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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 11:02 
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;) Aber gehen wir zurück - zum Thema.
Tiere HEILEN die Seele des Menschen...wusste auch Friedrich von Preußen...gell >>seine Hunde


Aber warum nicht Delphine dominizieren...
Hunde wurden es ja auch -
bei (KÖRPER)behinderten Menschen nimmt man
Pferde - voltigieren
Zitat:
Heilpädagogisches Voltigieren ist eine heilpädagogische Methode zur Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Dafür werden spezielle Reittherapeuten ausgebildet, die als Ausbildungsvoraussetzung eine B-Trainerlizenz und eine pädagogische Berufsausbildung mitbringen müssen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Voltigieren

Hunde - sehbehinderte -körperbehinderte..
ob es diesen Tieren schlecht geht...denke ich nicht..

...wie bei den Delphinen, wird es wohl so ähnlich sein,
hast du dich überhaupt schon mal in so einem Meeresaquarium umgeschaut??? mit Delphinen Kontakt gehabt - oder sind das alles nur Vermutungen :?:

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Eine Idee ist nicht verantwortlich für die
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 15:34 
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Ich bin mir sicher, dass ein Hund oder ein Pferd Medizin für die Seele sein kann. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Doch kann ich mir schwer vorstellen, dass Delphine in Gefangenschaft heilende Wirkung auf Menschen haben können.

Ich glaube, dass ein im Spiel entstehender Kontakt mit Delphinen im offenen Mehr unter Umständen lindernde Wirkung auf die Seele haben kann. Aber ein Tier, das in Gefangenschaft unter stressigen Bedingunen leben muss, soll heilen können?

Wie hier schon erwähnt wurde, haben z.B. Tiefseetaucher immer wieder mal das Glück, von Delphinen begleitet zu werden oder sogar mit ihnen zu spielen. :D
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 17:25 
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Adlerauge hat geschrieben:
Wie hier schon erwähnt wurde, haben z.B. Tiefseetaucher immer wieder mal das Glück, von Delphinen begleitet zu werden oder sogar mit ihnen zu spielen. :D


;) Ja darüber berichten doch die Menschen, schütten dabei auch Glückshormone aus -
morphogenetisches Feld im Meer -
Bist Du glücklich - Bin ICH auch glücklich,
Wir schubsen uns gegenseitig hoch, warum nicht mit einem Delphin.

Über Tiere in Gefangenschaft...wäre wieder ein anderes Thema.
Doch sind auch nicht unsere Tiere in Gefangenschaft :?:
Pferde - im Stall,
Hund im Haus...eine Katze/Hund sind da sicher freier :!: :?: , auf dem Lande
Andere Sache - Tier will dem Menschen gefallen, wollen wir nicht auch unseren Haustieren gefallen?

Sicher ist das Delphinheilschwimmen eine Modeerscheinung - aber man hat da schon Studien, die belegen, wie hilfreich solche Experimente sich auswirken.

Delphine und Wale haben auch ein Frequenz - die uns Menschen..gesunden wie speziell kranken KINDERn helfen können.
Lilly fand auch das Floating
Zitat:
Lilly absolvierte das California Institute of Technology und wurde 1942 an der University of Pennsylvania promoviert. Er initiierte und leitete Forschungsprojekte u. a. auf den Gebieten der Biophysik und Neurophysiologie, wobei sein Hauptinteresse der Frage nach der Struktur des menschlichen Bewusstseins galt.

Lillys Beiträge zur Biologie und dem Verhalten der Delfine sind unbestreitbar von wissenschaftlicher Bedeutung.
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cunningham_Lilly

http://www.youtube.com/watch?v=v_DiAPYQOak

Therapeutisch ist der Walgesang schon anerkannt

http://de.wikipedia.org/wiki/Walgesang
Zitat:
Während sich einige Beobachter die von den Walgesängen ausgehende Faszination damit erklären, dass es sich bei den Tieren um Meerestiere handelt, sind viele Forscher der Ansicht, dass der Gesang bei den Walen eine wichtige Rolle in der Entwicklung und vor allem für das Wohlbefinden der Tiere spielt und sich dies auch auf den Menschen überträgt. Häufig wird Gegnern des Walfangs vorgeworfen, die Walgesänge für ihre Sache zu nutzen und ihre Position dadurch zu untermauern, dass sie die Menschen mit den vermenschlichten Gesängen emotional an die Wale binden wollen. Interessant in dem Zusammenhang ist, dass Organisationen, die sich für den Walfang einsetzen, die Bedeutung des Gesangs oft herunterspielen.
Zitat:
Diejenigen, die den Walgesang und die Kommunikation der Wale für einen wichtigen Teil im Leben der Wale halten, sind vor allem beunruhigt von der Zunahme der Geräusche in den Ozeanen und deren Effekte auf die Wale. Untersuchungen an Großen Schwertwalen im Gebiet von Vancouver zeigten, dass die Tiere mit zunehmendem Bootsverkehr die Frequenz ihrer Rufe veränderten und auch die Lautstärke erhöhten, um die Signale noch zu hören. Umweltschützer fürchten eine massive Zunahme des Stresses für die Tiere durch diese akustische Umweltverschmutzung. So vermuten sie einen Zusammenhang zwischen Walstrandungen und dem Einsatz militärischer Sonare, die den Orientierungssinn der Tiere stören


http://www.youtube.com/watch?v=rZYH4X5BhBA

und die wollen mit uns kommunizieren.

Von solchen Erlebnissen -
reden aber nicht nur die Surfer und Taucher

http://www.youtube.com/watch?v=C2UlxJB3tH0

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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 19:41 
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Vielleicht sollte man einmal vergleichen ob ein Hund der eventuell besser in "Gefangenschaft" zurecht kommt, nicht die gleiche Heilwirkung auf Menschen hat wie der Delphin.

Die Frequenz mit der diese Meeressäuger kommunizieren kann evtl schon etwas bewirken und ggf. den Unterschied ausmachen.

Auch kann ich mir vorstellen, dass die Delphine in Gefangenschaft ja unbedingt ihren Spieltrieb und ihre Intelligenz ausleben wollen, sodass das dann mit dem Heilen klappen kann. Dennoch machen sie aus der Not die Tugend meine ich. Der fade Nachgeschmack ein so intelligentes, schönes Lebewesen, das die Weiten des Meeres gewohnt ist, zu fangen und zu unseren Zwecken zu nutzen, den mag ich nicht. Auch die (selten und das zeigt schon, dass die Tiere wohl nicht besonders gut in Becken aufgehoben sind, wenn Nachzuchten Rarität sind) in Gefangenschaft geborenen Delfine sind zu bedauern. Da ist mir das Therapiereiten und der Blindenhund schon sympathischer im Bezug auf Tierschutz.

Obwohl ein Pferd auch erstmal nix mit dem Menschen am Hut hat, aber es gewöhnt sich daran. Die Artgerechte Haltung ist aber auch da oft ein Problem.

Gruß

Baroness

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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: So 19. Feb 2012, 19:53 
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Hallo Kriegerin,

Die Kriegerin hat geschrieben:
Ja darüber berichten doch die Menschen, schütten dabei auch Glückshormone aus -
morphogenetisches Feld im Meer -
Bist Du glücklich - Bin ICH auch glücklich,
Wir schubsen uns gegenseitig hoch, warum nicht mit einem Delphin.


Ein Delphin tut es nicht aus sich heraus, er wird dazu gezwungen, liebe Kriegerin. :?

LG Adlerauge

PS: Das mit dem Kopieren funst noch nicht so, ist wohl etwas schiefgelaufen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 07:21 
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nicht soooo weit weg
Ich weiß nun gar nicht mehr, was dem noch hinzufügen kann. Baroness und Adlerauge haben schon sehr gute Argumente gebracht.

Wenn wir im Wasser leben würden, wäre das vllt sogar was anderes und wir könnten sie zu unseren Begeitern machen.
Die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft ist schon sehr oft schiefgegangen. Nürnberg hatte glaube ich sechs tote Babys.

Wenn man weiß wie sie leben, weiß man auch, dass eine Gefangenschaft Tierquälerei ist. Delfine schwimmen sehr lange strecken täglich. Wie will man das gewährleisten in der Gefangenschaft?
Delfine verständigen sich über Kilometer. Aber die Wände der Becken werfen das Echolot zurück.... das ist sicher frustrierend für die Tiere. Übrigens können Delfine in ihren Gegenüber schauen. Sie können die Innereien erkennen.
Ich packe noch ein paar Links dazu. Hier kann man wunderbar nachlesen, welche Folgen die "Zähmung" der Tiere hat.
Achja, es gibt keinen Beweis für den Erfolg einer Delfintherapie. Such mal Kriegerin!!!

Zitat:
Wie kann man erkennen, welche Delfinarien gut und welche schlecht sind?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach – keine Anlage. Egal wie groß oder gut gemeint sie ist oder wie sehr man sich bemüht, keine Anlage kann dem komplexen Verhalten und den körperlichen Bedürfnissen der Tiere damit nachkommen. Mit Sicherheit gibt es Anlagen, die mehr Geld in ihre Programme stecken. Es gibt eindeutig keine Möglichkeit, „Gefangenschaft“ gut zu gestalten. Alle Anlagen, von der größten hochmodernen Anlage bis hin zu der kleinsten und einfachsten, gefährden das Wohlbefinden der Delfine auf unakzeptable Art und Weise..

Interessanter Link, der viele Fragen beantwortet:
http://www.wspa.de/projekte_kampagnen/w ... lfine.aspx
Zitat:
Vermehrt wird versucht Grosse Schwertwale zu züchten. Aber mit wenig Erfolg. Erstens erreichen viele Tiere gar nicht erst die Geschlechtsreife, sie sterben vorher, und zweitens führt der o.g. Stress zu einer Beeinträchtigung ihres Fortpflanzungsverhalten.

Hier ein Link über Schwertwale, die man ebenfalls nicht domestizieren kann: http://www.kostenlose-referate.de/der-g ... a-145.html
Wenn ich mir das alles so durchlese, bekomme ich Tränen in den Augen. Wie soll so ein Tier noch heilen?
Ich kann mir vorstellen, dass verzweifelte Eltern alles tun wollen um ihrem Kind zu helfen. Oder wollen sie sich selber nur helfen? Weil sie mit der Krankheit ihres Kindes nicht klarkommen?

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Nur nicht den Kopf hängen lassen!
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 08:45 
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Heulen und Zähneknischen hilft nicht
Weinen können wir auch bei unseren Zuchttieren,
Hunde in Zwinger - nur zur Nachzucht bestimmt.

Aber ich wollte eigentlich auf das kommen >>
Hm...jetzt weiß ich nicht, ob wir überhaupt auf ein ähnliches Gedankengut aus sind.
Na den @Lilly nahmen auch nicht alle ernst.
Was ich feststellte -wohlgemerkt ICH -
>letzten link wahrscheinlich nicht angeschaut
>die Wirkung des Wassers auf den menschlichen Körper nicht bedacht
>das Berühren/arbeiten/spielen/Kontakt mit eienm Tier.

Diskutiert darüber mit Eltern - mit einem behinderten Kind, die eine solche Reise zu einem Delphin bezahlt, gesponsert bekommen haben.
Und ich bin hauptsächlich ein Bergmensch, mir genügt auch ein Haserl - zum Streicheln.
http://www.massageimpuls.at/kinder_tuina_delphin.htm

Zitat:
Für die Therapiekinder wurde auch Kamelreiten als Reittherapie und Wassereinheiten im freien Meer - schwimmen mit freilebenden Delphinen, wenn diese anwesend waren - angeboten. Diese wurde auf uns Therapeuten aufgeteilt. Pro Turnus der 14 Tage lang dauert sind höchstens 7 Kinder zur Behandlung eingeteilt.
Wir behandelten Spastiker, Epileptiker, Autisten, Kinder im Wachkomma ... uvm. Der Therapietag begann mit einer Wassereinheit, dem Delphinschwimmen im Meer.

muss auch gestehen, solche Berichte kenne ich nur aus Fernsehgesprächen. Aber es darf jeder seine Gedanken zu Ende denken - warum auch nicht.

Insubordinatoren - die mag ich zwar, aber nicht nur...
Insubordinator
alles ins Lächerliche zu ziehen,

da meinte ich nicht die "militärische Insubordination".


Auf Wunsch zusammengeführt Baroness/Mod.


Was mir nach einfiel. :?: ..warum verurteilt man die anderen ZUCHTanstalten...Wenn Geld im Spiel ist, wird dsas wurscht sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 15:04 
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Sa 18. Feb 2012, 14:10

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Beitrag erneut gelöscht. Auf ein Neues.
BaronessDeBerjaraque hat geschrieben:
Auch kann ich mir vorstellen, dass die Delphine in Gefangenschaft ja unbedingt ihren Spieltrieb und ihre Intelligenz ausleben wollen, sodass das dann mit dem Heilen klappen kann. Dennoch machen sie aus der Not die Tugend meine ich. Der fade Nachgeschmack ein so intelligentes, schönes Lebewesen, das die Weiten des Meeres gewohnt ist, zu fangen und zu unseren Zwecken zu nutzen, den mag ich nicht. Auch die (selten und das zeigt schon, dass die Tiere wohl nicht besonders gut in Becken aufgehoben sind, wenn Nachzuchten Rarität sind) in Gefangenschaft geborenen Delfine sind zu bedauern. Da ist mir das Therapiereiten und der Blindenhund schon sympathischer im Bezug auf Tierschutz.

Zitat kenntlich gemacht mit Namensquote Baroness/Mod

Dem kann ich nur zustimmen. Es ist ein Unterschied, ob ich den Hund als "Freund" in "Gefangenschaft" habe oder einen hochintelligenten Delphin, der in solchen Becken nicht artgerecht gehalten wird.


Zuletzt geändert von Adlerauge am Mo 20. Feb 2012, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 15:11 
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Fortsetzung:

Auch Dressur bei Pferden halte ich nicht unbedingt für artgerechtes Umgehen. Aber sie zeigen mehr Bereitschaft zum Lernen, da sie nicht unbedingt unter "Gefangenschaft" leiden und sie entsprechend viel Freiraum bekommen und sich z.B. auf einer Weide austoben können, wenn sie in gute Hände geraten.

Und der Hund, wenn er in guten Händen ist, zeigt sich als Menschenfreund und hat oft ein sehr schönes Leben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Delphine als Mittel zu welchem Zweck?
BeitragVerfasst: Mo 20. Feb 2012, 20:45 
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Adlerauge hat geschrieben:
Fortsetzung:

Auch Dressur bei Pferden halte ich nicht unbedingt für artgerechtes Umgehen. Aber sie zeigen mehr Bereitschaft zum Lernen, da sie nicht unbedingt unter "Gefangenschaft" leiden und sie entsprechend viel Freiraum bekommen und sich z.B. auf einer Weide austoben können, wenn sie in gute Hände geraten.

Und der Hund, wenn er in guten Händen ist, zeigt sich als Menschenfreund und hat oft ein sehr schönes Leben.
Reiten ist per se nicht artgerecht. (Die Arbeit mit dem Pferd enthält aber durchaus artgerechte Komponenten, da die vorhandenen, natürlichen Bewegungen gefördert werden.)Fragt sich jetzt, ist jegliche Art von Tierhaltung überhaupt artgerecht? Da man aber in unseren Kulturkreisen nicht nur Tiere ißt, sondern sie auch zur Freude des Menschen hält, kann man nur hoffen, dass es möglichst vielen Haustieren gut geht. Über Jahrzehnte domestizierte Hunde oder Pferde kann man aber nicht mit Delphinen vergleichen, welche ja überwiegende Wildfänge sind. Ich sage klar NEIN zur Haltung von Meeressäugern in Aquarien und Seaworldanlagen. Bei manchen Hundehaltern bin ich auch versucht NEIN zu sagen... bei einigen Tierhaltern sowieso.

So wie Kriegerin das mit einem Zitat belegen konnte, dass man mit freilebenden Delphinen im offenen Meer therapeutisch arbeitet, finde ich es nicht verwerflich. Wenn Menschen mit Handicaps, die es sich finanziell leisten können, damit geholfen werden kann und sie ein schönes Erlebnis damit haben, why not?
Dass es keine Wirkung hat, kann ich mir nicht vorstellen. Ich reite selbst und weiß um die Therapiereiterei. Da lösen sich Spastiken, die Kinder oder Erwachsenen blühen beim Kontakt mit den Tieren auf und sie entwickeln zum Teil Koordinative Fähigkeiten und Muskelkraft. Wenn Delfine die Entspannungsfähigkeit oder die Aufmerksamkeit förden oder einfach nur den Spaß an der Freude, in Zusammenhang mit dem Element Wasser, kann ich mir das schon als einen guten Therapieansatz vorstellen.

Gruß

Baroness

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