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 Betreff des Beitrags: Verhaltensschemata
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2012, 10:52 
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Es ist immer wieder erstaunlich was man im Net so erleben kann. Da ich schon einige Erfahrungen sammeln konnte, wie manche Gruppierungen im Internet agieren, ist es für mich immer wieder interessant, dass Leute nach immer dem gleichen Muster reagieren, posten oder kommunizieren.

Vorauschicken muß ich noch, dass die Internetkommunkikation nicht wirklich frei von Mißverständnissen ist, und sie bietet einen Raum der Anonymität, der einerseits schützend sein kann, der aber auch benutzt werden kann, um Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die man sich im realen Gegenüber miteinander weder erlauben würde noch überhaupt auf den Gedanken käme, sich in so mancher Art mit anderen auseinanderzusetzen.

Warum posten Leute in Foren? Manche und das sind erschreckend wenige, suchen wirklichen Austausch und Kommunikation, sowie anregende, informative und konstruktive Diskussionen oder wollen auch einmal humorvoll und nett plaudern.

Andere nutzen die Anonymität und ggf. auch gewisse Grüppchenbildung, um ihre Meinungen kund zu tun und das nicht immer um der Meinung wegen. Einige wollen demonstrativ dagegen sein. Andere sind es nur bei bestimmten Leuten und das hat dann mit den eigentlichen Theman wenig zu tun.
Es werden Verhaltensschemata entwickelt, Strategien, bewußter oder unbewußter Natur, die darauf abzielen, Macht zu erlangen, Rache zu üben oder andere einfach nur zu überfahren, personlich zu diskreditieren,evetntuell um sich selbst besser zu fühlen.

Es werden Emotionen ausgelebt, anstatt sachlich und fair zu argumentieren. Da kann so mancher nicht differenzieren. Es wird zuviel persönlich genommen und es wird zu viel über persönliches diskutiert, über den Schreibstil oder die Quellen oder den Geisteszustand des Gegenüber. Manche Leute knüpfen auch persönliche Bande in Foren und das erleichtert nicht immer ein objektives Miteinander.

Ich konnte feststellen, dass viele Leute nicht sachlich argumentieren können oder wollen. Es geht oft um Polemik und die Beschädigung der Glaubwürdigkeit anderer. Es werden generell bestimmte Gruppen, wie z.B. Esoteriker oder Ufogläubige oder einfach nur Leute, die ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben unter Generalverdacht der Unwissenheit oder der Desinformation oder der Dummheit gestellt und die Motivation dazu ist weiß Gott nicht immer eine rationale.

Es wird das eigene Ego poliert, es wird Hass und Mißgunst ausgelebt und es wird sich zusammengeschlossen, mit Leuten, die in Foren dominieren. Es entsteht eine Gruppendynamik sondersgleichen. Dazu hat man dann noch Methoden, Leute klein zu halten, die einem nicht zum Munde reden. Diktatorisches Verhalten und charakterlich schwache parteilichkeit wird forciert. Warum geschieht das? Weil man eigentlich keine guten Diskussionen möchte? Weil man eigentlich Spaß an Dominanz hat? Weil man persönliches aus sachlicher Diskussion nicht heraushalten kann oder möchte? Die Gründe sind vielfältig und sie werden deshalb nicht besser. Anscheinend fällt es manchen schwer, erwachsenes, reife Verhalten an den Tag zu legen und dies "Ellenbogen- und mir gefällt deine Nase nicht Verhalten<" beiseite zu lassen. Wie gesagt die Emotionen überwiegen manchmal, leider nicht immer die positiven. Es scheint wie im richtigen Leben. :lol:

Wenn man schlau ist, hält man sich nicht in Foren auf, in denen soetwas nicht unterbunden bzw.wo derartiges Verhalten geduldet wird. Oder man diskutiert dann mit den Leuten, die der Diskussion wegen in Foren schreiben und nicht aus persönlichen, kompensatorischen Gründen. Man kann aber auch bewußt Foren aufsuchen, um sich zu trainieren, sachlich zu bleiben auch wenn man gedizzt wird. Manchmal ist das eine Herausforderung :mrgreen:

Da es aber qualitative Unterschiede je nach Forum gibt und im Internet so einiges zu finden ist, kann man sich die Plattform aussuchen, die zu einem passt und die gut geführt und moderiert ist. Bestimmter Verhaltensschemata, bestimmter Leute in bestimmten Foren, kann man sich dann anpassen oder eben nicht. Dies käme dann wieder auf die eigene Persönlichkeit an.


In diesem Sinne hoffe ich, dass unser Forum hier eines des sachlichen und interessanten Austausches bleibt. Der Weg sieht erfolgversprechend aus und dafür danke ich hier einmal all denen, die sich darum bisher bemühten und einsetzten mit ihren Beiträgen.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhaltensschemata
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2012, 15:25 
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;) Da hast du aber den Nagel auf dem Kopf getroffen :!:

Aufpassen muss man da nur, nicht dem Rosenthal-Effekt zu unterliegen, was nicht immer einfach ist..

Muss man abchecken und wenns zuviel wird, wenn man bemerkt, man nimmt hier Verhaltensweisen an - die nicht zu dir gehören, ist es besser >>
Finger weg und tschüss :!: :!: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhaltensschemata
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2012, 14:59 
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;) Eigentlich mehr eine Frage als Antwort :mrgreen:

@baro, nun muss ich dich nochwas fragen.
Warum stellt man oft ein so bestimmtes Verhalten auf ?

Da erinnere ich mich...alle diese Menschen - die anscheinend bekehrt worden sind, sind als ärgste Fundamentalisten bekannt..
Anführung - Beweisaussage...

Ein EXTREM-Rauchergegner - war mal ein EXTREM-Raucher - fürchtet er sich, wieder ins alte Verhaltsschema zu fallen und ihm wieder zu verfallen.
Frag mal einen Alkoholiker - der sagt dir ganz einfach aufs >Gesicht zu - ICH BIN doch kein Alkoholiker...
zu kämpfen anfangen - gegen seinen Alkoholismus kann er erst, wenn er weiß, JA ich bin Alkoholiker.

Ich kenne einen ÖSTERREICHER - vorher Atheist - jetzt besessener Moslem..ich bezeichne ihn so -
Nazierwähner - ich warne davor in meinem Unterricht, doch weiß ich auch - wie kurz der Weg dahin ist..
erkenne ich wenn Oberinntal gegen Unterinntaler sich outen...nanana ich bin Unterinntalerin - eben
Ich bin kein Nazi, da sind wohl die Gefährlichsten ...versteckt - ansonsten würde ich das malnr so nebenbei erwähnen und nicht ständig...

und dann sage mal einem Bayern - er ist Franke...

oder Wessis und Ossis...da den Schnitt zu finden, ist schwer -denke ich, aber nicht nur ich
Grenze zwischen Genie und Wahnsinn - Physik...den mal an einstein. leicht hatte der es auch nicht immer.

Buddha wurde mal von einem Menschen gefragt - "Darf ich dein Schüler werden"
Buddha antwortete >> Hast du schon mal gestohlen ?
"Nein noch nie"
darauf Buddha - >>Dann kannst du auch nicht mein Schüler werden,

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