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 Betreff des Beitrags: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: Mo 30. Dez 2013, 10:29 
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Putin läßt Regimekritiker, Feministinnen festnehem, in Haft brinen, um dann einige prominente Leute wieder freizulassen, kurz vor dem Start der Olympischen Spiele. Nun passieren Attentate in Russland und Putin sagt noch immer: "Olympia bei uns ist sicher."

Anscheinend ist wieder der Profit und der Ruhm wichtiger als die Zustände in Ländern, in denen Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind.

Jeder Sportler, jeder Tourist, der unter diesen Umständen Olympia in Russland nicht boykottiert, legt ein inakzeptables Verhalten an den Tag. Und weiter machen könnte man mit Katar, wo auf den WM Baustellen Arbeitsbedingungen herrschen, die an Sklaverei denken lassen.

Es lebe der Sport!

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: Mo 30. Dez 2013, 12:24 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Jeder Sportler, jeder Tourist, der unter diesen Umständen Olympia in Russland nicht boykottiert, legt ein inakzeptables Verhalten an den Tag. Und weiter machen könnte man mit Katar, wo auf den WM Baustellen Arbeitsbedingungen herrschen, die an Sklaverei denken lassen.


Viele Sportler können das "OLYMPISCHE Komitee" nicht verstehen - denke an die Fussball-WM - 2022

der Sportler MUSS trainieren und darf sich nicht gegen das Komitee stellen und öffentlich protestieren...

aber du hast größtenteils recht - es geht um GELD und Prestige...
1 x wurde boykoteiert - doch hat das was genützt?

Denke noch an die Sommer-Olympiade - 1972 - in München...
da erinnern sich wenige daran...

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: Mo 30. Dez 2013, 12:44 
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Ich weiß, dass die Sportler selbst nicht immer die Macht haben. Allerdings kann ich mir überlegen ob ich ne Medaille brauche, die der Obrigkeit viel Geld bringt, dem Volk, dem es schlecht geht nicht die Bohne nützt und man indirekt die koruppte Regierung und die Komitees mit seiner Teilnahme fördert.

Die Sportler, die was auf sich halten, sollten wieder unabhängig ihre Wettkämpfe durchführen, auch wenn das evtl. dann wieder in einem kleineren, überschaubarerem und nicht so teueren Rahmen stattfinden würde.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: Fr 3. Jan 2014, 09:07 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Ich weiß, dass die Sportler selbst nicht immer die Macht haben. Allerdings kann ich mir überlegen ob ich ne Medaille brauche,

Die Sportler, die was auf sich halten, sollten wieder unabhängig ihre Wettkämpfe durchführen, auch wenn das evtl. dann wieder in einem kleineren, überschaubarerem und nicht so teueren Rahmen stattfinden würde.


Weißt du @baro -
Der Sportler soll sich nicht um Politik kümmern müssen - dazu hat er gar keine Zeit

>>>SPORT ist zeitaufwendig

es ist das Ziel jedes Sportler zur Olympiade zu fahrem

..... nur alle 4 Jahre
>>Mit einem Hinterteil - kann man nur auf einer Hochzeit tanzen"

- und der Sport ist eh schon anstrengend - speziell in eine Olympiamannschaft zu kommen -

dazu hätten wir ja das Olympische Komitee.. :(

die lassen sich bestechen >> nicht der Sportler...

viel Spaß bei der Fussball-WM 22...hat kein Fussballer gewählt :?


die Menschen um München und Innsbruck wollen keine Olympiade....die Menschen werden schon wissen - WARUM.

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: Sa 8. Feb 2014, 09:01 
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:(

1.
1936 hat uns wieder

2.
Geld regiert die Welt :mrgreen:
viele vom IOC stimmen danach ab.. :?

3.
ich hoffe - dass es eine sportliche Veranstaltung bleibt :!:

Sie gibt es wirklich NUR alle 4 Jahre.

Sportler trainieren
verlängern oft ihr Sportlerdasein
und Olympiasieger bleibt man ein Leben lang

Lassen wir uns überaschen - hochgespielt wird das auch - die Medien - gefährlich...was wirklich läuft - wird ONVbraucher sicher nicht erfahren

Sportler äußerten sich sehr positiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: So 9. Feb 2014, 09:17 
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Die anderen Meisterschaften sind nicht genug? Muß ich mich da in Länder begeben und die Augen zu machen um nicht zu sehen, was dort für menschenverachtende Dinge passieren rund um mich herum? Zählt das nicht mehr beim olympischen Gedanken? Was ist eine Medaille wert, die man sich auf Grund und Boden von Leuten erkämpft hat, die enteignet wurden. Was ist eine Medaille wert, die man bekommen hat, auf dem Boden eines zerstörten Naturschutzgebiet, das Welt Kultur Erbe ist?

Ja, wenn man das alles einfach mal ausblendet ist es mit dem Olympischen Gedanken nicht mehr weit her. Ich habe nicht mehr den geringsten Respekt vor Sportlern, die sich auf so einer Bühne präsentieren müssen und diese Art mit Land und Leuten umzugehen einfach so hin nimmt. Hauptsache ich war bei einer Olympiade.

Nicht mehr den geringsten Wert und Anspruch hat diese Olympiade in Sochi. Erschreckend wie abgebrüht man wird als Leistungssportler, wenn man nur noch den Sieg und den Ruhm vor Augen hat und nicht mehr verzichten kann. Nicht mal unter den Umständen, die in Sochi herrschen. Es hat wie immer die Macht gesiegt, das Geld, und die Sportler sind nur die Hilfswilligen, die Schergen, der ganzen Funktionäre und von Herrn Putin. Sich so mißbrauchen zu lassen, da muß man schon selbst blind vor Ehrgeiz und narzistischem Ruhmverlangen sein.

Als gäbe es keine anderen Möglichkeiten, sich wirklich zu profilieren.


Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 10:12 
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BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Die anderen Meisterschaften sind nicht genug?



Nein - Olympia gibt es nur alle
4
Jahre...war in der Frühzeit auch so...

WM gibt es nun alle 2 Jahre - sicher auch Geschäftsdenken


BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Hauptsache ich war bei einer Olympiade.


JA - dabei sein ist alles -
und Sportler beschäfigen sich nicht allzuviel mit Politik in ihrere Aktivzeit
auf der einen Seite -
diese Spiele wurden schlecht gemacht ...von WEM ??

da wäre ich vorsichtig


BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Erschreckend wie abgebrüht man wird als Leistungssportler, wenn man nur noch den Sieg und den Ruhm vor Augen hat und nicht mehr verzichten kann.


Hast du je Leistungssport betrieben? Ist ein heißer Kampf um die Startplätze...
hätte ich NIE erreicht :!:


BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Als gäbe es keine anderen Möglichkeiten, sich wirklich zu profilieren.


Selbst wenn du Letzter wirst - du warst bei Olympia...

außerdem hörte man keine Kritik von den Spielen.., eher Positives...
wie halt dieselben Medien berichten - die zuvor schimpften...

denke da so an einige Ungereimtheiten in jedem Land :? , selbst aus einem offentsichtlich demokratischen Land......
wer Unrecht begeht - das dürfen anscheinend nur "Gutmenschen" sagen...

:twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: So 16. Feb 2014, 19:08 
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Sehr witzig Kriegerin.

Na und dann sind die halt alle 4 Jahre, muß man denn überall dabeisein sein, egal was so rund um einen herum passiert?

Jetzt könnte man spekulieren ob Doping evtl. auch die Intelligenz bzw. die Empathie und das Unrechtsverständins beeindrächtigt?! :mrgreen: Oder ob die Leute einfach das Hirn ausschalten, damit ihre narzistische Seite ihre Befriedigung findet.

Nein Kriegerin ich hab in diesem Sinne keinen Leistungssport betrieben, der meinen Körper oder andereren Leuten oder ganzen Völkern geschadet hat aber dafür despotische Diktatoren gefördert und merkwürdige Kommitees unterstütz hat. Da fehlte es mir wohl an der nötigen Dummheit, denn Sport war und ist für mich reines Vergnügen und ein wenig Körperertüchtigung. Mit anderen gemessen habe ich mich lediglich in dem Umfang, dass es niemandem geschadet hat, mir auch nicht, wohl gemerkt.

:mrgreen:

Ja, in anderen Ländern gibt es auch Ungerechtigkeiten, aber der Russe sucht schon seines Gleichen. Wer nur ein wenig Verantwortlichkeit zeigt, der läßt sich nicht einlullen und folgt nicht den falschen Idealen. Es ist kein Ideal mehr, auf so eine Art und Weise Sport zu betreiben, in so einem Land unter solchen Umständen. Es gab genügend aufklärende Beiträge, die einem die Haare zu Berge stehen ließen. Dass das die Sportler nicht juckt, ist umso trauriger.

Zitat:
Öffentlich-rechtliche Olympiahygiene

Die berechtigte Kritik an Putins Winterspielen findet bei ARD und ZDF nur auf schlechten Sendeplätzen statt. Solche Feigheit erfordert eine Reaktion: Einschaltboykott. http://www.zeit.de/kultur/film/2014-01/ ... n-kommenta


Ja jeder macht seine Geschäfte, auch ARD und ZDF, sowie das Olympische Kommitee und die Sportindustrie und die Sportler lassen sich versklaven und verheizen, weil sie so rumsüchtig und geil auf: "Ich will mich beweisen" sind, koste es was es wolle. Geilheit macht blind...zumindest vorübergehend. :mrgreen:
Wenn man dann sieht, wie mit einem verfahren wird, wenn man "ausgedient" hat als Leistungssporter, dann können manche wieder klar sehen oder auch nicht vor lauter Schmerzmittelkonsum. :mrgreen:

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 11:47 
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;)

Sodala

Sotschi ist nun beendet –

Was wir über diese Stadt wissen – wissen wir nur über die Medien –
Wenige waren dort – doch ein paar Bekannte von mir -hauptsächlich als Besucher –
können nur Positives darüber berichten.
Sie fanden allein schon die Gegend rundherum beeindruckend –
die Einreise problemlos –
Sicherheit war super – Polizei spürten sie keine/wenig –

da gab es mal eine Sommerolympia, da meuterte auch ein Rasse – gegen Ungerechtigkeiten und da ging es wesentlich brutaler zu -

Auf der einen Seite – wenn alles so negativ wäre –

Warum ist der G8-Gipfel 2014 dann dort?
Warum ein Formel 1 Rennen?
Warum eine Austragungsstätte der Fußball WM 2018 –
neben vielen anderen Städten wie Peterburg und Moskau.

Warum ist das europäische Russland überhaupt ein Fußball-WM Austragsort?

Viele Ungereimtheiten –
Bin darauf gekommen – ich lasse mich lieber von Erzählungen der Beteiligten (viele Fan-Gruppen auch dabei) -
da wesentlich glaubhafter - unterrichten –
Wie gesagt – ich war nicht da - und Medien sind bestechbar :?

Sportler und Funktionäre waren beeindruckt - in den Sport-Medien keine einzige negative Beurteilung :!: Alle waren begeistert - auch von denen - die mit gewissen unguten Bauchgefühlen hinfuhren -
wiesen darauf hin - alles was sie gehört haben/hatten - war nicht sooooo :!:

Kritiker wird es aber trotzdem geben - hatte auch jede Olympia- wie WM - Stadt ...kann mich nicht erinnern - dass es nur optimales gegeben hätte...
verlassen wir uns halt wieder mal - auf die Medienberichte oder doch nicht :?: .. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympia in einem Land der Menschenrechtsverletzung
BeitragVerfasst: So 23. Feb 2014, 20:08 
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Tssss...warum wohl gibt es Austragungsorte, welche zwar ihr eigenes Volk unterdrücken, ansonsten noch Menschenrechtsverletzungen im großen Stil begehen und nicht gerade demokratische Regierungen haben? Weil es den Leuten, die davon profitieren völlig egal ist, wo sie ihre Feste feiern.

Dass sich irgendwelche Wirtschafts- und andere Gipfel in korruppten Ländern treffen spricht auch eine eigene Sprache. Die Wirtschaft, die Wirtschaft, da stecken sie alle mit drin.

Die Tatsache, dass man sich in Sochi wohl gefühlt hat, obwohl es in diesem Land vielen Leuten schlecht geht und die Polizei rund herum absichern mußte ist: Der gemeine Tourist wagt sich nicht aus der Sperrzone heraus und die Militärs wissen schon wie sie die Aufständischen klein halten. Und der naive Tourist sagt dann: Ach, ist ja garnicht so schlimm, alles toll dort. Genau wie der Tourist in seinen Wellneshotels, der sich auch kaum in den Elendsviertel des Reiselandes aufhält. Ekelhaft das Ganze, da bekommt man das Würgen.

Alleine schon, dass man absichern mußte spricht für sich.

Augen zu und hin und mitmachen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Die Ukraine macht es mal vor, vielleicht geht es beim Putin auch noch rund...

Gruß

Baroness

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