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 Betreff des Beitrags: Re: Hier kann jeder seine Gedichte hinein stellen
BeitragVerfasst: Mi 2. Nov 2011, 12:34 
Himmelwärts


Die Sonne stand hoch am Himmel
dort wo sie sich hinauf wünschte.
Langsam ging sie den schmalen Gang
vielleicht könnte sie noch umkehren?

Manches war wahr und manches gelogen.
Es waren Worte der Verzweiflung gewesen.
Ein Medicus vor dem sie sich entblößen musste,
stach mit einer langen Nadel in ihr Fleisch
und aus den Einstichen floss Blut. Ihr Blut.

Das Gericht sah dabei zu und glaubte,
der Teufel selbst hatte sie mit Malen gezeichnet
um damit seine Macht zu beweisen.
Das nur er, der Teufel Lust und Schmerz
sie empfinden ließe, so wie es ihm gefiel.

Der Scheiterhaufen brannte. So geschah es,
dass sie zu schreien begann.
Sie versuchte sich von den Ketten zu befreien.
Das Feuer war mächtig und ihre Augen glühten.

Sie verlor sich, als könne sie aus ihrem Leib
himmelwärts fahren. Nicht ihr Körper war es,
sondern ihre Seele. Sie verließ ihre Beine
und flog davon. Nur ganz kurz kehrte sie zurück,
empfand die Qualen, die in diesem Leib waren.

Doch sie verließ diesen Körper ein zweites Mal
und sah von oben herab ein Weib angekettet,
welches sich auf bäumte und schrie.
Waren es ihre Schreie?

Dann fiel sie wieder hinab, in das glühende Feuer.
Etwas hielt sie noch fest. War es ihre Seele,
die sich nicht von ihrem Leib trennen wollte?
Vom Rauch umhüllt, ihre Lungen sogen ihn in sich auf.
Stechende Schmerzen waren für sie ein Zeichen,
dass sie wieder mitten in ihrem Körper Platz nahm,
obwohl sie davon fliegen wollte, hoch, höher...

Und es gelang ihr. Die Hitze trug sie empor.
Sie sah von oben herab die Menschenmenge,
die Flammen und die Gestalt am Pfahl.
Noch nicht ganz geschieden vom Irrsinn der Schmerzen,
befahl sie nun ein letztes Mal ihrer Seele
sich von ihrem Leib für immer zu trennen.
Engelsflügel gleich, so sachte und verletzlich flog sie empor …

...die Sonne stand hoch am Himmel,
dort wo sie sich hinauf wünschte.

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Hier kann jeder seine Gedichte hinein stellen
BeitragVerfasst: Mi 2. Nov 2011, 12:37 
Wenn du diesen Text lesen möchtest, dann nehme dir sehr viel Zeit, es steht mehr zwischen den Zeilen und das kann man nicht in einer Stunde verarbeiten.


Geschrieben mit Feder und Tinte am Kleopatra Strand von Alanya

Blauer Himmel, ein Auge
Sofern es klar sehen mag

Meeresrauschen, weiße Welle
Rollt kraftvoll dem Ufer zu

Am Horizont drei Lastschiffe
Als kämen sie nicht voran

Segelboote über´s Wasser gleiten
Mit dem Wind zurück zum Hafen

Ein Fischer holt seine Netze ein
Hilft ein kleiner Bub´, sein Sohn

Der Bub´ spricht zum stolzen Vater
„Ich möchte niemals ein Fischlein sein!“

Der Vater hört ihm zu, darauf er spricht:
„Mein Sohn, in diesem Meer, auf dem wir sind, die Netze eingeholt, lebt ein Fisch. Die Liebe lebt ewiglich und so schwimmt er von Anbeginn mit einem ihm vertrauten Fisch durch Licht und Dunkelheit. Vom Mond fiel ein Samenkorn und ließ sich nieder auf einem Fels, es war den Fischen von Gott zum Schutz zuerst gegeben.

Aus dem Samenkorn wuchs ein zartes grünes Blatt. Hernach, so erzählte mein Vater schon, wart aus ihm ein Ästlein und hieraus viele Äste dann. So kam es, dass aus dem Samen winzig klein, wuchs der Baum des Lebens. Durstig wem gegeben, so auch diesem Baum. Seine Wurzeln teilten sich, wohl bis zum Meeresgrund. Auf dem Felsen, nach vielen Monden hielt dieser Baum Wirklichkeit und Traum in sich gefangen. Seine Wurzeln saugten unaufhörlich Meereswasser, bis da nichts mehr war.

So wie sich die Meere teilten, so ist es all zu oft im Leben. Die Fischlein liebten sich, sie kannten einander weit vor alle Monde, noch vor Luna Geburt. So waren sie immer miteinander gezogen, nun aber trennte sie das geteilte Wasser nach einem letzten Kuss, jeder in sein Meer gezogen. Die Meere teilten sich, die Fischlein hielten an der Liebe fest, nur das Meer trennte sie von Traum und Wirklichkeit. Als wäre ihre Liebe nie gewesen, als wäre nichts geblieben was einst war und mit ihnen ewig ist, dass nennt man Liebe.

Die Geschichte ist weder alt noch neu, sie erzählt nur wie es mit der Liebe ist, doch bleibt uns die Hoffnung auf ein Wiedersehen, welches zwei Fische sich von Luna erbitten täglich, stündlich, jede Sekunde. Drum kann man daraus schließen, dass sie sind ohne Zeiten und somit kommt das Wissen um die Liebe, die da ewig ist. Die Liebe, mein Sohn, wenn du sie in dir selbst gefunden, bringt dich zum Fluss der Träume, von dort an ins ewige Meer der Wirklichkeit. Mutter Erde und ihre Seele rufen ohne Ton und Klang, taub dafür sind unsere Ohren. Jedoch ein Mensch mit Wurzelkrone, empfindet ein leises Summen durch Mark und Bein.

Der Mond von der Sonne nachts erleuchtet, zieht am Wasser unaufhörlich und zwingt die Meere zum Felsen. Dort steht ein alter Baum, er kam einst vom Mond als ein Samenkorn. Nur die Liebe lebt ewiglich und heilt die Erdenseele, die mit uns verbunden jedes Leben an sich hält. Die Wurzelkrone, die trägt er nicht auf seinem Haupt, denn diese Krone ist nicht aus Gold, sie ist aus purer Liebe. Diese erfüllt nur den einen Zweck, es ist der wahre tiefe Friede.
Der Frieden kennt keine Sucht, keinen Eifer, dieser Friede kennt nur ein Wort, das lebendig ist und es heißt: Liebe!!!

Was du und ich dazu beitragen können ist, was für dich und mich aus Liebe wichtig ist. Wahrlich kehrt sich alles anders herum. Arm wird reich, nie mehr hungrig oder durstig sein. Aber stets bleibt das Glück bei ihm im Herzen.
Es ist die Liebe, sie ist das Glück und dieses Glück findest du nur in deinem Herzen. Gott ist Liebe, zwei Fische die auf ihn trauten, werden vereint und glücklich sein. Macht und Gier sind dem, der gibt, ewig fremd geblieben. Er gibt und alles aus Liebe zu unserem Glauben an Gott.“

Vater und Sohn kamen sich nahe, umarmten sich, ein Kuss vom Bub´ auf des Vaters Stirne. Wohl zum aller ersten Mal.
„Schau, Vater....die Kinder am Strand, ob sie wie ich die Fische springen sehen? Leben sie mit Gott und halten sie alles für Liebe?“

„Wenn sie ihre Hand zum Herzen führen brennt dort das Lebenslicht. Es reicht für Gott, der ja lieb alles hat, so wie dich und mich. Es reicht für Gott eine Ader nur, die pulsiert. Es fehlt nicht an Kraft und Mut, die Quelle der Liebe ist das Salz der Erde.“

Blauer Himmel, ein Auge
Sofern es klar sehen mag

Kinder spielen, bauen Burgen
Lachen vergnügt am Strand

Träumer, Racker ohne Angst und Sorgen
Ohne Schaufel, graben sie Löcher in den Sand

Ihre Händchen reichen dafür alle mal
In ihren Köpfchen ist die ganze Welt

Wunschlos glücklich Meisterlinge
Zeigen sie dir von der ersten Stunde

Wer von wem zu lernen hat
Hast du ihren Mut erkannt?

Warum sorgen und misstrauen Mütter
Ihre Angst trübt Kindern den Verstand

Warum brüllen Väter ihre Kinder an
Damit sie still und brav sein soll´n?

Am Fundament wird gerückt
Hinter Mauern lauern endlos Süchte

So Fern ist gleich auch Nähe
Berührt das Meer niemals den Zenit

Und doch sieht es im Geist, ein jedes Auge
Was ist und doch nicht ist, Traum und Wirklichkeit

Sind die Dinge, rings umher, lernt ein Kind
Über alle Sinne, was es sieht aus tiefer Liebe

Sind es Triebe, ihre Kraft ist dafür geschafft
Nichts ist dem Kind zu schade

Leid tut ihnen nichts, sie verstehen sich nicht im Leiden
Klagen, Jammern, denn der Wind trocknet ihre Tränen

Nach dem Fall und Blut fließt aus ihren Wunden
Dieselbe heilt sich wie von selbst, wenn Mütterlein niemals spricht:

„Pass auf, dass du nicht fällst, denn DAS tut weh!“
Ja, was denn? Träumt sie noch? Vielleicht vom Gefühl

Das sie sucht, doch nicht in sich? DAS, so weiß Gott
Stimmt bei ihr was nicht, wenn´s Kind lernt

Den Schmerz zu ertragen. Stimmt gewiss immer noch
Beim Kind, wenn es Wunden bluten sieht und heilt

Alles aus Liebe ohne Leiden
Aber schlag das Kind mit Worten

DANN IST ES GEWALT UND HÄRTER ALS EIN STEIN!!!

Tut den Kindern niemals Gewalt
Schlagt euer Kind mit Hand oder Wort
Dann schlagt ihr euch selbst, das ist böse

Wer an sich selber glauben kann, der ehrt
Und achtet zuerst sich selbst, das ist Liebe

Der sich liebt, der tut niemals Gewalt
Er liebt das Kind, so was nennt man Friede

Wer weiß schon alles und doch ist alles erlaubt
Wer dient zuerst Gott mit Herz und Hand aus Liebe?

Frei im Geist, so hält euch nichts gefangen
Wer traut sich selbst und küsst unsere Mutter Erde?

Beborgen sein in Liebe, die euch wärmt
Schaut auf zum Vater, der euch speist

Schließt eure Augen, was euch lenkt
Sei das Lebenslicht, von dort leuchtet

Eine reine Seele, dies sind wahre Gefühle
Glanz der Augen, DAS ist euer Spiegelbild

Gebt mir einen Augenblick, den ihr mir dafür schenkt
Ob Eure Sinne gerade stehen, halten sie Gedankenschritt?

Mit jedem Wort, das über eure Lippen fließt
Seit ihr mir nahe und doch fern, denn alles ist Liebe

Ist es wie von Zauberhand
Ein Auge sieht, weil von Gott gesandt

In das Herz vom golden Wunderland
Dort brennt ein ewiges Licht in jedem Herz

Dort lebt viel mehr Lebenskraft und Energie
Geht jeder seinen Lebensweg, pflichtbewusst

Strahlt die Sonne, Gott will eins mit uns sein
Kraft und Magie, Liebe dient zum Wunden heil´n

Gefühle schenkt Gott, wir sind nur Gast auf Erden
Nichts hat Bestand, wenn ein Auge sehen muss

Wer noch kämpfen muss ums Vaterland
Fürchtet Euch nicht, vor wem denn eigentlich?

Kennt ihr euch selbst nicht gut genug
Ist es das, was euch Kummer und Sorgen macht?

Schenkt euch selbst den Frieden, es gehört nicht viel dazu
Nur die Kraft aus euch selbst, der ist nur bei euch zu finden

Gebt reichlich und nehmt nichts dafür
Das fühlt man im Wunderland, es ist Nächstenliebe

Dort kennt man weder Macht noch Gier, gar Eitelkeit
Jeder ist hier nun selbst gefragt, ob er aus Liebe zu sich

Selbst alles mit sich und anderen teilt, das ist wahre Liebe
Dankt euch selbst und somit Gott. Eine wahre Perle

Ist ein Geschenk, der Duft einer Rose lädt ein zum Traum
Ein Auge, so klar es sehen mag, weiß um diesen Schatz

Alles ist Liebe, zwei Fische im geteilten Meer
Glauben heißt: Ich will! Die Macht ist das Wissen

Das Wissen ist das Fundament. Darauf Stein auf Stein
Ergeben das Mauerwerk und zuletzt das Ziegeldach

Schützen jedes Kind im Schlaf, damit es träumen darf
Jedes Wort im Haus gesagt, stimmt es mit der Wahrheit

Überein, so darf ein Kind vertrauen und die Welt
Mit eigenen Augen sehen, dass ist gefühltes Glück

Ein Haus, dort wo die Liebe wohnt, birgt keine Gefahr
Ein Kind handelt aus Liebe, ohne Richter oder Vorurteil

Die Angst wird ihm ein Fremder Gast im Geiste sein
Wenn aber hinter Mauern ein Kind Gewalt erlebt

Dann wächst in ihm niemals aus dem es fühlt
Fühlt es die Liebe als ein Wort, lernt es die Lüge

Schweigt sich aus, fühlt keine Liebe und vertraut
Wohl nicht einmal sich selbst. Hinter Mauern
Ist ein Kind schutzlos und ohne Urvertrauen

Was Eltern sich selbst wert sind, das sieht ein Auge
So klar es sehen mag an dem Kind, das aus Liebe ist

Wert sich ein Kind, das ohne Vertrauen ist
Es schaut niemals dir in die Augen, hält den Blick

Nicht stand und doch nimm es an die Hand
Zeige ihm, du schaust es an und nicht darüber weg

Es hat sehr schnell erkannt, dass du den Willen hast
Ihm diesen über die Sinne schenkst ohne Hinterlist

Es fühlt sehr schnell wo die Energie fließt
Und es fühlt wie die Fische im geteilten Meer

Ein Kind dankt über das Auge, es ist die weise Nase
Über die es neugierig und spielerisch alles wissen will

Schon nach kurzer Zeit hält es an deinen Augen fest
Sieht dir auf deinen Mund und hört dir zu, es wird

Ein Kind der Liebe sein, es wird dir zeigen, wer es ist
Es ist ein Kind, was zu früh die Liebe fühlt, es fühlt

GEWALT!!!
Darum achte gut darauf, dass es dir nichts geben muss
Es hat gelernt die Wahrheit umzukehren und lebt in einem Traum

Hole es aus dem bösen Traum, schenke ihm deine Liebe
Die nichts von Lüge und Bosheit weiß, nur niemals GEWALT!!!

Ein Auge sieht, sofern es klar sehen mag
Weil es von Gott gesandt, das eine ist....

Das den Glauben an sich selbst nie verloren hat
Es weiß darum und lernte was es heißt, wenn die Liebe

Niemals hinter Mauern wahr gelebt und nur der Schmerz
Hält ein Auge aus, wenn es aus Erfahrung seinem Nächsten hilft

Darum: Tut den Kindern niemals Gewalt!!!
Bis ein Auge sich schließen wird
Ist die Liebe, wie ein Messerstich

Es ist ein schlechter Traum und doch gefühlte Wirklichkeit
Geben und nehmen, gleich Liebe und Schmerz, das tut ewig weh!!!

Was ein Auge sah im fernen Wunderland
Das waren fröhliche Kinderlein, des Nachts

Noch wach, sogar die Kleinsten
Sie konnten nicht einmal laufen

So sah ein Auge in der späten Nacht
Nicht nur das Meer und die vielen Lichter

Am hohen Berg oder die Minarett
Am Tag hört man den Gebetsrufer

Das Auge sah, das Ohr vernahm
Das heilig ist im Wunderland

Ist das Kind, auf Mutter´s Arm
Dies ist die Zauberkunst ein Dank

An eine Mutter im Norden, die es immer dafür hielt
Kinder finden den Weg ins Nest von allein, ohne Zwang

Die innere Uhr tickt mit dem Kind, welches vom Freigeist lernt
Im Takt und im Puls seiner Welt und wird mit Herz und Hand

Ein mit sich und der ganzen Welt ein Glied einer Kette
So sehr der Mensch auch wissen mag, die Macht zieht

Fest an jeder einzelnen Perle, doch reißt sie im Geist
Weder an der Wirklichkeit, noch an einen gelebten Traum

Der da heißt: Alles ist Liebe und das ist die Wahrheit in
Jedem Selbst, die Macht kennt keine Gier, verlangt

Nach weniger als nichts und ist nur beim Kind vom

Freigeist zu Haus. Wahrheit oder Träume stimmen überein
Mit jedem Wort gesprochen: VOR ODER HINTER MAUERN

EIN FREIGEIST SO WAHR ER EINER IST, lernt vom Kind
Und niemals aus, denn er ist kein Denker, der sich im Kreise

Dreht und alles nur für sich selbst.
Ein Auge, sofern es klar sehen mag

Hält an nichts fest. Es sieht ohne Vorurteil
In jedem Menschen, was Sein oder Schein an ihm ist

Und hilft ohne gesehen zu werden. Ein Auge, es ist DAS

Sinnlichste und DAS sieht kein Mensch

Es sieht alles und weit voraus, was da aus Liebe
ist oder gierig sucht, weil es den Schmerz an sich

Nicht dulden will, ihn nicht an sich lässt
Solches Leben ist das Leiden nicht bekannt

Und tritt nach dem, der zwar Arm aber das Glück
Im Herzen fühlt und daraus die Kraft schöpft

Für jeden neuen Tag, ein solcher Mensch ist dem
Auge, sofern es klar sehen mag, ein Prachtexemplar

Ein Mensch, der den guten Mut vom Armen
Aus zu nutzen weiß, die Welt der Gefühle

Zu Eigen macht, der das Wissen, das er hat
Für sich, nur nicht für die Menschlichkeit einsetzt

Der ist dem Auge ein gottloser Feigling
Denn er dreht sein Wissen um in Macht

In Gier nach dem Me(h)er, das ihm niemals
Voll genug sein wird, sein Wissen dient

Nur ihm, er baut sich eine Mauer um sein Herz
Seine Augen stumpf und vergilbt, ohne Glanz

Ein Blender, der spricht: Zuerst ich, danach
nichts und irgendwann denk ich an Gott!!!

Er ist einer von viel zu vielen, die sich sicher meinen
Mit einem Herzen ohne Glauben an die Macht der Fische

Menschen.....
Der geträumten Wirklichkeit, ein Windhauch
Reicht und pustet fort, mit einem Schlag

Sein sogenanntes gutes verdientes Gold
Wenn er nackt gekommen ist, so geistlos

Er raffen mag, boxte sich nach Oben hin
Nur reicht es nicht für das Glück, DAS

Ein Armer im Herzen fühlt
Denn ein Armer ist auf Erden

Reich, Arm an Gold, ist reich bei Tisch
Wenn dieser auch nur Brot und Wasser

Füllt, die Sonne schenkt ihm einen vollen Magen
Der Himmel schenkt ihm die Macht ums eigene SEin

Die Erde gibt ihm reichlich, auch das hat einen Sinn
Verkehrt herum ist leicht gemacht, wer Gewalt austeilt

Erntet, was er auch nehmen mag, das ohne Liebe ist
Mit nichts gekommen und mit nichts gegangen, ein Glück

Hat er niemals aus sich heraus gefühlt, ein Schwachgeist
lernt getrost und glaubt er weiß, was Leben heißt am reich

Gedeckten Tisch wird er nicht satt, er ist sich seiner selbst
Nicht bewusst, er fand sich im Bilde und fiel dabei nicht auf

Denn von dem Geistlosen gibt es viel zu viel, die Wahrheit
Lebt sich heut und gestern schlecht, der Schwache lebt

Stets nur mit seinen Wünschen und darum erst übermorgen
SEin hinteres bestes STück, macht täglich das selbe wie er

EINEN HAUFEN MIST!!!!


Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Hier kann jeder seine Gedichte hinein stellen
BeitragVerfasst: Mi 2. Nov 2011, 12:39 
Als Vater noch ein Bettler war....

Winter
Weißes Kristall
Kein Stern gleich
Schneeflocken weiß
Zählte einst an Vaters Hand
Den Blick zum Himmel
Fing ich einfach an:
„Eins, zwei, drei...“
Vater hielt meine Hand
Sagte er zu mir:
„Das geht nicht, mein Kind
Die Sterne sind ohne Zahl!“
Darum zählte ich gleich nochmal
„Eins, zwei, drei...
Vierundvierzig, fünfundvierzig.
Papa, sind genau fünfundvierzig Sterne,
weiß ich genau!!!“
Vater lief schnellen Schrittes.
Seine Augen auf den Weg gerichtet.
Sah ich auf seine Schuh
„Papa? Warum hast du immer solche Sandalen an?
Es ist doch Winter....“
Vater meinte, er holte sein weißes gestärktes
Und fein säuberlich gebügeltes Taschentuch aus
Seiner Hosentasche heraus und er sprach leise:
„Monka, als ich so alt war wie du,
Da hatte ich im Winter keine Schuh.“
Daraufhin fragte ich: „Warum?
Hattest du keine Lust raus zu gehen?“
Vater blickte zum Himmel.
Die Antwort fiel ihm schwer.
„Mein Kind!“, und er schluckte sehr,
Seine Stimme versagte beinah.
„Wir waren arm.
Weder Essen noch gute Kleider hatten wir.
Mutter ging mit mir betteln an den Türen.
Der Hunger trieb uns dazu.
Wenn wir ein Stück Brot bekamen, waren wir froh.
Manchmal versteckten wir uns hinter
Büsche und Hecken und aßen das Brot hastig auf.
Mein Vater war im Konzentrationslager und
Mutter daheim mit fünf Kinderlein!“

Darauf brach mein Vater zusammen

Am Straßenrand Vater und Tochter, darüber Sterne ungezählt.......
(Diese Geschichte ist wahr!)

Corazon
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