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 Betreff des Beitrags: Friendship
BeitragVerfasst: Mi 3. Okt 2012, 08:19 
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Zitat:
Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als eine Freundin bzw. einen Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Eine Freundschaft wird „geschlossen“, geht sie einem Ende zu, so „erkaltet“ sie. http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft
Dies mal zur allgemeinen Deutung.

Bild


http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 0316210209


Zitat:
In der Soziologie hat Ferdinand Tönnies Freundschaft als „Gemeinschaft des Geistes“ kategorisiert (Gemeinschaft und Gesellschaft, 1. Buch, § 6). Auch gibt es einige wissenschaftliche Untersuchungen zum Verhalten innerhalb einer Freundschaft. So streiten enge Freunde mehr als lediglich miteinander bekannte Personen. Den Grund dafür sehen von Psychologen und Soziologen darin, dass sich enge Freunde einander sicher sind und daher nicht übervorsichtig agieren müssen. Außerdem haben sie mehr Kontakt zueinander, d.h. mehr Reibungsfläche. http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft
Dazu kann ich sagen, dass bei Vertrauensbrüchen und geringer Wertschätzung, dann Freundschaften erkalten.

Zitat:
Aristoteles: Stabil dagegen ist die Tugend- oder Charakterfreundschaft. Sie ist die Freundschaft um des Freundes willen. Hier kommt Aristoteles’ Mesotes-Lehre ins Spiel, deren Maxime zufolge das Maßhalten der Weg zu einem tugendhaften und erfüllten Leben ist. Sind sich zwei Personen in ihrer Tugendhaftigkeit ähnlich, so ist das die Voraussetzung für die vollkommene Freundschaft. Wie für jegliche Tugend gilt auch für die Freundschaft bei Aristoteles, dass sie durch wiederholtes Handeln zur Gewohnheit werden muss. Man übt die Freundschaft nur im alltäglichen Umgang. Die Teilhabe am Leben des Freundes und damit die räumliche Nähe sind nach Aristoteles für eine Freundschaft unerlässlich. http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft
Das sind ja mal nette philosophische Begründungsgedanken. Der Schulterschluß im übertragenen Sinne, ist damit gemeint.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Mi 3. Okt 2012, 09:06 
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da fällt mir immer wieder ein spruch des Sokrates ein...wenn ich das lese

Zitat:
Die drei Siebe

Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.
"Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund...."
"Halt ein" unterbrach ihn der Philosoph.
"Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe? Welche?" fragte der andere verwundert.
"Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen, und..."
"Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft.
Ist das, was du mir erzählen willst - wenn es schon nicht wahr ist - wenigstens gut?" Der andere zögerte. "Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil....."
"Nun", unterbrach ihn Sokrates. "so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint."
"Notwendig gerade nicht...."
"Also", lächelte der Weise, "wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit."
(Quelle unbekannt)

Ist es nicht meistens so...nur wenn Menschen ein gemeinsames Ziel haben...kämpft man gerne Schulter an Schulter?
Man sollte nicht ins kalte Wasser springen...nur weil es Freund will...
Kann es nicht auch sein, man sollte dann doch auch die Gegenargumente kennen?
Was dem Einen ein Problem..kennt der Andere gar nicht.
Aber so können Kriege anfangen...es kommen dann Nationen - Menschen dazu - die im eigentlichen Sinn - davon nix wissen, gar nicht mitreden können - ganz andere Ansichten haben...aber der Afghanistankrieg...Schulterschluss mit den AMI's (Bush-Blair)
obwohl die nicht mal Erdöl haben...na nun haben's den Scherm eh auf...auf der einen Seite...werden Soldaten beschäftigt...auch eine Beschäftigungsstrategie....und rechtfertig das Militär.....militärische Aktionen.
Wunderbar wenn man sowas unter Schulterschluss versteht...mein Problem auch zu seinem Problem zu machen.
Und mittlerweile weiß man mehr....ist es nicht so?
....man sollte sich schon immer beide Seiten anhören...wie ein Richter...natürlich erzählt jeder Delinquent - alles von seiner Ansichtsseite...ist sein Recht - hier aber als Richter zu fingieren - ist bestimmt nicht immer einfach.
Richter zu sein...ein schwieriger Job.

So ist das auch mit Freundschaften - Hitler -Mussolini
dann wird gekündigt...übrigens - die Italiener zählten dann auch zu den Kriegsgewinnern.

Nachsatz: Als mein Bruder mal bei einer Scheidung für die Ehefrau (objektiv gesehen) anstatt für den Freund - aussagte.....
die sind noch immer verheiratet - na die Beiden stiegen nach großer Vesöhnung wieder ins Bett - die Freundschaft der beiden Männer ist nach wie vor angekratzt...und wird es immer bleiben. Freunde sind die nimmer - obwohl sie die Studienzeit gemeinsam verbrachten - in Freundschaft...so ist es...

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Mi 3. Okt 2012, 13:50 
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Es geht doch bei Freundschaft und Schulterschluß nicht um RICHTEN. Es geht wohl um Partei ergreifen und solidarisch sein. Auch ginge es eventuell um seelischen Beistand. Wenn das alles nicht zu erwarten ist, weiß man woran man ist. Es gibt Leute die sind geduldiger im Zuhören und Leute die sind weniger geduldig und mit eigenen Problemen belastet. Da muß man sich dann überlegen inwieweit man wem,etwas anvertraut oder sich besser nur auf weniger persönlichen Ebenen unterhält.

Nur man muß dann herausfinden wer ist Freund, wer ist nur Ausnutzer und wer hat echtes Interesse an Problemen des anderen oder wer hat nur ab und an Interesse je nach Tageslaune.

Wenn man dann herausgefunden hat, wie die Leute ticken, kommt man auch einmal zum Entschluß Freundschaften oder Kontakte abzubrechen, da man wohl andere Erwartungen an die Personen hatte. Niemand muß des anderen Freund sein. Jeder kann zu des anderen Feind werden. Und dazwischen gibt es denn einfach unpersönliche Gesprächspartner.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Do 4. Okt 2012, 11:28 
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Hallo, was ich als enrom wichtig bei Freundschaft erachte ist folgendes:

Zitat:
Loyalität (ˌlo̯jaliˈtɛːt, von franz.: Treue) bezeichnet die innere Verbundenheit und deren Ausdruck im Verhalten gegenüber einer Person, Gruppe oder Gemeinschaft. Loyalität bedeutet, die Werte (und Ideologie) des Anderen zu teilen und zu vertreten bzw. diese auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt. Loyalität zeigt sich sowohl im Verhalten gegenüber demjenigen, dem man loyal verbunden ist, als auch Dritten gegenüber. http://de.wikipedia.org/wiki/Loyalit%C3%A4t



Leute zu finden, die wissen was Loyalität wirklich bedeutet und welche diese auch leben ist sehr schwer.

Ich darf mich in meinem Freundeskreis glücklich schätzen, einge Leute zu haben, die sich loyal verhalten. Dabei handelt es sich nicht immer um Leute, die ich täglich sehe oder spreche. Manchmal habe ich wochenlang oder länger keinen Kontakt zu ihnen aber ich kenne sie schon Jahre bis Jahrzehte lang. In einigen Fällen trennt man sich auch einmal von Freundschaften, wenn man feststellte, man kann nicht miteinander oder die Vorstellungen von richtiger Freundschaft sind nicht kompartibel.

Gute Freunde sind wichtig, und was man so in den social Networks erlebt hat mit Freundschaft glaube ich wenig zu tun. 250 "Freunde" in der Liste. Ich meine in diesen Netzwerken wird mit dem Begriff "Freundschaft" Schindluder getrieben.

Auch solche Begriffsverfremdungen tragen zu Werteverfall bei. Man macht sich keinerlei Gedanken mehr, was manche Worte eigentlich ausdrücken sollen und ich habe neulich mal kurz ein paar Leute getestet und gefragt ob sie genau wissen, was das Wort Loyalität bedeutet. Ich war nicht erstaunt, dass das die Wenigsten formulieren konnten. Manche schafften es und da war ich dann doch wieder erleichtert, dass noch nicht aller Tage Abend ist. :mrgreen:

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Do 4. Okt 2012, 15:58 
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Da kann ich auch einiges dazu sagen: Was ist ein Freund?
Kann ein "Freund" nicht auch ein verborgener Ausbeuter sein? Ich bezeichne sie als FREINDE – kennst du deine Freinde – brauchst keine Feinde mehr.

Und da du die Loyalität ansprichst – ich springe nicht ins Wasser – aus Loyalität – wenn ich die Tiefen gar nicht kenne und derjenige bleibt dann oben stehen
und freut sich wenn ich untergehe – und wenn ich dann doch auftauche - fragte er mich scheinheilig…“War das Wasser schön tief und kalt, hast Schiss gehabt….dgl. –
.... auf die Frage warum er nicht sprang >>> Ich konnte nicht springen, da ich einen Schnupfen habe. ODER - Oft springt er auch >>aus lauter Zorn, auch diese Typen gibt es…
bedenkt dabei allerdings nicht…ob sein Freund sich den Hals dabei bricht“
Soviel zur Loyalität…die die Schriftgelehrten so gerne verwenden und einem Gegner seiner Meinung ein schlechtes Gewissen einreden wollen (Christen) aber für sich selbst alles was verfügbar ist - beanspruchen.
Jedem das Seine – doch mir das Meiste ist deren Devise
Ich springe schon ins Wasser – aber nur wenn Ich will, deshalb bin ICH Kriegerin und kein Soldat –
wäre fürs Militär nicht geeignet…
für meine Sache kämpfe ICH gerne, die ICH für mich vertreten kann – ist die Sache auch die Sache des Anderen – also eine gemeinsame Sache - und kämpft mit mir>>für unseres Sache…hat er von mir sicher Rückendeckung.

Es gibt jede Menge physischer Vampire – die dir die Lebenskraft rauben und sausen dann mit deiner Energie durch die Gegend – sind überall zu finden –
kennen die das Wort Loyalität :?: sicher – werden sie „die Loyalität für sich, bei dir beanspruchen,
jedoch nicht leben…oder sagen wir selten, meist zeigen sie sich loyal, wenn’s für sie nur von Nutzen ist..
Wahre Freunden checken auch ab, soll ich meinen Freund damit belasten,
(s. Gedicht) er kennt die Situation nicht, er braucht sie nicht – und wahre Freunde bearbeiten IHR Problem für sich alleine.

Ist es nicht auch so :?:
bei einer Freundschaft…dass die „Loyalität“ nicht nur einseitig sein sollte. Meine Sache soll echt nur mein Problem sein und einem Freund nicht zur Last fallen. Erinnert mich wieder – an meine Freunde…die alle Probleme mit Krieg lösen und ziehen Europa genauso mit…
was geht uns EU - Afghanistan an….. und nur auf einen zeige…Politik macht sich überall breit – und das Schrecklichste ist…
wenn’s dann zum Weinen/Jammern anfangen…
nix mehr spürbar…von Loyalität…- verlangen aber von dir Loyalität.
Da wird dann die Tränendüse aktiviert/Mitleid geheischt´- ist ein kluger Schachzug – doch Gott sei Dank kann ich auch Schach und das nicht schlecht.
Wie bei Ehepartner – Freiraum zu lassen – ist das Geheimnis jeder guten Ehe/Beziehung
…nicht das ummodeln, bis mir der Umgemodelte Typ nicht mehr gefällt….

Deshalb mag ich den ZEN so gerne…ich brauche nur mich – ist eine Situation nicht sofort lösbar – KANN ich einen Priester EINMAL um Rat fragen…
oder - ich schlafe mal eine Nacht darüber…und dann wird das Problem kleiner oder auch gelöst…nur lösen kann ICH es nur für mich.
Wie das Problem – Raucher – um Nichtraucher zu werden, werde ich mal erkennen müssen, dass ich Raucher bin…
Dann kann ich aufhören – ansonsten kann ich es nur kurz lösen, mit dem Ratio –
Erkenne ich das aber - kann ich auch aufhören…mir helfen – nicht zu rauchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Do 4. Okt 2012, 18:29 
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Nein, da hast du den Loyalitätsgedanken fehlinterpretiert.

Loyal sein heißt nicht sein Leben zu lassen für den Anderen oder die Probleme für den Anderen zu lösen. Loyal sein heißt einzig und alleine, den Anderen ein wenig zu bestärken ihn zu unterstützen oder ihm beizustehen, damit er seine Probleme besser und schneller in den Griff bekommen. Alleinkämpfer die sich nur für IHRE Sachen interessieren und IHRE Dinge durchziehen sind Egoisten.

Wären alle Leute so hätten wir eine noch schlimmere Gesellschaft.

Wenn jemand loyal ist kann er das auch vom anderen erwarten.

Wenn ich nur Freunde hätte, die dann zu mir stehen wenn es sich für sie rentiert, weil sie das auch befürworten was ich mache, dann brauche ich solche Freunde nicht. Allerdings kann ein loyaler Mensch einen auch davon überzeugen, wenn man evtl. im Unrecht ist in seinem Kampf oder bei seinem Problem. Das gehört auch dazu. Loyalsein heißt nicht unbedingt in das Kampfgeschehen eingreifen zu müssen. Loyalsein heißt, den anderen zu bestärken und ihn vor allem seelisch und moralischen Beistand zu leisten. Dazu muß der loyale Mensch nicht selbst zur "Waffe greifen". Im Gegenteil das Problem muß man wie du schon sagst selbst lösen. Aber Unterstützung ist Hilfreich.

Und klar könnte man Loyalität dazu nutzen Leute auszubeuten, ihnen Engergie rauben oder Loyalität mißbrauchen. Aber wenn man immer davon ausgeht, dass alle Leute die etwas von einem erwarten oder sich freuen würden, wenn man ihnen beisteht, einen nur reinlegen oder benutzen wollen, dann sollte man besser auf eine einsame Insel ziehen. :mrgreen:

Im Übrigen konnte ich schon feststellen, sobald ich Leuten gegenüber loyal war, kam das FAST IMMER in positiver Weise zu mir zurück, sei es dadurch, dass ich verläßiche Freunde hatte oder dadurch, dass es mir mit diesem Verhalten gut ging, ich mich freuen konnte, wenn dem Anderen geholfen war.

Wer allerdings Loyalität mißbraucht, wird sich sehr schnell auf der Verlierer und auf der einsamen Seite sehen.

Genau wie derjenige, der sich immer berechnend aussucht, wem er wann genau helfen will und ob das auch seinen Ideeen entspricht und ihm ein persönlicher Nutzen entsteht. Einsame, Krieger werden einsam sterben, denn nicht immer wird der Feldzug ein gemeinsames Ziel haben können, außer der Loyalität und der Freundschaft.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 07:40 
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Dieses nette verflixte Wort Loyalität...

Wollen viele offenbaren, wenige wollen es für sich beanspruchen...
nur diejenigen, die Loyalität fordern - sind dabei weit entfernt, loyal zu sein.

Ganz wichtig ist es deshalb...seinen Feldzug nicht auf seine Freunde zu projizieren.
Denn das ist dann Energieraub.

Ich würde aus Loyalität...meine Feldzüge, die nur mich und die meine Widersacher betreffen...nicht weitergeben.

Ja auch das ist Loyalität...meine Sache nicht zu einer Sache meines Freundes zu machen, schon gar nicht, wenn es nur um kleine Sperenzeln (Dinge) geht.

Aus einem Brand kann ein ganz großer Flächenbrand werden.

Krieger wählen ihre Kampfgebiete selber - diese sie dann natürlich verteidigen - und so kleine Hickhack wirklich den Soldaten überlassen. Die müssen handeln, ohne zu denken - das ist der Unterschied zwischen einem Krieger und Soldaten.
Denke da so an die Angelobungen...die immer "Menschenauflauf" erzeugen und mir ein Schaudern.

Ein Krieger ist seinem Herrn untergeben - wenn der sich aber nur mit seinen Damen/private Kriege - streitet - zieht er von dannen. Auch das machen Krieger aus, denn er ist im Besitz der Intuition - er ist kein "Galla-Dämon" - sondern wählt seine Wege und ist auch LOYAL zu sich SELBST, er weiß - jede böse Tat, (wie auch gute Tat) - nur aus RACHE (wird auch in der Matrix abgespeichert)- kommt 4 x zurück (durch Schwingungen) - er handelt auch nach dem Willen des Universums...und nicht nur was sein Herr will. Deshalb kann er seinen Herrn auch verlassen - ohne schlechtem Gewissen...
dieses Ihm der "Herr" - "Feind" einreden will......punkto Loyalität.

Der psychische Aussauger (Vampir) kann nur deshalb existieren, weil er sich geschickt gewissenhafte, verantwortungsvolle Menschen aussucht - als Opfer - Menschen, die ihre "moralischen Verpflichtungen" sehr ernst nehmen, das ist sicher auch ein Grund - und eben ihre so anscheinenden Zornes/Wut-Schachzüge auf diese Leute übertragen wollen. Für Nichtigkeiten kämpft ein Krieger nicht - er zieht von dannen.
Wut/Zorn ist übrigens ein sehr schlechter Ratgeber und viele Kriege (Troja) entsteht aus diesen beiden Gründen...Machtansprüche sind dabei auch noch ein Grund....einen "Freind" anscheinend auf seine Seite ziehen zu wollen - braucht man nur in der Welt herumschauen.

Aber schön für dich, wenn du viele Leute um dich hast - die zu dir loyal sind.
Doch bedenke...deine Sachen - geht den anderen Menschen oft nichts an.
Da ziehen Menschen von dannen - aus LOYALITÄT.

Auch das ist Loyalität. Rückzug.

Ich würde mich in keinen "Kleinkrieg" hineinziehen lassen - überlasse ich den Soldaten :!:
Ich würde Angesicht zu Angesicht kämpfen - und nicht nur hintenrum agieren...sondern kurz- prägnant - und dann ist es gegessen.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 08:40 
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Ok Kriegerin, ich habe den Eindruck, du möchtest mich gerade nicht verstehen.

Es geht weder um Krieg noch um Feinde ausmerzen noch um irgendetwas, was man als "mit hineinziehen" bezeichnen könnte.

Loyal ist man oder man ist es nicht und die Wahl hat man selbst.
Da wird auch nichts projeziert und Loyalität muß man nicht einfordern. Aber man kann sich von Leuten die nicht loyal sind distanzieren, diese Wahl hat man dann auch.

Und wer loyal ist, leistet SEELISCHEN Beistand und muß sich nicht in Konflikte verwickeln lassen.

Wer loyal ist gibt Tips oder leistet Zuspruch.

Ich für meinen Teil kann meine Konflikte alleine austragen ich brauche dazu kein Kindermädchen.

Was ich aber ab und an schon bräuchte wären ein paar Tips oder andere Sichtweisen oder auch einfach nur: Ja da hast du schon recht oder nein, da liegst du falsch, ich würde das so und so machen.

Du hast den Begriff der Loyalität noch nicht ganz verstanden, ich denke du solltest nochmal beim Zen und sonstigen hochtrabenden Lehren nachlesen. Ich denke auch beim Dalai Lams sind da ansatzweise Sachen zu finden, die Hinweise auf loyales Verhalten geben.

Wer sich ständig ausgenutzt fühlt und ungerne anderen zur Seite steht hat ein nicht unerhebliches Problem mit seinem Selbstwert.

Bin ich mir selbst etwas wert, achte ich mich selbst, achte ich auch andere und kann loyal sein.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 10:29 
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:(
Da ich wirklich kein Recht habe, andere Menschen zu kritisieren, ziehe ich mich zurück...
Zen zu praktizieren ist ein guter Ratschlag...

Somit klatsche ich in die Hände...doch der Laut...den ich da höre...welche Hand hat ihn produziert...
Wo ist der Ton genau zu finden.....
ja das ist ZEN...

Dalai Lama: Wie kann ein anderer Mensch mein Problem lösen, wenn ich selber nichtin der Lage bin - MEIN Problem zu lösen -
oder will ich Beweihräucherungen hören, kann auch sein....FAUST:
>> Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor;
ich armer Tropf...wieso alles mir....und immer nur ICH......
Problem ist zu lösen....Nachlesbar auch im "Edlen Achtfachen Pfad" der Buddhisten...

und somit ist der Platz frei ...für die Hippie-Esos...nur zu - jeder darf - sowie er will und es gibt Zeiten, da muss man sich trennen...passierte selbst sehr kollegialeren Menschen...
Zitat:
Albert Schweitzer wurde von mehreren Freunden, unter anderem Albert Einstein, Heisenberg, Bohr und Hahn, gedrängt, seine Autorität gegen die Atomrüstung einzusetzen. Er zögerte allerdings, weil er sich nicht kompetent genug fühlte.

Oder:

Ende 50er Jahre – da wurde er kritisiert...
nix kam heraus...da Schweitzer nicht drauf reagierte ...und ich tu das nun auch......

da es mir fremd ist - oberflächlich, subjektiv und gehässig :? zu werden.
Auch das ist LOYALITÄT.

Eventuell mal Wiki -lesen

Zitat:
es ist die Geschichte eines Menschen, welcher komischerweise darunter leidet, dass er zur Hälfte ein Mensch, zur Hälfte ein Wolf ist. Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen, und es geht dem Mann nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder aber, sich zum Humor zu bekehren.“ (Hermann Hesse, aus einem Brief an Georg Reinhart, 18. August 1925)

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 17:36 
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Und wieder zitierst du Dinge die nicht das sind wovon ich spreche.

Kein Mensch der dem anderen loyal gegenüber steht muß und kann dessen Probleme lösen. Abeeeer er kann beistehen. Ich weiß nicht warum ich da an dir vorbeirede.

Ich bin auch nicht gehäßig, wenn ich denke, dass bei Lehren die jemanden interessieren auch Dinge wie Loyalität zu finden sind. Man kann sich immer nur die Dinge aus Lehren herausziehen, die einem gerade bequem bzw. die man eben gerade begreift oder gerade mal ins eigene Weltbild passen und die anderen Dinge kann man ignorieren oder sie für nicht gut erachten. Das ist jedermans eigene Sache.

Naja das Ding mit dem Guten und dem Bösen im Menschen ist doch eigentlich klar. Aber da wir keine Tiere sind, uns geistig ein wenig weiterentwickelt haben und sich die wenigsten ständig im Krieg befinden mögen, kann man seine Sozialkompetenz ein wenig dahingehend ausrichten, dass man sich UND dem Umfeld nicht schadet, sowie siche eher unterstütz, als sich Egoismen hin zu geben.

Das Thema heißt Freundschaft. Freundschaft ist etwas feines, denn sie geht mit gewissen Werten einher. Werte und Normen machen ein Leben miteinander erst möglich. Ohne diese hätten wir noch mehr Mord und Totschlag und Egoismus und eine noch ausgeprägtere Ellenbogengesellschaft. Leider neigt man vermeht dazu die Grenzen zu verwischen und es werden immer mehr Grenzen der Wertvorstellungen überschritten, sodass die Leute sich nicht mehr orientiern wollen oder können. Was früher zu Anstand und gutem Charakter dazugehörte, wird heute als zu wenig liberal und veraltet hingestellt. Man stumpft immer mehr ab und sieht nicht, dass es keinen Sinn macht, sich gewissen Reglen und Werten ständig zu widersetzen und in einem Überschwang von angeblicher Toleranz den Freiheitsgedanken mißbraucht. Aber das wäre mal ein anderes Thema: Was ist Toleranz und wozu wird sie benutzt?

Was du auch noch angeführt hast ist der Loyalitätskonflikt, wenn einer nur gibt und der andere nur nimmt. Den wollen wir aber alle nicht.

Gruß

Baroness

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