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 Betreff des Beitrags: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:51 
An anderer Stelle schon als Beitrag gepostet, allerdings habe ich den leisen Verdacht, dort liest es keiner, da diese Geschichte allerdings zu Ernst ist, als sie zu überlesen, poste ich es gleich hier noch einmal. Ich bitte um Entschuldigung. Wusste nicht, wie man es an anderer Stelle wieder löscht.


Nun erzähle ich eine wahre Geschichte, die sich genauso zugetragen hat.

Nun denn, beginnen wir... :idea:

Ein junges Paar war der Ansicht zum Traualtar zu gehen um den Segen Gottes zu erhalten.
Nun denn, zunächst wurden die Eltern informiert.
Gleich völlig aus dem Häuschen, begannen die Eltern der zukünftigen Braut im Haus mit Renovierungsarbeiten.

Es wurde gestrichen, Wohnzimmer, Küche und Flur frisch tapeziert, Teppich im Wohnzimmer und Flur neu verlegt und nicht zuletzt Fenster und Türen gestrichen.

Der Garten wurde wunderbar mit schönen Blumen bepflanzt.
Die Eltern der zukünftigen Braut, nennen wir sie hier Mimi und Beno, waren überaus zufrieden mit den Verschönerungen in Haus und Garten.

Es war Dienstag und die Sonne schien herrlich über Ostfriesland. Ein Spatz zwitscherte vom Dach, der morgige Tag wäre ein Mittwoch und am besagten Mittwoch sollte der Polterabend statt finden.
Da Mimi und Beno alle Vorkehrungen getroffen hatten, befanden sie es für richtig, einige Zeit im Garten auf den Liegestühlen sich zu gönnen.

Da das Grundstück eine Größe von 3000 qm2 hat, suchten sie sich eine wunderschöne Stelle dicht am Kanal, der hinter ihrem Haus floss aus.
Dort paddelten einige Enten auf dem Wasser und Mimi und Beno waren entzückt vom Anblick dieser niedlichen Enten.

Beide schliefen in der so wärmenden Sonne ein. Nach ca. einer Stunde wachten sie beide auf, sahen sich um, sahen aber die süßen, niedlichen Enten nicht mehr.
Mimi meinte zu Beno, wo sie wohl hingepaddelt seien. Doch Beno wusste keine Antwort darauf. Aber er war der Ansicht, sie hätten nun genügend Sonnenbad genommen und befand es für angemessen um die Uhrzeit 15. 00 Uhr einen Tee sich einzuverleiben. Nun denn, Mimi stand schweren Herzens auf, wäre sie doch so gern noch auf dem Liegestuhl gelegen und begab sich zum neu renovierten Häuschen...

Beno blieb indes auf dem Liegestuhl liegen und nickte für einige Minuten wieder ein, bis ihn ein herzzereißender Schrei aus den Träumen hob.
Schnellen Schrittes begab auch er sich zum frisch renovierten Hause, wo ihm das Entsetzen entgegen stob.

Die niedlichen, süßen Enten hatten sich per Entenmarsch zum frisch renoviertem Haus von Mimi und Beno aufgemacht. Als nun Mimi zur Hintertür herein kam, wussten die armen Enten nicht wohin und bekamen schreckliche Angst. Nun denn, man darf schließlich nicht vergessen wie schreckhaft diese Tierchen auch in der freien Wildbahn schon sind. Um so schlimmer kam es im Hause von Mimi und Beno.

Bei dem Eintritt von Mimi, die auch noch zu schreien begann, flatteren die Enten über Tisch und Bänke, über Sofa und Wohnzimmertisch. Nun denn, man muss sich hier wiederum in die Lage der Enten versetzen, die ja nicht wussten wo der Ausgang war und aus diesem Grunde vor lauter Schreck...

...nicht in die Hose machten, sondern ihre Kacke spritzte beim Flattern nur so aus ihnen heraus ...

Federn flogen umher, aber das Entsetzen nahm kein Ende.
Bei dem Versuch die Tiere aus dem Haus zu jagen, machten sie noch mehr Kacke vor lauter Angst...

nun denn, man muss sich in die Lage von den Enten versetzen, schließlich sind es wildlebende Tiere und was konnten dieselben dafür, dass Mimi und Beno die Hintertür nebst allen Türen die sich im Haus befanden offen stehen ließen.

Die Kacke, nun denn, wollen wir es uns sachlich zu Gemüte führen, spritze an alle Wände von Wohnzimmer, Küche und Flur. Alles im Eimer, jawohl, die ganze Renovierung war nur noch Scheiße.

Es wäre ja nicht so schlimm gewesen, wäre da nicht die zukünftige Braut gewesen, die im elterlichen Hause mit ihrem zukünftigen Bräutigam Polterabend feiern wollte.
Es war alles hergerichtet: Für das leibliche Wohl war gesorgt und auch an Wein und Bier sollte es nicht fehlen. Es stand bereits vorbereitet, nach vielen Einkäufen, alles im Sonderangebot gekauft und im elterlichen Keller gestapelt.

Nun denn, irgendwann findet auch eine Ente wieder den Weg ins Freie und erfreut sich am Paddeln auf dem Kanal hinter Mimi und Beno´s Haus. Das beschissene Ergebnis war:

Sämtliche Wände, komplette Wohnzimmereinrichtung waren vollgekackt von den süßen Enten, die Mimi und Beno so sehr auf ihrem Liegestuhl nach tiefem Schlaf vermissten.
Die Küche war voll bis obenhin beschissen, auch der Flur sah nun beschissen aus. Ein kurzer Blick ins Schlafgemacht von Mimi und Beno brachte ebenso großes Entsetzen. Auch hier hatten sich unbemerkt einige der süßen, niedlichen Enten hin verirrt vor Schreck und fanden alles Scheiße.

Wie es weiterging...habe ich vergessen, denn nachdem ich diesen Teil der Geschichte hörte, war ich hinreichend bedient. Mein Bauch schaukelte verzweifelt gegen meinen Lachkrampf an...

Nun denn, so wollen wir nie vergessen die Hintertür zu schließen, wenn wir uns im Garten für einige Zeit etwas Ruhe nach beschissend langer Renovierung gönnen.

Diese Geschichte ist wahr, allerdings sind die Namen frei erfunden. Bei, mir unbekannt, klingenden Ohren und ähnlich beschissener Situation, ist es ebenso ein Zufall.

Corazon :mrgreen:
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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 08:24 
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Nun wenn ich Mimi gewesen wäre, hätte ich Beno gebeten die Enten zu jagen und hätte sie mir wohl irgendwann richtig gut schmecken lassen :mrgreen:

LG

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 10:40 
Enten auf dem Kanal oder Fluss in Ostfriesland, genießen ein Lebenlang das Recht nicht geschlachtet werden zu dürfen.

Ostfriesen dürfen dieselben zwar füttern, jedoch nicht schlachten.
Woher dieses Recht kommt, so frag mich nicht.
Nun, man kann sich vorstellen wie es wäre, würden die Ostfriesen sich eine Ente greifen und zu Mittag verspeisen, so wäre es bald aus mit den Enten auf dem Kanal oder Fluss.

Sie sind sehr fett, aber wunderschön anzusehen.
Was ich noch anmerken möchte, sie sind wirklich äußerst schreckhaft und es konnte nur so kommen, wie es kam.

Tja, wenn man sich vorstellt die ganze Renovierung ist umsonst gewesen. Schlimmer noch, es sah vorher bedeutend besser aus als hinterdrein.
Ein, so wie mir dünkt, beschissenes Ergebnis.

Corazon :lol:
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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 18:22 
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Corazon hat geschrieben:
Enten auf dem Kanal oder Fluss in Ostfriesland, genießen ein Lebenlang das Recht nicht geschlachtet werden zu dürfen.

Ostfriesen dürfen dieselben zwar füttern, jedoch nicht schlachten.
Tja auf dem Kanal oder auf dem Fluss, aber die Viecher waren IM HAUS. Folglich hätte ich sie gegessen!!


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Corazon hat geschrieben:
Tja, wenn man sich vorstellt die ganze Renovierung ist umsonst gewesen. Schlimmer noch, es sah vorher bedeutend besser aus als hinterdrein.
Ein, so wie mir dünkt, beschissenes Ergebnis.

Corazon :lol:
Das Ergebniss wäre ein wenig positiver für die Eheleute gewesen, wenn sie die Enten gebraten hätten.


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Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 22:24 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Tja auf dem Kanal oder auf dem Fluss, aber die Viecher waren IM HAUS. Folglich hätte ich sie gegessen!!

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uuups...Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten, die das Leben schreibt, bitte lächeln!
BeitragVerfasst: Fr 11. Nov 2011, 07:00 
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Hi Loki, ich gehe davon aus, dass du Pazifist bist und Waffen nicht magst? :mrgreen:


Wenn dem so ist habe ich etwas für dich und die Anderen:

http://www.avaaz.org/de/cluster_bombs_ii_b/?tta

Gruß

Baroness

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