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 Betreff des Beitrags: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2011, 10:37 
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mache ich halt mal was auf...zum talken
;)
Ja Leute...

das liebe YIN/YANG - Prinzip..
FRAU/MANN
Animus und Anima...

kann man diese Zwei zu einem vollständigen Wesen/Wesenheit machen..
Warum schaffen es immer wenige nur - daraus ein WIR zu machen.
Mangel an Bereitschaft - daran zu arbeiten.
Zugegeben ein Mordsstück Arbeit....meines Erachtens.....
also ich muss mich schon auch des Öfteren beim Krawadl packen (Genick)

was ist -
wenn aus dieser Zweisamkeit - eine Einsamkeit wird oder eine Dreiecksverhältnis...

wird uns ja vorfabriziert...kann man in den Medien jetzt ständig nachlesen. (Mann ist kein wilder Hund, wenn er nur EINE Frau beglückt...2 sollten es mindestens sein...Patriarchat).

Was aber nicht heißt, in früheren Jahren hätte es das nicht gegeben...
nur heimlicher halt - hinter vergehaltener Hand.
Frau allerdings musste schon sehr sehr sehr auf der Hut sein, doch Kuckuckskinder gab es durchaus,
allerdings Vergewaltigungskinder auch.

Scheidungen waren sehr ungewöhnlich -
Frau konnte Mann zwar verlassen (nicht mal Anfang 20. Jhdt), doch geschieden, in den seltesten Fällen.
Männer taten sich da etwas leichter..
die Mätressen, Konkubinnien...und einfach eine Frau, damit der Lust genüge getan war.
Frau starb bei der Niederkunft. 'Bis - dass der Tod euch scheidet....'

Frau hatte es da schon wesentlich schwerer....


Nun hat sich das Spiel - hierzulande - wohl ein wenig gedreht, doch wenn wir nur in einige Länder schauen,
Frau wird mit Benzin übergossen,
Frau wird zu Tode gesteinigt,
Frau wird einfach verstossen....
da sind wir wohl wieder froh in 'Good old EUROPA' zu leben...

_________________
Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
Menschen, die sie ausüben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2011, 16:43 
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Wenn wir die Natur untersuchen, gibt es unter Vogelarten wenig, das was hier beschrieben wird. Es ging und geht um die Gier und um die Angst vor Besitzlosigkeit, letztendlich um Angst vor Verluste. Wir haben Systeme geschaffen, die unsere Versklavung nicht so sichtbar erscheinen lassen, die im Mittelalter noch Urständ gefeiert haben. Hexenverbrennungen waren bei uns üblicher als bei den Aborigines. So ist es gefährlich sich über Naturvölker zu stellen, hier nur ein Beispiel, wie wir damit umgegangen sind: Aus einem amtlichen Weißbuch des Deutschen Reichstags aus dem Jahre 1895: Ein Umstand, der Hottentotten und Herero so hinderlich ist, sich europäischer Kultur einzuordnen, ist ihre ‚Staatsverfassung’. ... Nicht allein die Männer, sondern häufig genug auch die Weiber, selbst die Diener geben ihren Rath mit ab. So fühlt sich eigentlich keiner so recht als Untertan, keiner hat so recht gelernt, sich zu fügen. ... Solange einer noch etwas hat, teilt er es redlich mit jedem des Weges Kommenden ... und betrachtet das als etwas ganz Selbstverständliches. ... Diese Eigenschaft ist aber einer wirtschaftlichen Entwicklung des Volkes sehr hinderlich, denn sie führt zum ausgesprochenen Kommunismus und großer Leichtlebigkeit.
http://www.uni-
kassel.de/fb5/frieden/regionen/Namibia/kristen.html
Und so sind diese Menschen in einer Art Genozid z.g.T. 1905 erschossen worden, das Land wurde aufgeteilt und gehört heute zu 3/4 den Weißen es handelt sich um Namibia. Die Angst unserer Eliten war immer die Selbststängigkeit der Bürger nicht interessiert und das wurde über den Besitz an Territorien, Geld und Gold dokumentiert und alles andere als Feindbild verteufelt. Durch die Pressung, Auspressung, Erpressung von Menschen entstanden und entstehen immer wieder diese Unterdrückungsversuche. Hier bei uns anders als in anderen Gebieten. Ob wir jetzt freuer wie Buddhisten leben, das glaube ich nicht, zumindest sind wir sehr stark auf das Programm reduziert: ES GIBT ETWAS ZU VERBESSERN. Und wir beobachten alles wird ständig negativer. Die natürlichen Bedingungen werden mehr und mehr zerstört, liegt es vielleicht daran, dass wir von einem Verbesserungswahn befallen sind? Haben sich die Feministinnen dem "männlichen" Prinzip des Intellekts untergeordnet? Also E MANN zipiert? Sind sie in Konkurrenz gegangen immer mehr auf allen Gebieten, bis hin zu Boxerinnen und Soldatinnen? Treiben sie lieber Kinder ab als sich damit zu bereichern, weil sie feststellen, der Intellekt interessiert sich nicht für das wahre Leben? Warum treiben Inderinnen und Chinesinnen vor allem Mädchen ab? Bereiten wir uns auf ein Endkampf vor? Alles Konkurrenten? Denn was ist denn Streitkultur? Gegenseitig verstehen, oder Grenzen setzten, die die einen anpassen und die anderen finden sich in der Psychiatrie wieder. Werde ich als YIN-Mann von einer Frau ernst genommen? Was ich erlebe, dass die stärksten Frauen, die auch männliche Anteile in ihren Berufsplan eingebaut haben, den Wunsch haben, vom Mann beim Tanz gut und sicher geführt zu werden. Gibt es da vielleicht in uns etwas, was ein Wert ist, den wir nicht wirklich verändern können? Denn was wir nicht verändern brauchen ist unsere wahre Natur und das scheinen weise Frauen besser begriffen zu haben: Was verbinden wir mit 'Schenken'? Eigentlich nur Angenehmes! Wettbewerb, Konkurrenz und Neid sehen wir da nicht. Wir verbinden damit Freude, Zuneigung, Liebe und Zusammenhalt. Beim Schenken spüren wir das Strömen, das wir auch bei dem Gefühl von Liebe spüren. Es gibt, es strömt, und es erwartet nichts zurück. (Etwas erwarten wir vielleicht doch: dem Anderen soll es gut tun). Schenken ist Geben und Annehmen und bewegt damit unendlich viel. Und wenn wir es genau betrachten, so hält Geben und Nehmen Menschen zusammen, hier bei uns und auch in anderen Teilen der Welt. Wir müssen nicht besonders kühn werden, wenn wir behaupten:
Das Schenken hält unsere Welt zusammen!


http://www.ab40.de/seiten/archiv_skizze ... _1_4a.html


Viele Grüße
Prometheus
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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2011, 09:18 
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Euere Interpretationen sind sehr interessant. Einerseits, war es ganz ohne Emanzipation kein guter Zustand für viele Frauen. Andererseits ist es doch so, dass wie auch bei anderen gesellschaftlichen Fragen, wieder einmal übertrieben wird.

Dieses hinleiten der Frau zu einem wertvollen Teil des Humankapitals wird heute leider überwiegend in der Arbeitskraft der Frau für die Wirtschaft gesehen und weniger in der Erziheungsarbeit weiterer kleiner gesunder leistungsfähiger Mitbürger(innen).

Der Staat und die Wirtschaft ist so pervers, dass es ihnen egal ist, ob eine Frau in Doppelbelastung für die Kinder oft nicht so zur Verfügung stehen kann und will, wie es zu deren gesunden Entwicklung beitragen würde. Eine Massenerziehung im Hort ist nicht das, was eine Gesellschaft gesund und leistungsfähig macht.

Die Elite schaufelt sich immer mehr ihr eigenes Grab und die Frau Mann- Geschichte dabei ist eine recht inhumane und eine die nicht funktionieren kann zumindest nicht bei uns zu lande.

Wenn man davon aus geht, dass es immer mehr Alleinerziehende Mütter gibt, wird das sowieso noch zu einem großen Problem werden. Die Herren können und wollen sich nicht den starken und selbstbewußten Frauen anpasssen und die Frauen wollen sich umgekehrt nicht mehr zum Weibchen machen lassen. Der gesunde Mittelweg ist schwer zu finden, da er einem ja nicht aufgezeigt wird und von der Gesellschaft nicht eingefordert wird.

Romantische Frau Mann Beziehungen gibt es kaum mehr. Selbst bei den Jugendlichen dreht es sich heute schon um: Trennung zwischen Sex und Liebesbeziehung.

Irgendwie entartet alles und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Menschen sich emotional zurückentwicklen hin zur Tierwelt...Grenzenlosigkeit muß kein Vorteil sein. Sei führt zur allgemeinen Orientierungslosigkeit.

Gruß

Baronesse

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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2011, 11:22 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Euere Interpretationen sind sehr interessant. Einerseits, war es ganz ohne Emanzipation kein guter Zustand für viele Frauen. Andererseits ist es doch so, dass wie auch bei anderen gesellschaftlichen Fragen, wieder einmal übertrieben wird.

Dieses hinleiten der Frau zu einem wertvollen Teil des Humankapitals wird heute leider überwiegend in der Arbeitskraft der Frau für die Wirtschaft gesehen und weniger in der Erziheungsarbeit weiterer kleiner gesunder leistungsfähiger Mitbürger(innen).

Der Staat und die Wirtschaft ist so pervers, dass es ihnen egal ist, ob eine Frau in Doppelbelastung für die Kinder oft nicht so zur Verfügung stehen kann und will, wie es zu deren gesunden Entwicklung beitragen würde. Eine Massenerziehung im Hort ist nicht das, was eine Gesellschaft gesund und leistungsfähig macht.

Die Elite schaufelt sich immer mehr ihr eigenes Grab und die Frau Mann- Geschichte dabei ist eine recht inhumane und eine die nicht funktionieren kann zumindest nicht bei uns zu lande.

Wenn man davon aus geht, dass es immer mehr Alleinerziehende Mütter gibt, wird das sowieso noch zu einem großen Problem werden. Die Herren können und wollen sich nicht den starken und selbstbewußten Frauen anpasssen und die Frauen wollen sich umgekehrt nicht mehr zum Weibchen machen lassen. Der gesunde Mittelweg ist schwer zu finden, da er einem ja nicht aufgezeigt wird und von der Gesellschaft nicht eingefordert wird.

Romantische Frau Mann Beziehungen gibt es kaum mehr. Selbst bei den Jugendlichen dreht es sich heute schon um: Trennung zwischen Sex und Liebesbeziehung.

Irgendwie entartet alles und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Menschen sich emotional zurückentwicklen hin zur Tierwelt...Grenzenlosigkeit muß kein Vorteil sein. Sei führt zur allgemeinen Orientierungslosigkeit.

Gruß

Baronesse


Herzlichen Dank,
ich möchte es mal so würdigen. Die Menschen meinen sie könnten alles mit Sprache erklären, doch wie wir erfahren, dient Sprache häufig dazu, dem der der Sprache nicht so gewachsen ist die Grenzen zu zeigen, ja Sprache kann Menschen in die Psychose treiben, so dass diese dann als schizofren abgewertet werden. Dieser Prozess hat sich schleichend überall breit gemacht, durch Sprache hat man die affektive und emotionale Kompetenz eingeschränkt, der Hintergrund ist, dass Analyse zerstört, also Klarheit zerstört den der Ganzheitlicher ist und das ist die Natur und das waren die Frauen auch 60.000 Jahre Jäger und Sammler sind Beleg genug, dass Menschen gut ohne den Besitz an ausgefeilter Sprache mit Hilfe von Lauten und Musik gut miteinander umgehen konnten. So sehe ich keine Weiterentwicklung sondern eine Reduzierung auf das Zerstörerische was sich in den letzten 250 Jahren potenziert hat. So ist mein Gebiet, wie gelingt es uns mit unserer Beziehung zu den Ebenen der Heilung durch Musik das reduzierte Gehirn wieder zu erweitern, so zu erweitern, dass wir das leben, was uns die Natur zeigt. Wahrscheinlich brauchten wir den Schnitt, dass die Abhängigkeit erkannt wird, denn der Mann gibt in dem Verteilungskampf immer noch den Ton an, doch es sind nicht die ehemaligen Ehemänner, die müssen im Prozess genauso funktionieren, wie die Frauen, es sind die Wenigen, die die Fäden in den Händen halten, jedoch das was die wirkliche Musik in uns ist nicht kennen, oder nur für sich nutzen wollen.
Herzliche Grüße
Prometheus


Hallo Prometheus, darf ich dich bitten, nicht ein ganzes Zitat zu verwenden, wenn du auf einen Vorpost antwortest? Es reicht, wenn du einfach Bezug auf den Vorpost nimmst oder Zitatabschnitte auswählst. Es liest sich sonst keiner mehr die vorigen Beiträge durch und deine eigenen werden dadruch auch zu langatmig. Danke, Barondess/Mod


Zuletzt geändert von BaronessDeBerjaraque am Di 18. Okt 2011, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2011, 13:53 
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Hallo Prom,

ich verstehe deine Gedanken bezüglich der Schizophrenie nicht.

Gib es für dich keine psychischen Erkrankungen? Gibt es keine Hirnorganischen Probleme und kein "Durcheinanderkommen von Geisteszuständen"? Und du denkst alleine mit Musik Psychosen und andere Dinge heilen zu können?

Das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Wir könnten sicher nur noch mit Zeichensprache und Lauten agieren. Ich persönlich schätze aber die Weiterentwicklung in Richtung Sprache. Zurück auf die Bäume und Blätter kauen? Ich denke nicht, dass das die ultimative Lösung ist, welche auch die Frau/ Mann Geschichte verbessern würde. Heut haben die Leute zu viel Reize, denen sie ausgesetzt sind. Auch Musik überreizt. Natürlich können sich Entspannungsklänge auch positiv auswirken. Mich persönlich machen sie unruhig und aggressiv. Ich brauche eher die Ruhe. Und ich brauche Austausch über Sprache. Kasper Hauser war ein armer Kerl, der hatte keine Interaktionen und keine Sprache, bis er rehabilitiert wurde. Es gehen viele wervolle Dinge verloren, wenn man sich nicht der Sprache bedient.

Auch gäbe es viele Missverständnisse im Umgang miteinander. Noch mehr als sie es ohnehin schon gibt. Da es auch Personen gibt, die z. B. Gesichtsausdrücke nicht deuten können und auch Leute, welche einen trotzt Sprache nicht wirklich verstehen können, wäre es fatal sich auf minimalistische Behandlungen zu spezialisieren.Mit Lautsprache alleine wird es nicht gelingen gesunde noch kranke Geister zu befriedigen oder zu heilen.

Musik kann alleine ein Hilfsmittel sein. Bei geistig Behinderten wird sie auch verwendet. Aber in der Psychiatrie oder Psychotherapie alleine über Musik und Lautsprache zu agieren wäre wohl nicht ganz professionell.

Wobei ich mir vorstellen kann, dass man bestimmte Personen, durch das "Umprogrammieren" auf einfache Verständigung wohl schon wieder helfen könnte.


Zitat:
Bereits im Altertum wurde Musik eng mit den psychischen Zuständen des Menschen verknüpft. In der Antike dachte man beispielsweise, dass Krankheiten aus einem psychischen Chaos heraus entstehen und dass durch die Einflüsse harmonischer Musik eine Heilung ermöglicht würde. In stark naturverbundenen Kulturen, in denen Schamanismus praktiziert wird, ist Musik auch heute noch ein unverzichtbarer Bestandteil von Heilungsritualen.


http://www.gynweb.de/alternative-heilve ... ktherapie/


Bei der Reduktion über Lautsprache wüden mich deine Gedanken noch interessieren. Wie soll das vonstatten gehen und wie soll das wirken?

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2011, 14:50 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Hallo Prom,

ich verstehe deine Gedanken bezüglich der Schizophrenie nicht.

Gib es für dich keine psychischen Erkrankungen? Gibt es keine Hirnorganischen Probleme und kein "Durcheinanderkommen von Geisteszuständen"? Und du denkst alleine mit Musik Psychosen und andere Dinge heilen zu können?

Das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Wir könnten sicher nur noch mit Zeichensprache und Lauten agieren. Ich persönlich schätze aber die Weiterentwicklung in Richtung Sprache. Zurück auf die Bäume und Blätter kauen? Ich denke nicht, dass das die ultimative Lösung ist, welche auch die Frau/ Mann Geschichte verbessern würde. Heut haben die Leute zu viel Reize, denen sie ausgesetzt sind. Auch Musik überreizt. Natürlich können sich Entspannungsklänge auch positiv auswirken. Mich persönlich machen sie unruhig und aggressiv. Ich brauche eher die Ruhe. Und ich brauche Austausch über Sprache. Kasper Hauser war ein armer Kerl, der hatte keine Interaktionen und keine Sprache, bis er rehabilitiert wurde. Es gehen viele wervolle Dinge verloren, wenn man sich nicht der Sprache bedient.

Auch gäbe es viele Missverständnisse im Umgang miteinander. Noch mehr als sie es ohnehin schon gibt. Da es auch Personen gibt, die z. B. Gesichtsausdrücke nicht deuten können und auch Leute, welche einen trotzt Sprache nicht wirklich verstehen können, wäre es fatal sich auf minimalistische Behandlungen zu spezialisieren.Mit Lautsprache alleine wird es nicht gelingen gesunde noch kranke Geister zu befriedigen oder zu heilen.

Musik kann alleine ein Hilfsmittel sein. Bei geistig Behinderten wird sie auch verwendet. Aber in der Psychiatrie oder Psychotherapie alleine über Musik und Lautsprache zu agieren wäre wohl nicht ganz professionell.

Wobei ich mir vorstellen kann, dass man bestimmte Personen, durch das "Umprogrammieren" auf einfache Verständigung wohl schon wieder helfen könnte.


Zitat:

Bereits im Altertum wurde Musik eng mit den psychischen Zuständen des Menschen verknüpft. In der Antike dachte man beispielsweise, dass Krankheiten aus einem psychischen Chaos heraus entstehen und dass durch die Einflüsse harmonischer Musik eine Heilung ermöglicht würde. In stark naturverbundenen Kulturen, in denen Schamanismus praktiziert wird, ist Musik auch heute noch ein unverzichtbarer Bestandteil von Heilungsritualen.


http://www.gynweb.de/alternative-heilve ... ktherapie/


Bei der Reduktion über Lautsprache wüden mich deine Gedanken noch interessieren. Wie soll das vonstatten gehen und wie soll das wirken?

Gruß

Baroness

herzlichen dank für die nachfrage
wer die buddhistischen mantren studiert erfährt die lautsprache, die die obertöne aktiviert manchmal bis zu 6 obertönen hierzu joachim ernst behrendt und christian bollmann http://www.youtube.com/watch?v=7mutKtLZuJ0
meine liebste ist musiktherapeutin und beschäftigt sich mit diesem bereich, heilung von schizofrenie und demenz, und der wissenstand ist heute, dass mit hilfe der harmonisierenden musik das kognitive zentrum was bei schizofrenen gestört ist und sich zum beispiel durch wiederholende zwangshandlungen oder zwanggedanken sich äußert, kann wieder durch beschäftigung mit musik und sich z.b. malend darauf einzulassen normalisiert werden, so wie schamanen häufig diese bereiche durch trommeln und ähnlichen berühren können. unsere medizin bietet da häufig nur cut der nerven durch psychopharmaka es geht nicht darum in die steinzeit zurückzukehren, sondern sich auf die heilenden methoden zu besinnen, die wir durch die ratio alleine verloren haben.z.b.
Das gemeinsame Singen ist auch Ausdruck gemeinsamer Identität und Orientierung. Auf diese
Weise vermittelt Musik uns Sicherheit, wir erleben Geborgenheit in der Musik. Die gemeinsam
erlebte oder musizierte Musik wird so zur Brücke zum anderen Menschen, den wir auf andere
Weise vielleicht nicht erreichen könnten. Das ist auch der Grund, warum Musik in der Therapie
ein einzigartiges, bei manchen Krankheitsbildern sogar das letzte und einzige
Kommunikationsmittel sein kann, das eine Verbindung zu anderen schafft, und zwar gerade
dann, wenn alle anderen Möglichkeiten der Kommunikation nicht mehr funktionieren.
http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/ib ... g-2003.pdf
oder http://www.uni-muenster.de/imperia/md/c ... nschen.pdf und „Es gab und gibt unseres Wissens nach keine Kultur, in welcher nicht ständig Musik
produziert und konsumiert wurde bzw. wird. Selbst der von Hunger, Krankheit und
Raubtieren geplagte Steinzeitmensch nahm und nimmt (Neuguinea) sich Zeit und die
Energie zur Herstellung von Musikinstrumenten und zum Musizieren.“http://www.musiktherapie-langguth.de/htm/musiktherapie/musik/Das_Ohr_als_Tor_zur_Welt.pdf
wie gesagt, der sogenannte fortschritt mit hilfe der fixierung auf die sprache ist ein rückschritt für die affektive kompetenz denn die welt ist kälter und unpersönlicher geworden, die menschen sind verwirrter und haben mehr burnouts und leiden häufiger unter mobbing usw. der medikamentengebrauch ist übermäßig angewachsen, da sehe ich keinen fortschritt
herzlich
prom
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 Betreff des Beitrags: Re: Anima und Animus...Yin/Yang...FRAU/MANN-Prinzip
BeitragVerfasst: Do 20. Okt 2011, 21:05 
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Ja der" Fortschritt" ist schon da...die Leute leiden immer häufiger.

Ich kann das aber nicht an dem zuviel an verbaler Kommunikation festmachen. Ich kann das an der unendlichen Ausbeutung in unserer Leistungsgesellschaft fest machen.

Sicherlich gibt es Situationen, in denen Schweigen oder Musizieren oder Singen von Vorteil sind. Leider wird das alles nur zu spät eingesetzt.

Die Leute sind abhängig oder werden abhängig gemacht von Arbeit. Arbeit, die heute ungesund ist. In fast allen Bereichen geschieht Überforderung, zu hoher Druck. Das Hamsterrad wird nicht verlassen. Der verhängnisvolle Kreislauf wird nicht durchbrochen,bis sich der Körper und der Geist wehren.

Wenn du die Psychsotherapie/ Gesprächstherapie meinst, ja da könntes du Recht haben. Wenn der Therapeut redet und der Patient, muß das nicht immer zum Erfolg fürhen und kann mit Sicherheit auch gegenteilies als das gewollte Verursachen.

So wie du das ja beschreibst wird die Musik auch schon in Therapien als Ausdrucksmittel oder zur Streßbewältigung eingesetzt. Das ist sicherlich kein schlechter Ansatz.

Es ist laut, hektisch zu wortgeprägt unser Leben. Es ist schnell, zeitraubend und überreizend unser Leben. Es vermittelt oftmals Orientierungslosigkeit, Angst, Depression.

Sind wir selbst schuld in unserer Konsumprägung? Aussteigen?

Minimalistische Lebensweise? Sind das Dinge die uns wieder gesünder machten?

Die Macht hätten wir dazu, wenn wir sie nur nutzen würden. Und so betreiben wir Schadensbegrenzung über Meditation, Musiktherapie usw. Wir machen uns kaputt und lassen uns kaputt machen und holen uns Hilfe, die scheint aber nicht auszureichen. Sie wird irgendwann nicht mehr aufgehen die Rechnung mit Humankapital. Irgendwann werden sogar die größten Ausbeuter und die unbelehrbarsten Geschäftemacher erkennen, dass sich letzendlich die Katze in den Schwanz beißt und die Natur sich rächt.

Gruß

Baroness

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