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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Fr 5. Okt 2012, 20:02 
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:(
Och ich versteh voll und ganz.

Dann werde ich mein Lebensmotto noch schreiben
Mitleidhascher liegen mir partout nicht

>>Mitleid kriegt man geschenkt -
doch Neid muss man sich erarbeiten.>>


Ich tröste Leute die wirklich ein Leid zu tragen haben...da benötige ich keine Loyalität, keine Toleranz, oft nicht mal Freundschaft ...sondern nur MITGEFÜHL - Empathie...
nicht Mitleid

wenn ein Mensch einen ganz lieben Menschen - Mann/Frau/Kind verliert (jetzt leider passiert)...wenn er sich verletzt, wenn ein furchtbares Maleur passiert...(Feuer - Überschwemmungen, wenn einen Unfall passiert >>> uvam.)
doch wenn mich jemand ständig mit denselben Problem volllabert, das meist nur sein Problem ist...da halte ich mich dann doch besser raus.
Ein Scheit alleine brennt nicht -

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Sa 6. Okt 2012, 10:47 
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Ach du meine Güte Kriegerin, dass du alle normalen empathischen Grundlagen des Miteinanders ins negative ziehen mußt?

Was hat den Mitleid mit loyalität zu tun. Und ist Mitleid etwas schlimmes? Man leidet mit, das ist ein empathisches Verhalten.

Du widersprichst dir selbst. Einerseits sprichst du von Empathie andererseits verabscheust du Mitleid.

Da passt was nicht.

Wenn jemand dich immer mit gleichen Problemen vollabert, klar kannst du dann für dich beschließen, diese nicht mehr hören zu wollen. Ist dein gutes Recht. Ich halte das aber anders. Ich höre mir schon Dinge an von Leuten, die mir wichtig sind und zwar auch öfter. Wenn ich mich dann noch mit meinen Einschätzungen einbringen kann, dann ist das fein. Wenn nicht und wenn derjenige immer wieder die Gleichen "Probleme" bekommt und nicht daraus lernt, sehe ich mich dann auch nicht mehr in der Lage zu helfen oder helfen zu wollen. Was ich aber dann auch formuliere, möglichst wenig genervt. :mrgreen:

Aber ich denke darum geht es wohl nicht. Es geht darum, dass man selbst Hilfe annehmen kann, um auch anderen helfen zu wollen und helfen zu können.

Hilfe Annehmen, durch Zuspruch die Seele ein wenig beruhigen lassen, nicht immer alles allein druchstehen zu müssen und empathisches Verhalten : SICH SELBST GEGENÜBER und dann auch anderen gegenüber, das empfinde ich als emotional reifes Verhalten.

Rigoroses Ablehnen von Loyalität, Mitleid und anderen menschlichen Regungen verbergen wohl so einige Problematiken mit sich selbst. Ja jeder hat Problematiken heut zu tage, aber die potenzieren sich automatisch durch die Ablehnung von Hilfe oder Zuwendung oder auch mit dem sich "nicht auseinandersetzen wollen."

Na egal, jeder hat da seine eigenen Vorstellung im Umgang miteinander. Meine Welt ist eine recht bunte mit vielen Verschiednen Persönlichkeiten. Ich selbst bin nicht eine generell schwache, hilfsbdeürftige Person. Dennoch hole ich mir schon manchmal Ratschläge ein oder ich möchte andere Einschätzungen erfahren. Meist schon bei recht einschneidenden Erlebnissen in meinem Umfeld. Deswegen ja auch das Thema.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Sa 13. Okt 2012, 10:50 
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;)
Da mir immer vorgehalten wird - ich habe kein MITLEID

NEIN habe ich nicht...ich leide nicht mit - damit ist meinem Gegenüber nicht geholfen.
Mitgefühl ist viel anstrengender. Erklärung
bildlich so vorzustellen >>
z.B.: Menschen hungern -
Na dann kann man aus lauter Mitleid ja sammeln und Spenden sammeln gehen...Diese Menschen wären aber immer auf Almosen angewiesen

Jetzt nehme ich das WORT >> Mitgefühl (anstrengend)<< -in den Mund.

Wenn ich den Menschen helfe - selber aktiv zu werden - selber Fische fangen lerne (JESUS) - der Mensch ist beschäftigt - sich mit sich selbst zu befassen - er bemerkt - ich kann was bewältigen - (Karl-Heinz Böhm; Sir Bob Geldoff).
Bild
Kam auch drauf - Hilfe ist es - dem Menschen - sich selbst zu helfen lernen -
lernte er erst im Laufe der Zeit - als im einiges vorgeworfen wurde.

Zitat:
Bereits 1982 war Bob Geldof unter anderem mit Sting, Eric Clapton und Phil Collins beim Secret Policeman’s Concert für Amnesty International aktiv.

Geldof war Hauptinitiator des Projekts Band Aid und den weltweiten Benefiz-Konzerten Live Aid am 13. Juli 1985, Band-Aid-II und Band Aid 20 in den Jahren 1989 und 2004, zugunsten der hungernden Bevölkerung Afrikas.


Aufgrund seines humanitären Engagements wurde er schon in den 1980er Jahren als ein Anwärter für den Friedensnobelpreis gesehen. 1986 wurde er mit dem Titel eines Knight of the British Empire (KBE) geehrt. Der norwegische Abgeordnete Jan Simonsen schlug Geldof 2006 erneut für den Friedensnobelpreis vor.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof

(Solche Menschen bekommen den Preis nicht -
aber Hauptsache diejenigen, die einiges auf dem Kerbholz haben - erinnere nur an Hiroshima)

Karl-Heinz Böhm (Freimaurer) ging einen ganz anderen Weg - er baute zuerst Brunnen mit dem Geld, dass er durch seinen Bekanntheitsgrad sammeln konnte.
Bild

Zitat:
Hilfe für Afrika - Menschen für Menschen
1976 wurde Böhm zum ersten Mal mit der Armut in Afrika konfrontiert. Um einen Bronchialkatarrh auszukurieren, empfahlen ihm die Ärzte einen Aufenthalt in Kenia. Dort ließ er sich von einem einheimischen Hotel-Angestellten die Kehrseite der Luxusfassade zeigen. Karlheinz Böhm sah die Hütte des Hotel-Angestellten, erfuhr, dass die Einheimischen sich nur den Kopf eines Fisches leisten konnten, und war erschüttert. Er konnte sich mit der Armut nicht abfinden und beschloss, in Afrika zu helfen.

Als er wieder nach Deutschland zurückkehrte, wurde er in die Sendung „Wetten, dass..?“ eingeladen. Dort wettete er am 16. Mai 1981, nicht einmal jeder dritte Zuschauer würde eine Mark bzw. sieben Schilling oder einen Franken für notleidende Menschen in der Sahelzone spenden. Er versprach, dass er selbst nach Afrika gehen würde, um zu helfen, wenn er die Wette verliere. Das Spendenziel wurde nicht erreicht und Böhm gewann die Wette; immerhin kamen jedoch rund 1,7 Millionen DM zusammen. Nach der Sendung flog er im Oktober 1981 mit dem Geld erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.

Eine der Ursachen für die Armut in Äthiopien sieht Karlheinz Böhm in der sozialen Benachteiligung der Frauen. Er sagt, dass wir endlich begreifen müssen, dass Frauen dieselben Rechte haben wie Männer. Viele Jahre verbrachte Karlheinz Böhm mehrere Monate im Jahr in Äthiopien und besuchte die einzelnen Projekte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_B%C3%B6hm

Soviel zum Thema Mitgefühl - für den Nächsten zu empfinden und aktiv zu werden, ist ein schwieriger Weg.

Zitat:
Auszug aus dem Gebet:

Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.

Kein Heiliger ist ohne Vergangenheit, kein Sünder ohne Zukunft.
GOTT ist Dualität!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Friendship
BeitragVerfasst: Sa 13. Okt 2012, 16:51 
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Du Interpretierst Mitleid als etwas negaives und verwendest ein Beispiel, das nicht passt. Nur weil man erkennen kann und empfinden Kann wie es z.B. hungernden geht, wird man den Hilfsimpuls in sich auslösen. Die Hilfe ist dann aber individuell. Die einen Spenden, die anderen bauen Brunnen usw. Mitleid haben sie wohl alle mit den Hungernden und Leidendne.

Im anderen Thread habe ich es schon erklärt, nur wenn ich das Leid des anderen auch mitempfinden kann, weiß ich wie es den Leuten geht.

Zitat:
In der abendländischen Tradition wird Mitleid im Kontext von Moral und Ethik, des christlichen Menschenbildes, der Psychologie oder auch als Wert der abendländischen Kultur behandelt und häufig als positive Eigenschaft oder Tugend verstanden. Es lassen sich zwei Grundformen des Mitleids unterscheiden: Entweder ist es (1) pathologisch, d. h. wir sind leiblich betroffen, dann kann das Schmerzgefühl uns entweder unmittelbar zum Handeln motivieren oder wir bleiben passiv und das Mitleid verharrt im bloßen Gefühl, oder (2) das Mitleid ist durch die Vernunft geleitet.[2] Die wesentliche Frage besteht darin, ob es sich beim Mitleid um ein angeborenes Gefühl handelt und es insofern zur menschlichen Natur gehört, oder ob dieses Gefühl kulturell bedingt ist und wie beides zusammenhängt. An der Beantwortung dieser Frage entscheidet sich, ob das Mitleid als eine Emotion betrachtet wird oder vielmehr als eine Einstellung bzw. Haltung.[3] Bedingung des Mitleids ist die Nähe, d. h. faktisches Mitleid kann sich immer nur auf anschaulich gegebenes Leid beziehen. Mitleid können wir nicht nur für andere Menschen empfinden, sondern auch für Tiere, daher spielt es in der Tierethik eine besondere Rolle. Heutzutage wird Mitleid häufig im weiteren Rahmen von Mitgefühlen (z. B. Empathie etc.) diskutiert.[4] Mitleid als episodisches (vorübergehendes) Gefühl ist auch Gegenstand der Literatur und Literaturtheorie. http://de.wikipedia.org/wiki/Mitleid


Zitat:
Zur Empathie gehört auch die eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls.[1]http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie



Sprich: Empathie = Mitgefühl und zur Empathie gehört Mitleid genauso wie Trauer, Schmerz und Hilfsimpuls!!!!


So, ich hoffe jetzt ,ein wenig die dureinander geratenen Begrifflichkeiten und ihre Bedeutung, dargestellt zu haben.

Wenn wir nun wissen, was genau Empathie ist können wir das Mitleid nicht einfach aus unserem Umgang mit den Mitmenschen verbannen. Ich glaube auch nicht, das du ihn verbannt hast Kriegerin, du wehrst dich einfach nur manchmal deine Empfindungen zu zeigen, so deucht es mir. Du möchtest nicht dass Mitleid dir entgegenbegracht wird, so willst du auch keines fühlen. Das wird dir aber wahrscheinlich nicht ganz gelingen.

Gruß

Baroness

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