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 Betreff des Beitrags: Wie erreichen wir eine Verbesserung in eine gute Zukunft?
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2015, 14:48 
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Ich bin schon der Meinung, dass die Welt sich verändern sollte, aber die Angst die in diesem Beitrag hier angesprochen wird existierte schon immer bei den Menschen und wird weiterhin existieren. Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich. Es kann niemals die absolute Sicherheit und Kontrolle geben.
Schlimm finde ich, dass mit der Angst Geschäft gemacht wird, Macht positioniert wird und Sensationen bedient werden. Außerdem werden wir durch die Medien und den erzeugten Mainstream total verdummt und kommen zu verschobenen Wertevorstellungen. Dazu sollte man das Buch Brave New World von Huxley gelsen haben unten erscheint ein Zitat darüber.

Sehen wir es doch einmal so. In Deutschland geht es den Menschen noch am allerbesten. Dass es immer tiefere Gräben zwischen Arm und Reich gibt ist nicht von der Hand zu weisen und wenn nicht endlich die ständig nach Wachstum und Profit strebenden Menschen umdenken, werden wir sicherlich über kurz oder lang größere Probleme mit Ressourcen und der Gesundheit der Menschen bekommen.

Angst ensteht aus Unwissen und aus Desinformation. Unsere Politiker haben das Problem uns einfach zu wenig an Entscheidungen zu beteiligen. Wir haben das Problem der Globalisierung, die das Unsinnige möglich machen möchte: Individualität abschaffen.

Es gibt Möglichkeiten Veränderung hin zu mehr sozialer, auch globaler Gerechtigkeit und Humanität zu gelangen. Dazu brauchen wir mehr Mitspracherecht nicht mehr Deligierte.

Demokratie hört da auf wo Diktatur anfängt. Viele Verschiedene Modelle das System zu verbessern, ohne die Demokratie in Gefahr zu bringen, scheitern an der Gewinnsucht und der Macht von Leuten, die ihre Positonen und ihre Reichtum nicht abgeben möchten.

Schulden der Menschen und der Staaten sind ein Problem, welches sich beseitigen ließe, würde man nicht an Übermäßigem Reichtum interessiert sein. Kapital muß abgezogen werden, damit die Schulden weg sind. In Deutschland würde nur ein Teil der goßen Vermögen ausreichen, die Staatschulden zu begleichen.

Das hier beschriebene Chaos entsteht lediglich dadruch, dass man Kapital anhäuft, es arbeiten läßt und es dadurch nur für den Besitzer produktiv ist, nicht für die Allgemeinheit. Die Besitzer von großem Kapital haben dies meist nicht durch ihre Abeitsleistung erlangt, sondern dadurch möglichst rationale, Geschäfte zu betreiben, die andere Übervorteilen (geringe Löhne, viel Arbeit auf wenige Arbeitnehmer verteilt). Von den Steuerhinterziehungen und Suchen nach Schluplöchern die Gesetze aushebeln( wie derzeit beim Mindestlohn) ganz zu schweigen. Dies führt zu der Situation, welche hier im Beitrag beschrieben wird. Bei direkterer Demokratie hätte man die Möglichkeit, diesen Ursachen als Volk Einhalt zu gebieten. Es würden dann nicht ein paar privilegierte Parteimitglieder, sondern die allgemeinheit der Bürger regieren.



Bild http://gutezitate.com/zitat/252203

Schöne neue Welt:

Zitat:
Schöne neue Welt (englisch Brave New World) ist ein 1932 erschienener dystopischer Roman von Aldous Huxley, der eine Gesellschaft beschreibt, in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen.

Mittels physischer Manipulationen der Embryonen und Föten sowie der anschließenden mentalen Indoktrinierung der Kleinkinder werden die Menschen gemäß den jeweiligen gesellschaftlichen Kasten geprägt, denen sie angehören sollen und die von Alpha-Plus (für Führungspositionen) bis zu Epsilon-Minus (für einfachste Tätigkeiten) reichen.

Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt. Die Regierung jener Welt bilden Kontrolleure, Alpha-Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt


Erreichen kann etwas durch Anderung von Wirtschaftsmodellen, wie z.b. das Bedingungslose Grundeinkommen, sowie Anderung der Regierungsbildung hin zu direkterer Demokratie mit Volksabstimmungen auf Bundesebene, sowie Direktmandatswahlen über das Volk.

Es müssen viele Dinge miteinander koordiniert werden und dies ist nicht einfach umzusetzen. Der einzelne Bürger kann aber damit anfangen, sich wirklich zu informieren, die Angst einmal bei Seite zu lassen und darüber nachdenken was weiter geschehen muß. Dazu bedarf es aber mehr als sich an Demonstrationen zu beteiligen, die zwar ein zündendes aber unfaires, unsachliches Motto haben, wie es derzeit der Fall mit Pegida ist.

Angst hat man, wenn man sich nicht informiert und keinen Plan hat und wenn man sich nicht selbst engagiert. Angst hat entseht dann, wenn man sich abhängig macht ohne die anderen Möglichkeiten und Lösungen zu erkennen.

Es erschreckt mich, wie sich Leute über den Angstfaktor manipulieren lassen. Genau das ist auch in unserer nicht all zu fernen Geschichte passiert. Angst, Unmut und Desinformation hatte Deutschland zugrunde gerichtet.

Es muß selbstverständlich Druck auf die Regierung aufgebaut werden. Mit immer größeren Demos mit richtigem Hintergrund und mit einer Wahlbeteiligung die auch einmal den nicht etablierten Parteien oder den eher links gerichteten Parteien Aufschwung bringt. Nur so erreichen wir Druck auf unsere Regierung.

Konsumverzicht, Streiks und so weiter sind auch noch Mittel und Wege entwas ins Rollen zun bringen. Es müssen viele Dinge unternommen werden, besonders nicht rechtspopulistische Aktivitäten gehören gefördert und bedient.

Das Chaos ist schon da, so sehe ich das, weil einfach zuviel unüberblickbares für den Bürger geschieht. Es mangelt an Transparenz bei der Regierungsarbeit und es mangelt an Aufklärung und guter objektiver Information. Da sind die Politik, die Medien und die Bürger selbst in der Verantwortung.

Wenn kein Umdenken aller in Richtung sozialer Gerechtigkeit geschieht, haben wir ein Problem das sich vergrößert. Wohin Leistungsorientierung und Wachstum im Kapitalismus führen sehen wir ja bereits.

Lassen wir uns nicht mehr vor diesen Karren spannen!!!!



Gruß

Baronesse

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