch... ;)
Wir müssen ja einiges nachholen, sind ja mal unterbrochen worden oder? :?:
Kriegerin arbeitete gerade was aus - punkto Gehirnzonen...
und da fand sie auch ein bisserl was zum Thema Esoterik...tja auf was man alles so kommt...

Ich schreibe hier keine neuen Ansichten, den Arnold Keyserling war/ist so gescheit...
da will ich nicht meinen Senf dazugeben.....

ich picke nur ein paar Sätze heraus.....
und bin/war froh...dass es ihn gab/gibt.

http://www.schuledesrades.org/palme/doc ... 29/0/0/1/2
also los...


Zitat:
Das Wissen der Ganzheit und der Offenbarung heißt Esoterik. Das Wort Esoterik stammt von Pythagoras; während Exoterik ein Wissen bezeichnet, das man von außen erlernen kann, wie in der Mittelschule oder der Universität, ist das esoterische Wissen an das Erlernen einer Sprache gebunden, die das Bewußtsein verändert und eine neue Einstellung zum Leben bringt.

Sicher mussten wir zuerst die Sprache erlernen - ist/war schon klar...
doch was wir abgespeichert hatten/bhaben, daran ist nur eben über die Sprache der Weg zu finden.
Lest den ganzen Teil durch - ist hochinteressant und ihr werdet sehen, welchen Anteil auch unser Gehirn daran hat.
Selbst unser Gehirn teilt sich in 3 Teile...
Stammhirn
limbisches System
Großhirn - wo wiederrum die 2 Gehirnhälften (links und rechts - das Yin und Yang) auf uns warten..

Zitat:
Im Sinne der früheren Beschreibung des Vorderhirns ist die Richtung der Aufmerksamkeit des Kindes als dauernder Wechsel Erinnerung-Beobachtung organisch richtig. In der Schule, wo die Aufmerksamkeit zwangsweise auf gegebene äußere Themen gerichtet ist, schwindet die Fähigkeit des Wechsels zwischen Beobachtung und Erinnerung. Im späteren Leben des mechanisierten Menschen tritt an dessen Stelle die ewige Wiederholung des Hades, Erinnerung, Erinnerung, Erinnerung: Der Mensch hat sich in einen Computer verwandelt, der von außen her lenkbar ist.

link ist drinnen - lesen bitte selber - doch macht es, ihr werdet sehen...das ist schon sehr aufklärend...

Auch diese Erklärung ist im link zu finden.


Zitat:
Gnosis, Kabbala, Reinkarnation, Numerologie, Astrologie, I Ging, Tarot, Yoga, die chinesischen Kriegskünste und viele andere Disziplinen gehören zur Esoterik. Es gibt heute kein spirituelles Zentrum, das sie nicht in irgendeiner Synthese oder Auswahl lehrt. Die Psychotechnologien helfen vielen Menschen; aber letztlich stellt sich die Frage, wie sie mit dem Alltagsweltbild von Naturwissenschaft, Sozialwissenschaft und Pädagogik in Einklang kommen können
.

Ja alles hängt zusammen, nichts ist getrennt....wie ihr sehen werdet.
Leider leben beide Keyserlings nicht mehr...leider leider....
Ihr werdet noch öfter über diesen Mann/diese Frau stolpern, ohne Keyserlings gehts bei mir einfach nicht.
Wichtiger als der Spalding.

Thomasenvangeliumssätze kommen auch vor!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Mi 28. Sep 2011, 18:31 
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Das sind ja mal Ansichten und Erkenntnisse, die einen gewissen ganzheitlichen Weitblick erkennen lassen, den ich schon so oft bei den sog. Skeptikern und Realisten vermisst habe.

Es ist meiner Meinung nach einfach engstirnig das Spirituelle oder auch das Spiritistische einfach wegzurationalisieren oder es generell in die Ecke: Spinnerei und Humbug zu rücken.

Esoterik ist Wissenschaft, Wissenschaft ist Esoterik. Da gibt es keine Trennung auch wenn man das gerne versuchen möchte. Ein Mensch der bei gutem Verstande ist WEISS, dass es keine Absolutismen gibt. Ein Mensch der ehrlich zu sich und dem globalen und universellen Geschehen ist wird zugeben müssen, dass es mit reiner Physik und Matehmatik und reiner Logik nicht getan ist. Gott sei Dank gibt es noch mehr als das.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist Esoterik?
BeitragVerfasst: Do 29. Sep 2011, 16:26 
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Zitat:
baro:
gerne versuchen möchte. Ein Mensch der bei gutem Verstande ist WEISS, dass es keine Absolutismen gibt. Ein Mensch der ehrlich zu sich und dem globalen und universellen Geschehen ist wird zugeben müssen, dass es mit reiner Physik und Matehmatik und reiner Logik nicht getan ist. Gott sei Dank gibt es noch mehr als das.

Ja baro, ohne Esoterik gäbe es keine Wissenschaft - doch ohne Wissenschaft gäbe es auch keine Esoterik.
Welchen Begriff wir zuerst nennen sollen? Darüber lässt sich diskutieren - wäre aber Haarspalterei.
Denn ob die Chaldäer(Babylon), Ägypter, Polynesier, Indianer oder die Chinesen es Esoterik nennen würden?
Bei ihnen herrscht das Wort der Wissenschaft vor.
Denn wie wir wissen, war nicht Pythagoras der Erfinder des Pythagoräischen Satzes, doch er war DER, DER den Satz beweisen konnte.


Zitat:
http://www.michael-holzapfel.de/themen/pythagoras/pythagoras.htm

Der berühmte Satz des Pythagoras war auch den Babyloniern 1000 Jahre früher bereits bekannt. Aber Pythagoras wird zuerkannt, als erster diesen Satz bewiesen zu haben. Pythagoras hat sich ausführlich mit den Proportionen der natürlichen Zahlen beschäftigt, ausgehend vom Studium der Harmonien in der Musik und vom Studium der Astronomie.
Ich wiederhole mich, doch ich kann nicht etwas anders behaupten...da waren schon genug andere gscheitere Menschen, die das schon alles genauestens recherchierten.

Die griechische Denkweise, hat sich in unseren Breitengraden durchgesetzt. Nicht einmal die Römer konnten dies unterbinden...
China - Konfuzius war weit weg..Indien auch, doch wir wissen, später wurde selbst indisches Wissen mit der griechischen Esoterik/Wissenschaft vermischt...(allerdings erst als Alexander der Makedonier dorthin (ca 330 v. Chr) kam wurde es niedergeschrieben).
Die Inder hatten die Mathematik schon derartig ausgebaut...die Inder hatten zu dieser Zeit schon mit negativen Zahlen gerechnet.

Zitat:
Die ältesten Andeutungen über geometrische Regeln zum Opferaltarbau finden sich bereits im Rig Veda.
Es waren die Inder, die das uns vertraute dezimale Positionssystem ( die Polynomschreibweise zur Basis 10) sowie die dazugehörende Rechenregeln beibrachten. Das schriftliches Multiplizieren etwa in babylonischer, ägyptischer oder römischer Zahlnotation ist außerordentlich kompliziert, während sich im indischen Vorgehen viele „elegante“ und einfache Verfahren beispielsweise auch schon des schriftlichen Wurzelziehen finden.
http://kirkes.wordpress.com/2010/10/13/ ... athematik/

Pythagoras verfeinerte.... :!:

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