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 Betreff des Beitrags: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Mo 21. Mai 2012, 13:03 
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;) Diesen thread widme ich allen bedeutenden Mneschen..
bewusst fange ich mit keinem Griechen an, DENN in der Zeit von 15oo aufwärts gab es schon so tolle westl. Menschen, die unser Denken sehr beeinflußten.

in der Geschichte wenig behandelt...

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Dee
Code:
John Dee (* 13. Juli 1527 in London; † 1608 in Mortlake-Surrey) war ein bekannter englischer Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph, Mystiker und Berater der Königin Elisabeth I..
Er widmete einen Großteil seines Lebens auch der Alchemie, Wahrsagung und hermetischen Philosophie.

Code:
....... besaß Dee zu seinen Lebzeiten die größte Bibliothek Englands und eine der größten von Europa.



Code:
In den späten 1540er und frühen 1550er Jahren bereiste er Europa, studierte in Löwen und Brüssel und hielt Vorlesungen in Paris über Euklid. Er studierte mit Gemma Frisius und wurde ein enger Freund des Kartografen Gerardus Mercator. Schließlich kehrte er mit einer wichtigen Sammlung mathematischer und astronomischer Instrumente nach England zurück. 1552 traf er Gerolamo Cardano in London. Während ihrer Bekanntschaft untersuchten sie ein Perpetuum Mobile, sowie einen Edelstein, dem magische Eigenschaften nachgesagt wurden.

Alles andere im link...zuviel will ich da auch nicht preisgeben, er war so interessant -


Code:
In den späten 1540er und frühen 1550er Jahren bereiste er Europa, studierte in Löwen und Brüssel und hielt Vorlesungen in Paris über Euklid. Er studierte mit Gemma Frisius und wurde ein enger Freund des Kartografen Gerardus Mercator. Schließlich kehrte er mit einer wichtigen Sammlung mathematischer und astronomischer Instrumente nach England zurück. 1552 traf er Gerolamo Cardano in London. Während ihrer Bekanntschaft untersuchten sie ein Perpetuum Mobile, sowie einen Edelstein, dem magische Eigenschaften nachgesagt wurden.
und verfolgt und angeklagte wurde er stetig und fleissig...doch er wusch/redete sich immer rein.
Code:
Das Britische Museum beherbergt mehrere Gegenstände, die einst John Dee gehörten und in Verbindung gebracht werden mit seinen sogenannten Engelsgesprächen:

Code:
Sein größtes Ziel war es, zu einer vereinigten Weltreligion beizutragen, durch die Überbrückung des Bruchs zwischen den katholischen und protestantischen Kirchen und die Wiedererlangung der reinen Theologie des Altertums.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Do 28. Jun 2012, 12:04 
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;) Will hier einen sehr bedeuteten Menschen reingeben...
es gerade ein freund von Kuba zurückgekommen und ich bekam einen Schlüsselanhänger - mit einem Bildnis von CHE und auch einen Kalender.
kriegerin - Anhängerein dieses Rebellen.

Ein Rebell - wird sogar oft mit Jesus gleichgesetzt. (Bolivien)
Jesus schlugens halt ans Kreuz - ihn erschossen sie und schnitten ihm die Hände ab, damit sie ja sicher sei konnten...JA - um sicher zu sein,es ist der Guevara.
Seine Fingerabdrücke hatten sie ja - als er mal einen enthusiatischen Vortrag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen - im Dez. 1964 hielt.
Che's Leichnam wurde öffentlich zur Schau gestellt und von uniformierten Gegenern 10. Okt. 1967 inspiziert im Waschraum des Krankenhauses von Nuestr Senor de Malta ....da noch mit seinen Händen.
Die Rache des toten CHE'S alle Leute die da dabei waren, kamen später gewaltsam ums Leben - Fluch des CHE'S.
Erinnert mich an Jacques de Molay - da musste auch der Papst und der König daran glauben...
Die Geschichte wiederholt sich.


CHE GUEVARA:
Das Idol der Rebellen und die Jugend zeigt sich heute wieder sehr gern mit einem Porträt -Leiberl auf der Straße.
Wir tataen das auch - obwohl in unserer Gegend kaum oder wenig Kommunisten waren.
Doch ingeheim wünschte sich der eine oder andere so zu sein wie er.
ER war
fesch,
klug,
ein ausgezeichneter GOLFER - mit Zigarre :D
redegewandt und auch bereit - bis zum Äußerstem zu gehen.
Die Widersprüchlichkeiten die in uns Menschen sind, zeigte er auf.
Die Vision...die Welt - zum Besseren zu verändern...
auch ein Wunsch der Jugend...hat uns, und begeistert uns doch noch immer.
Doch leider werden halt Träume oft Scchäume.

Doch CHE lebt in den Träumen der heutigen Jugend von Kuba weiter.

Zu CHE Biographie, da haben wir eh WIKI..er hat schon Spuren hinterlassen...mankennt seinen Namen weltweit, auch in Asien - und nicht nur als schlechter - bösartigen, nein - als einen der WAS VERÄNDERT HAT.

http://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara
Zitat:
Die US-Zeitschrift Time Magazine zählte ihn 1999 zu den 100 einflussreichsten Menschen des 20. Jahrhunderts.[3] Eine Fotografie des „Che“ von Alberto Korda, Guerrillero Heroico, gilt als berühmtestes fotografisches Abbild einer Person.[4]

Zitat:
Che wurde aufgebahrt und sein Leichnam der Presse vorgeführt. Nach offiziellen Angaben wurde er im Kampf getötet. In Bolivien gab es keine Todesstrafe und man wollte eine jahrelange Haft in einem noch nicht einmal vorhandenen Hochsicherheitsgefängnis und die zu erwartenden diplomatischen Verwicklungen vermeiden. Jahre später erst wurden die tatsächlichen Todesumstände nach und nach bekannt.

Die Bilder des toten Guevara - mit ihrer frappierenden Ähnlichkeit zu Darstellungen des toten Christus etwa von Andrea Mantegna - wurden in Zeitungsberichten als Abbild eines modernen Heiligen interpretiert, der zweimal sein Leben für fremde Länder riskiert hatte und es für ein drittes dreingegeben habe. Régis Debray, der Che in Bolivien begleitet hatte, bezeichnete Guevara als Mystiker, als Heiligen ohne Gottesglauben. Guevaras Beschwörung des „Neuen Menschen“, dem weniger am materiellen als am geistigen Fortschritt gelegen sei, sei anderen zufolge eher jesuitischen als linken Idealen verpflichtet gewesen.[36] Wolf Biermann sang vom „Comandante Che Guevara“ als „Christus mit der Knarre“ und trug im deutschen Sprachraum mit seiner Interpretation des ursprünglich vom kubanischen Cantautor Silvio Rodriguez vertonten Gedichts Carlos Pueblas zur Mythologisierung Guevaras bei. Che selbst wird im Umfeld seines Todesortes in Bolivien wie ein religiöser Heiliger verehrt.[37]

Die abgetrennten Hände Guevaras wurden konserviert, zur Identifizierung nach Buenos Aires versandt und später Kuba überlassen. Che Guevaras Gebeine selbst wurden erst 1997 in Vallegrande entdeckt, nachdem ein ehemaliger Offizier der bolivianischen Armee den Begräbnisort verriet. Die sterblichen Überreste Ches und einiger seiner Begleiter wurden exhumiert und nach Kuba überführt, um dort mit einem Staatsbegräbnis in einem eigens geschaffenen Mausoleum in Santa Clara beigesetzt zu werden.

Ende 2007 wurden eine Haarlocke und Fingerabdrücke Ches und weitere Dokumente der Festnahme für insgesamt 119.500 US-Dollar versteigert.


http://www.youtube.com/watch?v=jppkff5mk34

und witziger Weise, die Frauen folgten ihm auch


Das Thema habe ich hier hin verschoben. Wenn ich irgdendwie übersehen haben sollte, dass Che ein Esoteriker war, können wir es ja wieder umpacken ;) Baroness/Mod.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2012, 11:47 
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Im klassischen Sinn wird er wohl kein Esoteriker gewesen sein..
Jesus war dazumal wohl auch keiner, bis man ihn dazu machte.
Ist aber egal, wird schon passen. Nur einige Personen
haben halt die Welt ein bisserl verändert.

Ach CHE nahm sich wie Fidel Castro, den Lehren der Freimaurer an.
Möglicherweise hat der Fidel Castro mit den Freimaurern gute Erfahrungen gemacht oder in seiner Familie waren Mitglieder der Freimaurer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte ... ei_in_Kuba

Zitat:
1930 umfasste die Großloge etwa 14.000 Mitglieder in 25 Distrikten mit 190 Logen, 1950 waren es circa 20.000 Mitglieder in 258 Logen. In der Mitte der 1950er Jahre kam es zur Vereinigung mit der Großloge von Kolumbus. Bis 1959 stieg die Gesamtzahl Mitgliederzahl auf 35.000 Freimaurer in 339 Logen an. Als Fidel Castro 1959 auf Kuba die Macht übernahm, verbot er die Freimaurerei jedoch nicht. Bis 1991 sank die Mitgliederzahl auf 22.000 in 317 Logen und stieg erneut bis 1999 auf 24.313 Mitglieder in 314 Logen. In Deutschland kommen auf 82 Millionen Einwohner etwa 14.000 Freimaurer, Kuba hat mit etwa 11 Millionen Einwohner fast doppelte Zahl an Mitgliedern, so dass die Freimaurerei stark in der Bevölkerung verankert ist.

Da die Unterhaltskosten für die Großloge zu hoch waren und auch die Bibliothek zu verfallen drohten, wurde das Gebäude an den staatlichen Telefonkonzern abgegeben. Man hat sich jedoch die obersten Stockwerke gesichert und erhielt dadurch kostenfreie Räume inklusive Wachschutz und Nebenkosten.



Zitat:
Die Bilder des toten Guevara - mit ihrer frappierenden Ähnlichkeit zu Darstellungen des toten Christus etwa von Andrea Mantegna - wurden in Zeitungsberichten als Abbild eines modernen Heiligen interpretiert


;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Mo 9. Jul 2012, 11:05 
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Es ließ mir keine Ruhe, warum ausgerechnet Kuba die Freimauerei nicht verbot.
CHE war aber auch kein Kubaner...
sehr sozial interessiert...sein Elternhaus war dafür bekannt.

So ich denke ich habe den Grund gefunden, warum die Freimauerei in Kuba noch immer einen so hohen Stellenwert hat...

CHE war Freimaurer

hier nachlesbar.
bei google books -
Klaus Kottmann
Die Freimauerei und die kath. Kirche

http://books.google.at/books?id=Bg3St57 ... 3F&f=false

Sicher aber ging es auch um die Annexion durch die USA..
WIKI:
Zitat:
José Martí (1853-1895), Poet, Schriftsteller und Sohn spanischer Eltern, war Freimaurer und wird noch heute von hunderten seiner Freimaurer-Brüder bei der jährlichen Kranzniederlegung an seinem Grabmal in Santiago de Cuba auf dem Cementerio Santa Ifigenia geehrt. Martí setzte sich in seinen Schriften gegen Ungleichheit und Ungerechtigkeit ein, sprach sich für eine Befreiung Kubas von spanischer Vorherrschaft aus und lehnte eine Annexion Kubas durch die USA ab.


Das wollte weder CHE noch Castro.....Kuba - UdSSR : USA 1962

A wilder Kerl - CHE - war er schon ...der Asthmatiker..dass er seine Soldaten nie zeigen wollte. :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Mo 9. Jul 2012, 11:46 
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Bitte baro, zusammenfügen...wenn du denkst, dass...

Satz aus dem link

Zitat:
Das kommunistische Kuba hat die Freimaurerei nicht verboten, unterstützt sie ... damit zusammenhängen dürfte, dass Che Guevara (1928-1967) Freimaurer war. ... Fidel Castro selbst war Jesuitenschüler gewesen und nachdem er sich am ...


und CHE war Argentinier...und der Freimauerei offen...
- wo gehobelt wird, da fallen Späne...wird er sich gedacht haben...aber er tat noch viel mehr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_des_jungen_Che

Diesen Film gesehen...sehr bemerkenswert.
Ach ich mag den CHE und seine Einstellungen zu dieser Zeit....
Rebellen waren zu dieser Zeit viele unterwegs und ihre Einstellung wurde oft unterbunden. 8-)

Zitat:
Der 23-jährige Ernesto Guevara ist Medizin-Student in Buenos Aires und geht 1952, als er nur noch ein Semester vor seinem Abschluss vor sich hätte, gemeinsam mit seinem 29 Jahre alten Freund Alberto Granado, einem Student der Biochemie, auf eine Reise an die nördliche Spitze des Kontinents Südamerika. Sie beginnen die neunmonatige Reise mit der „Allmächtigen“, einem alten 500-cm³-Norton-Motorrad. Als diese ihren Dienst verweigert, geht es zu Fuß, per Schiff und Anhalter weiter. Im Laufe dieser Reise lernen die beiden jungen Männer Lateinamerika kennen. Die vielen Gegensätze des Kontinents, Armut und Reichtum, Unterdrückung und Ungerechtigkeit, aber auch Tradition und Lebensfreude lassen Ernesto und Alberto zu nachdenklichen Männern werden. Deutlich wird auch die kritische Einstellung Guevaras gegenüber der katholischen Kirche.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Mi 15. Aug 2012, 12:27 
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Die Geschicht Che's....noch immer aktuell
Ernesto - Che genannt.
Zitat:
War ’ne komische Zeit. Wir waren alle etwas daneben. Ist ja klar, Che. Und Guevara, el Medico, der chice Argentinier, der immer »che« (»ja«) sagte und dann eben »Che« genannt wurde, war auch ein bißchen durchgeknallt. Zehn Jahre ließ er die Revolutionspuppen auf Kuba tanzen.


Ein Mann - schon länger in den oberen Dimensionen weilend, doch noch ist er nicht vergessen.

Einer seiner brühmtesten Ausprüche bei seiner Ansprache vor den "Vereinten Nationen" (es gibt ein Foto, er mit Zigarre) -14. Dezemnber 1964, New York, wo er in Uniform anreiste.
_
Zitat:
" Die fiedliche Koexistenz der Nationen gibt es NICHT zwischen Ausbeuter und Ausgebeuteten."
Dass er ein Frauenfreund war, ist selbstverständlich.

Zitat:
"Ach Zärtlichkeit! Wie wichtig ist sie in den Momenten des Leidens!" -
Che Guevare über die Bedeutung der Frau in Revolutionen, und er hatte immer Frauen um sich.
Kämpferinnen, auch aus der DDR - -Tamara Bunke - die mit ihm in Bolivien war
Kinder hatte er auch, denen er immer ein zärtlicher Vater war, doch leider selten zuhause. Er arbeitete an die 18 Stunden, Besprechungen hielt er auch oft bis mitten in der Nacht.

wunderbare link...ist wert - ihn zu lesen !!!

http://www.de.cigarclan.com/articles/2006/1/08/

Zitat:
Die zwei Guevaras
Der Unterschied zwischen dem Menschen namens Ernesto Guevara und dem als Comandante Che bekannten Menschen ist größer als der Altersunterschied. Ersterer ist ein Argentinier aus der Stadt Fe, 1928 geboren, Sohn gebildeter Eltern aus einer kleinbürgerlichen Familie, Arzt mit einem Universitätsdiplom, Sportler, Reisender, Träumer, mit einem Wort: ein Mensch aus Fleisch und Blut. Der zweite ist ein lateinamerikanischer Messias, ein Ritter ohne Furcht und Tadel, staatenlos, leidenschaftslos, wenn man die eine lodernde Leidenschaft nicht mitzählt (die für die Weltrevolution natürlich), irrsinnig gutaussehend, ein Übermensch. Kurz gesagt eine mythologische Figur, über die sogar der scharfsinnige Philosoph Jean-Paul Sartre sagte: »… der vollkommenste Mensch unserer Epoche«, ohne zu bemerken, daß der Mensch ersetzt wurde durch ein Propagandasystem.


Noch eine Anm. - Freimaurertum - schaut einmal das Barett und den Stern darauf genau an. (nicht den Neuen - sondern sein Barett - Baphomet.
Der Stern - ein Zeichen für einen Comandante.

Zitat:
Alles weitere – die lange Suche nach Ches Grab, seine nachträgliche Beisetzung auf Kuba, die Marmordenkmäler und die überdimensionalen Plakate – haben nichts mehr mit der Gestalt des Comandante zu tun. Che Guevara mit der Cigarre, Che Guevara mit dem Barett auf dem Kopf und den wehenden Haaren, den festen Blick in die Ferne gerichtet – Che Guevara ist als Teil der Massenkultur vollkommen lostgelöst von dem
von dem Menschen, der er gewesen und der für seine Ideale ein Leben lang eingetreten ist.

Er war nicht nur kommunistisch angehaucht, sondern ein Mensch und Menschenfreund.
Alle üblen Nachreden und einige werden auch wahr sein. >Wo gehobelt wird - da fallen Späne"<

Ich mag ihn, obwohl ich sowas von konservativ bin. Che - alle wollten ih auslöschen, doch sie schufen eine Legende. Wie Jesus.
und da wurde ich gefragt - ob er ein Heiliger ist :?: mystisch.. 8-)

Zitat:
Das Thema habe ich hier hin verschoben. Wenn ich irgdendwie übersehen haben sollte, dass Che ein Esoteriker war, können wir es ja wieder umpacken Baroness/Mod.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Mi 15. Aug 2012, 19:17 
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Auch das noch, wer bitte ist denn NICHT bei den Feimaurern, wenn er irgendwie Einfluß auf Politik usw. haben möchte?

Und wenn jemand glorifiziert wird und als Volksheld hochstilisiert wird was immer er auch für Schweinereien begangen haben mag, finde ich das nicht besonders erbaulich.

Esoteriker war er nicht, nur weil er sich den Freimaurern anschloß. Ein echter Esoteriker hätte ganz sicher nicht mit Waffen handtiert sondern hätte sich in Magie versucht. Aber evtl. hat er ja irgendwelche kubanische bzw. südamerikanische Rituale praktiziert. :mrgreen: Und nun was hatten's davon? Den Kommunistmus, toll.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Do 16. Aug 2012, 11:43 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Auch das noch, wer bitte ist denn NICHT bei den Feimaurern, wenn er irgendwie Einfluß auf Politik usw. haben möchte?


Vorerst mal eine Stellungsnahme...aus einem mason-Programm.
http://mason.ru/newforum/index.php?/top ... imaurerei/
Zitat:
Von Träumen zur Wissenschaft

Am 13. Juni 1815 hielt ein Advokat eine Rede im General – Gouverneurs – Staatsrat über die vom Ausnahmegesetz von 1808 betroffenen Juden. Er wies nach, daß das Ausnahmegesetz mit seinen Kollektivanschuldigungen dem Geist der Aufklärung in Frankreich und Deutschland widerspricht. Der Mann war Heinrich Marx, Vater von Karl Marx. Seine Familie pflegte eine jahrhundertealte Rabbinertradition, die sehr berühmte jüdische Rabbiner hervorgebracht hat. Marx’s Vater wich von dieser Religiosität ab, er interessierte sich sehr für Rousseau und verpflichtete sich der Aufklärung nach französischem Vorbild. Aus dem Briefwechsel zwischen Vater und Sohn folgt eindeutig, daß der ideologischen Bildung des Karl Marx von seinem Vater zugestimmt und diese unterstützt wurde. 1841 promovierte Karl Marx im Alter von 23 J. a. als Doktor der Philosophie. 1843 kam er nach Paris. Dort lernt er Saint – Simon, Fourier, Proudon, Bakunin und Cabet kennen. Auch sein Verwandte, Heinrich Heine, gehörte diesem engen Kreis. 1848 schrieb Karl Marx im Auftrag vom „Bund der Gerechten“ seine „Manifest der kommunistischen Partei“. Damals war er 29 Jahre alt.

Marx selbst war kein Freimaurer. Proudon, Bakunin und Heine, die seine Vorstellungen geprägt haben, hingegen schon, und zwar sehr berühmte.
1867 fing er mit „ Das Kapital“ an und arbeitete daran bis seinem Tod, also 25 Jahre. Weitere 5 Jahre brauchte Friedrich Engels um das Werk zu vervollständigen. Damit wurden die utopischen Träume auf wissenschaftlichen Beine gestellt.
Politiker, Parteien, Ideologien, Länder und sogar Nationen kommen und vergehen. Das ewige Traum des Menschen vom Paradies auf Erden aber bleibt. Im 20. Jahrhundert ist eine weitere Windung der Entwicklungsspirale unserer Zivilisation vorüber gegangen. Das Experiment „Kommunismus“ ist gescheitert, aber es bleibt der Weg der Menschheit: nämlich aus Versuchen und Fehlern zu lernen. Die Erfahrung und die Hoffnung bleiben auch.

In eine Freimaurerloge kommen Männer, den etwas im Leben fehlt. Und das „etwas“ ist häufig die Freiheit. Solange der Mensch noch Mensch ist, werden wir vom Kommunismus auf die eine oder andere Weise noch hören.

Wir wissen...von der FM in KUBA - kommunistischer Staat. Dazu schreibe ich gar nichts, denn der Autor hat das sehr gut recherchiert und niedergeschrieben. Er wird vom Kommunismus sicher mehr wisssen, als eine nicht in diesen Staaten-Lebende.
Auch bin ich Theosophin ohne Glaubenszugehörigkeit - zwecks ...
doch sehe ich ein, ohne Dogmen und Regeln kommt man(n)frau nirgendwo hin. Deshalb lasse ich den FM ihre Ideologie......denn da verbergen sich sehr viele IDEALE.

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Und wenn jemand glorifiziert wird und als Volksheld hochstilisiert wird was immer er auch für Schweinereien begangen haben mag, finde ich das nicht besonders erbaulich.


Schweinereien? - Wie kommst du da drauf. Da würde ich einige Politiker...ohne Namen zu nennen - hier einordnen - NICHT Che -
z.B: - Die Bombe auf die Zivilisten...auf Nagasaki und Hiroshima.
Afganistan, Irak, zur Zeit - Syrien.....

Kein Politiker, der wenn er nicht gerade arbeite....Zuckerrohrschiffe belud und als letzter zur Auszahlung ging...meist war das Geld schon alle...und für ihn blieb meist nichts übrig. Er meckerte da nicht mal..zeig mir einen Politiker in unseren Breitengraden, der mit normalen Menschen auf du und du ist...und die Ärmel hochkrempelt
CHE würde in Erdbebengebieten sicher GRATIS mitarbeiten. che, che

Che wurde erst sehr spät hier bekannt, doch in KUBA - war er schon zu Lebzeiten eine
<Legende>.
Er stand für Freiheit, was ihn sicher traurig gemacht hätte,wenn mit seinen Bildern, T-Shirts etc. Geschäfte gemacht würden. ER - der voll Idealismus war.
Warum wurde er so bekannt?
Als Korda >>sein Photograf ihn ablichtete, als Che eine Ansprache hielt.....für die Opfer des französischen Frachtschiffes mit Waffen (70 Tonnen mit Waffen)- 75 Menschen starben dabei....der damaligen CIA sagte das Sprengstoffatttentat nach.
Da war er traurig, wütend und trotzig. Diese Bild wurde beiseite gelegt, gar nicht beachtet.
>>Lange Haare, Barett mit Abzeichen und Stern - ein Italiener bekam es geschenkt - als er nach diesem Foto fragte. Und nach seinem Tod prangerte es überall vo den Wänden. Kampffoto und wer in unser Zeit hatte kein Leiberl von CHE?
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Esoteriker war er nicht, nur weil er sich den Freimaurern anschloß. Ein echter Esoteriker hätte ganz sicher nicht mit Waffen handtiert sondern hätte sich in Magie versucht. Aber evtl. hat er ja irgendwelche kubanische bzw. südamerikanische Rituale praktiziert. Und nun was hatten's davon? Den Kommunistmus, toll.


Eben echte Esoteriker befassen sich mit der Befreiung von den unterdrückten Menschen. Jesus musste ja auch dran glauben, nicht umsonst wird CHE in Süd-Amerika mit JESUS verglichen!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Do 16. Aug 2012, 18:07 
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Fangen wir mit den Freimaurern an. Es verbergen sich keine Ideale es werden Ideale vorgegeben, um diesen Verein für so manche Leute interessant zu machen. Genau durch dieses Suchen der Leute nach was auch immer, haben bestimmte Gruppierungen leichtes Spiel, Leute für sich zu gewinnen.

Wenn du nun Che mit der anderen Seite(Amipolitiker) vergleichst, kannst du mir vielleicht den unterschied zwischen töten und töten erklären? Nur weil einer für irgendwelche sog. "Ideale" tötet, macht es das Geschehen nicht besser.

Gewalt war noch nie eine Lösung. Gewalt erzeugt Gegengewalt und in den meisten Fällen gibt es mehr Opfer als hinterher irgendwelche Verbesserungen.

Deshalb sind mir Gewalttäter ein Greul, egal ob sie auf der "Guten" oder der "Bösen" Seite töten. Den Zynismus der sich aus "Kriegen für den guten Zweck" ergibt, finde ich nicht besonders erbaulich.

Du kannst jetzt alles mögliche feine über den Che oder andere Guerilleros oder sog. Volksbefreier schreiben. Mir machst du sie damit nicht sympathischer, noch werde ich sie als Helden feiern.


Die Kriegerin hat geschrieben:
Eben echte Esoteriker befassen sich mit der Befreiung von den unterdrückten Menschen. Jesus musste ja auch dran glauben, nicht umsonst wird CHE in Süd-Amerika mit JESUS verglichen!!!!!


Soweit ich weiß war Jesus Pazifist und der Vergleich Jesus/Che hinkt nicht nur ein wenig, er ist einfach nur die Folge von übertriebener Glorifizierung.

Gruß


Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedeutende PERSONEN
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 10:16 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Wenn du nun Che mit der anderen Seite(Amipolitiker) vergleichst, kannst du mir vielleicht den unterschied zwischen töten und töten erklären? Nur weil einer für irgendwelche sog. "Ideale" tötet, macht es das Geschehen nicht besser.


Ja dann versuche ich mal folgendes.
Wir sind keine Kriegskinder, uns stand das Wasser NIE bis zum Hals- hast du mal Hunger gelitten, die Geheimpolizei stand plötzlich im Zimmer, ein Familienangehöriger verschwand auf Nimmerwiedersehen? Oligarchien haben wir keine mitgemacht, medizinische Versorgungen sind hier relativ gut, Hunger leiden wir auch keinen, CHE war in erster Linie zuerst Arzt (Lepra wie Asthma wollte er heilen)...hatte Idealismus....wie später Gandhi...der auch angeprangert wird.

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Gewalt war noch nie eine Lösung. Gewalt erzeugt Gegengewalt und in den meisten Fällen gibt es mehr Opfer als hinterher irgendwelche Verbesserungen.


Anders ging es nicht...(in der Natur ...legen wir doch auch alles mit Gewalt an...selbst da händische Umstechen...
ansonsten wächst nichts...)

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Deshalb sind mir Gewalttäter ein Greul, egal ob sie auf der "Guten" oder der "Bösen" Seite töten. Den Zynismus der sich aus "Kriegen für den guten Zweck" ergibt, finde ich nicht besonders erbaulich.


Gewalttäter?...er kämpfte um sein Leben und den Menschen zu helfen.
Seine Ambitionen zur Befreiung von unterdrückten Menschen war größer...als irgendwie am Leben zu bleiben. Das mussten seine Eltern erkennen...Peron..war dazumal in Argentinien. Diese Macht war durch die Kirche und Militär geschützt....und Gegner kaltblütig ins Gefängnis gesteckt.
Die Oligarchien, der Adel beherrscht dieses Land...mittlerweile sind viele Flüchtlinge aus Deutschland auch dort....

Zitat:
Historische Theoriebildung , Grundformen der Verfassungen (nach Polybios):
Anzahl der Herrscher Gemeinwohl Eigennutz
Einer Monarchie Tyrannis
Einige Aristokratie Oligarchie
Alle Demokratie Ochlokratie

Die Oligarchie bei Platon (427–347 v. Chr.) ist die gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind. Sie fällt wie die Aristokratie unter die Herrschaft der Wenigen, wobei die Aristokratie als gesetzmäßige, am Gemeinwohl ausgerichtete Herrschaft gilt.[1] Diese Idee wurde zunächst von seinem Schüler Aristoteles (384–324 v. Chr.), und später vom griechischen Historiker Polybios (um 200 v. Chr.–etwa 118 v. Chr.) weiterentwickelt. Grundsätzlich bestand in der antiken Staatstheorie seit Platon die Idee, dass jede am Gemeinwohl orientierte Herrschaftsform (Monarchie (auch: Basileia), Aristokratie, Demokratie) ein entartetes, nur an den Interessen der Herrschenden orientiertes Gegenstück hat (Tyrannis, Oligarchie, Ochlokratie).

Aus der Erkenntnis heraus, dass diese sechs Grundformen der Verfassungen notwendigerweise instabil sind, hat vor allem Polybios die Idee des Verfassungskreislaufs entwickelt, die diese Herrschaftsformen zueinander in Beziehung setzt.[2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Oligarchie

Nur das bekämpfte er...nix anderes.
Na mit schönreden und im Untergrund zu bleiben, war nicht seine Art. Wäre der Gandhi kein Inder gewesen, Inder hatten eine andere Auffassung - CHE wusste damit kann er nichts bewegen.

BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Du kannst jetzt alles mögliche feine über den Che oder andere Guerilleros oder sog. Volksbefreier schreiben. Mir machst du sie damit nicht sympathischer, noch werde ich sie als Helden feiern.


Trotzdem wird CHE - CHE bleiben
Und das ist gut so, er ist weltweit bekannt und um einen Ausspruch von ihm noch anzubringen..>>Seien wir realistisch - versuchen wir das Unmögliche<< Als man ihn in Bolivien erschoss, wusste er sehr wohl...er hat sein Ziel nicht erreicht oder nur zum Teil.
Er wollte den >>neuen Menschen<< schaffen - ohne ARMUT - ohne AUSBEUTUNG.
Die Bolivianer - den Armen lernte er Lesen, Schreiben,usw...doch die verstanden ihn nicht.....leider.. die jammerten wie die Afrikaner...nur ohne sich zu wehren geht es nicht...noch nicht.
Die Kubaner bewundern ihn noch heute und die Amerikaner fürchten heute noch seine Ideologie.
Vielleicht wäre dieser CHE ...nie dieser CHE gworden, wäre er nicht erschossen worden...Jesus wäre auch nie Jesus geworden, hätte man ihn nicht ans Kreuz genagelt.

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