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 Betreff des Beitrags: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2011, 20:13 
Liebe Userinnen, Liebe User

Als meine Kinder gerade zu lesen begannen, zeigte ich ihnen den Artikel I Absatz I des Gesetzbuches: Die Würde des Menschen ist unantastbar. So heißt es dort.
Wir fuhren mit beiden Kindern jedes Jahr einmal nach Bergen Belsen, wo einst Juden ihr Leben ließen.
Tochter und Sohn sind von der ersten Stunde ab an dazu aufgerufen worden: Jeden Menschen, egal welchen Glaubens und Volkes, mit Höflichkeit und Toleranz zu begegnen.

Nun, das hatte zur Folge, dass sie viele Freunde mit nach Haus brachten. Polen, Russen, Türken, Franzosen....u.s.w.

Auch gab es unter ihren Freunden Gläubige, die ihre Religion vorbrachten. Es wurde hitzig diskutiert. Dennoch blieben sie Freunde, obwohl sie unterschiedlicher Meinungen waren.

So möchte ich behaupten, dass sie Freidenker sind und das von der ersten Stunde der Lehre an.

Um niemals zu vergessen, lasst uns darüber sprechen....
so heißt mein Thema, wozu ich herzlich einlade und um regen Austausch bitte.

Wie habt ihr es gehalten, mit euren Kindern, was war euch wichtig, was unsere Geschichte als Deutsche anbelangt.
Wie reagierten eure Kinder und was haben sie für ihr Leben mit genommen, aus eurer Erziehung hinsichtlich der deutschen Geschichte....

Hier ein Video, welches ich zum Nachdenken einfüge.


http://www.youtube.com/watch?v=g7d0GTQ2 ... re=related

In Liebe für die Liebe, die unsere Zukunft ist
...alle auf der Welt lebenden Kinder und Kindeskinder...

Corazon
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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 08:43 
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Die Deutsche Geschichte des 3. Reiches war bei uns selten ein Thema. Meine Kinder erfuhren durch die Schule das Wichtigste. Da wir auch ein sehr tolerantes Haus sind, haben wir mit Leuten aus anderen Nationen kein Problem. Auch haben wir keine Bedenken Leuten gegenüber, welche ihre Religion leben.

Ich persönlich stehe dem Islam ein wenig skeptisch gegenüber. Diese Religion hat sich in vielen Köpfen der entsprechenden Nationen zu einer teilweise fanatischen Kriegsreligion entwickelt. Hinzukommt, dass die mittelalterlichen Auslegenugen des Koran besonders den Frauen gesellschaftliche Probleme bereitet.

Nun zu userer Deutschen Vergangenheit. Jeder halbwegs aufgeklärte Mensch, der auch die Schule besucht hat, weiß um die Geschehnisse des Dritten Reiches und die Verbrechen des Diktators Hitler. Die meisten Menschen sind froh um die Errungenschaft der sog. Demokratie in unserem Lande. Diese entwickelt sich durch die Wirtschaftsmechanismen und dem Einfluss mancher Politiker zu einer fragwürdigen Sache.

Soweit ich informiert bin gibt es in unserem Lande einige rechtsextreme Gruppierungen, die man zwar beobachten sollte, aber von denen ich nicht glaube, dass sie jemals zu irgeneinem weltbewegenden Einfluß gelangen. Wenn wir natürlich so weiter machen und die Armut ansteigen lassen könnten bestimmte Dinge wieder geschehen. Dies sollte man schon immer wieder im Hinterkopf behalten als politisch interessierter und verantwortlicher Mensch.

Allerdings kann ich mir eher die Bewegung aus der linken Ecke als effektiver und auch sinnvoller vorstellen und zwar auf sozialer und demokratischer Linie, was nicht heißen soll, dass ich ein Verfechter der SPD wäre, im Gegenteil. Diese Partei mutierte, entgegen ihrer Ursprünglichkein, hin zu einer wenig sozialen Fraktion.

Nun wenn wir von unserer üblen Vergangenheit ausgehen, kann ich auch dazu sagen, dass diese von anderen Nationen und nationalen Verbänden zu ihren Gunsten lange Jahre genutzt wurde. Heute scheint man sich politisch immer noch sehr verantwortlich zu fühlen, unsere Staatsleute sind recht Wirtschafts- und Amihörig, sowie sehr einsichtig bei bestimmten Entscheidungen, welche uns übervorteilen als Land und Nation.

Ich sehe da immer noch einen Zusammenhang in unserer Vergangenheit.

Ich denke das schlechte Gewissen muß die Generation, welche den Nationalsozialismus nicht wirklich erlebt und zu verantworten hat endlich ablegen.

Mein Großvater ist heute 102 Jahre alt und war bei der SS. Das macht mich nicht besonders glücklich. Aber was kann ich oder können meine Kinder dazu? Es sorgen viele Leute ganz bewußt dafür, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät. Die Motivation dies zu tun ist unterschiedlich.

In unserer Familie wurde das Hitlerthema eher nicht groß angerissen; verständlicher Weise. Ich lege auch keinen verstärkten Wert darauf. Meine Einstellung zu solchen Diktaturen und Verbrechen und zur Diskriminierung ist klar positioniert. Meine Kinder wissen moralisch und sozial zu handeln die Lemmingnatur und die Begeisterungsfähigkein und Beeinflussbarkeit durch irgendwelche unlautere Staatsmänner dürfte bei uns nichtr gegeben sein, im Gegenteil.

Für die Deutsche Vergangeheit fühlen sie sich aber nicht verantwortlich. Mit dem Wissen was eine Diktatur bedeutet. können wir alesamt erkennen, was Menschen gut tut und was Demokratie wirklich sein sollte: die Volksherrschaft.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 22:01 
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Beitrag gelöscht. Bitte keine Beiträge, die den Holocaust in Frage stellen. Zum Einen ist das in der BRD verboten, zum Anderen hier nicht das passende Forum dafür. Auch die Kriegsschuldfrage sollte eher in Verschwörungs- oder welchen Foren auch immer diskutiert werden, hier nicht.
(Grobi, 13.11.2011)

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Wir behalten uns vor, Beiträge, die im bloßen Verdacht stehen, gegen diese Regeln zu verstoßen, zu löschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Fr 11. Nov 2011, 07:11 
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Hallo Loki, dein Post ist schon leicht in eine Richtung gefärbt, die ich nicht besonders gut heißen kann.

Ich bin nicht der Meinung es hätte keinen Holocaust gegeben und ich bin auch nicht der Meinung "die Zionisten" hätten den 2. Weltkrieg angezettelt.

Ich bin einzig und alleine der Meinung, dass man langsam wieder zu den normalen Tagesabläufen übergehen könnte und weder von der einen noch von anderer Seite irgendwelche weiteren Nutzungsgedanken zu hegen. Das gilt für die anderen Nationen genauso wie für Leute die man in unserem Bereich für zu sehr rechts orientiert nennt.

Die Wahrheit über den 3. Weltkrieg kann man mit Sicherheit nicht immer obektiv beschrieben in Geschichtsreportagen und Büchern finden. Generelle Judenbeschuldigung finde ich nicht in Ordnung.

Wirtschaftsdiktaturen Wirtschaftpolitik und Macht der Wirtschaft sind nicht nur jüdischen Ursprungs, um mich da noch einmal deutlich zu distanzieren.


Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2011, 09:28 
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Hey Grobi,

wollte Dir auf Deine PN eigentlich via PN antworten, aber ich finde, hier passt es besser... :P

Zuerst: ich nehme es Dir keinesfalls übel, daß Du meinen letzten Beitrag gelöscht hast. Immerhin war genug Zeit, daß Du, Corazon und ein paar wenige andere meine Gedanken zu dem Thema lesen konnten, dafür möchte ich danken.

Darüberhinaus auch Dank dafür, daß Du mir Deine Gründe für die Löschung so ausführlich erklärt hast, so entstand bei mir nicht der Eindruck, daß diese Löschung aufgrund einseitiger Doktrin geschah, obwohl es natürlich so war :lol:

Und Du hast natürlich Recht:
Das öffentliche, "negative" Reflektieren über dieses Thema ist in Deutschland verboten und auch das Infragestellen dieses Verbotes ist verpönt, deswegen möchte ich mich nun entschuldigen, daß ich Dir, als Forenbetreiber, die Verantwortung/Aufgabe zugeschoben habe, meinen letzten Beitrag zu löschen.

"Politische Gedanken" werde ich natürlich künftig unterlassen und meine "überpolitischen Gedanken" zu dem Thema versuche ich im nächsten Beitrag zu formulieren.

LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2011, 10:24 
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Hallo Baronesse,

aus weiter oben genannten Gründen möchte ich einzelne Missverständnisse nur generell verdeutlichen, Du schreibst z. B.:
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Hallo Loki, dein Post ist schon leicht in eine Richtung gefärbt, die ich nicht besonders gut heißen kann.
Dazu möchte ich sagen, daß ich keiner "politischen Richtung" angehöre, und daß ich natürlich Stumpfsinn in Form von Gewalt oder Ideologien weder auf der rechten noch auf der linken Seite befürworten kann.

Allerdings kann ich halt den Stumpfsinn unserer momentanen Regierungen und den Stumpfsinn unserer Geschichte auch nicht mehr hören, aber genug davon... Um nun diese Thematik aus der politischen Ecke herauszuholen, möchte ich versuchen, den "spirituellen Kern der Sache" herauszustellen, und dieser liegt m. E. auf SCHULD.

Diese SCHULD zieht sich ja schon seit Adam und Eva und der Erbsünde durch das Mensch-Sein. Die Frage ist: Was für einen Sinn hat diese Schuld?

Zweierlei: Im Biblischen ist die Schuld "der Fall in die Materie" und sie verursachte, daß der Mensch nun "den Tod schmecke". Jesus Christus hat diese Schuld aber auf sich genommen und Er hat den Tod überwunden.

Also ist die Erbsünde durch JC überwunden.

Aber hier wurde dann von den "Kirchenvätern" plötzlich eine neue Form von "Schuld" erfunden, denn obwohl JC die Sünden auf sich nahm, wurde diese "Schuld des Menschen" dann von den Kirchen instrumentalisiert und zur "Verknechtung der Gläubigen" weiterhin benutzt.

Mit der Aufklärung allerdings begann sich eine ganz neue Art von Denken durchzusetzen, und die Erbsünde, - bzw. deren falsche Interpretation durch die Kirche - begann, die Macht über die Menschen zu verlieren. Die Kirche/der Teufel begann, die Macht zu verlieren.

Ja, ich schrieb "der Teufel", denn versucht mal, das Alles "ganz schwarz-weiss" zu sehen, nach dem Motto: Der Teufel/dunkle Mächte hatte/n mit Hilfe der Kirche jahrhundertelange Zeit, vieleviele Seelen durch die Greuel der Kirchenherrschaft in seine/ihre Gewalt zu bekommen. Mit der "Aufklärung" verschwand diese Macht des Teufels über die Seelen, und er brauchte andere Methoden, um die Menschen von der Erkenntnis der Wahrheit abzuhalten. Er fand mehrere: Er fand z. B. magisch "begabte und interessierte Menschen", wie Blavatsky, Huxley; er fand darüberhinaus "Gschaftler", wie z. B. Steiner mit seiner abgehobenen Anthroposophie und dann brauchte es aber auch noch etwas für jene Seelen, die weiterhin dumm glauben wollten, und dazu benutzte er "Marien-Erscheinungen" wie in Medjugorije und Fatima. Denn was diese Erscheinungen vom wahren Glauben an JC unterscheidet: Hier wird erstens nicht JC als der Mittler zwischen Mensch und Gott anerkannt, - plötzlich soll Maria die gleiche Macht haben, und zweitens wird plötzlich wieder so viel Betonung auf das "Sünden bereuen" gelegt, und auch das ist nicht "Bibel-konform", bzw. widerspricht Jesu Worten, da Er ja gesagt hat, Er habe die Sünde der Welt auf seine Schultern genommen. Also sollen wir nicht "bereuen", sondern wir sollen diese Sünden "lediglich" "ablegen", damit sie vergeben sind.

Und das ist ein grosser Unterschied und damit bin ich wieder beim Thema: Schuld, und was hat es für einen Sinn, Menschen dauernd an "Schuld" zu erinnern. Und meines Erachtens kann das kein eben "guter Sinn" sein, der da dahintersteckt, da "Schuld" genauso etwas "Lähmendes" ist wie "Angst" und andere "niedere Emotionen". Ich finde sogar, daß "Mitleid" - im Gegensatz zu "Mitgefühl" - eine "niedere Schwingung" ist.

Und deswegen bin ich immer sehr vorsichtig, wenn mich jemand an eine Schuld erinnert, für die "ich persönlich" wirklich gar nichts kann, aber mit diesen Gedanken möchte ich dieses Thema nun beenden...

LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Um niemals zu vergessen, lasst und darüber sprechen.....
BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2011, 12:54 
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Hallo Loki, den Schuldaspekt halte ich durchaus für eine interessante Sache.
Du hast Schuld, du bist schuldig, du mußt dich entschuldigen.

Wir Menschen machen nun einmal mehr oder weniger bewußt Fehler. Um möglichst redlich zu leben, sollte man sicherlich so wenig wie möglich Schuld auf sich laden. Sei es Schuld im Umgang mit seinen Mitmenschen oder sei es der Umwelt oder global gesehen der kommenden Generationen gegenüber. Schuld ist im grunde etwas Rationales. Manchmal ist es schwierig Schuld zu bestimmen oder sie zuzuordnen.

Sicherlich ist das, was du beschreibst, eine Instrumentalisierung von Schuld, die von Kirche oder Religion ausgenutzt wurde.

Ich bin allerdings der Ansicht, dass jeder Mensch Verantwortung für sein Verhalten und sein Handeln zu übernehmen hat sofern er mündig und geistig dazu in der Lage ist. Wenn ich mich fehlverhalte, hat das Konsequenzen, welche ich dann zu tragen habe.

Ich spreche nicht davon, dass man jedem und immerzu seine Fehler in Form von Schuldzuweisung aufzeigen muß.

Wer seine Schuld bzw. seine Verantwortung anerkennt, etwas macht, um Schadensbegrenzung zu ehalten, sich sozusagen auch entschuldigt, ist ein Mensch mit redlichem Charakter. Echte Reue ist wichtig und Schuldeingeständnis zeugt von Größe.

Wenn ich die ganze Metaphorik der Bibel betrachte, die uns einen Erlöser aus einer sogenannten "Erbsünde", welche ich für völlig irrational halte, präsentiert, kann ich das für mich leider nicht so interpretieren.

Der Mensch wird erst einmal geboren ohne irgendeine "Schuld". Eine richtige Verantwortung hat er erst im laufe seiner Reife zu übernehmen. Diese Verantwortung für Tun und Handeln hängt von seiner kognitiven und emotionalen Reife ab.

Da gibt es dann wohl alters- und gesundheitsbedingte Unerschiede und Stadien.

Genau das wird ja immer vergessen, nicht Gott oder sein "Sohn" oder irgend ein anderes, von den Menschen erdachtes Wesen oder eine Macht, hat Schuld an unserem Verhalten, noch kann es uns irgendwelche Schuld bzw. Verantworung abnehmen.

Auch sehe ich das Beichten im Sinne von: Nun muß ich 20 Vaterunser beten und bin von Verantwortung entbunden, ist ein nicht besonders Sinnvolles Ritual.

Dieses wurde auch wieder von den Kirchenvätern benutzt, um die Leute unter der Knute zu halten.

Fakt ist, wir sind selbst Schuld. An allem was wir wissentlich und manchmal auch unbedacht anrichten haben wir Schuld.

Wenn wir nochmal auf die NS Zeit kommen, kann man heute nicht mehr die neuen Generationen veratnwortlich machen und ihnen Schuld und Sühne abverlangen, für die Verbrechen einer Diktatur und mancher Gefolgstreuen in der Vergangenheit.

Ein Mahnmal sollte natürlich schon immer vorhanden sein. Aber ewige Verantwortlichkeit sollte nicht weiter als Instrument dienen. Dies zu ändern liegt auch in der Verantwortung unserer und anderer Länder Regierungen.

Unter den neuesten rechtsextremistischen Terrormeldungen wird man schon wieder hellhörig und man sieht aus dem "neuesten" Fall, wie wenig offen und wie wenig authentisch mit solchen Verbrechern umgegangen wurde. Die Motive der Verschleierung, die Jahrelange Mordserien aus diesem Lager zu ließ können Vertuschung aus politischer oder auch außenpolitischer Sachlage gewesen sein oder aber es gibt in BND- und Regierungskreisen einige Leutchen die den Extremismus von Rechts unterstützt bzw. gedeckt haben.

Aufklärung tut sicher Not. Aber man muß differenzieren. Was hat die Neonaziszene mit der Situation und dem Regim des Dritten Reiches zu tun? Eigentlich garnichts ausser, manche merkwürdigen, hirnkranken Ideologien. Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass gab es auch schon vor dem Dritten Reich und es wird sie solange geben, solange Menschen Sündenböcke suchen wollen.

Sündenböcke sind Instrumente der Schuldzuweisung, welche nicht rational sind.


Gruß

Baroness

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